Fahndungstreffer bei Fahrzeugkontrolle auf der BAB 20

Grimmen (ots). Am Sonntag, den 22.12.2019 stoppten Beamte vom Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Grimmen gegen 11:15 Uhr auf der Autobahn 20 auf Höhe des Parkplatzes Trebeltal Süd in Fahrtrichtung Stettin einen PKW Audi und stellten dabei gleich mehrere Straftaten fest.

Der 51-jährige Fahrzeugführer aus Hamburg war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Außerdem waren am PKW Audi Kennzeichen angebracht, die am Tag zuvor in Hamburg entwendet worden sind. Weiterhin war der PKW selbst zur Entstempelung ausgeschrieben, da kein Versicherungsschutz vorlag. Die Beamten untersagten dem Fahrzeugführer die Weiterfahrt, stellten die entwendeten Kennzeichen sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen verschiedener Delikte ein. Zu den bereits erwähnten kommt der Verdacht der Verstöße gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz, die Abgabenordnung, das Straßenverkehrsgesetz, die Fahrzeugzulassungsverordnung und das Strafgesetzbuch.

Gemeinsamer Polizei- und Rettungseinsatz in Stralsund

Stralsund (ots). In der Nacht von Samstag zu Sonntag, dem 08.12.2019, kam es in der Wolfgang-Heinze-Straße in Stralsund zu einem gemeinsamen Einsatz von Polizei- und Rettungskräften. Grund hierfür war der Hinweis über einen verletzten, jungen Mann, welcher gegen 1:30 Uhr über den Notruf der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg einging.

Die umgehend eingesetzten Polizeibeamten des Polizeihauptrevieres Stralsund konnten mit Unterstützung des Kriminaldauerdienstes Stralsund bislang in Erfahrung bringen, dass der 20-Jährige offenbar auf dem Rückweg von einer Weihnachtsfeier war. Gegenwärtig sprechen Hinweise dafür, dass der Mann in der besagten Nacht von einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in der Wolfgang-Heinze-Straße in der dritten Etage fiel, als er offenbar an der Fassade hochkletterte. Die Hinweisgeberin fand den Mann im Innenhof und verständigte die Polizei, die die Überprüfungen zu dem möglichen Sturzgeschehen aufnahmen.

Bislang liegen keine Hinweise für ein Fremdverschulden vor. Gegenwärtig wird davon ausgegangen, dass der junge Mann eine Wohnanschrift ganz in der Nähe aufsuchen wollte, diese jedoch anscheinend nicht fand. Durch den Sturz aus zirka neun Metern Höhe zog sich der aus der Region stammende Mann schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen zu und musste in ein Krankenhaus gefahren werden.

Ob und inwieweit der 20-Jährige zum Zeitpunkt des Geschehens unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln stand, wird ebenfalls geprüft. Die Ermittlungen in dem Fall dauern gegenwärtig noch an. Wer in diesem Zusammenhang sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich an die Polizei in Stralsund (Tel. 03831/2890-0) zu wenden.

Bombenattrappe sorgt für Aufruhr in Stralsund

Stralsund (ots)- Am 26.11.2019 wählte ein 43-jähriger Stralsunder gegen 13:15 Uhr den Notruf, nachdem er ein an ihn adressiertes Paket von der Post abgeholt und im Carl-Heydemann-Ring in Stralsund geöffnet hatte. In dem Paket befand sich ein Gegenstand, der augenscheinlich wie eine Bombe aussah.

Sofort kamen Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei zum Einsatz. Der Carl-Heydemann-Ring wurde gesperrt und nach Rücksprache mit dem Munitionsbergungsdienst begannen erste Evakuierungsmaßnahmen. Während des laufenden Einsatzes stellte sich heraus, dass ein 41-jähriger Bekannter des Empfängers des Paketes nur einen Scherz machen wollte. Er kam selbst zum Ereignisort und es bestätigte sich, dass es sich lediglich um eine Bombenattrappe handelte. Die Maßnahmen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst wurden daraufhin beendet.

Gegen den 41-Jährigen aus der Gemeinde Preetz wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eingeleitet. Außerdem wird er die Kosten des gesamten Einsatzes tragen.

Demonstrationsgeschehen am 23.11.2019 in Binz

Binz (ots). Anlässlich zwei bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldeter stationärer Versammlungen sowie eines angemeldeten Aufzuges führte die Polizeiinspektion Stralsund am heutigen Sonnabend, dem 23.11.2019, einen Polizeieinsatz durch. Dabei wurden die Beamten der Polizeiinspektion Stralsund durch Kräfte des Landesbereitschaftspolizeiamtes M-V und weiterer Dienststellen aus dem Polizeipräsidium Neubrandenburg unterstützt. Parallel dazu waren Beamte der Bundespolizeiinspektion Stralsund im Einsatz.

