Kategorie: Polizei

  • Kriminalstatistik 2008 der Polizeidirektion Stralsund

    Stralsund. Die Kriminalittsentwicklung bzw. deren Bekmpfung im Zustndigkeitsbereich der Polizeidirektion Stralsund ist tendenziell positiv. Zu unserem Schutzbereich gehren die Hansestadt Stralsund und die Landkreise Nordvorpommern und Rgen.

    Die Anzahl der registrierten Flle im Jahre 2008 (20431 Anzeigen) ist im Vergleich zum Jahr 2007 (20580 Anzeigen) um 149 Anzeigen gesunken. Durchschnittlich wurden pro Tag in den Dienststellen der PD Stralsund im Jahr 2008 56 Strafanzeigen aufgenommen. Dies entspricht dem Wert des Vorjahres. Knapp 22 Diebsthle werden tglich angezeigt. Eine Brandstiftung wird durchschnittlich etwa jeden 3. Tag im Jahr aufgenommen, ein Raub auf ffentlichen Straen, Wegen und Pltzen jeden 6. Tag. Gleichzeitig blieb die Aufklrungsquote mit 60,6 Prozent auf einem hohen Niveau. Das liegt berm Landesdurchschnitt, der bei 58,1 Prozent lag, und genau in derselben Quote wie 2007. Der Leiter der Polizeidirektion Stralsund, Polizeidirektor Siegfried Bru, dankt allen Mitarbeitern fr dieses Ergebnis. „Ich danke allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, ohne die dieses hervorragende Ergebnis nicht zu realisieren gewesen wre. Auch bei der hohen Einsatzbelastung im Jahre 2008 konnten wir Dank unserer Bediensteten das hohe Niveau halten.“, so Polizeidirektor Bru.

    2007 wurden 12.693 Straftaten und 2008 12.465 Straftaten in Bereich der Polizeidirektion Stralsund aufgeklrt. Dabei wurden 7.816 Tatverdchtige ermittelt. Diebsthle stellen traditionell den grten Anteil am Gesamtaufkommen der Straftaten dar. Hier konnten die Fallzahlen von 8.623 im Jahr 2007 auf 8.005 im vergangenen Jahr gesenkt werden.

    Bei der Straenkriminalitt, also Delikten die in der ffentlichkeit begangen werden, wurden 2008 4.875 lle erfasst, dass sind 593 Flle mehr als 2007. Gleichzeitig stieg in diesem Deliktbereich die Aufklrungsquote von 26,9 im Jahr 2007 auf 27,6 Prozent im Jahr 2008. Im Bereich der Jugendkriminalitt, Tatverdchtige unter 21 Jahre, blieb der Anteil der Tatverdchtigen fast gleich. Er stieg geringfgig von 29,2 Prozent im Jahr 2007 auf 29,7 Prozent der Gesamttatverdchtigen im Berichtszeitraum. In absoluten Zahlen bedeutet das 2.322 Tatverdchtige in der Altersgruppe.

    Die Hufigkeitszahl, Anzahl der Straftaten je 100.000 Einwohner, ist ein herausragendes Vergleichskriterium in der Polizeilichen Kriminalstatistik. Im vergangenen Jahr lag diese mit 8.614 (Landesdurchschnitt 8.757) wiederum deutlich unter 9.000. Damit liegt die Polizeidirektion Stralsund auf einem erfreulichen Niveau.

  • Ruhestrer bringt Hausbewohner zur Weiglut

    Stralsund. Ein 31-jhriger Mann bringt die Mitbewohner eines Mehrfamilienhauses in der Frankenstrae um ihre Ruhe und zur Weiglut. Fast zu jeder Tages- und Nachtzeit dreht er die Musik laut auf. „In meiner Wohnung kann ich mach was ich will“ ist seine Begrndung, wenn die Polizei bei ihm erscheint. Auch die Gste des Drogenkonsumenten sind nicht gerade leise. Dann hagelt es Ordnungswidrigkeitenanzeigen, der Fernseher oder das Radio werden sichergestellt, mssen aber nach einer bestimmten Zeit wieder herausgegeben werden. Auch Aufenthalte in der Gewahrsamszelle zur Unterbindung des Lrms beeindrucken den jungen Mann wenig. In diesem Jahr gab es bereits sechs Einstze, den letzten am 17.03.09 um 9.00 Uhr. Auch hier wurde wieder das Radio sichergestellt. Nach einer Vorstellung beim Arzt lie sich der 31-jhrige freiwillig ins Krankenhaus West einliefern

