Kostenlose Fahrradcodierung und Tipps zum Einbruchsschutz in Bergen auf Rügen

Bergen auf Rügen (ots). Am 08.07.2020 in der Zeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr bietet die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern eine kostenlose Fahrradcodierung auf dem Markt in Bergen an. Neben der Fahrradcodierung besteht zusätzlich die Möglichkeit, sich hilfreiche Tipps zum Thema Einbruchsschutz einzuholen. Alles, was für die Fahrradcodierung benötigt wird, ist ein gültiger Personalausweis sowie das Fahrrad. Sollte es sich bei dem zu codierenden Fahrrad um ein E-Bike handeln, wird darum gebeten, dass der Akku bereits im Vorfeld ausgebaut wird. Sollte dies im Vorfeld nicht möglich sein, bringen Sie bitte den Schlüssel zum Ausbau des Akkus mit. Bei herkömmlichen Fahrrädern ist keine weitere Vorbereitung für die Codierung notwendig.

Jeder hat sich bestimmt schon einmal mit der Frage des Einbruchsschutzes im eigenen Wohnraum oder in Geschäftsräumen beschäftigt. Sind die Fenster wirklich sicher? Wie schnell kann die Haustür von einer fremden Person geöffnet werden? Egal, ob privat oder geschäftlich, bei Karsten Block von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle erhalten Sie die Möglichkeit sich über einen effektiven Einbruchsschutz zu informieren.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Auf das Einhalten der bestehenden Hygieneregelungen wie Abstand halten wird gebeten.

Ehrliche Finder übergeben Geldbörse der Polizei

Zingst/Barth (ots). Ein Rentner-Ehepaar aus Nordrhein-Westfalen (Kreis Unna) fand am Montagabend (22.06.2020) Höhe des Strandüberganges 6 in Zingst eine Geldbörse mit diversen Dokumenten, Geldkarten und Bargeld und übergab es gestern Vormittag der Polizei in Barth. Gegen 18:00 Uhr seien die ehrlichen Finder auf die Geldbörse mit dem wertvollen Inhalt gestoßen und wollten sie dem Eigentümer umgehend zurückgeben. Der 51-jährige Inhaber der Geldbörse hatte seinen Verlust bereits am selben Abend bemerkt. Trotz sofortiger Absuche konnte er seinen Geldbeutel nicht wiederfinden. Auch die Nachfrage beim Fundbüro in Zingst verlief negativ, weshalb er sich am Dienstagvormittag zum Polizeirevier in Barth begab, um seinen Verlust anzuzeigen. Die beiden Eheleute und der 51-Jährige verpassten sich nur knapp. Zirka eine halbe Stunde später, nachdem der aus Berlin stammende Mann seinen Verlust angezeigt hatte, erschien das Ehepaar im Revier und übergab die Geldbörse mit den rund 70 Euro Bargeld an die Beamten. Nach einem Anruf erschien der 51-Jährige erneut auf der Polizeidienststelle und konnte seinen Geldbeutel samt kompletten Inhalt wieder glücklich und dankbar in Empfang nehmen. Auf einen Finderlohn verzichtete das Ehepaar. Die Polizei bedankt sich in diesem Zusammenhang ebenfalls bei den ehrlichen Findern, die stellvertretend für viele andere Menschen im Alltag stehen, die Gefundenes bei der Polizei oder im Fundbüro abgeben und nicht einfach einbehalten.

Mann quälte Vogel – Zeugen schritten ein

Stralsund (ots) – In Stralsund informierte am 15.06.2020 eine Zeugin und Hinweisgeberin die örtliche Polizeidienststelle über einen Mann, der augenscheinlich zum Vergnügen einen Vogel quälte. Nach bisherigen Schilderungen und den Erkenntnissen der Beamten vor Ort habe ein 31-jähriger deutscher Mann gegen 13:00 Uhr auf einem Innenhof (Teichhof) des Heinrich-Heine-Rings in Stralsund einen Vogel gefangen. Dabei soll es sich um einen Reiher gehandelt haben. Anschließend habe der Tatverdächtige den Vogel geschlagen, gewürgt sowie mit einer alkoholischen Flüssigkeit übergossen. Mit einem weiteren Zeugen sprach die deutsche Hinweisgeberin den 31-Jährigen auf seine Taten an und konnte das Tier somit von den Strapazen erlösen bzw. es in Sicherheit bringen. In der Folge wurden die Beamten des Polizeihauptrevieres gerufen, die den Mann noch im Bereich des Teichhofes festgestellt haben. Das Tier konnte jedoch vor Ort nicht mehr festgestellt werden. Der 31-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten. Entsprechende Ermittlungen wurden eingeleitet.

