Zeugenaufruf nach Sachbeschädigung im Nationalpark Jasmund

Stralsund (ots). Vermutlich in der Zeit vom 02.05.2021 bis zum 05.05.2021 haben Unbekannte im Nationalpark Jasmund sechs Bäume mit einem Durchmesser von jeweils zehn bis zwanzig Zentimetern gefällt und anschließend zurückgelassen. Die Bäume standen am Weg von der Sassnitzer Waldmeisterstraße kommend in Richtung Kreidebruch. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 200 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen. Wer relevante Angaben machen kann, wird gebeten sich bei der Polizei in Sassnitz unter der Telefonnummer 038392/3070, jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Verkehrskontrollen zum Thema „Zweiradfahrer im Straßenverkehr“

Stralsund (ots). Wie bereits berichtet fand gestern, am 05.05.2021 die Auftaktveranstaltung zur Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ der Landespolizei MV für den Monat Mai unter dem Motto „Zweiradfahrer im Straßenverkehr“ statt. Insgesamt waren am 05.05.2021 zwölf Beamte im gesamten Landkreis Vorpommern-Rügen tätig. In der Kontrollzeit von vier Stunden wurden insgesamt 58 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden 42 Fahrräder, acht Pedelec, vier Leichtkrafträder sowie vier Kleinkrafträder auf die Verkehrstauglichkeit überprüft.

Für zwei Heranwachsene endete eine Kontrolle in Bergen in der Ringstraße mit erheblichen Folgen. Gegen 8:30 Uhr stellten die Beamten des Polizeihauptreviers Bergen ein Kleinkraftrad Simson S51 Enduro fest und führten eine Kontrolle durch. Der 16-jährige junge Mann aus Putbus hatte im Juli 2020 den Führerschein bekommen und nach ersten Erkenntnissen an seinem Kleinkraftrad bauliche Veränderungen vorgenommen. Bei der Kontrolle wurden erhebliche Mängel festgestellt. Eine Stunde später entstand ein ähnliches Bild für ein Kleinkrafrad vom Typ Honda eines ebenfalls 16-Jährigen aus Bergen. An dem Zweirad wurde vermutlich der sogenannte „DB-Killer“ ausgebaut. Hierdurch ändern sich die Fahrgeräusche und das Abgasverhalten der Maschine. Durch die vorgenommenen Änderungen erlosch in beiden Fällen die Betriebserlaubnisse der Zweiräder und die Weiterfahrt wurde untersagt. Beide Fahrer erwartet ein empfindliches Bußgeld. Vorgesehen sind laut Regelsatz mindestens 50 Euro plus Bearbeitungsgebühren.

Weiterhin wurden bei den durchgeführten Kontrollen in Stralsund, Bergen, Barth, Grimmen und Sassnitz auch Verstöße wegen des Verdachts der verbotswirdigen Verkehrsflächennutzung durch Radfahrer sowie Handy- und Rotlichtverstöße festgestellt.

Fahrradkontrollen und Verkehrsunfälle mit Fahrradbeteiligung im Landkreis Vorpommern-Rügen

Stralsund/Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Heute ist der bundesweite Aktionstag von „sicher.mobil.leben“, der dieses Jahr unter dem Motto „Radfahrende im Blick“ läuft. Ebenfalls heute starten die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ der Landespolizei MV für den Monat Mai unter dem Motto „Zweiradfahrer im Straßenverkehr“.

Die Polizeibeamten im Landkreis Vorpommern-Rügen werden den Monat Mai verstärkt die Radfahrer im Blick haben. Die Schwerpunkte der Kontrollen sind der technische Zustand der Fahrräder und E-Bikes, sowie die Verkehrstauglichkeit der Zweiradfahrer (wie Alkoholbeeinflussung) aber auch andere Faktoren wie Ablenkung durch Nutzung von Mobiltelefonen bei der Fahrt. Ziel der Kontrollen ist durch die Verkehrssicherheitsarbeit Verkehrsunfälle mit Verletzten im Landkreis Vorpommern-Rügen vorzubeugen und zu reduzieren. Im Jahr 2020 haben sich im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund 270 Unfälle mit Fahrradbeteiligung ereignet. Dabei wurden 167 Personen leicht und 40 schwer verletzt. 83 blieben unverletzt.