  • Verkehrsunfallbilanz der Polizeidirektion Stralsund 2008

    Stralsund, Nordvorpommern, Insel Rgen. Im Schutzbereich der Polizeidirektion Stralsund kamen im Jahr 2008 16 Personen ums Leben. Das ist ein historischer Tiefststand. Der Leiter der Polizeidirektion Stralsund, Polizeidirektor Siegfried Bru: „Ich freue mich sehr, dass unsere Verkehrsberwachungsmanahmen, Initiativen und Aktionen fr mehr Sicherheit im Straenverkehr Frchte getragen haben!“

    Im Verkehrsablauf wirken die Faktoren Mensch, Fahrzeug und Strae. Der Mensch ist dabei in den Mittelpunkt aller Betrachtungen zu stellen. Die einzelnen Faktoren so in Einklang zu bringen, dass ein hohes Ma an Verkehrssicherheit gewhrleistet wird, ist Aufgabe der Straenverkehrsbehrden, der Straenbaulasttrger und der Polizei.

    In den zurckliegenden Jahren gestaltete sich eine kontinuierliche Zusammenarbeit aller mit der Gewhrleistung einer hohen Verkehrssicherheit beauftragten Behrden und ffentlichen Einrichtungen. Begleitet von zahlreichen Initiativen der unterschiedlichsten Vereine, Organisationen und Institutionen entwickelte sich die gesamtgesellschaftliche Zusammenarbeit zur Erhhung der Verkehrssicherheit zunehmend erfolgreicher.

    Siegfried Bru: „Die Straen in unserer Region sind sicherer geworden. Das ist ein Verdienst der engagierten Arbeit der vielen haupt- und ehrenamtlichen Beteiligten. Dafr mchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken und wnsche mir weiterhin eine so gute Zusammenarbeit.“

    Dabei gilt es, die gewonnenen Erfahrungen zu bndeln und zielfhrend zur Bekmpfung der Hauptunfallursachen im Straenverkehr, insbesondere der mit schweren Personenschden einzusetzen. Die Verstrkung der Prventionsarbeit, gepaart mit einer strkeren und unnachgiebigen Ahndung von Verkehrsversten, insbesondere grober Missachtungen von Verkehrsregeln, sind hierfr geeignete Mittel und Wege.

    Das Projekt „Schutzengel“ (gestartet am 10. Mrz 2008) zeigt hier deutlich seine positive Auswirkung. Polizeidirektor Bru: „Es ist mir ein sehr groes Anliegen, heute mitteilen zu drfen, dass das Projekt Schutzengel im Landkreis Nordvorpommern eine sehr berragende Wirkung gezeigt hat. Unter der Schirmherrschaft des Landrates von Nordvorpommern setzen sich junge Frauen dafr ein, dass sich ihre gleichaltrigen jungen Mnner an die Verkehrsregeln halten. Ein herzliches Dankeschn an diese jungen Frauen. Auch wenn das erste Jahr des Projektes noch nicht zu Ende ist, lsst sich heute schon sagen, dass die Verkehrsunflle mit getteten oder schwerverletzten im Alter zwischen 16 und 25 Jahren im Landkreis Nordvorpommern sich mehr als halbiert haben.“

    Messlatte fr die Verkehrssicherheit sind die Verkehrsunflle und ihre Folgen. Die vorlufige Verkehrsunfallstatistik der ersten drei Quartale 2008 weist einen Rckgang der Verkehrsunflle mit Personenschden um 15,5 % aus (Zahlen fr das gesamte Jahr 2008 knnen noch nicht genannt werden). Die Folgen der Unflle sind oft verbunden mit persnlichem Leid und hohen volkswirtschaftlichen Schden.

