62-Jähriger nach Sturz aus einer Arbeitsbühne im Krankenhaus verstorben

Barth (ots). Am 11.04.2020 um 18:35 Uhr teilte die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mit, dass es am selben Tag in Groß Kordshagen zu einem Unglücksfall gekommen ist. Ein 62-Jähriger war bei Malerarbeiten an einer Hausfassade aus mehreren Metern Höhe von einer Arbeitsbühne zu Boden gestürzt und mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen worden. Wie das Krankenhaus mitteilte, verstarb der 62-Jährige am 21.04.2020 an den Folgen seiner schweren Verletzungen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei in dem Fall dauern gegenwärtig immer noch an. So muss auch geprüft werden, ob und inwieweit hier möglicherweise Fremdverschulden vorliegt.

Arbeitsunfall mit verletzter Person in Mukran

Sassnitz/Mukran (Vorpommern-Rügen). Am Nachmittag des 26.09.2017 kam es auf einer Baustelle in Mukran nahe des Apparthotels zu einem Unfall, bei dem ein Mann an der Hand verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus geflogen wurde. Die Polizei wurde zunächst nicht über das Ereignis informiert. Nach dem bisherigen Stand der bis zum 27.09.2017 durchgeführten Ermittlungen durch die Kriminalpolizei Stralsund wurde der 73-jährige Arbeiter aus der Region verletzt, da seine Hand eingeklemmt worden ist. Zurzeit werden im Hafen von Mukran mobile Wohneinheiten montiert und zum oben genannten Abstellort geschleppt. Mittels eines hydraulischen Systems werden die Wohneinheiten dann angehoben bzw. herabgelassen. Hierbei kam es dann zum Unfall. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern weiter an. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales ist informiert worden.

Nachmeldung: Abbruch an Steilküste – eine Person verletzt gerettet

Klein Zicker (Vorpommern-Rügen). Gegen 10:20 Uhr des 11.05.2017 kam es an der Steilküste bei Klein Zicker nach Baggerarbeiten zu einem Abbruch von Geröll, durch welches ein Mann verletzt und ins Krankenhaus geflogen worden ist. Bei dem verletzten Mann handelt es sich um einen 92-Jährigen aus der Gemeinde Thiessow, der scheinbar die Baggerarbeiten vom Strand aus beobachten wollte. Nach gegenwärtigem Stand der Ermittlungen fanden oberhalb der etwa fünf Meter hohen Steilküste Baggerarbeiten statt. Unterhalb der Steilküste war der entsprechende Abschnitt abgesperrt. Trotz Warnung beachtete der Verunglückte die Absperrung offenbar nicht und wurde von einem größeren Brocken verschiedenster Materialien verletzt. Der Bagger befand sich zum Zeitpunkt des Abbruchs nicht mehr unmittelbar an der Abbruchkante. Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Stralsund haben die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Abbruch an Steilküste – eine Person verletzt gerettet

Klein Zicker (Vorpommern-Rügen). Am 11.05.2017, gegen 10:20 Uhr, informierte die Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg über eine verschüttete Person an der Steilküste bei Klein Zicker. Die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Sassnitz und die alarmierten Rettungskräfte konnten vor Ort eine männliche Person am Strand von Klein Zicker ausfindig machen.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es bei Baggerarbeiten an der Steilküste zu einem Abbruch von Geröll, welches einen unter dem Abbruch stehenden Mann traf und verletzte. Der schwer (nicht lebensbedrohlich) verletzte Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Greifswalder Klinikum geflogen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Frau bei Unfall auf Betriebsgelände in Mukran verletzt

Mukran (Vorpommern-Rügen). Am 23.01.2017 gegen 12:30 Uhr kam es auf einem Firmengelände in Mukran zu einem Unfall, bei dem eine Mitarbeiterin verletzt wurde. Ein 40-jähriger Betriebsmitarbeiter befuhr mit einem Gabelstapler das Gelände und transportierte Ladung in Richtung des Ausgangsbereiches der Lagerhalle. Dabei übersah der Fahrer offenbar eine 52-jährige Mitarbeiterin. Diese wurde vom Gabelstapler erfasst und stürzte. Durch Rettungskräfte ist die Mitarbeiterin ins Stralsunder Krankenhaus gebracht worden. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt. Ein Schaden ist augenscheinlich nicht entstanden. Die Polizei sowie das Landesamt für Gesundheit und Soziales haben die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Arbeitsunfall in der Gemeinde Splietsdorf

Gemeinde Splietsdorf (Vorpommern-Rügen). Am 25.08.2016, gegen 12:45 Uhr, kam es in einem Verarbeitungsbetrieb zu einem Arbeitsunfall, in dessen Folge ein Betriebsmitarbeiter verstarb. Nach derzeitigen Erkenntnissen verunfallte ein 45-jähriger Mitarbeiter aus der Gemeinde Papenhagen im Bereich der Laderampe des Betriebes. Trotz eingeleiteter Sofortmaßnahmen konnte der eingetroffene Notarzt nur noch den Tod feststellen. Die Kriminalpolizei Stralsund sowie das Landesamt für Gesundheit und Soziales haben die Ermittlungen zum Geschehensablauf aufgenommen.