Das Bündnis „RÜGEN FÜR ALLE – Gemeinsam gegen Rechts“ hatte für den Zeitraum von etwa 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr einen Aufzug unter dem Motto: „GeFlügelfest – Für Demokratie und Toleranz“ angemeldet, der durch die Ortschaft Binz führte. Kurz nach 11:00 Uhr startete der Aufzug am Binzer Hauptbahnhof in Richtung Strandpromenade. Nach einer Kundgebung und weiteren Programmpunkten auf einer Veranstaltungsbühne im Bereich der Proraer Straße, Ecke Hans-Beimler-Straße bewegte sich der Aufzug gegen 13:00 Uhr über die Dünenstraße, Dollahner Straße und Schillerstraße zum Seebrückenvorplatz, von wo aus die Versammlungsteilnehmer zurück in Richtung Veranstaltungsbühne gingen. Nach einem abschließendem Programm erklärte die Leiterin die Versammlung gegen 15:45 Uhr für beendet.

Außerdem führte das Bündnis „Greifswald für alle“ in der Zeit von 11:00 bis circa 13:30 Uhr auf der Strandpromenade eine angemeldete stationäre Versammlung unter dem Motto: „Kein Raum der AfD“ durch.

Am 23.11.2019 gegen 02:45 Uhr stellten Beamte der Bundespolizei in Binz in der Dollahner Straße in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Sachbeschädigung in Form von mehreren Graffitis in schwarzer Farbe mit Bezug zum AfD-Flügeltreffen in Binz fest. Hier wurden eine Bushaltestelle, eine Hauswand und ein Müllcontainer besprüht. In diesem Zusammenhang konnten zwei Tatverdächtige ermittelt werden, gegen die nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung ermittelt wird.

Abseits des angemeldeten Versammlungsgeschehens kam es durch vorherige Versammlungsteilnehmer zu einer kleineren Störaktion in der Proraer Straße. Mehrere Personen versuchten, eine Zufahrt zum Veranstaltungsort zu verhindern. Polizeikräfte schritten ein, um ein Passieren dieser Stelle für PKW und Fußgänger zu ermöglichen.

Im Bereich der Strandpromenade kam es zu zwei Widerstandshandlungen. Gegen die beiden Tatverdächtigen wurden jeweils Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie in einem Fall wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet.

Einschränkungen aufgrund mehrerer Versammlungsgeschehen am 23.11.2019 im Ostseebad Binz

Binz (ots). Am Samstag, dem 23.11.2019, finden im Bereich des Binzer Zentrums zwei bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldete stationäre Versammlungen sowie ein angemeldeter Aufzug statt.

So meldete das Bündnis „RÜGEN FÜR ALLE – Gemeinsam gegen Rechts“ einen Aufzug durch die Ortslage des Ostseebades mit integrierten Kundgebungen an. Eine weitere Anmeldung zu einer stationären Versammlung ging bei der Versammlungsbehörde vom Bündnis „Greifswald für alle“ ein. Die drei Versammlungsanmeldungen richten sich gegen das „AfD – Flügeltreffen“ im Arkona Strandhotel, zu dem u.a. der AfD-Landesvorsitzende von Thüringen, Björn Höcke sowie der AfD-Landesvorsitzende von Brandenburg, Andreas Kalbitz erwartet werden. Die AfD-Veranstaltung wird etwa gegen 17:00 Uhr enden. Ab 18:00 Uhr findet als Folgeveranstaltung der Sportlerball eines Sassnitzer Sportvereins im Arkona Strandhotel statt.

Das Motto der Versammlung unter freiem Himmel des Bündnisses „Rügen für Alle“ lautet: „GeFlügelfest – Für Demokratie und Toleranz“. Der Anmelder erwartet zwischen 300-500 Teilnehmer. Das Bündnis „Greifswald für alle“ plant die Versammlung mit etwa 30 angemeldeten Teilnehmern unter dem Motto: „Kein Raum der AfD“ abzuhalten.

Der Demonstrationszug soll um 11:00 Uhr im Bereich des Vorplatzes des Binzer Hauptbahnhofes starten und sich anschließend durch die Binzer Ortslage bewegen. Dabei wird der Aufzug im Bereich des Arkona Strandhotels für eine Kundgebung stoppen. Nach dem geplanten Bühnenprogramm soll der Aufzug weiter durch Binz und wieder zurück zum Arkona Strandhotel führen, wo eine Abschlusskundgebung geplant ist, die etwa 16:00 Uhr enden soll.