    Seit 1993 haben wir den tiefsten Stand bei den Verkehrstoten erreicht. Im Jahr 1993 waren 100 gettete Verkehrsteilnehmer in unserem Schutzbereich zu beklagen, im Jahr 2008 mit 16 Getteten nur noch ein Bruchteil von 1993.

    Erfreulich ist auch der Rckgang der tdlich verletzten jungen Verkehrsteilnehmer im Alter von 16 bis 25 Jahren. Betrachten wir die Jahre von 2005 bis 2008, dann ist festzustellen, dass im Jahr 2005 noch 18 junge Menschen bei Verkehrsunfllen gettet wurden und im Jahr 2008 vier.

    Durch eine nach rtlichen und zeitlichen Schwerpunkten ausgerichtete polizeiliche Verkehrsberwachung wurde auf die Verhaltensweisen der Fahrzeugfhrer eingewirkt. Bei der Bekmpfung der Hauptunfallursachen Geschwindigkeit wurden ca. 40000, beim berholen ca. 300 und bei Alkohol ca. 750 Verste angezeigt.

    Aber nicht nur repressive Manahmen sondern auch prventive haben wesentlichen Einfluss auf die positive Verkehrsunfallentwicklung. Solche Initiativen wie z. B. „An der Kste mit Licht“, „Fifty- Fifty- Taxi“, „Gib 8 im Verkehr!“, „Fahr Rad – aber sicher“ und „Auf Rgen mit Licht“ sind untersttzend fr die Verkehrssicherheit auf unseren Straen.

  • Technische Probleme mit dem Polizeinotruf

    Stralsund. Wegen Umbauarbeiten kann es in den Vormittagsstunden des 21.01.2009 zu technischen Problemen mit dem Polizeinotruf 110 der Polizeidirektion Stralsund kommen. Falls kein Gesprch zustande kommen sollte, werden die Anrufer gebeten direkt die zustndigen Reviere unter folgenden Rufnummer anzuwhlen:

    • Polizeirevier Stralsund: 03831/ 28900
    • Polizeirevier Grimmen: 038326/ 570
    • Polizeirevier Ribnitz-Damgarten: 03821/ 8750
    • Polizeirevier Barth: 038231/ 6720
    • Polizeirevier Bergen: 03838/ 8100
    • Polizeirevier Sassnitz: 038392/ 3070
  • Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

    Stralsund. Bei der Herstellung der ffentlichen Sicherheit und Ordnung nach lauter Musik wehrten sich die Betroffenen und leisteten Widerstand. In der Nacht vom 7. zum 8. Januar mussten die Beamten gleich zweimal in den Leo Tolstoi Weg, wegen unzulssigen Lrms. Beim ersten Erscheinen gegen 22.30 Uhr belehrten die Beamten den 49-jhrigen Wohnungsinhaber und dessen 42- und 20-jhrigen Gste. Sie machten die sehr laute Musik leiser und zeigten sich einsichtig. Bereits gegen 23. 40 Uhr war die Musik wieder so laut, dass es massive Beschwerden gab. Die Polizei musste erneut einschreiten.

    Die drei anwesenden Personen teilten mit, dass sie feiern und die Musik so bleibt. Den Beamten blieb nichts weiter brig als die Musikanlage sicherzustellen. Dagegen setzten sich der 42-jhrige und die 20-jhrige erheblich zur Wehr. Sie griffen die Beamten an und wollten so das Sicherstellen verhindern. Nur durch Fesselung konnte die Manahme beendet werden. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 42-jhrigen Stralsunder einen Wert, der einer Blutalkoholkonzentration von 2,37 Promille entsprechen wrde. Die 20-jhrige Stralsunderin verweigerte diesen Test. Gegen beide wurde Anzeige wegen des Verdachtes des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.

