Streit unter Männern ruft mehrere Funkreifenwagen der Polizei auf den Plan

Ribnitz-Damgarten (ots). Bei einem Streit am Sonntagnachmittag, dem 25.10.2020, in Ribnitz-Damgarten gerieten eine Gruppe syrischer Männer und zwei Deutsche aneinander. Bei der Sachverhaltsklärung mit insgesamt fünf Funkstreifenwagenbesatzungen in der Danziger Straße kam es zu Beleidigungen, Widerstandshandlungen und tätlichen Angriffen gegenüber den eingesetzten Beamten. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 25-jährige Deutsche kurz nach 15:00 Uhr von einem der drei 21-jährigen syrischen Männer mit einem Messer angegriffen worden sein. Der 25-Jährige konnte jedoch unverletzt fliehen. Nachdem die Beamten des Polizeirevieres Ribnitz-Damgarten am Ereignisort eintrafen, störten der 25-Jährige und ein 23-jähriger Deutscher in aggressiver Weise wiederholt die polizeilichen Maßnahmen. Bei der Klärung des Sachverhaltes versuchten die beiden jungen Männer mehrfach, sich den syrischen Männern zu nähern, sodass Beamte aus dem Polizeirevier Barth zur Unterstützung hinzukamen. Um eine weitere Auseinandersetzung zu verhindern, hielten die eingesetzten Beamten die beiden Deutschen von ihrem Vorhaben ab. Dabei kam es zu beleidigenden Äußerungen und Widerstandshandlungen gegenüber den Beamten. Zwei augenscheinlich mit den beiden Deutschen sympathisierende Personen griffen ebenfalls in das Geschehen ein. Die 44-jährige Deutsche beleidigte die Beamten. Ein ebenfalls deutscher 24-Jähriger versuchte einen der Beamten zu schlagen. Die Situation spitzte sich noch dadurch zu, dass mehrere umherstehende Passanten das Geschehen filmten und sich lautstark gegen die polizeilichen Maßnahmen aussprachen.

Zur Verhinderung der Begehung weiterer Straftaten wurden der 23- und 25-Jährige in den polizeilichen Gewahrsam genommen. Ein bei dem 25-Jährigen aufgefundenes Metallrohr wurde ebenfalls sichergestellt. Eine Suche nach dem Messer bei den syrischen Tatverdächtigen blieb ohne Erfolg. Dieses konnte nicht aufgefunden werden. Gegen die drei 21-jährigen Männer ermittelt die Kriminalpolizei nun zum Verdacht der versuchten gefährlichen Körperverletzung. Ergänzend wird mitgeteilt, dass zwei der Syrer am vergangenen Donnerstag Opfer eines körperlichen Angriffs durch zwei unbekannte deutsche Tatverdächtige wurden. Auch hier besteht der Verdacht der gefährlichen Körperverletzung, jedoch zum Nachteil der syrischen Männer. Inwieweit die Sachverhalte zusammenhängen, überprüft gegenwärtig die Kriminalpolizei. Die Ermittlungen zum Gesamtgeschehen dauern gegenwärtig noch an. Die beiden 23 und 25 Jahre alten Männer wurden noch am Abend des 25.10.2020 wieder auf freien Fuß gelassen.

Mann nach körperlicher Auseinandersetzung in Grimmen inhaftiert

Grimmen (ots). Am 13.10.2020 in den frühen Abendstunden erschien eine 35-jährige Frau bei der Polizei in Grimmen und erstattete Strafanzeige, weil sie kurz zuvor Opfer eines körperlichen Angriffs geworden ist. Gegen 17:00 Uhr kam es in der Wohnung eines Bekannten in Grimmen zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung mit ihrem 34-jährigen Lebensgefährten. In der Folge griff ihr alkoholisierter Partner sie auch körperlich an und würgte sie. Erst als eine 39-jährige Zeugin eingriff, konnte sich die Frau befreien und flüchten.

Eine Atemalkoholmessung ergab bei dem Mann einen Wert von 1,82 Promille. Da er laut Gerichtsbeschluss unter Führungsaufsicht steht, leiteten die Beamten neben dem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung auch ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen Weisungen während der Führungsaufsicht ein. Am 14.10.2020 wurde auf Beschluss des Amtsgerichtes Stralsund gegen den bereits mehrfach vorbestraften 34-Jährigen Haftbefehl erlassen. Der Mann wurde an eine Justizvollzugsanstalt übergeben, da Untersuchungshaft angeordnet wurde. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern noch an.

