Graffiti-Sprayer auf frischer Tat ertappt

Stralsund (ots). Bereits am Freitag, dem 27.11.2020, stellten Beamte von der Stralsunder Polizei zwei Täter auf frischer Tat fest. Gegen 9:30 Uhr bemerkten sie im Heuweg an der Unterführung der Bundesstraße 96 zwei männliche Personen, die gerade dabei waren mit Spraydosen großflächige Graffiti auf einer Betonmauer aufzubringen. Die Beamten stellten die Personalien der beiden Männer fest. Es handelte sich um einen 30-Jährigen und einen 19-Jährigen. Beide Männer wohnen in der Hansestadt. Die Spraydosen wurden im Rahmen der Beweissicherung sichergestellt. Gegen beide wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung eingeleitet. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist kann gegenwärtig noch nicht gesagt werden und ist Bestandteil der weiteren Ermittlungen.

Ermittlungen zum Verdacht der Sachbeschädigung im Bereich des Nationalparks Jasmund

Insel Rügen (ots). Am 30.10.2020 wurde der Polizei in Sassnitz der Verdacht einer Sachbeschädigung mitgeteilt, die sich im Bereich des Nationalparks Jasmund ereignete. Der oder die bislang unbekannten Tatverdächtigen vergruben auf einem Waldweg zwischen dem Nationalpark-Zentrum Königsstuhl und Stubbenhorn einen spitzen Gegenstand. Durch die herausragende Spitze wurden heute Vormittag gegen 11:00 Uhr zwei Fahrzeuge beschädigt, die den Waldweg befuhren. Der entstandene Sachschaden an den drei beschädigten Reifen wird auf rund 300 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei erhofft sich, die Ermittlungen mit Hilfe von Zeugenhinweisen weiter voranzutreiben. Wer in diesem Zusammenhang im o.g. Bereich etwas beobachtet hat, insbesondere zu Personenbewegungen oder Fahrzeugen im Zeitraum vom 23.-30.10.2020, wird gebeten, sich an die Polizei in Sassnitz (038392/3070), die Einsatzleitstelle im Polizeipräsidium Neubrandenburg (0395/5582-2224) oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Zeugenaufruf nach Sachbeschädigung an einem PKW

Bad Sülze (ots). Am 28.10.2020 kam es zu einer Sachbeschädigung an einem PKW durch einen oder mehrere bislang unbekannte(n) Täter. Gegen 21:15 Uhr betrat(en) der oder die unbekannten Täter ein Grundstück in der Rostocker Chaussee in Bad Sülze und beschädigten einen dort abgestellten PKW Audi erheblich. Anschließend entfernte(n) er oder sie sich in unbekannte Richtung. Das Tatwerkzeug wurde am Tatort zurückgelassen. Am PKW entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von 3.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten sich bei der Polizei in Ribnitz-Damgarten unter der Telefonnummer 03821-8750 oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Gesuchter Straftäter nach Ladendiebstahl in Barth verhaftet

Barth (ots). Am 20.10.2020 beging ein 24-Jähriger gleich mehrere Straftaten in Barth. Zunächst versuchte der Mann aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen gegen 16:30 Uhr mehrere Spirituosen und Lebensmittel aus einem Supermarkt im Gewerbegebiet am Mastweg in Barth zu entwenden. Als er durch den Sicherheitsdienst gestellt wurde, versuchte er zu fliehen. Daran wurde er durch die Mitarbeiter des Supermarktes jedoch gehindert. Der Mann beleidigte und bedrohte die Angestellten. Als die Polizei eintraf stellte sich bei einer Personenüberprüfung heraus, dass gegen den Mann ein offener Haftbefehl vorlag. Er wurde festgenommen und zum Polizeirevier Barth gebracht. Dort spuckte der 24-Jährige gegen Glasscheiben und beleidigte und bedrohte die Polizeibeamten. Anschließend trat er sogar gegen eine Glasscheibe und versuchte sie mit einem Stuhl zu zerstören.

Der Mann war alkoholisiert. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0,90 Promille. Da er die offene Geldstrafe aus dem Haftbefehl wegen des Erschleichens von Leistungen nicht begleichen konnte, wurde er zur Justizvollzugsanstalt Waldeck gebracht. Die Beamten leiteten diverse Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachtes des Diebstahls, der Sachbeschädigung, der Bedrohung und der Beleidigung gegen den 24-Jährigen ein.

