Polizeieinsatz am gestrigen Sonntag in Stralsund

Stralsund (ots). Am 09.01.2022 erhielt die Einsatzleitstelle der Polizei in Neubrandenburg gegen 9:00 Uhr den Hinweis, dass aus einer Wohnung in der Thomas-Kantzow-Straße in Stralsund (Knieper West) deutliche Hilfeschreie einer Frau zu hören sind. Polizeibeamte vom Polizeihauptrevier Stralsund begaben sich umgehend zum oben genannten Ort. Vor dem Mehrfamilienhaus erwartete eine 42-jährige Frau die Beamten bereits. Sie war völlig aufgelöst und sagte, dass sie in der Wohnung nach einem Streit von ihrem 43-jährigen Lebensgefährten unter anderem bedroht, beleidigt und festgehalten worden ist. Dabei soll der Mann auch eine Schreckschusswaffe und eine Axt genutzt haben. Aus diesem Grund wurden Spezialkräfte des Landeskriminalamtes hinzugezogen, die den 43-Jährigen letztlich in der Wohnung überwältigten. Im Anschluss wurde auf Weisung des Amtsgerichts die Wohnung durchsucht, wo unter anderem zwei Schreckschusspistolen sowie mehrere Hieb- und Stoßwaffen gefunden und sichergestellt wurden.

Die 42-Jährige war alkoholisiert. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 1,16 Promille. Sie erlitt bei der Auseinandersetzung leichte Verletzungen. Der 43-Jährige stand zum Tatzeitpunkt vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen den 43-Jährigen nun unter anderem wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz, wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung, der gefährlichen Körperverletzung und der Beleidigung. Nach einer ärztlichen Begutachtung und in Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 43-Jährige gegen 17:30 Uhr aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Mehr als 2,6 Promille am Steuer am Nachmittag

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). In den letzten 24 Stunden deckten Verkehrskontrollen im Landkreis Vorpommern-Rügen erneut mehrere Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss auf. Trauriger Spitzenreiter war ein 57-jähriger Mann, der am 06.01.2022 gegen 14:00 Uhr in der Straße der DSF in Bergen auf Rügen stark alkoholisiert in seinen PKW stieg. Ein Zeuge beobachtete das und verständigte die Polizei. In der Dammstraße konnte der PKW Opel angehalten und kontrolliert werden. Eine Atemalkoholkontrolle beim 57-jährigen Fahrzeugführer ergab einen Wert von 2,63 Promille. Ebenfalls am 06.01.2022, gegen 22:20 Uhr, kontrollierten Beamte vom Polizeirevier Ribnitz-Damgarten in der Barther Straße in Eixen einen PKW VW. Auch hier stand der Fahrer unter Alkoholeinfluss. Eine entsprechende Messung bei dem 41-Jährigen aus Teterow ergab einen Wer von 1,56 Promille. Ein Arzt entnahm beiden Fahrern eine Blutprobe. Die Polizisten stellten die Führerscheine beider Männer sicher und leiteten jeweils ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein.

Darüber hinaus wurde am 07.01.2022 gegen 0:15 Uhr in der Stralsunder Chaussee in Bergen auf Rügen ein PKW VW einer Verkehrskontrolle unterzogen. Im Rahmen der Kontrolle bemerkten die Polizeibeamten beim 27-jährigen Fahrzeugführer aus Niedersachsen Anhaltspunkte für einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf mehrere Wirkstoffe an, so dass auch hier ein Arzt zur Blutprobenentnahme beim Fahrzeugführer zum Einsatz kam. Gegen den 27-Jährigen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet.

Alkoholisierte Mutter holt ihre Kinder nicht aus der Kita ab

Stralsund (ots). Am Donnerstag 06.01.2022 wurde die Polizei zu einem Einsatz in Stralsund gerufen, weil eine Erzieherin aus einer Stralsunder Kita Unterstützung benötigte. Nachdem zwei Kinder im Alter von zwei und drei Jahren bis zur Schließung der Kita um 17:30 Uhr nicht abgeholt wurden, versuchte die Erzieherin zunächst telefonisch die Eltern zu erreichen. Da sie beide nicht erreichen konnte, suchte sie gemeinsam mit den Kindern die Wohnanschrift der Mutter auf. Nach derzeitigen Erkenntnissen entgegnete die Mutter der Kinder über die Gegensprechanlage an der Eingangstür zum Mehrfamilienhaus sinngemäß, dass es sich nicht um ihre Kinder handelt. Nun begab sich die Erzieherin mit den Kindern erneut zur Kita und verständigte die Polizei.