Die angemeldete stationäre Versammlung des Bündnisses „Greifswald für alle“, die zwischen 11:00 und 15:00 Uhr stattfinden soll, wird ebenfalls im Bereich des Arkona Strandhotels durchgeführt.

Aufgrund des angemeldeten Versammlungsgeschehens muss mit entsprechenden Verkehrseinschränkungen von zirka 10:00 bis 17:00 Uhr gerechnet werden. Dazu werden temporär auch Vollsperrungen erforderlich sein, weshalb die Polizei empfiehlt, insbesondere den Bereich zwischen Dünenstraße, Hauptbahnhof, Proraer Straße und Seebrücke zu umfahren.

Die Polizeiinspektion Stralsund wird das Versammlungsgeschehen zusammen mit Unterstützungskräften begleiten. Die mit dem Demonstrationsgeschehen im Zusammenhang stehenden aktuellen Informationen der Polizeiinspektion Stralsund, insbesondere zu Beeinträchtigungen, können am 23.11.2019 über den Twitter-Account der Polizeiinspektion Stralsund @Polizei_HST und dem Hashtag #BINZ2311 abgerufen werden.

Verkehrseinschränkungen nach Sichtung eines Damhirsches auf der A20

A20/AS Grimmen Ost (ots). Seit den gestrigen frühen Morgenstunden, dem 20.11.2019, waren Beamte des Autobahn- und Verkehrspolizeirevieres (AVPR) Grimmen zusammen mit der Autobahnmeisterei Süderholz im Bereich der Autobahn 20 zwischen dem Parkplatz Riedbruch und der Anschlussstelle Grimmen Ost im Einsatz. Grund war die Meldung über die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass sich ein Damhirsch auf die Autobahn verirrt hatte.

Die umgehend eingesetzten Beamten des AVPR Grimmen konnten das Tier auf der Richtungsfahrbahn Lübeck auf Höhe der Anschlussstelle B96/Stralsund feststellen. Mit einem entsprechenden Sicherungswagen wurde auf diese Gefahrenstelle aufmerksam gemacht.

Wie der Damhirsch hinter den Wildschutz gelangen konnte, ist bislang unklar. Die Tiere besitzen ein gutes Sprungvermögen. Eine Überwindung des Zaunes kann daher nicht ganz ausgeschlossen werden. Möglich ist auch, dass das Tier an einer beschädigten Stelle des Zaunes, welche bei der Überprüfung in dem Bereich festgestellt wurde, auf die Autobahn gelangt ist.

Um dem Damhirsch den Weg runter von der Autobahn zu ermöglichen, wurde der Wildschutzzaun durch Mitarbeiter der Autobahnmeisterei an mehreren Stellen geöffnet. Die Überprüfung in der vergangenen Nacht und am heutigen Tag ergab keine erneute Sichtung des Tieres. Insofern wird gegenwärtig davon ausgegangen, dass der Damhirsch seinen Weg hinter den Wildschutzzaun gefunden hat. Daher wurden die geöffneten Stellen am heutigen Tag wieder verschlossen. Die seit gestern aufgestellte Geschwindigkeitsreduzierung auf 100 km/h in dem Gefahrenbereich sowie die Warnung vor Wildwechsel auf einer Länge von sechs Kilometern bleibt jedoch noch bis zum morgigen Tag bestehen.

Pkw mit verkehrsgefährdender Fahrweise gestoppt

Marlow/Eixen (Vorpommern-Rügen). Am Vormittag des 27.03.2018 erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg über Notruf den Hinweis zu einem Pkw mit verkehrsgefährdender Fahrweise. Das Fahrzeug konnte dank der Verfolgung durch den Hinweisgeber auf der Landesstraße 23 zwischen Kavelsdorf und Eixen durch Beamte des Polizeirevieres Grimmen gestoppt werden. Der 66-jährige Fahrer hatte offenbar gesundheitliche Probleme.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 66-jährige Fahrer des Pkw Skoda gegen 09:30 Uhr von Marlow über Bad Sülze Richtung Eixen. Der dahinter befindliche Hinweisgeber bemerkte bereits kurz vor der Ortschaft Marlow erhebliche Auffälligkeiten in der Fahrweise seines Vordermannes, sodass er die Polizei verständigte. Obwohl der Hinweisgeber zusammen mit zwei weiteren im Fahrzeug befindlichen Zeugen eigentlich die Ortschaft Tribsees als Fahrziel hatte, blieb er hinter dem Skoda und gab regelmäßig den aktuellen Standort durch
Dadurch gelang es den Beamten des Polizeirevieres Grimmen, die durch Kräfte des Polizeirevieres Ribnitz-Damgarten unterstützt wurden, zeitnah Sichtkontakt zum Pkw Skoda herzustellen. Während des anschließenden Anhaltemanövers kam es zur seitlichen Berührung zwischen dem Skoda und dem Funkstreifenwagen der Grimmener Kollegen, wodurch leichter Sachschaden entstand. Personen wurden dabei nicht verletzt.

