Demo in Stralsund – Konzept des Polizeifhrers voll aufgegangen

Stralsund. Das Konzept des Polizeifhrers whrend des Demonstrationsgeschehens in Stralsund am 03.10.2008 ist voll aufgegangen. Kriminalrat Hanno Lders: „Unser Konzept mit starken Krften die ffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewhrleisten und bei Strungen sofort einzuschreiten ist voll aufgegangen!“ Mit 350 Polizeikrften und hervorragender Untersttzung durch die Bundespolizei konnte der Einsatz anlsslich einer Demonstration der NPD und einer Gegendemo erfolgreich beendet werden.

Zunchst fand am Vormittag eine Gegendemo mit einem Aufzug durch die Stadt Stralsund statt. An diesem Aufzug nahmen ca. 100 Personen teil. Gegen 12.30 Uhr beendete der Versammlungsleiter diesen Aufzug. Der grte Teil bewegte sich zur Hafeninsel, um dort ein Volksfest zu feiern. Ein kleinerer Teil blieb auf der Strae Knieperdamm/Friedrich-Engels-Strae stehen und wollte die Strae blockieren. Die Einsatzkrfte schritten sofort ein und drngten diese Personen von der Strae. Zu einer Blockade kam es nicht.

Gegen Mittag setzte sich vom Bahnhof ein Aufzug der NPD-Demo in Bewegung.
Hier nahmen ca. 300 Personen teil. Nachdem der Aufzug ohne Vorkommnisse wieder am Bahnhof angekommen war, beendete der Versammlungsleiter diesen.
Die Teilnehmer verlieen den Ort ohne Zwischenflle.

Der Veranstaltungsleiter schloss von Anfang an die Teilnehmer eines schwarzen Blocks aus. Diese ca. 80 Personen formierten einen eigenen Aufzug und zogen als nicht genehmigte Versammlung los. Ihre Marschstrecke wurde von der Polizei bestimmt. Am Bahnhof wieder angekommen stellten die Beamten die Identitt aller Teilnehmer fest, die an dieser nicht genehmigten Versammlung teilgenommen hatten.

Im Rahmen der Vorkontrollen und der Identittsfeststellungen leisteten die Beamten der Bundespolizei hervorragende Untersttzung fr die Landespolizei. Die Einsatzkrfte der Landespolizei setzten sich aus Beamten aus dem gesamten Land zusammen.

Der Polizeifhrer Hanno Lders: „Vielen Dank fr die Einsatzbereitschaft, das Zusammenwirken aller Krfte und umsichtiges Einschreiten. So konnten wir unseren Einsatz erfolgreich ohne Verletzte auf beiden Seiten beenden.“

Insgesamt sprachen die Beamten 44 Platzverweise aus und nahmen vier Personen in Gewahrsam. Bei zwei Personen hob der Richter den Gewahrsam auf. Die anderen Beiden konnten nach Ende der Veranstaltungen entlassen werden.