  • Kinder auf dem Eis

    Stralsund. Auch wenn der gegenwrtige Frost das Eis dicker werden lst, ist es nach wie vor gefhrlich Seen und Teiche zu betreten. In Stralsund sind am Wochenende von den Anwohnern in Knieper West Kinder auf dem zugefrorenen Teich in der Lion-Feuchtwanger-Strae gemeldet worden. Bei Eintreffen der Funkwagen am Nachmittag des 02. und 04. Januars liefen bis zu 20 Kinder von dem etwa drei Meter tiefen Teich. Hier sind die Eltern absolut in der Pflicht Einfluss zu nehmen, bevor ein Unglck geschieht.

  • Fremdenfeindliche Parolen in Sellin – Tter ermittelt

    Sellin (Insel Rgen). In der Nacht vom 25.09. zum 26.09.08 sind an der Jugendherberge in Sellin auf der Insel Rgen fremdenfeindliche Parolen gebrllt worden. Das Gebude der Jugendherberge und zwei Pkw wurden beschdigt. Die Parolen richteten sich vermutlich gegen eine Gruppe von deutschen Jugendlichen aus Rattingen bei Dsseldorf, die am 26.09.08 planmig abreisten. Nach Aussagen eines Wachmannes betrat ein Jugendlicher gegen 0.40 Uhr das Gelnde und grlte die Parolen. Dabei zeigte er einmal den „Hitlergru“. Fnf bis sechs Jugendliche, darunter ein Mdchen warteten am Zaun. Der Wachmann drngte den Jugendlichen vom Hofgelnde. Gegen 2.30 Uhr erschienen erneut drei bis vier Jugendliche auf dem Gelnde. Einer von ihnen warf zwei schwere Blumenkbel gegen die mit Sicherheitsglas versehene Eingangstr, die dadurch beschdigt wurde. Bei Eintreffen der inzwischen alarmierten Polizei waren die Tter verschwunden. Eine berprfung des Gebudes ergab, dass acht Kellerfenster eingetreten bzw. aus ihren Verankerungen gerissen waren. Zudem waren an zwei geparkten Pkw die Auenspiegel abgetreten. Die Beamten nahmen Anzeigen wegen Volksverhetzung, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Sachbeschdigung und Hausfriedensbruch auf. Der Staatsschutz der KPI Stralsund bernahm die weiteren Ermittlungen, die nach kurzer Zeit zum Erfolg fhrten. Ermittelt wurden drei Mnner im Alter von 19 bis 23 Jahren die aus Sellin, Ghren und Stralsund stammen. Nach bisherigem Erkenntnisstand ist ein fremdenfeindlicher Hintergrund auszuschlieen, sondern von Gruppenzwang unter Alkoholgenuss auszugehen. Mit dem Tterkreis konnten vier weitere Sachbeschdigungen, die in der gleichen Nacht in die Seeparkpromenaden verbt wurden, geklrt werden. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

  • Demo in Stralsund – Konzept des Polizeifhrers voll aufgegangen

    Stralsund. Das Konzept des Polizeifhrers whrend des Demonstrationsgeschehens in Stralsund am 03.10.2008 ist voll aufgegangen. Kriminalrat Hanno Lders: „Unser Konzept mit starken Krften die ffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewhrleisten und bei Strungen sofort einzuschreiten ist voll aufgegangen!“ Mit 350 Polizeikrften und hervorragender Untersttzung durch die Bundespolizei konnte der Einsatz anlsslich einer Demonstration der NPD und einer Gegendemo erfolgreich beendet werden.

    Zunchst fand am Vormittag eine Gegendemo mit einem Aufzug durch die Stadt Stralsund statt. An diesem Aufzug nahmen ca. 100 Personen teil. Gegen 12.30 Uhr beendete der Versammlungsleiter diesen Aufzug. Der grte Teil bewegte sich zur Hafeninsel, um dort ein Volksfest zu feiern. Ein kleinerer Teil blieb auf der Strae Knieperdamm/Friedrich-Engels-Strae stehen und wollte die Strae blockieren. Die Einsatzkrfte schritten sofort ein und drngten diese Personen von der Strae. Zu einer Blockade kam es nicht.