Die Hauptursachen für Verkehrsunfälle bei Radfahrern sind unangepasste Geschwindigkeit, ungenügender Sicherheitsabstand und das verbotswidrige Benutzen der Fahrbahn oder der Rad-/Gehwege. Weiterhin wurden sechs Prozent aller Unfälle unter Alkoholeinwirkung verursacht, was somit die fünft häufigste Ursache darstellt. Besonders Kinder sind den Gefahren im Straßenverkehr als Fahrradfahrer ausgesetzt. Im Jahr 2020 waren im Landkreis Vorpommern-Rügen 35 Kinder an Verkehrsunfällen beteiligt. Dabei wurden 20 verletzt und 15 blieben unverletzt. Vier Kinder mussten mit schweren Verletzungen behandelt werden.

In der Auswertung der Verkehrsunfallstatistik haben sich in Stralsund vier Unfallhäufungsstellen herausgestellt. Dabei handelt es sich um: Den Kreisverkehr Heinrich-Heine-Ring/Hans-Fallada-Straße, Die Friedrich-Engels-Straße Höhe Querungshilfe Moorteich, Die Greifswalder Chaussee zwischen Werftkreisel und Anschlussstelle Altstadt Sowie der Kreisverkehr Karl-Marx-Straße/Frankenwall. Um schwere Verkehrsunfälle mit Radfahrern vorzubeugen raten wir jedem Radfahrer: Ein verkehrssicheres Fahrrad zu nutzen, Bremsen, Reifen und Beleuchtung regelmäßig zu warten, einen Helm sowie sichtbare und reflektierende Kleidung zu tragen, auf eine defensive und vorausschauende Fahrweise zu achten und besonders vorsichtig an Kreuzungen, Kreisverkehren, Ampeln und Einmündungen zu sein.

Versammlungsgeschehen am 03.05.2021 in der Hansestadt Stralsund

Stralsund (ots). Für Abend des 3. Mai 2021 wurde erneut bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen eine Versammlung angemeldet. Deshalb führte das Polizeihauptrevier Stralsund einen Polizeieinsatz mit Unterstützung von Einsatzkräften des Landesbereitschaftspolizeiamtes MV und des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen durch. Wie in den vergangenen beiden Wochen startete an diesem Abend die Versammlung in Form eines Aufzuges im Stadtteil Knieper West. Thema der Versammlung war erneut: „Stralsund steht auf gegen den Corona-Wahnsinn!“

Kurz vor 19:00 Uhr setzten sich 47 Teilnehmer in Bewegung. Start- und Zielpunkt war der Trelleborger Platz. Der Aufzug ging durch die Maxim-Gorki-Straße, Heinrich-Heine-Ring, Ehm-Welk-Weg, Lion-Feuchtwanger-Straße, Heinrich-v.-Stephan-Straße zurück in den Heinrich-Heine-Ring. Während des Aufzuges stieg die Zahl der Teilnehmer auf 50 an. Gegen 19:45 Uhr erreichte der Aufzug den Trelleborger Platz. Dort befanden sich acht weitere Personen, die an der Abschlusskundgebung teilnehmen wollten. Aufgrund der Überschreitung der zulässigen Teilnehmerzahl wurde die Anzahl durch den Versammlungsleiter wieder auf 50 reduziert. Die Versammlung wurde nach einer Kundgebung gegen 20:30 Uhr beendet.

Die Versammlungsteilnehmer hielten sich an die Hygieneauflagen. Darüber hinaus kam es aus polizeilicher Sicht zu keinen weiteren besonderen Vorkommnissen oder Störungen. Während des Versammlungsgeschehens kam es zu kurzzeitigen Verkehrseinschränkungen.

