Zeugenaufruf nach Sturz einer Seniorin in einem Stralsunder Linienbus

Stralsund (ots). Bereits am 26.05.2021 kam es in einem Linienbus in Stralsund zu einem Sturz einer Seniorin, zu dem die Polizei nun zwei Zeugen sucht. Am oben genannten Tag, einem Mittwoch, gegen 10:10 Uhr stieg eine 83-jährige Frau in einen Bus der Linie 3 im Heinrich-Heine-Ring in Stralsund. Als sie ihre Fahrkarte entwertete fuhr der Bus in Richtung Thomas-Kantzow-Straße an und bremste auf Höhe einer Tankstelle stark ab, so dass die Seniorin stürzte und sich dabei schwere Verletzungen zuzog. Da sie nicht allein aufstehen konnte, half ein Ehepaar, welches sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls im Bus befand, ihr und platzierte sie auf einem Sitz. Später musste die Seniorin mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht und dort operiert werden.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung gegen die Busfahrerin und sucht nach dem Ehepaar, welches so freundlich war der Seniorin aufzuhelfen. Die Eheleute werden gebeten, sich während der Geschäftszeit bei der Kriminalpolizei Stralsund unter der Telefonnummer 03831/2830244 oder außerhalb der Geschäftszeit im Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831/28900 zu melden.

Alkoholisierter Fahrzeugführer leistet Widerstand bei einer Verkehrskontrolle

Stralsund (ots). Am 06.10.2021 gegen 18:15 Uhr erhielt die Polizei den Hinweis, dass in Stralsund Andershof auf dem dortigen Parkplatz eines Supermarktes ein Transporter mit offenen Türen steht und der Fahrzeugführer augenscheinlich alkoholisiert in den Supermarkt gegangen ist. Das Fahrzeug konnte kurz darauf in der Umgebung durch die Polizei festgestellt werden. Der Fahrzeugführer missachtete die Anhaltesignale und versuchte sich der Verkehrskontrolle zu entziehen, bevor er anhielt. Bei dem Fahrzeugführer handelte es sich um einen 40-jährigen Mann. Dieser leistete im Zuge der Verkehrskontrolle Widerstand gegenüber den Polizeibeamten, woraufhin diese nach Ankündigung Pfefferspray einsetzen mussten, um den Angriff abzuwehren. Da der 40-Jährige Anhaltspunkte für eine Alkoholbeeinflussung zeigte, jedoch jegliche Vortests verweigerte, wurde eine Blutprobe zur Beweissicherung entnommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr und des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte aufgenommen.

Lebensbedrohliche Verletzung nach Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen

Grimmen/Sundhagen (ots). In den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstag (09.10.2021) kam es in der Gemeinde Sundhagen zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll es, aus bisher unbekannten Gründen, zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einer vier- und einer fünfköpfigen Personengruppe gekommen sein. Die Beteiligten sind im Alter zwischen 14 und 35 Jahren. Bei Eintreffen der Polizei lag ein 35-jähriger Beteiligter am Boden. Er erlitt lebensbedrohliche Schnittverletzungen im Bereich des Bauches. Er wurde mit einem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus gefahren. Ein 31-Jähriger und ein 29-Jähriger kamen mit leichten Verletzungen ebenfalls in ein Krankenhaus. Am Tatort konnten zwei mutmaßliche Tatverdächtige im Alter von 16 und 18 Jahren vorläufig festgenommen werden. Bei den beiden vermeintlichen Tätern, konnten eine Stich- und eine Schlagwaffe gesichert werden. Den Tatverdächtigen wurde durch einen Arzt eine Blutprobe zur Beweissicherung entnommen. Dabei habe der 16-Jährige massiv Widerstand geleistet und einem Polizisten mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Beamte blieb zunächst dienstfähig. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen.