Die Polizeibeamten suchten nun die Anschrift der 36-jährigen Mutter auf. Sie war augenscheinlich stark alkoholisiert. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von mehr als 1,6 Promille. In der Wohnung befanden sich drei weitere Personen. Eine Überprüfung dieser Personen ergab, dass gegen einen 29-jährigen Stralsunder ein offener Haftbefehl vorlag. Darüber hinaus fanden die Beamten bei dem Mann eine geringe Menge Betäubungsmittel. Hierbei handelt es sich vermutlich um Amphetamin. Die Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt. Im Anschluss wurde auf richterlichen Beschluss die Wohnung durchsucht, wobei keine weiteren Betäubungsmittel gefunden wurden. Gegen den 29-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die beiden Kinder wurden nach Rücksprache mit dem Jugendamt im Kinder- und Jugendnotdienst untergebracht. Weitere Maßnahmen werden in Zuständigkeit des Jugendamtes geprüft. Gegen die Mutter ermittelt die Kriminalpolizei nun unter anderem wegen des Verdachts der Verletzung der Fürsorgepflicht.

40-Jähriger hält Stralsunder Polizei in Atem

Stralsund (ots). Am 05.01.2022 kurz nach 0:00 Uhr begann der Tag für die Stralsunder Polizei mit einem Einsatz, der gleich mehrere Strafanzeigen nach sich zog. Ein Hinweisgeber teilte über den Notruf zunächst mit, dass gerade eine männliche Person in der Bleistraße in Stralsund versucht, einen PKW zu öffnen.

Die 76-jährige Hinweisgeberin und ein weiterer 80-jähriger Zeuge folgten dem flüchtenden Mann und stellten ihn auf dem Neuen Markt. Hier schlug der 40-jährige Mann der 76-Jährigen ins Gesicht. Nachdem die Einsatzkräfte der Polizei eintrafen beleidigte der 40-jährige Stralsunder die Beamten mehrfach mit verschiedenen Schimpfwörtern. Nach den Anzeigenaufnahmen erteilten die Beamten dem Mann einen Platzverweis für den gesamten Innenstadtbereich. Darüber hinaus stellten die Polizeibeamten im Bereich des Neuen Marktes zwei weitere beschädigte Autos fest. Ob der 40-Jährige auch dafür verantwortlich ist, wird im Rahmen der weiteren Ermittlungen geprüft.

Gegen 0:40 Uhr attackierte der 40-Jährige im Tribseer Damm drei vor ihm gehende Fußgänger verbal. Außerdem schlug er gegen die Verglasung einer Bushaltestelle, die dabei unbeschädigt blieb. Der 40-Jährige wurde daraufhin zur Verhinderung der Begehung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen und hierzu zum Polizeihauptrevier Stralsund gebracht. Auf der Fahrt dorthin beleidigte er die Polizisten erneut. In der Dienststelle leistete er Widerstand und musste zu Boden gebracht und gefesselt werden. Dabei blieben sowohl der 40-Jährige als auch die Polizeibeamten unverletzt. Später wurde aufgrund des Verhaltens des Mannes ein Arzt hinzugezogen, welcher ihn ins Krankenhaus einwies, wo er gegen 1:30 Uhr durch Rettungskräfte eingeliefert wurde. Der 40-Jährige war augenscheinlich stark alkoholisiert. Eine Atemalkoholmessung lehnte er jedoch während der polizeilichen Maßnahmen ab. Die Kriminalpolizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, der Körperverletzung, der Sachbeschädigung und Beleidigung gegen den 40-Jährigen.