Körperverletzung, Trunkenheit im Verkehr und Verstöße gegen die Corona-Landesverordnung M-V

Barth (ots). Am 03.05.2021 gegen 20:30 Uhr erhielt die Polizei in Barth telefonisch die Information, dass ein Bürger Geschädigter einer Körperverletzung auf einem Tankstellengelände in der Chausseestraße in Barth geworden ist. Beamte vom Polizeirevier Barth begaben sich umgehend zur genannten Örtlichkeit und nahmen eine entsprechende Strafanzeige auf. Dabei stellte sich heraus, dass sich auf dem Gelände der Tankstelle fünf Personen trafen und gemeinsam Alkohol konsumierten. Nach ersten Erkenntnissen kam es in der Folge zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen, bei der ein 42-Jähriger von einem 46-jährigen Mann geschlagen wurde. Der Tatverdächtige hatte einen Atemalkoholwert von 1,97 Promille. Bei dem Geschädigten stellten die Beamten einen Atemalkoholwert von 1,74 Promille fest. Die Einsatzkräfte fertigten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern und verwiesen die Personen des Ortes.

Kurze Zeit später stellten sie den 42-jährigen Geschädigten der Körperverletzung in der Nähe des Tatortes fest, wie er mit einem Fahrrad in Schlangenlinien einen geteilten Geh- und Radweg befuhr. Auf Nachfrage gab der Radfahrer an, dass er das Fahrrad kurz zuvor aus seinem Keller holte und noch eine Runde durch Barth drehen wollte. Aufgrund der starken Alkoholisierung endete die Fahrt nun jedoch für ihn. Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe und die Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein.

Verkehrsunfallstatistik 2020 der Polizeiinspektion Stralsund (Landkreis Vorpommern-Rügen)

Stralsund (ots). Am 03.05.2021 veröffentlichte das Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern die Jahresbilanz zum Verkehrsunfallgeschehen 2020. Ergänzend dazu stellt die Polizeiinspektion Stralsund im Folgenden die Verkehrsunfallbilanz des vergangenen Jahres für ihren Zuständigkeitsbereich vor:

Im Landkreis Vorpommern-Rügen ereigneten sich im Jahr 2020 insgesamt 8.543 Verkehrsunfälle, die durch die Polizei aufgenommen wurden. Damit zeigt sich der Rückgang an Verkehrsunfällen nicht nur landesweit, sondern auch im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund, wo die Gesamtzahl um 8,0 Prozent zurückging (2019: 9.289). Landesweit sanken die Verkehrsunfallzahlen um 9,3 Prozent. Auch die Zahl der verunglückten Personen (leicht, schwer und tödlich verletzte Menschen) ging deutlich zurück. Im vergangenen Jahr verunglückten bei insgesamt 742 Verkehrsunfällen 975 Personen. Das stellt einen Rückgang um 13,72 Prozent zum Vorjahreszeitraum dar (2019: 1.130). Dabei wurden 754 Personen leicht (2019: 878) und 214 Personen schwer (2019: 240) verletzt.

Im Jahr 2020 wurden erneut weniger Menschen im Straßenverkehr getötet als im Vorjahr. Während 2019 noch zwölf Menschen in Folge eines Verkehrsunfalls im Landkreis Vorpommern-Rügen verstarben, waren es im Jahr 2020 lediglich sieben (ein Rückgang um 41,7 Prozent). Somit ging diese Zahl nun im zweiten Jahr in Folge zurück (2018: 19 Verkehrstote). Bei den 2020 verstorbenen Verkehrsteilnehmern handelte es sich um drei Fußgänger, einen Rollstuhlfahrer und drei Pkw-Insassen. Erstmals seit dem Jahr 2016 verstarb damit kein Kradfahrer auf den Straßen im Landkreis Vorpommern-Rügen. Drei der im Jahr 2020 tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmer waren über 65 Jahre alt. Zwei Verkehrstote waren zwischen 35 und 65 Jahre alt und weitere zwei waren jünger als 15 Jahre.

