Betrüger haben mit diversen Maschen weiterhin Erfolg

Stralsund (ots). Am 12.05.2022 meldeten sich erneut Betrugsopfer bei der Polizei. Ein 66-jähriger Stralsunder stieß im März 2022 bei einer Internetrecherche auf einen Anbieter, der ihm einen Aktiengewinn versprach. Um ein Depot zu eröffnen überwies der Geschädigte zum ersten Mal Geld an den unbekannten Täter. In den folgenden Tagen und Wochen bekam der Geschädigte regelmäßig Anrufe vom Täter und wurde über den angeblichen Stand seiner Aktien informiert. Dann bekam der 55-jährige Deutsche eine E-Mail mit einer Zahlungsaufforderung, damit ihm sein Gewinn ausgezahlt werden kann. Wieder überwies er den geforderten Betrag. Nach und nach verlor der Mann so fast 15.000 Euro, bevor er den Betrug bemerkte und Strafanzeige bei der Polizei erstattete.

Eine ebenfalls 66-jährige Frau aus der Nähe von Stralsund erhielt bereits am 11.05.2022 über den Messengerdienst „WhatsApp“ eine Nachricht von einer ihr unbekannten Mobilfunknummer. In dieser Nachricht gab sich der Absender als Tochter der Geschädigten aus und teilte mit, dass dies ihre neue Handynummer sei. Später bat die vermeintliche Tochter die 66-jährige Deutsche um die Überweisung von 750 Euro, um eine Rechnung zu bezahlen. Die 66-Jährige überwies das Geld. Am 12.05.2022 wurde sie noch einmal per „WhatsApp“ angeschrieben und überwies nun sogar einen Betrag in Höhe von 2.890 Euro. Somit verlor die Frau etwa 3.500 Euro, bevor sie bemerkte, dass ihre richtige Tochter gar keine neue Handynummer hat und auch gar kein Geld von ihr benötigt. Auch sie erstattete letztlich Strafanzeige.

In beiden Fällen übernimmt die Kriminalpolizei nun die weiteren Ermittlungen.

Betrugsversuch bei Onlineverkauf

Barth (ots). Am 27.04.2022 erhielt die Polizei Kenntnis von einer weiteren Betrugsmasche, mit der Unbekannte über das Internet versuchen an Geld zu gelangen. Ein 74-jähriger Mann bot vor einigen Tagen über eine Internettplattform sein hochwertiges Motorboot zum Verkauf an. Daraufhin meldete sich ein Interessent per Messengerdienst bei dem Mann mit Zweitwohnsitz in der Region Barth und bekundete sein vermeintliches Kaufinteresse. Der potentielle Käufer gab vor, aufgrund eines Auslandsaufenthaltes den Termin zur Abholung und Bezahlung nicht persönlich wahrnehmen zu können. Als Lösung bot der Unbekannte an, den Kaufpreis und die anfallenden Transportkosten auf das Bankkonto des 74-Jährigen zu überweisen und eine Spedition mit der Abholung des Bootes zu beauftragen. Der vermeintliche Kaufinteressent sendete dem Verkäufer eine Kopie seines Bundespersonalausweises. Kurz darauf erhielt der Verkäfuer eine E-Mail, die bestätigte, dass der Kaufpreis inklusive der Speditionskosten an den Verkäufer überwiesen wurde. Die angebliche Überweisungsbestätigung war jedoch gefälscht. Dem Konto des 74-Jährigen wurde der Betrag nie gut geschrieben. Der Verkäufer wurde aufgefordert, die Transportkosten in Höhe von 1.490 Euro an die Spedtion zu bezahlen. Als der Verkäufer stutzig wurde und den Unbekannten mit dieser Aufforderung konfrontierte, antwortete der Unbekannte, dass es Probleme mit seiner Bank gäbe und diese das Geld einbehalten hätte. Daruafhin entschloss sich der 74-Jährige zur Anzeigenerstattung bei der Polizei. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Täter die Kopie des Personalausweises bereits bei mehreren Straftaten genutzt hat und somit davon auszugehen ist, dass es sich bei dem Täter um eine ganz andere Person handelt. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizei.