Betrunkener Autofahrer stößt mit dem Gegenverkehr zusammen

Prerow (ots). Am 03.01.2022 ereignete sich gegen 11:00 Uhr auf der Landesstraße 21 ein Verkehrsunfall, bei dem zwei beteiligte Autofahrer leicht verletzt wurden. Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein 42-Jähriger mit seinem PKW Opel aus Richtung Wieck nach Prerow und geriet aus bislang unbekannter Ursache am Ausgang einer Rechtskurve in den Gegenverkehr. Dort stieß das Fahrzeug des 42-jährigen Rostockers in die Seite eines PKW Mini, in dem eine 50-jährige Fahrerin und ihr 54-jähriger Beifahrer saßen. Beide Insassen stammen aus der Region. Durch den Zusammenstoß wurden sowohl der 42-jährige vermeintliche Unfallverursacher und auch die 50-jährige Fahrerin des Minis leicht verletzt. Ein Rettungs- sowie ein Notarztwagen wurden für die ersten Untersuchungen am Unfallort hinzugezogen. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten des Revieres Barth Alkoholgeruch in der Atemluft des 42-Jährigen fest. Ein Test ergab einen Wert von 1,62 Promille. Der anwesende Notarzt hat deshalb zur Beweissicherung noch am Unfallort eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein des Opel-Fahrers wurde sichergestellt und eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen. Beide Fahrzeuge waren durch den Unfall nicht mehr fahrbereit und wurden durch ein Bergungsunternehmen abgeschleppt. Während der Zeit der Verkehrsunfallaufnahme war die L21 für etwa zwei Stunden teilweise voll gesperrt. Der entstandene Sachschaden wird vorerst auf 13.000 Euro geschätzt.

23-Jähriger landet wegen 1,44 Euro in der Zelle

Barth (ots). Am Mittwochabend kam es nach ersten Erkenntnissen im Barther Rewe-Markt zu einem räuberischen Diebstahl. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde ein 23-jähriger Deutscher gegen 20:00 Uhr von einem Ladendetektiv dabei beobachtet, wie er sich eine Dose eines Energydrinks in seine Jackentasche steckte und den Kassenbereich verlassen haben soll, ohne die Ware zu bezahlen. Als der Detektiv den jungen Mann darauf ansprach, soll dieser versucht haben zu flüchten. Um ihn daran zu hindern, soll der Ladendetektiv den 23-Jährigen festgehalten haben, woraufhin es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam. Der 23-Jährige soll dabei nach einer Bierflasche gegriffen und diese auf dem Kopf des Ladendetektivs zerschlagen haben. Dieser erlitt dadurch eine Platzwunde am Kopf, welche in einem Krankenhaus versorgt wurde.

Der 23-Jährige stand augenscheinlich unter dem Einfluss von Rauschmitteln. Vortests ergaben einen Atemalkoholwert von 1,94 Promille sowie einen positiven Nachweis von Cannabis und Amphetaminen. Zur Beweissicherung ordnete die Polizei eine Blutprobe an. Diese wurde im Anschluss von einer Ärztin entnommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls und der wechselseitigen, teils gefährlichen, Körperverletzung aufgenommen. Der 23-Jährige wurde anschließend in Gewahrsam genommen. Durch einen Bereitschaftsstaatsanwalt wurde die vorläufige Festnahme angeordnet. Die Staatsanwaltschaft Stralsund prüft aktuell eine Haftrichtervorführung vor dem Amtsgericht Stralsund.

Stralsunder Polizisten stellen gleich zwei Mal Randalierer auf frischer Tat

Stralsund (ots). Am 29.12.2021 meldete eine aufmerksame Zeugin gegen 13:30 Uhr über den Notruf des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass ein Mann im Grünhufer Bogen in Stralsund eine Bushaltestelle mit Steinen bewirft. Ein umgehend eingesetzter Funkstreifenwagen des Polizeihauptrevieres Stralsund konnte aufgrund einer umfänglichen Personenbeschreibung und der detaillierten Fluchtrichtung den mutmaßlichen Täter ergreifen. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei dem Randalierer um einen 45-jährigen Mann, der unter erheblicher Alkoholeinwirkung stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,72 Promille. Die Polizei bedankt sich besonders bei der 47-jährigen Anruferin, die den Täter noch zu Fuß verfolgt hat und durch ihr couragiertes Handeln das Ergreifen des Mannes ermöglichte. Durch die Tat ging an der Bushaltestelle eine Scheibe zu Bruch. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 600 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gemeinschädlichen Sachbeschädigung aufgenommen.

