Rettungseinsatz auf Rügen an der Steilküste von Lobbe

Insel Rügen (ots). Am 10.08.2020 fand auf der Insel Rügen ein Rettungseinsatz an der Steilküste von Lobbe statt. Ein Urlauber aus Nordrhein-Westfalen war beim Spazierengehen mit seinem Hund in eine hilflose Lage geraten. Alarmierte Rettungskräfte kamen sofort zum Einsatz und brachten den Mann zusammen mit seinem Hund zurück auf sicheren Boden. Nach bisherigen Erkenntnissen ging der 60-jährige Mann gegen 13:00 Uhr mit seinem Australian Shepherd oberhalb der Steilküste spazieren. An einer etwa 35 Meter hohen Stelle lief der Hund plötzlich die Steilküste hinab. Der Mann begab sich zur Rettung seines Vierbeiners ebenfalls die Steilküste hinunter, kam jedoch auf etwa acht Meter Höhe nicht weiter. Ein anonymer Hinweisgeber bemerkte die Notsituation und alarmierte die Rettungsleitstelle. Die daraufhin eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr brachten beide wieder sicher nach oben, wo der 60-Jährige anschließend von einem Notarzt medizinisch erstversorgt und später in ein Krankenhaus gefahren wurde.

Badeunfall am Strand von Ahrenshoop

Ahrenshoop (ots). Am 10.08.2020 erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg kurz nach 13:00 Uhr die Information von der Integrierten Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen, dass sich am Strand von Ahrenshoop ein Badeunfall ereignet hat. Ein 52-jähriger Urlauber konnte aus dem Wasser gerettet werden. Nach gegenwärtigen Erkenntnissen gingen ein 52-jährige Mann und seine 15-jährige Tochter Höhe des Strandaufganges 15 gemeinsam in der Ostsee schwimmen. Auf Grund der dortigen Strömungsverhältnisse geriet der Mann in eine hilflose Lage. Der Tochter gelang es, zusammen mit einer weiteren Urlauberin, den hilflos treibenden Vater sicher zurück an Land zu bringen. Dort musste der Urlauber aus Sachsen medizinisch betreut werden. Aufgrund seines entkräfteten Zustandes wurde er anschließend in eine Klinik nach Rostock geflogen. Die Jugendliche verblieb in Ahrenshoop und wurde durch Mitarbeiter der DLRG betreut.

Polizei- und Rettungseinsatz nach Badeunfall in Ahrenshoop

Ahrenshoop (ots). Seit den Mittagsstunden des 01.07.2020 läuft am Strand von Ahrenshoop ein Einsatz von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Wasserwacht, DLRG, Wasserschutzpolizei und der Deutschen Seenotrettung. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet ein 32-Jähriger aus der Region im Wasser in Not, nachdem er zwei zehnjährige Kinder aus dem Wasser rettete. Diese waren gegen 12:30 Uhr im Bereich eines Steinwalls von der Strömung erfasst worden und nicht in der Lage, sich aus eigener Kraft an Land zu retten. Dem Mann gelang es, die beiden Kinder auf die Steinmole zu setzen. Ein Zeuge brachte sie daraufhin sicher an Land. Der 32-Jährige wurde jedoch ebenfalls von der Strömung erfasst und geriet offenbar selbst in eine hilflose Lage. Er war anschließend nicht mehr über Wasser zu sehen.

Die sofort alarmierten Polizei- und Rettungskräfte begannen umgehend sowohl land- als auch wasserseitig mit der Suche nach dem Mann. Dabei kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Die beiden Kinder wurden zur weiteren ärztlichen Betreuung in ein Krankenhaus gefahren. Die Suchmaßnahmen dauern gegenwärtig noch an. Es wird unaufgefordert nachberichtet.