Während der Überprüfung der Verkehrstauglichkeit des 66-Jährigen ergaben sich für die Beamten Anhaltspunkte dafür, dass der Mann offenbar gesundheitliche Probleme hat. Ein hinzugerufener Rettungsdienst übernahm den 66-Jährigen zur weiteren ärztlichen Betreuung. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab 0,00 Promille. Der Führerschein des 66-Jährigen wurde sichergestellt und die Führerscheinstelle verständigt. Der Pkw wurde durch ein beauftragtes Unternehmen abgeschleppt. Gegen den 66-Jährigen wird nun wegen des Verdachtes der Straßenverkehrsgefährdung ermittelt. Die Polizei bedankt sich ausdrücklich beim Hinweisgeber und den beiden Zeugen für die geleistete Unterstützung.

Polizeieinsatz an Stralsunder Schule

Stralsund. Am 08.03.2018 kam es im Verlaufe des Vormittags zu einem Polizeieinsatz an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Grünthal in Stralsund. Das Polizeihauptrevier Stralsund wurde durch die Schulleitung darüber informiert, dass es Differenzen zwischen ausländischen und deutschen Schülern gibt und körperliche Auseinandersetzungen befürchtet werden. Vorsorglich kamen zivile und uniformierte Polizeikräfte zum Einsatz, die im Rahmen weiterer Ermittlungen vor Ort und Gesprächen in den Klassenstufen 7, 8 und 9 keine konkreten Hinweise auf begangene oder bevorstehende Straftaten in Erfahrung bringen konnten.

Als Ergebnis ist festzuhalten, dass es sich bei der befürchteten Auseinandersetzung nur um ein Gerücht handelte, welches durch eine jugendtypische Auseinandersetzung zwischen einem deutschen und einem ausländischen Schüler ausgelöst wurde. Da unterschwellig gleichwohl zwischenmenschliche Probleme zu erkennen gewesen sind, wurde die Integrationsbeauftragte der Stadt Stralsund zur Sachverhaltsklärung hinzugezogen.

2. Nachmeldung zur Pressemitteilung „Stralsunder Gewalttäter konnte durch Spezialkräfte der Polizei festgenommen werden“

Stralsund. In der vorangegangenen Meldung wurde berichtet, dass sich der 39-jährige Tatverdächtige in Gewahrsam befindet und die kriminalpolizeilichen Maßnahmen noch nicht abgeschlossen waren. Nach aktuellem Stand wurde der Tatverdächtige in den Nachmittagsstunden des 28.02.2018 aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Der Mann muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Notrufmissbrauchs und Vortäuschen von Straftaten verantworten.

Nachmeldung zur Pressemitteilung „Stralsunder Gewalttäter konnte durch Spezialkräfte der Polizei festgenommen werden“

Stralsund. Wie bereits berichtet teilte am gestrigen Abend gegen 19:20 Uhr ein 39-Jähriger aus der Stralsunder Frankenvorstadt mehrfach über Notruf mit, dass er eine Schusswaffe besäße und eine Person in seiner Gewalt hätte. Der bereits polizeilich in Erscheinung getretene Mann forderte Spezialkräfte der Polizei, die ihn in seiner Wohnung festnehmen sollten. Im Verlaufe der Verhandlungen gelang es, den Täter dazu zu bewegen, eine 36-Jährige Frau gehen zu lassen und sich im Anschluss zu stellen.

Nachdem der unter Einfluss von berauschenden Mitteln stehende Tatverdächtige festgenommen war, durchsuchten die Beamten mit Unterstützung eines Sprengstoffsuchhundes die Wohnung nach Waffen. Als Ergebnis dieser Durchsuchung wurden keine Schusswaffen aufgefunden. Im Zuge der Vernehmung der in der Wohnung des Täters befindlichen Frau wurde bekannt, dass beide eine persönliche Beziehung zueinander haben und sie zu keinem Zeitpunkt Gewalt ausgesetzt war. Weiterhin war der 36-Jährigen nach bisherigen Ermittlungen ein Verlassen der Wohnung zu jeder Zeit möglich.

Im Einsatz befanden sich mehrere Beamte aus den Polizeihauptrevieren Stralsund, Greifswald und Neubrandenburg, aus den Polizeirevieren Ribnitz-Damgarten und Sassnitz, des Kriminaldauerdienstes Stralsund sowie die Spezialkräfte des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern. Gegenwärtig befindet sich der 39-Jährige noch im polizeilichen Gewahrsam, da die kriminalpolizeilichen Maßnahmen noch andauern.