Wie bereits in den Vorjahren stand im vergangenen Jahr die Unfallursache Geschwindigkeit an Platz eins der registrierten Verkehrsunfälle mit Personen- und schweren Sachschäden im Landkreis Vorpommern-Rügen. Die Zahl der schweren Verkehrsunfälle mit dieser Hauptunfallursache sank im Vergleich zum Vorjahr gering (2020: 231, 2019: 234). Die zweithäufigste Unfallursache im Landkreis Vorpommern-Rügen stellen Verstöße gegen die Vorfahrts-/Vorrangregeln dar (2020: 168, 2019: 209). An dritter Stelle stehen Verkehrsunfälle unter Alkohol- und/oder Betäubungsmitteleinfluss (2020: 70, 2019: 84), gefolgt von Fehlern beim Überholen (2020: 40, 2019: 48). Auch hier sind erfreulicherweise alle Zahlen im Vergleich zum Jahr 2019 leicht rückläufig.

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Baumberührung ging im vergangenen Jahr ebenfalls zurück (2020: 76, 2019: 97). Bei 39 dieser Verkehrsunfälle kamen Personen zu Schaden. Insgesamt 16 Verkehrsteilnehmer erlitten schwere und 36 Personen leichte Verletzungen. Im Jahr 2019 zogen sich noch 22 Personen schwere und 47 Personen leichte Verletzungen zu. Ein Mensch verstarb 2019 nach einer Baumkollision.

Die Verkehrssicherheitsarbeit bleibt auch weiterhin eine Schwerpunktaufgabe der Polizeiinspektion Stralsund. Ziel ist es, die Zahlen der Verkehrsunfälle mit Personen- und schweren Sachschäden durch zielgerichtete Maßnahmen der Verkehrssicherheitsarbeit und Verkehrsprävention zu verringern. Insbesondere Anhaltekontrollen sollen die Fahrzeugführer hinsichtlich ihrer Verantwortung im Straßenverkehr sensibilisieren, um so das Risiko für Leib und Leben aller Verkehrsteilnehmer zu minimieren und Verkehrsunfälle zu verhindern.

Hierbei wurden im vergangenen Jahr fast 43.000 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt und geahndet (2019: 41.936). Mehr als 7.000 Verkehrsteilnehmer wurden direkt nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung in einer Anhaltekontrolle mit ihrem Fehlverhalten der Nichteinhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit konfrontiert. Die Polizistinnen und Polizisten ahndeten zudem mehr als 1.800 Handyverstöße und damit etwa 200 mehr als im Vorjahr. Einen deutlichen Rückgang gab es bei den Feststellungen von Drogenverstößen im Straßenverkehr (2020: 196, 2019: 314). Die Anzahl der festgestellten Trunkenheitsfahrten stieg im Vergleich zum Vorjahr geringfügig an (2020: 389, 2019: 382).

Auch im Jahr 2020 stellten Zusammenstöße mit Wild mit rund 31% einen nicht unwesentlichen Anteil der insgesamt registrierten Verkehrsunfälle im Landkreis Vorpommern-Rügen dar (etwa 2.650 Verkehrsunfälle mit Wildbeteiligung). Der Anteil an den Gesamtunfällen stieg um etwa 3,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Den größten Bereich der Kollisionen mit Wildtieren bilden dabei erneut Zusammenstöße mit Rehwild (etwa 82%), gefolgt von Schwarzwild und Füchsen. Bei den im Jahr 2020 registrierten Kollisionen mit Wildtieren wurden insgesamt 24 Menschen verletzt. Getötet wurde bei Wildunfällen im vergangenen Jahr niemand.

Außerdem wurden im Jahr 2020 insgesamt 442 Verkehrsunfälle mit Zweiradfahrern im Landkreis Vorpommern-Rügen polizeilich erfasst (etwa 5% der insgesamt registrierten Verkehrsunfälle). Bei knapp 73% der Verkehrsunfälle mit Zweiradfahrern zog sich mindestens ein Beteiligter Verletzungen zu. 76 Verkehrsteilnehmer wurden schwer und 268 leicht verletzt. Das zeigt, dass die Folgen eines Verkehrsunfalls mit einem motorisierten oder nicht motorisierten Zweirad oft schwerwiegend sind, denn sie haben im Gegensatz zu einem PKW oder LKW keine Knautschzone.