Leblose Person an der Küste von Zingst aufgefunden

Seenotretter

Zingst (Vorpommern-Rügen). Am 13.07.2017 gegen 12:30 Uhr erhielten die Beamten des Polizeirevieres Barth den Hinweis, dass im Bereich der Küste des Nationalparks Zingst, eine männliche leblose Person im Wasser treibend aufgefunden wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen haben Urlauber die leblose Person in dem für Fahrzeuge schwer zugänglichen Bereich, in der Nähe der Aussichtsplattform „Hohe Düne“, festgestellt und die Polizei alarmiert. Acht Kilometer westlich vom Fundort der männlichen leblosen Person, Höhe Strandübergang 1 von Zingst, wurde zudem eine herrenlose Segelyacht am Strand angespült.

Derzeit sind Kräfte der Wasserschutzpolizei, des Polizeireviers Barth, des Rettungsdienstes sowie der DGZRS bei diesem Polizeieinsatz eingesetzt. Der eingesetzte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Ermittlungen durch den Kriminaldauerdienst Stralsund dauern an. Weitere Details sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht bekannt. Des Weiteren wurde ein Polizeihubschrauber angefordert, der den entsprechenden Küstenbereich nach möglichen weiteren Verunglückten absuchen soll.

Mann stürzt in Barth aus dem fünften Stock

Barth (Vorpommern-Rügen). Gestern Nachmittag, am 01. September 2014, ging gegen 16:00 Uhr in der Einsatzleitstelle Neubrandenburg ein Anruf einer Frau ein, die mitteilte, dass eine männliche Person vom fünften Stock eines Neubaublocks in der Bertolt-Brecht-Straße in Barth gefallen sei. Der Mann liege verletzt und regungslos auf dem Grün eines Mehrfamilienhauses.

Beamte des Polizeireviers Ribnitz-Damgarten und des Kriminaldauerdienstes Stralsund sowie alarmierte Rettungskräfte begaben sich sofort vor Ort. In der Bertolt-Brecht-Straße fanden sie einen lebensbedrohlich verletzten 56-jährigen Mann, auf einer Rasenfläche liegend, vor. Der verständigte Notarzt ließ den Barther per Rettungshubschrauber in die Greifswalder Universitätsklinik fliegen. Nach derzeitigem Kenntnisstand wollte der Verunfallte, der in der fünften Etage wohnt, einen Wohnungsschlüssel aus der darunter liegender Wohnung (vierter Stock) für seine Nachbarn holen, da sich diese ausgesperrt hatten. Dazu wollte er sich offenbar über seinen Balkon herunterhangeln. Vermutlich konnte sich der 56-Jährige nicht festhalten, rutschte ab und fiel etwa 15 Meter in die Tiefe. Möglicherweise war der Mann zum Unfallzeitpunkt alkoholisiert. Die Ermittler schließen eine Straftat aus.

Fenstersturz eines Kleinkindes in Bergen

Bergen (Vorpommern-Rügen). Am 21.04.2013 ereignete sich gegen 10:30 Uhr in Bergen ein Unglücksfall. Ein fast zwei Jahre altes Mädchen stürzte aus einem offenstehenden Fenster einer Wohnung in der fünften Etage eines Mehrfamilienhauses. Die Fallgeschwindigkeit wurde durch vor dem Fenster wachsende Büsche abgemildert. Das Kind erlitt nach bisherigen Kenntnissen Beckenfrakturen. Es wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Universitätsklinik Greifswald geflogen. Die Kriminalpolizei ermittelt die Umstände, die zum Sturz des Mädchens geführt haben.

Mit Schwung ins Sassnitzer Hafenbecken

Sassnitz (Vorpommern-Rügen). Eine 72-jährige Hamburgerin war am gestrigen Nachmittag kurz nach 15 Uhr auf der Sassnitzer Mole mit ihrem Elektrofahrrad ausgerutscht (nach eigenen Angaben) und direkt ins Hafenbecken gefahren. Passanten und ihr Mann konnten sie mittels fest montierter Hafenleiter aus dem Wasser bergen. Das Elektrofahrrad und ihre Brille befinden sich jedoch noch auf dem Grund des Hafenbeckens. Bis zum Eintreffen der Sassnitzer Einsatzkräfte versorgte ihr Mann sie mit trockener Kleidung. Ihr ging es soweit gut, medizinische Versorgung war nicht von Nöten.