Kunde beleidigt Mitarbeiter eines Supermarktes

Prohn (ots). Am 08.10.2020 gegen 17:00 Uhr teilte eine Mitarbeiterin eines Supermarktes in Prohn über den Notruf mit, dass ein Kunde die Mitarbeiter und andere Kunden anpöbelt und beleidigt. Es stellte sich heraus, dass der 38-Jährige aus der Hansestadt Stralsund erheblich alkoholisiert war. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 1,51 Promille. Der Mann beleidigte nicht nur die Mitarbeiterinnen, sondern versuchte auch einem Kunden zwei Mal mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Bei der Durchsuchung des 38-Jährigen fanden die Beamten ein verbotenes Messer und stellten es sicher. Der Mann wurde aus dem Supermarkt verwiesen. Gegen ihn leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung und der Beleidigung ein. Darüber hinaus fertigten sie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Kellner missachtet Corona-Vorschriften und greift Polizisten an

Stralsund (ots). Am 07.10.2020 gegen 20:30 Uhr wurden Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund zu einem Einsatz in ein Restaurant in der Stralsunder Innenstadt gerufen. Zuvor hatten Restaurantbesucher aus Hamburg festgestellt, dass ein Kellner im Restaurant beim Bedienen keinen vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz trug und darüber hinaus auch die Gäste aufforderte, den Mund-Nasen-Schutz abzulegen. Darüber hinaus wurde bekannt, dass der Restaurant-Betreiber nicht wie vorgeschrieben die persönlichen Daten der Gäste erfasste, um die Nachverfolgung bei einer möglichen Corona-Infektion zu gewährleisten. Bereits bei der ersten Kontaktaufnahme trat der betroffene 29-jährige georgische Kellner den Beamten gegenüber aggressiv auf. Der in Stralsund wohnhafte Mann äußerte sein Unverständnis für die Maßnahmen der Landesregierung und war darüber hinaus nicht bereit, seine Personalien gegenüber der Polizei anzugeben. Im weiteren Verlauf trat er zunehmend aggressiver gegenüber den Polizeibeamten auf, beleidigte sie und versuchte zwei von ihnen mit der Faust zu schlagen. Der 29-Jährige wurde daraufhin zur Polizeidienststelle gebracht und in Gewahrsam genommen. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und der versuchten Körperverletzung ein. Darüber hinaus ahndeten sie den Verstoß gegen die Corona-Lockerungs-Verordnung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Körperverletzung und Bedrohung zwischen Kindern in Sassnitz

Sassnitz (ots). Am 25.07.2020 gegen 16:20 Uhr kam es in Sassnitz im Bereich des Rügener Rings zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 9-jährigen und einem 12-jährigen Kind. Nachdem der 9-jährige Junge durch den 12-Jährigen geschlagen wurde, zog der Jüngere ein kleines Messer und hielt es vor sich. Keines der Kinder wurde bei den Tathandlungen verletzt. Durch die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Sassnitz konnten die Beteiligten vor Ort angetroffen werden. Das Messer wurde sichergestellt und die Kinder wurden an die Erziehungsberechtigten übergeben.

Vier Leichtverletzte nach einem Handgemenge in einem Erlebnishof in Zirkow

Zirkow/ Insel Rügen (ots) – Am Donnerstag, den 23.07.2020, gegen 17 Uhr, ging bei der Polizei ein Notruf nach einer körperlichen Auseinandersetzung infolge eines Verstoßes gegen die Corona-Richtlinien in Zirkow ein. Die Beamten des Polizeireviers Sassnitz fuhren daraufhin beschleunigt das Gelände des dortigen Erlebnishofes an. Dort hatte eine bislang unbekannte Tätergruppierung, bestehend aus zwei Männern, einer von schlanker, der andere von korpulenter Statur, sowie einer Frau eine Auseinandersetzung mit den Mitarbeitern. Ursache war, nach derzeitigem Stand der Ermittlungen, die mehrmalige Aufforderung des Personals, sich an die geltende Pflicht des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung zu halten. Die Gruppe reagierte jedoch darauf mit Unverständnis und aggressivem und drohendem Verhalten.