Versammlungsgeschehen in der Hansestadt Stralsund

Stralsund (ots). Wie schon in den Vorwochen lag auch für den heutigen Montag (08.06.2020) bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen eine Anmeldung für eine Versammlung in Stralsund vor. In der Zeit von 19.00 bis 20.30 Uhr führte das Polizeihauptrevier Stralsund zum wiederholten Male mit eigenen und unterstellten Kräften des Landesbereitschaftspolizeiamtes in der Stralsunder Altstadt einen Einsatz durch. Wie auch in den letzten beiden Wochen hatte der Veranstalter eine Versammlung zum Thema „Grundrechte schützen, Freiheit wahren“ angemeldet. Erneut war eine Mahnwache auf dem Alten Markt und ein anschließender Gang zum Neuen Markt und zurück angemeldet. Zum dritten Mal in Folge kam es jedoch vor dem Rathaus auf dem Alten Markt zu einer stationären Versammlung, welche gegen 20.30 Uhr durch den Leiter beendet wurde. Die Versammlung verlief erneut ohne besondere Vorkommnisse.

Polizeieinsatz nach Kegelrobbensichtung am Strand von Ahrenshoop

Ahrenshoop/Darß (ots). Am vergangenen Sonntag, dem 07.06.2020, wurden die Beamten des Polizeirevieres Ribnitz-Damgarten über eine Kegelrobbe am Strand von Ahrenshoop informiert. Durch eine Mitarbeiterin des BUND e.V. wurde gegen 17:30 Uhr telefonisch mitgeteilt, dass sowohl von dem Wildtier eine Gefahr ausgehen kann als auch für das Tier eine Gefahr besteht, weshalb zum Schutz eine weiträumige Absperrung am Strand benötigt wird. Durch die eingesetzten Polizeibeamten konnte bestätigt werden, dass sich im Bereich einer Buhne eine Kegelrobbe befand und sich augenscheinlich dort am Strand ausruhte. Weiterhin registrierten sie regen Personenverkehr in diesem Bereich. Da es sich bei dieser besonders geschützten Art um ein Wildtier handelt, bestand die Möglichkeit, dass sich das Tier zur Wehr setzt und ggf. beißt, wenn sich beispielsweise Passanten oder Hunde zu dicht nähern. Ebenso kann es aufgrund von Menschenansammlungen dazu führen, dass die Kegelrobbe Stress erleidet. Deshalb wurde der Strandbereich kurzfristig durch die Polizeibeamten und mit Unterstützung des örtlichen Stadtbauhofes abgesperrt. Die Sperrung war jedoch nur temporär erforderlich und der Polizeieinsatz gegen 20:30 Uhr beendet, da sich die Kegelrobbe wieder ins Wasser zurückzog.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) empfiehlt bei derartigen Tiersichtungen Folgendes:

  • Abstand von ca. 100 Metern halten,
  • Hunde anleinen,
  • Behörden (Ordnungsamt, Kurverwaltung, Meeresmuseum,
    Rettungsleitstelle, BUND e.V. o.a.) über die Tiersichtung informieren, damit diese eine Absperrung organisieren können, z.B.
    über die kostenlose Behördenrufnummer 115,
  • Sichtungen über Meeressäuger an der Ostseeküste über die App
    „OstSeeTiere“ melden und damit einen Beitrag für die Wissenschaft und Forschung leisten,
  • Tiere nicht füttern, anfassen oder mitnehmen,
  • Ruhe bewahren und den besonderen Moment genießen.

Insbesondere beim Auffinden von Jungtieren am Strand sollten sich die Spaziergänger keine Sorgen machen und die Robben in Ruhe lassen. Es ist ganz natürlich, dass die kleinen Robbenbabys in den ersten Wochen alleine am Strand liegen, während das Muttertier zur Jagd im Wasser unterwegs ist. Diese kehrt nach ihrem Fischfang jedoch regelmäßig zum Säugen ihres Jungen zurück. Ebenso rät der BUND, private Fotos erst zeitverzögert zu veröffentlichen, um keinen Besucheransturm zu verursachen.