    Gegen Mittag setzte sich vom Bahnhof ein Aufzug der NPD-Demo in Bewegung.
    Hier nahmen ca. 300 Personen teil. Nachdem der Aufzug ohne Vorkommnisse wieder am Bahnhof angekommen war, beendete der Versammlungsleiter diesen.
    Die Teilnehmer verlieen den Ort ohne Zwischenflle.

    Der Veranstaltungsleiter schloss von Anfang an die Teilnehmer eines schwarzen Blocks aus. Diese ca. 80 Personen formierten einen eigenen Aufzug und zogen als nicht genehmigte Versammlung los. Ihre Marschstrecke wurde von der Polizei bestimmt. Am Bahnhof wieder angekommen stellten die Beamten die Identitt aller Teilnehmer fest, die an dieser nicht genehmigten Versammlung teilgenommen hatten.

    Im Rahmen der Vorkontrollen und der Identittsfeststellungen leisteten die Beamten der Bundespolizei hervorragende Untersttzung fr die Landespolizei. Die Einsatzkrfte der Landespolizei setzten sich aus Beamten aus dem gesamten Land zusammen.

    Der Polizeifhrer Hanno Lders: „Vielen Dank fr die Einsatzbereitschaft, das Zusammenwirken aller Krfte und umsichtiges Einschreiten. So konnten wir unseren Einsatz erfolgreich ohne Verletzte auf beiden Seiten beenden.“

    Insgesamt sprachen die Beamten 44 Platzverweise aus und nahmen vier Personen in Gewahrsam. Bei zwei Personen hob der Richter den Gewahrsam auf. Die anderen Beiden konnten nach Ende der Veranstaltungen entlassen werden.

  • Polizei zeigt Prsenz bei Fuballspiel SV Samtens – VFL Bergen

    Samtens (Insel Rgen). Am Nachmittag des 26.09.2008 spielten in Samtens der SV gegen den VFL Bergen II. Durch die Ordner wurde eine Gruppe von zehn Bergener Fans nicht auf den Platz gelassen, weil sie Bierflaschen bei sich hatten. Nach der Halbzeit wurde aus dieser Gruppe heraus drei bengalische Feuer abgebrannt. Polizeibeamte stellten die Personalien der 16 bis 23 Jahre alten Mnner fest und erteilten Platzverweise fr den Sportplatz und seine Umgebung, die widerwillig befolgt wurden. Die Gruppe wurde bis zum Bahnhof Samtens begleitet. Zu weiteren Strungen kam es nicht.

  • Fahndungserfolg nach Schutzengelparty

    Trinwillershagen (Nordvorpommern). Auf dem Rckweg von der Schutzengelparty in Trinwillershagen am 27.09.2008 fielen Polizeibeamten gegen 21.00 Uhr auf der B105 zwei Radfahrer ohne Licht auf. Die beiden jungen Mnner im Alter von 15 und 16 Jahren waren auf der Bundesstrae bei Heidberg in Richtung Stralsund unterwegs. Sie machten widersprchliche Angaben ber ihre Herkunft und ber das Fahrtziel. Eine Fahndungsberprfung ergab, dass die beiden Jungs aus einem Heim fr Schwererziehbare in Oranienburg abgngig waren. Bei ihrer Durchsuchung wurde eine Mnzensammlung gefunden, die sie vermutlich in Rostock entwendet haben. Auch die Fahrrder hatten die Beiden in Rostock und in Schwarzenforst gestohlen. Der Jngere hatte noch eine Anscheinswaffe (P 99) bei sich, die den Beamten berga. Die beiden Jugendlichen befinden sich mittlerweile wieder im Heim. Bei den Polizeibeamten handelt es sich um gestandene Polizisten, die sich gegenwrtig in Gstrow einer Weiterbildung zum Kommissar unterziehen.