Abschlussmeldung zum Einsatz Pangea

Ribnitz-Damgarten (ots). In der Zeit vom vergangenen Donnerstag, dem 19.08.2021, bis Sonntag, dem 22.08.2021 fand auf dem ehemaligen Militärflughafen in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Pütnitz, das achte „ABOUT YOU PANGEA Festival“ der Supreme GmbH & Co. KG statt. Laut Angaben des Veranstalters besuchten etwa 14.000 Menschen das Festival. Dazu kamen etwa 1.000 Mitarbeiter.

Die Polizeiinspektion Stralsund führte anlässlich dieser Veranstaltung, wie in den vergangenen Jahren, mit eigenen und unterstützenden Kräften einen Polizeieinsatz durch. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Gewährleistung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer im öffentlichen Straßenverkehr und der Leichtigkeit des Straßenverkehrs um das Veranstaltungsgelände. Bei der An- und Abreise der Veranstaltungsteilnehmer waren an mehreren mobilen und stationären Kontrollstellen Polizeibeamte im Einsatz. Dabei stellten die Kontrollkräfte insgesamt zwölf Fahrzeugführer fest, die ihr Kraftfahrzeug vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln führten. Weitere drei Verkehrsteilnehmer führten ihr Fahrzeug unter Alkoholeinfluss. Ein kontrollierter Kraftfahrzeugführer war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Gegen 19 Personen leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

Während des gesamten Einsatzes gab es eine sehr gute Kooperation mit dem Veranstalter und seinem Sicherheitsdienst, dem Team von der DLRG Grimmen und der Freiwilligen Feuerwehr Ribnitz-Damgarten. Im Bereich des BOS-Sektors (gemeinsamer Bereich der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) wurde eine örtliche Einsatzleitstelle eingerichtet, die an jedem Festivaltag rund um die Uhr durch mindestens einen Vertreter jeder Institution besetzt war. Wie bereits vor zwei Jahren wurden auch in diesem Jahr täglich zwei gemeinsame Lagebesprechungen durchgeführt, um sich gegenseitig auf den aktuellen Stand zu bringen. Diese Besprechungen waren ein enger, offener und umfassender Informationsaustausch aller Beteiligten.

Die Polizeibeamten in der mobilen Wache auf dem Festivalgelände nahmen sieben Strafanzeigen (drei Diebstähle, zwei Körperverletzungsdelikte, einen Verstoß gegen das Waffengesetz und eine Sachbeschädigung) auf. Außerdem waren sie in sieben Fällen gefahrenabwehrend tätig und realisierten einen Haftbefehl. Der Mann konnte nach Zahlung der offenen Geldstrafe aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen werden.

Bei der Anreise kam es aufgrund von Problemen beim Einlass auf das Festivalgelände zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Durch das sofortige Eingreifen von verkehrsregulierenden Polizeibeamten konnten größere Staus auf der Hauptanreisestrecke, insbesondere der Bundesstraße 105 und der Kreisstraße 2, verhindert werden. Dabei war der Einsatz einer Flugdrohne der Gemeinde Zingst hilfreich, die zur Verkehrsaufklärung beitrug. Die Nutzung der vorgeplanten Entlastungsrouten über die Ortschaften Dechowshof, Langendamm und Beiershagen trugen ebenfalls zur Entspannung der Verkehrslage bei. Problemlos gestaltete sich die Abreise der Veranstaltungsteilnehmer. Hier gab es nur kurzfristige Wartezeiten beim Verlassen des Veranstaltungsgeländes.

Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen in Stralsund

Stralsund (ots). In den frühen Morgenstunden des 16.08.2021 kam es im Stralsunder Stadtgebiet Grünhufe vor einem Mehrfamilienhaus zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen mit syrischer Staatsangehörigkeit. Am 15.08.2021 gegen 23:20 Uhr wurde die Polizei zu einem ersten Einsatz gerufen. Hier soll eine Personengruppe vor einem Mehrfamilienhaus in der Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße gestanden und Anwohner verbal belästigt haben. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden hier noch keine Straftaten begangen, so dass die Polizeibeamten den Einsatz beendeten.