Zwei Jugendliche rufen die Polizei auf den Plan

Ribnitz-Damgarten/Marlow (ots). Zwei 15 – und 16-jährige Jugendliche haben am vergangenen Wochenende die Polizeibeamten des Polizeirevieres Ribnitz-Damgarten auf den Plan gerufen. Gegen die beiden ermittelt nun die Kriminalpolizei. So löste in der Nacht von Freitag zu Samstag ein 16-Jähriger einen Polizeieinsatz aus, nachdem er zwei Rettungskräfte behinderte. Diese wollten kurz vor Mitternacht im Bereich des Ribnitzer Hafens Hilfe leisten und eine junge Frau behandeln, die über Schmerzen klagte. Nach bisherigen Erkenntnissen stellte sich der 16-Jährige den beiden 25- und 29 Jahre alten Rettungskräften jedoch in den Weg, diskutierte mehrfach und verhinderte so das Herausholen der Trage aus dem Rettungswagen. Darüber hinaus äußerte er „Heil Hitler“ gegenüber den beiden Rettungskräften. Erst durch die hinzugerufene Polizei ließ der 16-Jährige von seinem Handeln ab, entfernte sich jedoch vor deren Eintreffen vom Ereignisort. Der Jugendliche konnte im Nachgang namentlich bekannt gemacht werden. Die Ermittlungen zum Verdacht der unterlassenen Hilfeleistung sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen dauern weiter an.

Am späten Samstagnachmittag leistete ein 15-Jähriger aktiven Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten, nachdem er in Marlow in einem Streit mit dem 49-jährigen Zeugen einen Mülleimer von einer Bushaltestelle abgetreten hatte. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der Jugendliche während der Sachverhaltsklärung derart in Rage, dass eine vernünftige Unterhaltung mit den Beamten zeitweise nicht möglich war. Er widersetzte sich den polizeilichen Anweisungen und wollte sich entfernen. Daran hinderten ihn die eingesetzten Beamten, infolgedessen der Jugendliche versuchte, in Richtung der Beamten zu schlagen und sich loszureißen. Mittels einfacher körperlicher Gewalt brachten die Beamten den Jugendlichen kurzzeitig zu Boden. Erst danach beruhigte sich der 15-Jährige wieder. Verletzt wurde dabei niemand. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Verdacht der Sachbeschädigung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen.

Lkw-Gespann bleibt bei Pruchten auf einem Radweg stecken

Pruchten (ots). Am Vormittag des 18.09.2020 erhielt das Polizeirevier in Barth den Hinweis darüber, dass sich ein Lkw-Gespann auf dem Radweg zwischen der Ortschaft Pruchten und der Landesstraße 211 befindet. Die umgehend eingesetzten Beamten konnten vor Ort einen abgestellten Anhänger feststellen und ergänzend das dazugehörige Zugfahrzeug ermitteln, welches sich in Pruchten befand. Sowohl am Radweg, an diversen dem Radweg angrenzenden Bäumen, einer Brücke und dem Lkw-Gespann fanden die Beamten Beschädigungen. Die Ermittlungen gegen den 45-jährigen Fahrer zum Verdacht der Verkehrsunfallflucht sind aufgenommen worden. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr der 45-Jährige mit seinem Lkw-Gespann gegen 09:30 Uhr die Ortslage Pruchten aus Richtung L21 kommend.

Vermutlich verfuhr sich der aus Berlin stammende Fahrer und bog nach links auf den Radweg ab. Dort kollidierte das Zuggespann während der Weiterfahrt auf dem Radweg teilweise mit den angrenzenden Bäumen und Teilen einer Brücke. Durch die falsche Nutzung der Fahrbahn entstanden auch am Radweg starke Beschädigungen. Der 45-Jährige hängte den Anhänger ab und entfernte sich anschließend mit seinem Lkw unerlaubt von der Unfallstelle. Der Gesamtsachschaden wird gegenwärtig auf rund 75.000 Euro geschätzt. Allein 60.000 Euro werden den Beschädigungen am Radweg und den Bäumen zugeschrieben.