Mutmaßlicher Erpressungsversuch mit intimen Video

Stralsund (ots). Ermittler der Kriminalpolizei haben in jüngster Zeit vermehrt Anzeigen zu einer dreisten Erpressungsmasche verzeichnet. Ein 20-jähriger Mann ist gestern (25.04.2022) ebenfalls Opfer dieser Masche geworden. Der Mann aus dem Landkreis Rostock lernte am gestrigen Montag über ein soziales Netzwerk im Internet eine Frau kennen und chattete zunächst mit ihr. Im weiteren Chatverlauf wurde der 20-Jährige durch geschickte Gesprächsführung überredet, sich vor einer Webcam auszuziehen und sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen. Dies wurde vermutlich von der Frau aufgenommen. Im Anschluss forderte die Unbekannte von dem Mann 250 Euro und drohte, das Video auf verschiedenen Internetseiten zu veröffentlichen, wenn er das Geld nicht bezahlt. Der 20-Jährige entschied sich dazu, nicht auf die Erpressung einzugehen, sondern die Polizei einzuschalten. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Das Phänomen solcher Erpressungen mit intimen Aufnahmen nennt sich „Sextortion“ und ist zusammengesetzt aus den Worten „Sex“ und „Extortion“ (Erpresung). Was wie ein harmloser Flirt beginnt, endet mit hohen Geldforderungen. Schützen Sie sich, indem Sie niemals Personen, die Sie nicht gut genug kennen, Fotos oder Videos von sich mit intimen Aufnahmen schicken. Lassen Sie sich bei Online-Chats nicht dazu überreden, sich vor der Webcam auszuziehen. Täter nutzen diese Momente, um eigene Aufzeichnungen zu fertigen und ihre Opfer damit später zu erpressen. Falls Sie doch auf solche Betrüger hereingefallen sind: Überweisen Sie kein Geld, sondern melden Sie sich bei der Polizei und erstatten Sie Strafanzeige! Warnen Sie auch Jugendliche in Ihrem Bekanntenkreis vor dieser Masche.

Erneut viele versuchte Trickbetrüge- ein Mal hatten die Täter Erfolg

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots) – In den vergangenen 24 Stunden meldeten sich zum wiederholten Mal mehrere Geschädigte in den Polizeidienststellen im Landkreis Vorpommern-Rügen, um Betrugsversuche zur Anzeige zu bringen. Dabei nutzten die Täter eine Vielzahl der bereits bekannten Maschen und waren damit in einem Fall sogar wieder erfolgreich.

Am 25.04.2022 gegen 11:00 Uhr erhielt ein 23-jähriger Inder einen Anruf auf seinem Mobiltelefon. Der Anrufer gab sich als Mitarbeiter von Europol aus und sagte, dass der Name des Geschädigten in einem Berliner Strafverfahren im Zusammenhang mit Geldwäsche aufgetaucht sei. Der in Stralsund lebende Inder wurde durch den Anrufer aufgefordert eine Kaution in Höhe von 2.000 Euro zu bezahlen, damit seine Bankkonten nicht gesperrt werden. Der Inder kaufte daraufhin GooglePlay-Karten im Wert des geforderten Betrages und gab dem unbekannten Anrufer die Codes durch. Später bemerkte er den Betrug und begab sich zu einer Polizeidienststelle, wo er Strafanzeige erstattete.

Darüber hinaus meldeten sich am 25.04.2022 insgesamt vier Geschädigte, die von vermeintlichen Polizisten angerufen wurden, welche vorgaben, dass der Sohn bzw. der Enkel einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und sich nun in Haft befindet. Es wurden unterschiedlich hohe Geldbeträge gefordert, um den Sohn bzw. den Enkel frei zu kaufen. Glücklicherweise erkannten alle Angerufenen die Betrugsmasche und ließen sich nicht auf die Forderungen der Täter ein. Dabei wurden vorrangig Senioren aus Dreschvitz auf Rügen, Jakobsdorf bei Stralsund, Divitz bei Barth und Niehagen bei Ribnitz-Damgarten angerufen.

Bereits am 23.04.2022 erhielt ein 68-jähriger Deutscher aus Bad Sülze per WhatsApp eine Nachricht einer ihm unbekannten Person, die sich als seine Tochter ausgab. Später forderte der Unbekannte 1.250 Euro vom Geschädigten. Er erkannte dann jedoch die Betrugsmasche und begab sich zur Polizei.

Eine 31-jährige Deutsche aus Grimmen erhielt am 25.04.2022 gegen 13:15 Uhr einen Anruf von einer ihr unbekannten Mobilfunknummer. Die Anruferin gab an, dass die 31-Jährige 89.000 Euro bei einer Lotteriegesellschaft gewonnen hätte und nun 800 Euro Transportkosten bezahlen müsse, um den Gewinn zu erhalten. Auch hier erkannte die Frau den Betrugsversuch und brachte ihn zur Anzeige.

Die Kriminalpolizei übernimmt in allen Fällen die weiteren Ermittlungen.