Versammlungsgeschehen in der Hansestadt Stralsund

Stralsund (ots) – Bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen gingen in der vergangenen Woche zwei Anmeldungen von Versammlungen in Stralsund ein.

Am 31.05.2020 fand auf dem Alten Markt die erste Versammlung statt. Sowohl diese als auch die Versammlung am Tag darauf wurden durch die Volksinitiative „Sofort zurück zur Demokratie“ durchgeführt. In der Zeit von 14.00 bis 15.15 Uhr führte das Polizeihauptrevier Stralsund mit eigenen Kräften einen Einsatz durch. Die stationäre Versammlung mit einer geringen Anzahl von Teilnehmern verlief ohne besondere Vorkommnisse. Alle Teilnehmer hielten sich an die Auflagen der Versammlungsbehörde.

Am 01.06.2020 in der Zeit von 19.00 bis 20.30 Uhr führte das Polizeihauptrevier Stralsund wie bereits eine Woche zuvor mit eigenen und unterstellten Kräften des Landesbereitschaftspolizeiamtes anlässlich einer angemeldeten Versammlung in der Stralsunder Altstadt einen weiteren Einsatz durch. Wie schon am 25.05.2020 hatte der Veranstalter eine Versammlung zum Thema „Grundrechte schützen, Freiheit wahren“ angemeldet. Erneut war eine Mahnwache auf dem Alten Markt und ein anschließender Gang zum Neuen Markt und zurück angemeldet. Auf den Gang zum Neuen Markt verzichtete der Veranstalter jedoch auch an diesem Tag und führte vor dem Rathaus auf dem Alten Markt eine stationäre Versammlung durch, welche gegen 20:30 Uhr durch den Leiter beendet wurde. Die Versammlung, an der weniger Menschen teilnahmen als in der Vorwoche, verlief ebenfalls ohne besondere Vorkommnisse.

Versammlung in der Hansestadt Stralsund

Stralsund (ots). Am 25.05.2020 in der Zeit von 19.00 bis 20.30 Uhr führte das Polizeihauptrevier Stralsund mit eigenen und unterstellten Kräften des Landesbereitschaftspolizeiamtes anlässlich einer angemeldeten Versammlung der Volksinitiative „Sofort zurück zur Demokratie“ in der Stralsunder Altstadt einen Einsatz durch. Im Vorfeld hatte der Veranstalter eine Versammlung zum Thema „Grundrechte schützen, Freiheit wahren“ angemeldet. Nach einer Mahnwache auf dem Alten Markt wollte er zum Neuen Markt und anschließend zurück zum Alten Markt gehen. Darauf verzichtete der Veranstalter jedoch und führte vor dem Rathaus auf dem Alten Markt eine stationäre Versammlung durch, welche gegen 20:25 Uhr durch den Leiter beendet wurde. Die Versammlung verlief ohne besondere Vorkommnisse.

Gemeinsamer Polizei- und Rettungseinsatz nach Gasaustritt

Süderholz (ots). In der Nacht zum 05.05.2020 kam es in der Gemeinde Süderholz in Klevenow zu einem gemeinsamen Polizei- und Rettungseinsatz. Grund war die Mitteilung über einen vermutlichen Gasaustritt aus einem Gastank. Personen kamen hierbei nicht zu Schaden. Durch die eingesetzten Kräfte konnte gegen 00:30 Uhr das Ausströmen von Gas aus einem Tank nahe eines Mehrfamilienhauses „An der Dorfstraße“ bestätigt werden. Daraufhin mussten insgesamt 22 Bewohner dieses Hauses ihre Wohnungen zunächst verlassen. Ein hinzugerufener Mitarbeiter eines Gasunternehmens konnte den Gastank fachgerecht verschließen, sodass auch die Bewohner gegen 2:00 Uhr wieder zurück in ihre Wohnungen konnten. Der Kriminaldauerdienst Stralsund kam zur Spurensuche und -sicherung zum Einsatz. Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Kriminalpolizei davon aus, dass das Ausströmen des Propangases vorsätzlich verursacht wurde. Insofern wurden Ermittlungen zum Verdacht des unerlaubten Umganges mit Abfällen sowie des Verdachtes der Gefahr der fahrlässigen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion derzeit gegen Unbekannt aufgenommen. Diese dauern gegenwärtig noch an.