Für das Verkehrsunfallgeschehen im ersten Quartal dieses Jahres lässt sich bilanzieren, dass sich im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund etwa 1.500 Verkehrsunfälle ereigneten (rund 100 weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum), bei denen insgesamt 33 Menschen schwer und 79 leicht verletzt wurden. Zwei Menschen verstarben in den ersten Monaten auf den Straßen des Landkreises Vorpommern-Rügen infolge von Verkehrsunfällen.

Gemeinsame Kontrolle von Polizei und Ordnungsamt in Stralsund

Stralsund (ots). Am 28.04.2021 führten Kontaktbeamte des Polizeihauptreviers Stralsund gemeinsam mit Mitarbeitern vom Ordnungsamt der Hansestadt Stralsund in den Nachmittagsstunden Kontrollen bezüglich der Einhaltung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Stralsunder Innenstadt durch. Gegenwärtig besteht unter anderem in der Fußgängerzone der Stralsunder Innenstadt in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Hierzu sind entsprechende Hinweise jeweils dort angebracht, wo die Fußgängerzone beginnt bzw. endet. Während der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte vereinzelt Fußgänger fest, die keine Mund-Nasen-Bedeckung trugen. Ein Bürger zeigte sich wenig einsichtig und wollte die Einsatzkräfte zunächst ignorieren. Letztlich wurden seine Personalien ermittelt, er wurde belehrt und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige eingeleitet.

Leider sind sowohl die Einsatzkräfte der Polizei als auch die Mitarbeitenden der Ordnungsämter immer wieder erheblicher Kritik und Anfeindungen ausgesetzt. Dabei erfolgen die Kontrollen im Interesse des Allgemeinwohls und dienen letztlich dem Ziel, der Ausbreitung des Corona-Virus konsequent entgegenzuwirken. Dieses Ziel lässt sich nur erreichen, wenn sich die gesamte Gesellschaft an die geltenden Vorschriften hält. Polizei und Ordnungsamt waren am Ende der Kontrolle insgesamt zufrieden, denn die meisten Bürger hatten Verständnis für die getroffenen Maßnahmen, die vorrangig dem Gesundheitsschutz dienen sollen. Insgesamt fertigten die Kontrollierenden zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen die derzeit gültige Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern und fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen, weil Bürger die Fußgängerzone unerlaubt mit dem Fahrrad bzw. einer sogar mit dem PKW befahren haben.

Kontrolle Polizeit und Ordnungsamt Stralsund
Foto: PI Stralsund

Zukünftig sind regelmäßig gemeinsame Kontrollen von Polizei und Ordnungsamt in der Hansestadt Stralsund geplant. Alle Bürger werden in diesem Zusammenhang nochmals gebeten, sich an die derzeitigen Regelungen zu halten und Verständnis für die durchgeführten Kontrollen aufzubringen.

Verkehrsdelikte auf der Insel Rügen aufgedeckt

Bergen/Rügen (ots). Am vergangenen Wochenende haben die Polizeibeamten des Polizeihauptrevieres Bergen gleich vier Verkehrsdelikte unter dem Einfluss von Alkohol oder berauschender Mittel aufgedeckt. Den Anfang machte am Freitag (30.04.2021) gegen 16:30 Uhr ein 68-jährigen Fahrzeugführer. Dieser fuhr mit einem PKW VW durch die Gemeinde Putbus und stand dabei vermutlich unter dem Einfluss von Alkohol. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,66 Promille. Die Weiterfahrt wurde dem Fahrzeugführer aus der Gemeinde Garz untersagt. Den Mann erwartet jetzt mindestens ein Bußgeld von 500 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot.

Die Fahrt eines 39-Jährigen endete folgenschwerer. Ebenfalls Freitag gegen 19:00 Uhr stürzte in Bergen ein Radfahrer unter dem Einfluss von Alkohol und verletzte sich dadurch schwer. Der 39-jährige Bergener verlor nach ersten Erkenntnissen beim Überqueren der Straße die Kontrolle über sein E-Bike. Das Atemalkoholgerät zeigte in diesem Fall einen Wert von 1,43 Promille. Ein Rettungswagen hat der Verletzten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gefahren, wo durch einen Arzt eine Blutprobe zur Beweissicherung entnommen wurde. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr aufgenommen.