Tankbetrug und Dieseldiebstahl

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Am 19.04.2022 wurde die Polizei gegen 9:00 Uhr in den Körkwitzer Weg in Ribnitz-Damgarten gerufen. Hier wurden aus zwei Baggern, die auf einem Firmengelände abgestellt waren, mehrere hundert Liter Diesel entwendet. Der Tatzeitraum erstreckt sich von Donnerstag vor Ostern (14.04.2022, 15:00 Uhr) bis zum 19.04.2022, 09:00 Uhr. Nach ersten Schätzungen ist ein Schaden in Höhe von rund 600 Euro entstanden. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls übernommen. Die Zahl der Kraftstoffdiebstähle hat in diesem Jahr zugenommen. Während im Jahr 2021 von Januar bis April noch sieben entsprechende Strafanzeigen im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund aufgenommen wurden, waren es im Jahr 2022 im gleichen Zeitraum bislang 15 Delikte.

In der Greifswalder Chaussee in Stralsund betankte jemand am 19.04.2022 gegen 11:15 Uhr seinen PKW und fuhr anschließend davon, ohne die Rechnung in Höhe von knapp 50,00 Euro zu begleichen. Hier ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts des Betruges. Auch im Bereich der sogenannten Tankbetrüge hat die Zahl der Straftaten in diesem Jahr zugenommen. Während im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund von Januar bis April 2021 noch acht Strafanzeigen aufgenommen wurden, waren es im Vergleichszeitraum 2022 bereits 24 Delikte.

Warnung vor angeblichen Mahnschreiben einer Anwaltskanzlei im Zusammenhang mit einem Lotto-Abo

Stralsund (ots). In den letzten Tagen häufen sich deutschlandweit die Meldungen über angebliche Schreiben mit dem Betreff „Vorgerichtliche Mahnung“ einer Münchner Anwaltskanzlei. Nun hat diese augenscheinliche Betrugsmasche auch den Landkreis Vorpommern-Rügen erreicht. Am vergangenen Wochenende (Freitag 08.04.2022 und Samstag 09.04.2022) hat die Polizei insgesamt fünf Anzeigen wegen des Verdachtes des Betrugs aufgenommen.

In Barth erhielten ein 65-Jähriger und ein 79-Jähriger einen Brief. In Prerow wurde eine 78-Jährige angeschrieben. In Bergen auf Rügen sollte ein 79-Jähriger betrogen werden und in Grimmen zeigte ein 61-Jähriger den Betrug an. Sie erhielten einen Brief, in dem von einer angeblichen Forderung in Höhe von 289,50 Euro einer Lottofirma die Rede ist. Gleichzeitig wurden ein Kündigungsschreiben und ein Formular für ein SEPA-Lastschriftmandat mitgeschickt.

Ein Schaden ist glücklicherweise nicht entstanden. Die Polizei rät deshalb:

  • Überweisen Sie auf keinen Fall Geld!
  • Gehen Sie auf die Forderungen nicht ein!
  • Erteilen Sie kein SEPA-Lastschriftmandat!
  • Antworten Sie auch nicht auf das Schreiben!
  • Informieren Sie umgehend die Polizei!

Trickbetrüger schlagen erneut zu

Stralsund (ots). Auch in den vergangenen Tagen waren Trickbetrüger telefonisch auf der Suche nach neuen Opfern. Dabei nutzten sie verschiedene Maschen: den Schockanruf mit dem Hinweis, dass der Sohn oder die Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe oder es wurden auch potenzielle Opfer über den Messenger-Dienst „WhatsApp“ angeschrieben. In Stralsund verlor am 16.03.2022 eine 34-jährige Deutsche 1.200 Euro an Trickbetrüger. Am Vormittag erhielt sie einen Anruf von einem Mann, der sich als Polizist einer internationalen Polizei ausgab. Das gesamte Gespräch wurde in englischer Sprache geführt. Unter dem Vorwand, dass der Name der 34-Jährigen in einem Geldwäsche-Verfahren auftauche, wurde sie aufgefordert ihr Vermögen zu sichern. Dazu sollte sie eine App herunterladen und darüber 1.200 Euro überweisen, was die 34-Jährige auch tat. Die Geschädigte wurde mehrfach von verschiedenen Handynummern angerufen. Die Telefonate zogen sich über etwa zwei Stunden. Nachdem sie den Betrug bemerkte verständigte sie die Polizei und erstattete Strafanzeige. Die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen, unter anderem wegen des Verdachts des Betruges.

Angestellte eines Supermarktes verhindert Trickbetrug

Stralsund (ots). In Stralsund verhinderte eine aufmerksame Angestellte eines Supermarktes am 04.03.2022 einen Trickbetrug. Ein 68-jähriger Mann erhielt am Vormittag mehrere Anrufe von ihm unbekannten Männern und Frauen mit ausländischem Akzent. Man teilte dem Mann mit, dass er bei einem Gewinnspiel eine große Summe Bargeld gewonnen hätte. Damit ihm das Geld übergeben werden kann, sollte er für die Transportkosten aufkommen. Hierfür sollte er Google Play-Karten im Wert von 1.000 Euro kaufen. Der Senior begab sich mit seinem Fahrrad zu einem nahegelegenen Supermarkt. Die 39-jährige Mitarbeiterin an der Kasse wurde stutzig und informierte die Polizei. Somit konnte verhindert werden, dass der Senior die Codes an die Anrufer durchgibt und damit sein Geld verliert. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges übernommen. Die Polizei bedankt sich auch an dieser Stelle noch einmal bei der aufmerksamen Supermarktmitarbeiterin für das aufmerksame Verhalten und das kritische Hinterfragen des Handelns des 68-Jährigen, welches ihn vor einem finanziellen Schaden bewahrt hat.