Daraufhin wurden die Personen des Geländes verwiesen und zwei Mitarbeiter des Erlebnishofes dirigierten sie in Richtung Vorplatz. Dabei versuchte der schlanke Täter einem 38-jährigen Mitarbeiter mit der flachen Hand in das Gesicht zu schlagen. Die beiden Begleiter bespuckten und beschimpften währenddessen die weiteren hinzugerufenen Angestellten. Anschließend schlug wiederum der schlanke Täter einem ebenfalls 38 Jahre alten weiteren Beschäftigten mit der Faust in das Gesicht und verletzte ihn am Auge. Außerdem ging die Brille des Geschädigten zu Bruch. Der Mann wurde daraufhin mit Hilfe eines weiteren Kollegen (34 Jahre) zu Boden gebracht, die beiden anderen Tatverdächtigen traten nun nach den Mitarbeitern und schubsten sie von dem Mann am Boden weg. Dabei ging die Brille des 38-jährigen Geschädigten kaputt. Ein weiterer Kollege, im Alter von 36 Jahren, griff ein und wollte den Täter erneut am Boden festhalten, hier wurde auch er von dem korpulenten Täter getreten und geschubst, so dass der Schlanke aufstehen konnte. Die unbekannte Frau schlug, trat und spuckte währenddessen weiterhin nach den anderen geschädigten Angestellten.

Die Tatverdächtigen begaben sich zu ihrem Pkw, den Versuch der Geschädigten das Kennzeichen abzulesen, unterband der schlanke Täter, indem er auf die Geschädigten mit einem metallischen Gegenstand in der Hand zuging und sie verbal bedrohte. Anschließend begab er sich erneut zum Pkw, in welchem seine Mittäter bereits saßen, montierte die Kennzeichen ab und alle drei flüchteten vom Tatort.

Die vier Geschädigten wurden durch die Tat leicht verletzt. Der schlanke Täter konnte durch die Geschädigten folgendermaßen beschrieben

werden:

  • ca. 1,70m bis 1,80m groß,
  • sehr schlanke Statur,
  • lange schwarze Haare,
  • Ohrring/ Tunnel im linken Ohr,
  • bekleidet mit einem hellblauen Poloshirt,
  • mitgeführt hatte er eine schwarze Umhängetasche.

Die tatverdächtige Frau hat

  • lange braune Haare,
  • ein Piercing in der Unterlippe,
  • und war bekleidet mit einem rosa T-Shirt und einer grünen Hose.

Zu dem korpulenten Mittäter liegt keine Personenbeschreibung vor. Die Herkunft der Tatverdächtigen ist unbekannt. Bei dem Fahrzeug der Täter handelt es sich nach bisherigem Stand der Ermittlungen um einen schwarzen Minivan der Marke Nissan mit auffälligen orange-roten Felgen, abgedunkelten Seiten- und Heckscheiben und hellen Türgriffen. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung übernommen. Wer Hinweise auf die Täter geben kann, wird gebeten, sich telefonisch oder persönlich an das Polizeirevier Sassnitz unter der Telefonnummer 038392/3070, jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de zu wenden.

Untersuchungshaft gegen 30-jährigen Mann nach mutmaßlicher Raubstraftat angeordnet

Stralsund (ots). Am frühen Sonntagabend, dem 07.06.2020, kam es im Theodor-Storm-Weg in Stralsund zu einer mutmaßlichen Raubstraftat zum Nachteil eines 67-jährigen Mannes. Der dringend tatverdächtige und zunächst flüchtige 30-jährige Angreifer konnte im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen bekannt gemacht und am Nachmittag des 08.06.2020 an eine Justizvollzugsanstalt übergeben werden. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen ereignete sich die Tat kurz vor 19:00 Uhr vor einem Mehrfamilienhaus. Der Geschädigte erlitt dabei schwere Verletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die hinzugerufenen Polizeibeamten des Polizeihauptrevieres Stralsund konnten den vom Tatort geflohenen Tatverdächtigen in der näheren Umgebung feststellen und vorläufig festnehmen, nachdem sie den Hund des 67-Jährigen sowie dessen Handy bei der Durchsuchung fanden. Der Richter des Amtsgerichtes Stralsund folgte am Montag dem Haftantrag der Stralsunder Staatsanwaltschaft und ordnete Untersuchungshaft gegen den bereits polizeibekannten 30-Jährigen an. Der Mann muss sich nun wegen des Verdachts des Raubes verantworten. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dazu dauern noch weiter an.