Knapp eine Stunde später teilten Bürger mit, dass sich nun in der Jakob-Kaiser-Straße mehrere Personen mit Migrationshintergrund schlagen sollen. Am Einsatzort stellten die Beamten fest, dass eine vierköpfige syrische Familie Streit mit einer anderen syrischen Familie hatte. Warum zu diesem Streit kam, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen. In der Folge kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der insgesamt vier Personen leichte Verletzungen erlitten. Rettungskräfte übernahmen die Erstversorgung. Ein 21-jähriger Syrer wurde zur Verhinderung der Begehung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam genommen. Weitere drei Personen erhielten einen Platzverweis. Die Kriminalpolizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Polizei sucht Geschädigten nach Körperverletzung in Stralsund

Stralsund (ots). Am 04.07.2021 kam es im Leo-Tolstoi-Weg 18 in Stralsund in den frühen Abendstunden gegen 18:50 Uhr zu einem Polizeieinsatz, nachdem ein 43-jähriger Mann zuvor Glasflaschen vom Balkon seiner Wohnung auf die Straße geworfen hatte. Dabei wurde vermutlich eine Person aus einer dreiköpfigen männlichen Personengruppe mit einer Glasflasche am Oberkörper getroffen. Da die Personengruppe sich laut Zeugenangaben im Anschluss sofort entfernte, ist nicht bekannt, ob und wie schwer der Mann durch den Flaschenwurf verletzt wurde. Auch die Identität dieser Männer ist nicht bekannt. Eine Personenbeschreibung liegt gegenwärtig ebenfalls nicht vor. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet in diesem Zusammenhang darum, dass sich die drei männlichen Personen umgehend bei der Polizei melden. Auch wer die Männer kennt, wird gebeten, bei der Polizei in Stralsund unter der Telefonnummer 03831/28900 oder jeder anderen Polizeidienststelle anzurufen. Hinweise über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de sind ebenfalls möglich.

Polizeieinsatz in Martensdorf

Stralsund (ots). Am 29.07.2021 gegen 22:10 Uhr erhielt die Polizei den Hinweis, dass zwei Männer auf dem Tankstellengelände in Martensdorf Alkohol trinken und vermutlich beabsichtigen mit einem PKW los zu fahren. Beamte vom Polizeirevier Barth stellten einen 20-Jährigen und einen 34-Jährigen fest, die beide im Landkreis Vorpommern-Rügen wohnen und erheblich alkoholisiert waren. Eine Atemalkoholmessung beim 20-Jährigen ergab einen Wert von 2,38 Promille und beim 34-Jährigen einen Wert von 2,41 Promille. Sie wurden durch die Polizeibeamten darüber belehrt, dass sie sich strafbar machen, wenn sie sich in diesem Zustand hinter das Steuer setzen und den PKW führen.

Trotz Belehrung setzte sich der 34-Jährige ans Steuer eines PKW Audi und wollte losfahren. Eine Polizeibeamtin hinderte ihn daran und nahm ihm die Fahrzeugschlüssel weg. Daraufhin wurde der 20-Jährige aggressiv und begann die Beamten zu beleidigen. Als er darüber hinaus versuchte einen Polizeibeamten körperlich anzugreifen wurde er zu Boden gebracht und anschließend ins Gewahrsam genommen. Auf der Fahrt zur Polizeidienststelle trat der 20-Jährige nach den Beamten und verletzte dabei eine 24-jährige deutsche Beamtin leicht am Arm. In Stralsund entnahm ein Arzt dem 20-Jährigen eine Blutprobe. Anschließend wurde er zur Verhinderung der Begehung weiterer Straftaten in eine Gewahrsamszelle gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt nun u.a. wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, der Bedrohung und der Beleidigung.