Gemeinsamer Einsatz von Polizei- und Rettungskräften im Sassnitzer Stadthafen

Sassnitz (ots). Am frühen Nachmittag des 27.08.2020 kam es im Sassnitzer Stadthafen zu einem Einsatz von Polizei- und Rettungskräften. Grund war der gegen 13:20 Uhr eingegangene Hinweis eines 63-Jährigen, dass in seinem Souvenirgeschäft eine chemische Flüssigkeit verteilt wurde. Dadurch entstand ein Sachschaden an der Inneneinrichtung, der gegenwärtig noch nicht genau beziffert werden kann. Nach ersten Erkenntnissen brachten der oder die unbekannten Täter durch ein geöffnetes Fenster dem ersten Anschein nach Buttersäure in den Aufenthaltsraum des dortigen Geschäftes ein. Die Dämpfe der chemischen Flüssigkeit verteilten sich im weiteren Verlauf bis in den Verkaufsraum, sodass das Geschäft für den Kundenbetrieb geschlossen werden musste. Verletzt wurde bei dem Ereignis niemand. Die Freiwillige Feuerwehr Sassnitz sperrte den Bereich in spezieller Schutzausrüstung, sicherte eine Probe und beseitigte sowohl die Flüssigkeit als auch die Dämpfe. Angrenzende Läden waren von der Sperrung nicht betroffen. Deren Geschäftsbetrieb konnte aufrechterhalten werden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Verdacht der Sachbeschädigung aufgenommen. Hinsichtlich der Motivlage der/des Unbekannten wird in alle Richtungen ermittelt. Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer Angaben zu dem oder den möglichen Tatverdächtigen machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Sassnitz unter der Telefonnummer
038392/3070 zu melden.

Tätlicher Angriff auf Jugendliche endet in der Gewahrsamszelle

Barth (ots) – Die Beamten des Polizeireviers Barth wurden am 28.07.2020 gegen 1:00 Uhr zur Badestelle eines Erlebnisreiterhofes gerufen, nachdem dort eine Gruppe Jugendlicher durch einen Erwachsenen angegriffen wurde. Zunächst saßen alle zusammen, unterhielten sich und tranken gemeinsam Alkohol. Im weiteren Verlauf des Abends wurde der 40-jährige Deutsche zunehmend streitsüchtig und ging auf einen 16-Jährigen los, indem er ihn schubste und ihm seine Brille von der Nase riss. Die Brille zerstörte der Täter anschließend, der Jugendliche wurde jedoch nicht verletzt. Als ein 17-Jähriger eingriff, schlug der Täter ihm mit der Faust in das Gesicht, brachte ihn dadurch zu Boden und drückte dem Geschädigten mit der Hand auf den Hals, so dass der Jugendliche kurzzeitig Atemprobleme bekam. Der Tatverdächtige entfernte sich noch vor Eintreffen der Beamten vom Tatort. In der Nähe legte er sich auf einen Weg und konnte dort aufgefunden werden.

Im Rahmen der sich anschließenden polizeilichen Maßnahmen leistete der Mann Widerstand, wobei jedoch niemand verletzt wurde, und beleidigte die Polizeibeamten mehrfach. Er wies einen Alkoholwert von 2,42 Promille auf. Um weitere Straftaten zu verhindern, verbrachte der 40-Jährige die restliche Nacht in der Gewahrsamseinrichtung der Polizei. Er wird sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und Beleidigung strafrechtlich verantworten müssen.

Vier Leichtverletzte nach einem Handgemenge in einem Erlebnishof in Zirkow

Zirkow/ Insel Rügen (ots) – Am Donnerstag, den 23.07.2020, gegen 17 Uhr, ging bei der Polizei ein Notruf nach einer körperlichen Auseinandersetzung infolge eines Verstoßes gegen die Corona-Richtlinien in Zirkow ein. Die Beamten des Polizeireviers Sassnitz fuhren daraufhin beschleunigt das Gelände des dortigen Erlebnishofes an. Dort hatte eine bislang unbekannte Tätergruppierung, bestehend aus zwei Männern, einer von schlanker, der andere von korpulenter Statur, sowie einer Frau eine Auseinandersetzung mit den Mitarbeitern. Ursache war, nach derzeitigem Stand der Ermittlungen, die mehrmalige Aufforderung des Personals, sich an die geltende Pflicht des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung zu halten. Die Gruppe reagierte jedoch darauf mit Unverständnis und aggressivem und drohendem Verhalten.