Am Sonntagmorgen, den 02.05.2021 hat eine Frau gegen 06:30 Uhr den Hinweis zu einer Trunkenheitsfahrt gegeben. Sie hat nach ersten Erkenntnissen gesehen, wie ein Mann eine Glasflasche aus dem Auto warf. Auf der Landesstraße 301 an der Kreuzung aus Gademow kommend kurz vor Bergen haben die Polizeibeamten den Mann gestoppt. Der 40-Jährige führte einen PKW BMW vermutlich ebenfalls unter dem erheblichen Einfluss von Alkohol. Eine Messung ergab vorerst einen Alkoholwert von 2,14 Promille in der Atemluft. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann aus Bergen vermutlich nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, da diese infolge einer Trunkenheitsfahrt sichergestellt wurde. Zur Beweissicherung hat auch nach dieser Fahrt ein Arzt eine Blutprobe entnommen.

Ebenfalls am Sonntag gegen 16:20 Uhr fiel den Beamten ein Mann auf, der mit seinem PKW Hyundai erst ein Stoppschild überfuhr und dann mir enormer Geschwindigkeit durch Samtens fuhr. Nach aktuellen Erkenntnissen bestand aufgrund des Verhaltens und der Fahrweise des 43-Jährigen der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von verkehrsbeeinträchtigenden Medikamenten oder berauschenden Mitteln stehen könnte. Deshalb wurde zur Beweissicherung eine Blutprobe durch einen Arzt entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Versammlungsgeschehen am 28.04.2021 in Ribnitz-Damgarten

Ribnitz-Damgarten (ots). Am 28.04.2021 führte das Polizeirevier Ribnitz-Damgarten anlässlich einer bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldeten Versammlung einen Polizeieinsatz durch. Die Versammlung wurde durch das „Ribnitzer Bürgerforum“ unter dem Motto: „Für Frieden, Freiheit und Bürgerrechte“ angemeldet und richtet sich gegen die Einschränkungen und Pflichten, die die Corona-Pandemie mit sich bringt. Gegen 18:00 Uhr eröffnete der Versammlungsleiter auf dem Marktplatz in Ribnitz-Damgarten eine Kundgebung für 50 Teilnehmer, welche sich in einem abgegrenzten Bereich aufhielten. Im weiteren Umfeld haben sich über die Dauer der Versammlung bis zu 280 Zuschauer aufgehalten. Kurz nach 19:00 Uhr wurde die Kundgebung nach mehreren Redebeiträgen beendet. Die Teilnehmer der Kundgebung hielten sich an die von der Versammlungsbehörde erteilten Hygieneauflagen. Im Umfeld der Versammlung bestand der Verdacht des Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung M-V. In dem Zusammenhang wurden vier Ordnungswidrigkeitenanzeigen aufgenommen. Aus polizeilicher Sicht verlief die Versammlung störungsfrei.

LKW kommt von der Fahrbahn ab und kippt um

Grimmen (ots). Am 28.04.2021 ereignete sich auf der Landesstraße 19 ein Verkehrsunfall, bei dem ein Lastkraftwagen umkippte. Ein Spezialfahrzeug zur Abwasserbeseitigung befuhr gegen 11:30 Uhr in beladenem Zustand die L 19 aus Wendisch-Baggendorf kommend in Richtung Leyerhof. Nach ersten Erkenntnissen kam der LKW aus bislang ungeklärter Ursache zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und streifte einen Baum. Anschließend kam er nach links von der Fahrbahn ab, stieß gegen einen weiteren Straßenbaum und kippte auf die linke Fahrzeugseite. Der 27 Jahre alte deutsche Fahrer und sein 18-jähriger deutscher Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Neben den beiden Bäumen wurden mehrere Leitpfosten und die Grünfläche beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 80.000 Euro. Während der Verkehrsunfallaufnahme und der Bergung des LKWs musste die Fahrbahn für fast vier Stunden voll gesperrt werden. Die Freiwilligen Feuerwehren Grimmen, Leyerhof und Glewitz waren ebenfalls im Einsatz.

Lkw Gülle Unfall Mecklenburg-Vorpommern
Foto: Polizei Grimmen