Verkehrskontrollen decken Verstöße auf der Insel Rügen auf

Insel Rügen (ots). Am 02.03.2022 wurde in der Ringstraße in Bergen auf Rügen um 19:55 Uhr ein roter PKW VW kontrolliert. Bei der Kontrolle der Fahrzeugpapiere sahen die Beamten, dass in der Zulassungsbescheinigung des Fahrzeugs die Farbe „blau“ notiert war. Die Beamten wollten daraufhin die Fahrzeugidentnummer des PKW mit der im Fahrzeugschein angegebenen abgleichen. Daraufhin äußerte der 24-jährige Fahrzeugführer zunächst, dass sich die Motorhaube aufgrund eines Unfallschadens nicht öffnen ließe. Später gab er zu, dass die Kennzeichen nicht an den von ihm gefahrenen roten VW, sondern an einen blauen VW gehören. Der PKW, mit dem er fuhr, war nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Somit war die Fahrt an dieser Stelle für ihn beendet. Der 24-Jährige von der Insel Rügen muss sich nun wegen diversen Delikten verantworten- dazu zählen beispielweise der Verdacht der Urkundenfälschung, des Kennzeichenmissbrauchs sowie des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Gegen 21:30 Uhr fiel den selben Beamten auf der Bundesstraße 96 zwischen Bergen und Sagard ein PKW Toyota auf. Sie stoppten das Fahrzeug auf der Verbindungsstraße in Richtung Mukran. Bei der Verkehrskontrolle bemerkten die Polizeisten bei dem 29-jährigen Fahrer Anhaltspunkte für einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln. Ein daraufhin durchgeführter Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis an, sodass ein Arzt dem 29-Jährigen eine Blutprobe entnahm. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Da der Inder sich nur noch wenige Tage in Deutschland aufhalten wird beglich er die fällige Geldbuße direkt nach Begehung der Tat.

Telefonbetrüger ergaunern weitere 60.000 Euro

Bergen auf Rügen (ots). Am 28.02.2022 erhielt die Polizei den Hinweis zu einem weiteren erfolgreichen Telefonbetrug durch vermeintliche Sparkassenmitarbeiter. Nachdem die Betrüger am vergangenen Freitag (25.02.2022) bereits 10.000 Euro von dem Konto eines 69-Jährigen aus Prerow erbeutet hatten, schlugen sie dieses Mal bei einem 64-Jährigen aus der Nähe von Bergen auf Rügen zu und brachten den Mann um knapp 60.000 Euro. Der 64-jährige Rüganer erhielt ebenfalls am Freitagnachmittag einen Anruf von einem vermeintlichen Sparkassenmitarbeiter mit Änderungsvorschlägen für sein Onlinebanking. Der Anrufer erklärte ihm am Telefon das Tan-Verfahren für Mobiltelefone. Er habe lediglich seine IBAN am Telefon bestätigt, die ihm durch den Anrufer vorgelesen wurde, jedoch keine weiteren Daten herausgegeben. Am Ende des Telefonates wurde dem 64-Jährigen dann noch mitgeteilt, dass er sein Konto über das Wochenende nicht nutzen könne. Im Anschluss erhielt der 64-Jährige zudem eine SMS, die augenscheinlich von der Sparkasse stammte und einen Link beinhaltete.

Als sich der 64-Jährige am gestrigen Montag über das Onlineportal einloggen wollte, gelang dies nicht. Daraufhin rief er bei der Bank an. In dem Telefonat und einem weiteren persönlichen Gespräch stellte sich heraus, dass nicht nur der Benutzername für seinen Onlinebanking-Account und das Überweisungslimit, sondern auch das TAN-Verfahren geändert wurden. Dadurch gelang es den Betrügern mit mehreren Überweisungen rund 58.000 Euro von dem Konto des 64-Jährigen auf ein litauisches Konto abzubuchen. Die Polizei geht davon aus, dass es derzeit vermehrt zu solchen Betrugsversuchen in unserem Landkreis kommt und rät deshalb besonders zur Vorsicht. Zudem sollten Bekannte und Verwandte über die Betrugsmasche informiert und dazu sensibilisiert werden.