Während der Anzeigenaufnahme in Martensdorf teilte ein Zeuge den Polizeibeamten mit, dass er sah, wie der 34-Jährige das Tankstellengelände zuvor mit einem PKW Audi befuhr. Aufgrund der Alkoholisierung und der Tatsache, dass er einen zeitnahen Betäubungsmittelkonsum einräumte, mussten auch dem 34-Jährigen durch einen Arzt zwei Blutproben entnommen werden. Als dem Tatverdächtigen dies eröffnet wurde reagierte er aggressiv. In der Folge kam es zu einem Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten, die dabei nicht verletzt wurden Außerdem bedrohte er sie. Erst nach den Blutprobenentnahmen beruhigte der Mann sich. Gegen ihn wird nun ebenfalls wegen diverser Delikte ermittelt.

Polizeieinsatz in Göhren im Bereich der Seebrücke

Göhren (Insel Rügen) (ots). Am 29.07.2021 gegen 0:00 Uhr teilten Bürger der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mit, dass sich in Göhren im Bereich der Seebrücke mehrere Jugendliche treffen und Lärm verursachen. Kurz darauf ging die Meldung über eine Körperverletzung ein. Laut Hinweisen sollten sich etwa 50 Personen dort aufhalten. Beamte vom Polizeirevier Sassnitz begaben sich mit Unterstützungskräften von anderen Dienststellen und der Bundespolizei zum Einsatzort und stellten dort tatsächlich eine größere Personenansammlung fest. Ein 19-jähriger Mann aus Schwerin hatte Gesichtsverletzungen. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand wurde er von mindestens zwei alkoholisierten Personen Alter von 14 und 17 Jahren (wohnhaft in Berlin) geschlagen und getreten. Rettungskräfte versorgten den Verletzten. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Darüber hinaus wurden drei weitere Ermittlungsverfahren, u.a. wegen des Verdachts der Körperverletzung, der sexuellen Belästigung und der Bedrohung, eingeleitet. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Zeugenaufruf nach einer Körperverletzung in Stralsund

Stralsund (ots). Bereits am 12.05.2021 kam es in Stralsund zu einer Körperverletzung an einer Bushaltestelle auf dem Trelleborger Platz in der Hans-Fallada-Straße. Der Geschädigte ist jedoch unbekannt und wird gesucht. Gegen 20.35 Uhr hielt ein Bus der Linie 3 an der oben genannten Haltestelle. Nach derzeitigen Erkenntnissen stand im Bus neben dem Busfahrer der unbekannte Geschädigte, als ein 31-jähriger Mann aus Stralsund mit seinem Hund in den Bus stieg. Es kam zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung, die in einer körperlichen Auseinandersetzung endete. Hierbei schlug der 31-Jährige dem Unbekannten vermutlich in den Bauch. Beide verließen den Bus und anschließend soll es zu einer weiteren Rangelei gekommen sein. Danach stieg der unbekannte Geschädigte, vermutlich deutscher Staatsangehöriger, wieder in den Bus und fuhr weiter. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung und bittet den Geschädigten sowie weitere Zeugen, sich bei der Polizei in Stralsund (Tel. 03831/28900), jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte in Stralsund

Stralsund (ots). Am Abend des 13.07.2021 gegen 22:00 Uhr bekam die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg den Hinweis, dass in Stralsund in der Vogelsangstraße eine Gruppe von fünf Personen Lärm verursacht. Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund stellten auf einem Hinterhof die Personengruppe fest. Bei der Überprüfung der Personalien der alkoholisierten Personen stellte sich heraus, dass gegen eine 37-jährige Stralsunderin ein offener Haftbefehl vorlag. Die Frau wurde gegenüber den Polizeibeamten aggressiv, als sie zum Funkstreifenwagen geführt werden sollte. In der Folge schlug sie nach einer Polizeibeamtin, die jedoch nicht verletzt wurde. Während des Transports zum Polizeihauptrevier beleidigte sie die Polizeibeamten mehrfach. In der Dienststelle entnahm ein Arzt der stark alkoholisierten Frau (1,95 Promille) eine Blutprobe. Nach der Ausnüchterung wurde sie einer Justizvollzugsanstalt zugeführt. Gegen die 37-Jährige wird nun wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt. Außerdem wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen unzulässigen Lärms gegen die fünf Personen eingeleitet.