Mann bei Arbeitsunfall in Dierhagen verletzt

Dierhagen (Vorpommern-Rügen). Am 06.07.2016 wurden die Beamten des Polizeireviers Ribnitz-Damgarten über einen Arbeitsunfall auf einer Baustelle in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße in Dierhagen informiert. Nachb isherigen Erkenntnissen ist gegen 09:45 Uhr eine freistehende Mauer umgestürzt und auf einen 37-jährigen Bauarbeiter gefallen. Dieser wurde dabei schwer verletzt und per Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Im Ergebnis der bisherigen Ermittlungen ist offenbar starker Wind bzw. eine Windböe Unglücksursache gewesen. Es liegen keine Hinweise auf eine Straftat oder Fremdeinwirkungen vor.

Tödlicher Arbeitsunfall in Barth

Barth (Vorpommern-Rügen). Am 01.06.2016, gegen 09:30 Uhr, kam es im Gewerbegebiet Barth zu einem schweren Arbeitsunfall, bei dem eine Person tödlich verletzt wurde. Nach derzeitigen Erkenntnissen hat ein 48-jähriger Mitarbeiter eines Einkaufsmarktes eine Arbeitsmaschine im Warenlager selbständig bedient. Während eines Hebevorganges, bei dem sich der Mann auf der Hebebühne der Arbeitsmaschine befand, wurde er zwischen der Hebevorrichtung und einem Regal eingeklemmt. Dabei wurde der Barther so schwer verletzt, dass ein hinzugerufener Notarzt nur noch den Tod feststellen konnte. Die Stralsunder Kriminalpolizei und das Landesamt für Gesundheit und Soziales M-V haben die Ermittlungen aufgenommen. Ein Kriseninterventionsteam der Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen betreute Mitarbeiter des Einkaufsmarktes.

Explosion in Metallfirma

Sagard (Vorpommern-Rügen). Am 19. März 2014 kam es gegen 08.30 Uhr in Sagard zu einer Explosion in einer Firma im Bereich der Spezialmetallaufbereitungsanlage. Im Betrieb werden Metallpartikel von Kunststoffen getrennt. Dazu finden chemische Prozesse zwischen mehreren Fässern, die miteinander verbunden sind, statt. Von diesen Fässern ist eines explodiert. Personen kamen nicht zu Schaden. Durch umherfliegende Teile ist das Hallendach teilweise eingedellt worden.

Weiterhin sind einige Dachfensterscheiben zersplittert. Da das Betriebssystem keine Fehlermeldung anzeigte, ist die Explosionsursache bislang nicht geklärt. Hierzu wird das Ermittlungsergebnis des Kriminaldauerdienstes Stralsund Aufschluss geben. Die Freiwillige Feuerwehren aus Sassnitz und aus Sagard kamen zum Einsatz. Sie gaben bezüglich einer möglichen Gesundheitsgefährdung von Anwohnern und Anwesenden Entwarnung. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird der Sachschaden auf etwa 12.000 Euro beziffert. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales Abteilung für Arbeitsschutz und technische Sicherheit ist informiert worden und wird seinerseits Überprüfungen veranlassen.

Arbeitsunfall auf der Volkswerft Stralsund

Stralsund. Am 06. Januar 2014, gegen 14:00 Uhr ereignete sich ein Arbeitsunfall auf der Stralsunder Volkswerft. Ein 55-Jähriger aus der Gemeinde Seebad Loddin (Landkreis Vorpommern-Greifswald) war in der Volkswerft tätig. Er arbeitete eigenverantwortlich und war mit der speziellen Aufgabe der Demontage betreut. Während er seine Montagearbeit unter Zuhilfenahme einer Maschinenkonstruktion verrichtete, rutschte aus bislang ungeklärter Ursache das Gerät von der Konstruktion ab, wodurch ein Geräteteil gegen den Kopf des Mannes geschleudert wurde. Infolge des Unfalles erlitt der Angestellte schwere Verletzungen im Gesichtsbereich, woraufhin er in die Unfallchirurgie nach Greifswald gebracht wurde.

Ein fehlerhaftes Verhalten eines Dritten kann ausgeschlossen werden. Weitere Ermittlungen zum Unfallhergang werden durch das Landesamt für Gesundheit und Soziales; Abteilung Arbeitsschutz geführt. Notwendige Unterstützungsarbeit bezüglich Unfallaufnahme und Dokumentation wird seitens der Kriminalbeamten geleistet.