Täter nach räuberischem Diebstahl in Bergen auf Rügen ermittelt

Bergen auf Rügen (ots). Bereits am 28.05.2020 berichtete die Polizeiinspektion Stralsund darüber, dass es am 27.05.2020 gegen 18:15 Uhr in Bergen auf Rügen zu einem räuberischen Diebstahl in einem Supermarkt kam, bei dem der Täter flüchtete. Im Zuge der Ermittlungen konnte die Kriminalpolizei Bergen nach kurzer Zeit einen Tatverdächtigen ermitteln. Dabei handelt es sich um einen 21-Jährigen von der Insel Usedom. Die Polizei bedankt sich in diesem Zusammenhang für die eingegangenen Zeugenhinweise, die zur schnellen Ermittlung des Tatverdächtigen beigetragen haben. Der 42-jährige Ladendetektiv erlitt neben Schürfwunden und Prellungen auch zwei Bisswunden. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand hatte ihn der Tatverdächtige in die rechte Hand und den rechten Oberarm gebissen. Der 42-Jährige ist gegenwärtig noch arbeitsunfähig.

Nachmeldung: Versuchtes Tötungsdelikt in Stralsund

Stralsund (ots). Am 24.05.2020 um 14:59 Uhr berichtete die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg über eine Straftat, bei der ein 28-jähriger Deutscher seinem 52-jährigen, deutschen Bekannten schwere, aber nicht lebensbedrohliche Schnitt- und Stichverletzungen mit einem Messer zufügte. Die Tat ereignete sich bereits am Samstagabend, wurde der Polizei jedoch erst am Sonntagvormittag, dem 24.05.2020, angezeigt. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen durch den Kriminaldauerdienst Stralsund ist der 28-Jährige dringend verdächtigt, den 52-Jährigen nach einem Streit mit einem Messer körperlich angegriffen und dadurch verletzt zu haben. Der 52-Jährige wurde daraufhin in einem Krankenhaus stationär aufgenommen. Der Mann entließ sich jedoch noch am Sonntagnachmittag selbst aus der ärztlichen Betreuung.

Auf Antrag der Stralsunder Staatsanwaltschaft wurde der 28-Jährige noch am Sonntag vorläufig festgenommen und am 25.05.2020 einem Richter des Amtsgerichtes Stralsund vorgeführt. Dieser folgte dem Haftantrag der Staatsanwaltschaft und ordnete Untersuchungshaft für den 28-jährigen Stralsunder an. Der Mann wird noch heute an eine Justizvollzugsanstalt übergeben. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen in dem Fall dauern noch an. Sie werden nunmehr zum Verdacht der gefährlichen Körperverletzung gegen den 28-Jährigen weitergeführt.

Nachmeldung: Zweijähriges Mädchen durch Hundebiss in Sagard/Rügen schwer verletzt

Sagard/Insel Rügen (ots). Wie die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg am 09.05.2020 berichtete, wurde am vergangenen Samstagnachmittag ein zweijähriges Mädchen in Sagard von einem nicht angeleinten Hund mehrfach gebissen und schwer verletzt.

Nach gegenwärtigem Stand der Ermittlungen handelt es sich bei dem Tier um einen „Miniatur Bullterrier“, der von seiner Rasse her nicht als gefährlicher Hund im Sinne der Hundehalterverordnung MV eingestuft ist. Gleichwohl hat das örtliche Ordnungsamt des Amtes Nord Rügen die weitere Überprüfung des Tieres und dessen Halter in Zusammenarbeit mit einem Amtstierarzt übernommen. Dieses prüft, ob das Tier gegebenenfalls sichergestellt bzw. anderweitig untergebracht wird. Die Maßnahmen dazu dauern gegenwärtig noch an. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung gegen den bereits polizeibekannten 42-Jährigen Halter des Hundes aufgenommen. Diese sind noch nicht abgeschlossen. Auch ist bislang offen, warum der Hund das Mädchen angriff. Diese sind noch nicht abgeschlossen. Auch ist bislang offen, warum der Hund das Mädchen angriff. Die Zweijährige wird aufgrund ihrer schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen im Gesichtsbereich nach wie vor in der Universitätsklinik Greifswald medizinisch betreut.