Versammlungsgeschehen zum 1. Mai 2020 im Landkreis Vorpommern-Rügen

Stralsund/Rügen (ots). Am heutigen Tag führte die Polizeiinspektion Stralsund im Landkreis Vorpommern-Rügen mit eigenen Kräften insgesamt vier Polizeieinsätze anlässlich mehrerer bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldeter Versammlungen durch. Dabei kamen jeweils nur wenige Teilnehmer zum Demonstrationsgeschehen zusammen, stets unter Beachtung des vorgeschriebenen Mindestabstandes.

So wurde für den Zeitraum von 10:00 bis 12:00 Uhr eine Versammlung unter dem Motto: „Keine Gäste, keine Zukunft – Stiller Protest gegen die anhaltende Schließung von Hotels und Restaurants“ im Bereich der Seebrücke in Binz auf Rügen angemeldet. An dieser Aktion beteiligten sich rund 30 Firmen (Gastronomen und Hotels), welche leere Stühle auf dem Binzer Kurplatz aufstellten. Über den Zeitraum von knapp zwei Stunden nahmen so insgesamt rund 65 Menschen an der Versammlung teil. Zeitgleich befanden sich unter Einhaltung des Abstandsgebotes jedoch stets nur zirka 10 – 15 Personen auf dem öffentlichen Platz. Gegen 11:45 Uhr war die Versammlung beendet.

Der AfD Kreisverband Vorpommern-Rügen meldete für den Zeitraum von 11:00 bis 12:00 Uhr eine Demonstration auf dem Markplatz in Bergen auf Rügen unter dem Motto: „Wirtschaft und Tourismusbranche nicht zu Grunde richten – gegen die unbegründete Maskenpflicht, für unsere Grundrechte“ an. Bereits nach 45 Minuten war die Versammlung, die pünktlich um 11:00 Uhr startete, mit rund 20 Teilnehmern beendet.

Für den Bereich der Hansestadt Stralsund gingen in der Versammlungsbehörde zum 1. Mai ebenfalls zwei Anmeldungen für eine Demonstration ein. So meldete die Initiative „Gruppe 1. Mai“ eine Versammlung auf dem Alten Markt an. Diese startete mit 11 Teilnehmern pünktlich um 10:00 Uhr. Die Versammlung wurde bereits eine halbe Stunde später vom Versammlungsleiter für beendet erklärt.

Für den Zeitraum von 15:00 bis 17:00 Uhr meldete der Stadtverband Stralsund der Partei DIE LINKE eine Mahnwache und eine Versammlung für den Bereich der Stralsunder Altstadt an. So versammelten sich anlässlich des „internationalen Tags der Arbeit“ gegen 15:15 Uhr zunächst 14 Versammlungsteilnehmer zu einer Mahnwache auf dem Alten Markt. Diese wurden gegen 16:00 Uhr beendet und die Versammlungsteilnehmer gingen einzeln zum nächsten angemeldeten Versammlungsort am Theatervorplatz. An dieser Versammlung nahmen in der Spitze insgesamt 23 Menschen teil. Bis zum Versammlungsende gegen 16:30 Uhr wurden auch hier keinerlei Störungen durch Kräfte des Polizeihauptrevieres Stralsund festgestellt.

Während der unterschiedlichen Demonstrationsgeschehen blieb alles ruhig und friedlich. Es kam zu keinerlei Störungen oder Besonderheiten.

Nicht angemeldete Versammlung zum Gedenken an Ernst Thälmann beendet

Stralsund (ots). Am Vormittag des 16.04.2020 beendeten Beamte des Polizeihauptrevieres Stralsund eine nicht bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldete Versammlung an der Sundpromenade in Stralsund. Grund des Polizeieinsatzes war ein Bürgerhinweis auf das mögliche Zusammentreffen mehrerer Personen, die dem Geburtstag des damaligen deutschen Politikers Ernst Thälmann gedenken wollten. Zehn deutsche Männer und Frauen aus dem Raum Rostock und des Landkreises Vorpommern-Rügen im Alter zwischen 40 und 70 Jahren wurden an dem Thälmann-Denkmal am Sund angetroffen. Gegen sie ermitteln nun die Behörden. Zwei 64-Jährige stehen im Verdacht, die Versammlung unter freiem Himmel organisiert und zum Treffen um 11:00 Uhr aufgerufen zu haben. Gegen sie wird wegen des Verdachtes des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ermittelt. Gegen alle Teilnehmer wurden zudem Ordnungswidrigkeitenverfahren im Zusammenhang mit dem Verstoß gegen die SARS-CoV-2-BekämpfungsV eingeleitet.