Einige Stunden später, gegen 23:30 Uhr, kam es ebenfalls im Grünhufer Bogen zu weiteren gemeinschädlichen Sachbeschädigungen. Die Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Stralsund stellten während der Streifenfahrt fest, dass zwei Verkehrsschilder mittels Sprühfarbe beschmiert wurden und überprüften daraufhin den Nahbereich auf weitere frische Graffiti. Auf der Überführung zur Rostocker Chaussee konnten die Beamten dann eine vierköpfige Personengruppe feststellen. Die Personen flüchteten beim Erblicken des Polizeiwagens. Anschließend konnten zwei der vermeintlichen Tatverdächtigen auf dem Gelände einer Tankstelle in der Rostocker Chaussee festgestellt werden. Einer der beiden mutmaßlichen Täter floh daraufhin in unbekannte Richtung. Es gelang den Polizisten einen 17-Jährigen zu stellen. Nach den polizeilichen Maßnahmen, wurde der junge Mann an einen Erziehungsberechtigen übergeben. Der Kriminaldauerdienst kam zu Spurensuche und -sicherung ebenfalls zum Einsatz. Neben den beiden Verkehrsschildern wurden auch eine Bushaltestelle und die Wand einer Überführung beschmiert. Der Schaden wird nach aktuellen Erkenntnissen auf mehrere hundert Euro geschätzt.

Ergebnisse der Auftaktkontrollen Fahren.Ankommen.LEBEN!

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg bereits berichtete, fanden am 01.12.2021 die Auftaktkontrollen zur landesweiten Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ im gesamten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern statt. Auch im Landkreis Vorpommern-Rügen wurde die Verkehrstüchtigkeit diverser Fahrzeugführer überprüft und dabei mehrere Verstöße festgestellt.

Am 01.12.2021 gegen 13:00 Uhr stoppten Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen in Bergen auf Rügen in der Stralsunder Chaussee einen PKW VW. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die 29-jährige Fahrerin aus Binz nicht mehr im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Diese musste sie abgeben, nachdem sie im März diesen Jahres unter Betäubungsmittel- und Alkoholeinfluss Auto fuhr. Auch bei der gestrigen Kontrolle zeigte ein Drogenvortest ein positives Ergebnis auf mehrere Wirkstoffe. Ein Arzt entnahm der Frau eine Blutprobe. Die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Etwa eine Stunde später wurde in der Stralsunder Altstadt ein PKW VW angehalten und kontrolliert. Bei der Kontrolle bemerkten die Polizeibeamten bei der 41-jährigen Fahrzeugführerin von der Insel Rügen Anzeichen, die einen zeitnahen Betäubungsmittelkonsum vermuten ließen. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis. Auch der 41-Jährigen wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen.

Gegen 17:15 Uhr stoppten die Beamten im Heinrich-Heine-Ring in Stralsund einen PKW Hyundai. Während der Verkehrskontrolle bemerkten die Beamten in der Atemluft des 56-jährigen Fahrzeugführers Alkoholgeruch. Eine Atemalkoholmessung bei dem Stralsunder ergab einen Wert von 0,62 Promille.

Am gestrigen 02.12.2021 gegen 9:45 Uhr bemerkten Beamte vom Polizeirevier Barth im Gegenverkehr einen Transporter, welcher mittels eines Anhängers einen Bagger transportierte. Der Bagger war augenscheinlich nicht ordnungsgemäß gesichert, weswegen der 36-jährige Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle unterzogen wurde. Während der Kontrolle fiel den Beamten ein starker Alkoholgeruch bei dem aus der Region stammenden Fahrzeugführer auf. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,57 Promille. Eine gerichtsverwertbare Atemalkoholmessung verweigerte er, weswegen im Anschluss zum Zwecke der Beweissicherung eine Blutprobenentnahme durch einen Arzt durchgeführt werden musste, dessen Ergebnis noch aussteht. Den Verkehrsteilnehmer erwartet bei einem Blutalkoholwert von mehr als 0,5 Promille eine Geldbuße von mindestens
500 Euro, ein Monat Fahrverbot und mindestens zwei Punkte im Fahreignungsregister.

In der Straße der DSF in Bergen auf Rügen wurde am 02.12.2021 gegen 17:00 Uhr ein PKW Audi einer Verkehrskontrolle unterzogen. Der 38-jährige Fahrzeugführer stand vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis an. Auch hier entnahm ein Arzt dem PKW-Fahrer eine Blutprobe.