Vier Personen bei Badeunfall leicht verletzt

Ahrenshoop (Vorpomern-Rügen). Am heutigen Tag ereignete sich gegen 14.15 Uhr ein Badeunfall vor Ahrenshoop bei welchem vier Personen leicht verletzt wurden. Ein Ehepaar aus Berlin badete am heutigen Tag im Bereich Ahrenshoop. Hier wurden sie aufgrund des Wellengangs gegen einen steinernen Wellenbrecher gedrückt. Dem Mann (82) gelang es auf den Brecher zu klettern, die Ehefrau (75) verblieb im Wasser. Vier Rettungsschwimmer halfen ihnen aus dem Wasser. Sowohl die Eheleute, als auch zwei Rettungsschwimmer (17, 20) verletzten sich leicht. Sie wurden vor Ort medizinisch versorgt. Für den Strandabschnitt war zur Ereigniszeit die gelbe Flagge gehisst, diese signalisiert ein Badeverbot für ungeübte Schwimmer, Kinder und ältere Personen wegen ungeeigneter Wasser- und Wetterbedingungen. Nach dem Vorfall hisste man die rote Flagge (generelles Badeverbot wegen akuter Gefahrenlagen wie Strömung, hoher Wellengang oder Wasserverschmutzung an). Badegäste werden gebeten die jeweils geltende Beflaggung an ihrem Strandabschnitt zu beachten und sich dementsprechend selbstkritisch einzuschätzen. Im Bereich von Wellenbrechern ist besondere Vorsicht geboten.

Eiswagen am Strand überollt 3-Jährige

Glowe (Vorpommern-Rügen). Nachdem am gestrigen Nachmittag gegen 15.30 Uhr ein 3-jähriges Mädchen aus Leipzig am Strand zwischen Glowe und Juliusruh den Eimer mit Wasser füllte, lief es zurück zu den Eltern am Dünenrand. Sie kreuzte den Weg eines elektrisch angetriebenen Eiswagens. Der 18-jährige Betreiber aus Greifswald übersah das Mädchen, erfasste und überrollte es. Erst ein paar Meter weiter stoppten Strandbesucher den jungen Mann und schilderten ihm den Vorfall. Er hatte den Unfall nicht bemerkt. Das Mädchen wurde von eintreffenden Rettungskräften untersucht und mit dem Verdacht eines gebrochenen Beines ins Krankenhaus gebracht. Einsatzkräfte des Sassnitzer Polizeireviers untersuchten den Unfall. Demnach war es dem Fahrzeugführer, durch die Bauart des Eiswagens bedingt tatsächlich kaum möglich, das von links kommende Mädchen zu sehen. Und der befahrene, wellige Strandsand erweckte bei ihm nicht das Gefühl, etwas überfahren zu haben. Eine, im Urlaub befindliche Krankenschwester leistete sofort nach dem Unfall Erste Hilfe. Der 18-Jährige zeigte sich sichtlich betroffen und er äußerte, dass es ihm sehr leid tut.

Passant von Dachbalken getroffen

Stralsund. Am heutigen Tag kam es gegen 13.15 Uhr zu einem Unfall im Bereich einer Baustelle in der Badstüberstraße in Stralsund. Hier wurde ein 20–jähriger Passant von einem Dachbalken getroffen. Der ca. 2,56 m lange und etwa 60 kg schwere Balken fiel von einem im Bau befindlichen Haus herunter und verletzte den Mann am Bein und am Kopf. Zur Versorgung seiner Verletzungen wurde er durch einen Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der Baustellenbereich war ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei zufolge gemäß den Auflagen der zuständigen Behörde abgesichert.