Daraufhin wurden die Personen des Geländes verwiesen und zwei Mitarbeiter des Erlebnishofes dirigierten sie in Richtung Vorplatz. Dabei versuchte der schlanke Täter einem 38-jährigen Mitarbeiter mit der flachen Hand in das Gesicht zu schlagen. Die beiden Begleiter bespuckten und beschimpften währenddessen die weiteren hinzugerufenen Angestellten. Anschließend schlug wiederum der schlanke Täter einem ebenfalls 38 Jahre alten weiteren Beschäftigten mit der Faust in das Gesicht und verletzte ihn am Auge. Außerdem ging die Brille des Geschädigten zu Bruch. Der Mann wurde daraufhin mit Hilfe eines weiteren Kollegen (34 Jahre) zu Boden gebracht, die beiden anderen Tatverdächtigen traten nun nach den Mitarbeitern und schubsten sie von dem Mann am Boden weg. Dabei ging die Brille des 38-jährigen Geschädigten kaputt. Ein weiterer Kollege, im Alter von 36 Jahren, griff ein und wollte den Täter erneut am Boden festhalten, hier wurde auch er von dem korpulenten Täter getreten und geschubst, so dass der Schlanke aufstehen konnte. Die unbekannte Frau schlug, trat und spuckte währenddessen weiterhin nach den anderen geschädigten Angestellten.

Die Tatverdächtigen begaben sich zu ihrem Pkw, den Versuch der Geschädigten das Kennzeichen abzulesen, unterband der schlanke Täter, indem er auf die Geschädigten mit einem metallischen Gegenstand in der Hand zuging und sie verbal bedrohte. Anschließend begab er sich erneut zum Pkw, in welchem seine Mittäter bereits saßen, montierte die Kennzeichen ab und alle drei flüchteten vom Tatort.

Die vier Geschädigten wurden durch die Tat leicht verletzt. Der schlanke Täter konnte durch die Geschädigten folgendermaßen beschrieben

werden:

  • ca. 1,70m bis 1,80m groß,
  • sehr schlanke Statur,
  • lange schwarze Haare,
  • Ohrring/ Tunnel im linken Ohr,
  • bekleidet mit einem hellblauen Poloshirt,
  • mitgeführt hatte er eine schwarze Umhängetasche.

Die tatverdächtige Frau hat

  • lange braune Haare,
  • ein Piercing in der Unterlippe,
  • und war bekleidet mit einem rosa T-Shirt und einer grünen Hose.

Zu dem korpulenten Mittäter liegt keine Personenbeschreibung vor. Die Herkunft der Tatverdächtigen ist unbekannt. Bei dem Fahrzeug der Täter handelt es sich nach bisherigem Stand der Ermittlungen um einen schwarzen Minivan der Marke Nissan mit auffälligen orange-roten Felgen, abgedunkelten Seiten- und Heckscheiben und hellen Türgriffen. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung übernommen. Wer Hinweise auf die Täter geben kann, wird gebeten, sich telefonisch oder persönlich an das Polizeirevier Sassnitz unter der Telefonnummer 038392/3070, jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de zu wenden.

Graffiti an Regionalschule in Grimmen

Grimmen (ots). Am 20.07.2020 nahmen die Beamten des Polizeireviers Grimmen eine Anzeige wegen Sachbeschädigung auf, nachdem ein unbekannter Täter die Robert Koch Regionalschule in der Straße der Befreiung mit Graffiti versehen hatte. Im Zeitraum vom 17.07.2020, 12:30 Uhr bis 20.07.2020, 07:00 Uhr wurden an zwei Wänden des Lehrgebäudes, sowie an einer Wand der Sporthalle Schriftzüge mit schwarzer Farbe aufgebracht. Diese sind ca. zwei Meter hoch und bis zu sechs Meter lang. Der entstandene Sachschaden an den Fassaden beläuft sich auf etwa 200 Euro. Wer zur Aufklärung der Tat beitragen kann, wird gebeten, sich persönlich oder telefonisch an das Polizeirevier Grimmen unter der Telefonnummer 038326/570, jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de zu wenden.