Allen Verkehrsteilnehmern wurde die Weiterfahrt untersagt und die örtlich zuständigen Führerscheinstellen wurden durch die Polizei über die Vorfälle in Kenntnis gesetzt. Darüber hinaus leiteten die Polizeibeamten Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges unter Alkoholeinfluss bzw. dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein.

Zoll und Polizei stellen Fahrzeugdieb auf der A 20

Grimmen (ots). Am 28.10.2021 gegen 15:15 Uhr wollten Beamte des Stralsunder Hauptzollamts auf der Bundesautobahn 20 in Fahrtrichtung Stettin einen Pkw Ford mit polnischen Kennzeichen zum Zwecke einer verdachtsunabhängigen Kontrolle anhalten. Dazu gaben sie dem Fahrzeugführer das Zeichen zum Anhalten. Anstatt den Beamten auf einen Parkplatz zu folgen, beschleunigte der Fahrzeugführer den Ford augenscheinlich, konnte jedoch durch die Zollbeamten eingeholt und auf Höhe der Anschlussstelle Grimmen West gestoppt werden. Bei dem Fahrzeugführer handelte es sich um einen 46-jährigen polnischen Staatsbürger. Im Rahmen der Zollkontrolle stellte sich heraus, dass das Fahrzeug am vergangenen Wochenende in Hamburg entwendet worden war.

Zuständigkeitshalber wurde das Grimmener Autobahn- und Verkehrspolizeirevier über den Vorfall in Kenntnis gesetzt und schickte umgehend eine Streifenwagenbesatzung zum Kontrollort, um den Sachverhalt zu übernehmen. Im weiteren Verlaufe führten die Polizisten einen Atemalkoholtest bei dem 46-Jährigen durch. Dieser ergab einen Wert von 1,47 Promille. Zur Beweissicherung wurde ihm eine Blutprobe durch einen Arzt entnommen. Eine Überprüfung ergab zudem, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Anschließend wurde der Fahrer vorläufig festgenommen. Der Pkw wurde sichergestellt und kriminaltechnisch untersucht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen gegen den 46-Jährigen wegen des Verdachts der Hehlerei, der Trunkenheit im Verkehr und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgenommen. Aktuell prüft die Staatsanwaltschaft Stralsund die Stellung eines Haftantrags beim zuständigen Amtsgericht.

Pkw kollidiert mit zwei Fahrzeugen im Gegenverkehr und setzt Fahrt fort

Stralsund (ots). Am 23.10.2021 kam es in Zarrendorf zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Gegen 18:30 Uhr befuhr ein 67-jähriger Fahrzeugführer eines Pkw Dacia die Landesstraße 222 in Richtung Neu Ahrendsee. Nach ersten Erkenntnissen soll der 67-Jährige in Schlangenlinien und mehrfach auf die Gegenspur gefahren sein. Infolgedessen stieß der Pkw Dacia zunächst mit einem sich im Gegenverkehr befindenden Pkw VW Amarok eines 36-jährigen Fahrzeugführers zusammen. Der 67-Jährige setzte seine Fahrt fort und stieß kurz darauf mit einem weiteren entgegenkommenden Pkw Toyota einer 20-jährigen Fahrzeugführerin zusammen. Auch der zweite Zusammenstoß hielt ihn nicht von der Weiterfahrt ab. Der 36-jährige Unfallbeteiligte vom ersten Zusammenstoß wendete daraufhin seinen VW Amarok, setzte sich vor das Fahrzeug des 67-Jährigen und bremste diesen langsam bis zum Stillstand aus.

Als die Polizei eintraf und einen Atemalkoholvortest bei dem 67-Jährigen durchführte, ergab dieser einen Wert von 1,36 Promille. Durch einen Arzt wurde zur Beweissicherung eine Blutprobe entnommen. Weiterhin wurde dem 67-Jährigen die Weiterfahrt untersagt und der Führerschein beschlagnahmt. Glücklicherweise blieben alle Unfallbeteiligten nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Der Gesamtschaden wird derzeit auf circa 10.000 Euro geschätzt. Gegen den 67-Jährigen ermittelt nun die Kriminalpolizei, unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort.