Auffahrunfall unter Drogeneinfluss bei Dettmannsdorf

Dettmannsdorf (ots). Am Nachmittag des 01.07.2020 kam es auf der L 18 nahe Dettmannsdorf zu einem Verkehrsunfall, bei dem der vermeintliche Verursacher scheinbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Verletzt wurde nach gegenwärtigem Sachstand niemand. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr gegen 16:25 Uhr ein 64-jähriger Fahrer eines Pkw Nissan mit einer 60-jährigen Beifahrerin die L 18 in Richtung L 19 und hielt verkehrsbedingt, da ein vorausfahrendes Fahrzeug auf die Hauptstraße/L 19 in Richtung Sanitz abbiegen wollte. Ein hinter dem Nissan befindlicher 19-jähriger Fahrzeugführer eines Pkw Ford bemerkte das Halten offenbar zu spät und fuhr auf das Heck des Nissan auf. Hierdurch entstand an beiden Fahrzeugen ein Sachschaden von insgesamt etwa 10.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme erlangten die Beamten des Polizeirevieres Ribnitz-Damgarten einen Hinweis, dass der 19-jährige Fahrer aus Rostock scheinbar unter dem Einfluss berauschender Mittel stehe und überprüften dies mit einem Urinvortest. Dieser verlief mit einem positiven Ergebnis auf THC, was weitere polizeiliche Maßnahmen, wie eine Blutprobenentnahme und die Untersagung der Weiterfahrt nach sich zogen. Nun werden die Ermittlungen gegen den Ford-Fahrer wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs durch den Einfluss von Betäubungsmitteln geführt.

Die am Verkehrsunfall beteiligten Fahrzeuginsassen des Nissan kommen aus dem Raum Schwerin. Im Pkw Ford befanden sich drei weitere Mitfahrende, ein 18-Jähriger aus der Gemeinde Dettmannsdorf sowie zwei weitere Personen, deren Herkunft unbekannt ist.

Rauschfahrt nach Bürgerhinweis aufgedeckt

Stralsund (ots). Nach dem Hinweis eines aufmerksamen Bürgers konnten die Beamten des Polizeihauptrevieres Stralsund am Dienstagvormittag (23.06.2020) einen 32-jährigen Deutschen aus dem Verkehr ziehen, der mit seinem Pkw in Stralsund mit auffälliger Fahrweise unterwegs war. Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr der aus Stralsund stammende Fahrer gegen 8:30 Uhr durch die Altstadt, als der Hinweisgeber auf ihn aufmerksam wurde. Dieser verständigte umgehend die Polizei und gab regelmäßig den Standort durch, bis die eingesetzten Polizeibeamten den Pkw Ford und dessen Fahrer im Bereich des Parkplatzes Mahnkesche Wiese kontrollieren konnten. Bei der Überprüfung ergab sich der Verdacht, dass der 32-Jährige unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest erbrachte ein Ergebnis von 1,74 Promille. Darüber hinaus bestand bei dem Stralsunder der Verdacht der Tabletteneinnahme vor Fahrtantritt. Zur Beweismittelsicherung erfolgte eine Blutprobenentnahme bei dem Mann. Die Überprüfung der Kennzeichen an dem Ford ergab, dass diese zu einem anderen Fahrzeug gehörten. Ebenso war der Pkw nicht versichert und der 32-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die Beamten stellten die Pkw-Schlüssel sicher und verständigten die Führerscheinstelle über den Sachverhalt.

Mehrere Verkehrsteilnehmer unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss im Straßenverkehr festgestellt

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Auch am vergangenen Wochenende wurden im Rahmen der landesweiten Kampagne „Fahren. Ankommen. LEBEN!“ Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ durchgeführt. Dabei stellten die Beamten diverse Verkehrsverstöße fest.

Am 20.06.2020 gegen 0:45 Uhr meldete ein 20-Jähriger einen Verkehrsunfall. Er war kurz zuvor in Stralsund beim Verlassen der Bundesstraße 96 mit seinem PKW VW mit einem Reh zusammen gestoßen. Bei der Verkehrsunfallaufnahme bemerkten die Beamten bei dem 20-jährigen Stralsunder Anhaltspunkte für einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet.

Bei einer Kontrolle eines PKW Ford in Stralsund in der Parower Chaussee bemerkten die Polizeibeamten am 20.06.2020 gegen 18:55 Uhr Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrzeugführers. Eine Atemalkoholmessung im Polizeihauptrevier Stralsund ergab einen Wert von 0,82 Promille. Der 54-Jährige Stralsunder muss neben einem Fahrverbot nun auch mit einem Bußgeld rechnen.

Ebenfalls in Stralsund fiel den Beamten am 21.06.2020 gegen 2:00 Uhr ein Radfahrer auf, der zu diesem Zeitpunkt den Heinrich-Heine-Ring befuhr. Mit 2,28 Promille war er deutlich über den maximal erlaubten 1,59 Promille. Außerdem führte der 24-jährige Stralsunder ein verbotenes Messer bei sich und es ergaben sich Anhaltspunkte für einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nur zwei Stunden später wurde im Ehm-Welk-Weg in Stralsund ein 40-jähriger Radfahrer, der ohne Beleuchtung fuhr, angehalten und kontrolliert. Auch er war mit 2,24 Promille deutlich alkoholisiert. Während der Kontrolle leistete der Mann Widerstand, indem er mit seinem Fahrrad nach den Beamten warf. Diese blieben unverletzt. Außerdem fanden die Beamten bei der Durchsuchung des 40-Jährigen geringe Mengen Cannabis, die sie beschlagnahmten. Während der polizeilichen Maßnahmen beleidigte er zudem die Beamten. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

In Barth im Hölzern-Kreuz-Weg wurde am 20.06.2020 gegen 15:00 Uhr ein PKW Audi kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass der 25-jährige Fahrzeugführer aus Ribnitz-Damgarten vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht. Bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen leistete der Mann Widerstand. Die Polizeibeamten blieben auch hier unverletzt. Auch in diesem Fall ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen diverser Delikte.

Am 21.06.2020 gegen 12:30 Uhr kontrollierten Polizeibeamte in Ribnitz-Damgarten im Körkwitzer Weg einen PKW BMW. Auch hier erhärtete sich im Verlauf der Verkehrskontrolle der Verdacht, dass der 18-jährige ungarische Fahrzeugführer zeitnah Betäubungsmittel konsumiert hatte. Außerdem fanden die Beamten im PKW des Mannes, der im Landkreis Vorpommern-Rügen wohnt, geringe Mengen Betäubungsmittel, die sie beschlagnahmten sowie eine Wasserpfeife. Neben dem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz leiteten die Beamten auch ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges unter Betäubungsmitteleinfluss ein.

Barther Polizei erwischt alkoholisierten Fahrradfahrer

Barth (ots). Am 09.06.2020 wurden Beamte des Polizeirevier Barth kurz nach 22:00 Uhr auf einen Fahrradfahrer aufmerksam, welcher im Barther Stadtzentrum Schlangenlinien auf der Straße fuhr. Der 38-jährige Barther wurde durch die Beamten in der Lange Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Ein durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von 2,37 Promille. Noch während der Kontrolle fiel dem Fahrradfahrer eine mit weißem Pulver gefüllte Papiertüte aus der Hosentasche. Bei dem Pulver handelt es sich um eine betäubungsmittelähnliche Substanz, dem ersten Anschein nach Amphetamin, welches sogleich beschlagnahmt wurde. In der Folge der polizeilichen Maßnahmen wurde zur Beweissicherung eine Blutprobenentnahme durch einen Arzt durchgeführt, das Führen eines Fahrzeugs unter dem Einfluss berauschender Mittel untersagt sowie die Führerscheinstelle informiert. Der 38-Jährige muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und wegen des Verdachtes des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Mehrere Fahrzeugführer unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss im Straßenverkehr festgestellt

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Wie bereits berichtet führt die Polizei in diesem Monat im Rahmen der landesweiten Kampagne „Fahren. Ankommen. LEBEN!“ verstärkt Verkehrskontrollen zum Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ durch. Dabei stellten die Beamten der Polizeiinspektion Stralsund am vergangenen Wochenende wieder mehrere Verkehrssünder fest.

Am Sonnabend (06.06.2020) gegen 07:30 Uhr wurde in der Chausseestraße in Barth ein PKW Toyota kontrolliert. Die 40-jährige Fahrzeugführerin aus der Region war deutlich alkoholisiert. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,57 Promille. Ebenfalls am 06.06.2020 in den späten Abendstunden kam ein 42-jähriger Radfahrer auf der Kreisstraße 3 zwischen Lüdershagen und Bartelshagen II nach rechts von der Fahrbahn ab. Als Beamte vom Polizeirevier Barth zum Einsatzort gerufen wurden stellten sie fest, dass der Mann aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen mit
1,72 Promille erheblich alkoholisiert war.

In Stralsund fiel am 07.06.2020 gegen 01:05 Uhr ein PKW VW durch eine unsichere Fahrweise auf. Das Fahrzeug wurde im Fährwall gestoppt und kontrolliert. Dabei fiel nicht nur auf, dass der 57-jährige Mann aus der Hansestadt vor Fahrtantritt zu viel Alkohol getrunken hatte (Atemalkoholwert 1,95 Promille), sondern auch, dass sich im Fahrzeuginneren sechs Personen befanden, obwohl nur fünf Sitzplätze zur Verfügung standen. Während der Fahrzeugführer die Polizeibeamten im Rahmen der weiteren polizeilichen Maßnahmen begleitete, setzten die anderen Insassen ihren Weg zu Fuß fort.

In allen drei Fällen ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr. Bei den Kraftfahrzeugführern erfolgte jeweils die Sicherstellung des Führerscheins.

Am 07.06.2020 gegen 14:30 Uhr stoppten Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen in der Alleestraße in Putbus einen PKW Seat. Beim 25-jährigen Fahrzeugführer aus Stralsund bestand der Verdacht auf einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet.

Im Prohner Weg in Altenpleen kontrollierten Beamte vom Polizeirevier Barth am 07.06.2020 um 15:40 Uhr einen PKW VW. Der 54-jährige Fahrzeugführer stand unter Alkoholeinfluss. Bei einer Atemalkoholmessung wurde ein Wert von 0,96 Promille ermittelt. Gegen den Mann aus der Region wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Er muss mit einer Geldbuße in Höhe von 500 Euro, einem einmonatigen Fahrverbot und der Eintragung von zwei Punkten im Verkehrszentralregister rechnen.

Bei allen kontrollierten Personen war die Fahrt nach der Kontrolle durch die Polizei jeweils beendet. Bei den vier erstgenannten Sachverhalten entnahm jeweils ein Arzt den Fahrzeugführern eine Blutprobe im Rahmen der Beweissicherung. In allen Fällen erhält die örtlich zuständige Führerscheinstelle Kenntnis von den Sachverhalten.

Ergebnisse der Auftaktkontrollen „Fahren. Ankommen. LEBEN!“ zum Thema Alkohol & Drogen

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Am 04.06.2020 begannen im gesamten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ zum Thema Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund wurden in den Bereichen Stralsund, Ribnitz-Damgarten, Barth und Sassnitz verstärkt Kontrollen durchgeführt, bei denen die Beamten diverse Verkehrsverstöße feststellten.

Um 06:50 Uhr wurde ein 26-jähriger Fahrer eines Kleinkraftrades im Feldweg in Trinwillershagen einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hier stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Darüber hinaus stellten die Beamten bei dem Mann aus der Region Anhaltspunkte für einen möglichen Konsum von Betäubungsmitteln fest. Ein Drogenvortest brachte ein positives Ergebnis auf THC und Amphetamin. Durch einen Arzt wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen und die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt. Gegen den 26-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Gegen 15:45 Uhr wurde in der Papelallee in Neuhof ein PKW BMW kontrolliert. Beim 42-jährigen Fahrzeugführer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen bestand ebenfalls der Verdacht auf einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln, so dass auch hier eine Blutprobenentnahme durch einen Arzt durchgeführt wurde. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet.

In Sassnitz befuhr ein 36-Jähriger Kradfahrer ohne Helm gegen 20:00 Uhr die Stralsunder Straße weiter in Richtung Hauptstraße, wo er einer Verkehrskontrolle unterzogen wurde. Dabei stellte sich heraus, dass er nach derzeitigem Kenntnisstand nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis zum Führen des Kleinkraftrades war und darüber hinaus auch noch unter Alkoholeinfluss stand.

Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,13 Promille. Die Fahrt war an dieser Stelle beendet. Nach einer Blutprobenentnahme durch einen Arzt wurde der Mann aus Sassnitz aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Er muss sich nun wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeugs ohne erforderliche Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Am 05.06.2020 gegen 01:15 Uhr kontrollierten Beamte vom Polizeirevier Barth auf der Landesstraße 21 zwischen Barth und Zingst im Bereich der Meiningenbrücke einen PKW VW. Der 26-jährige Fahrzeugführer aus der Region stand nicht nur unter Alkoholeinfluss (0,74 Promille), sondern vermutlich auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf THC an, sodass zu vermuten ist, dass der 26-Jährige zuvor Cannabis konsumierte. Auch hier führte ein Arzt eine Blutprobenentnahme durch und die Beamten untersagten die Weiterfahrt. Darüber hinaus leiteten sie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Fahrzeugführer ein. Da bei einer Durchsuchung des Fahrzeuges auch noch Betäubungsmittel gefunden wurden muss sich der 26-Jährige zusätzlich wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Ebenfalls am 05.06.2020, gegen 01:40 Uhr, kam es in Sassnitz in der Stralsunder Straße zu einer Kontrolle eines Elektro-Rollers. Dieser fiel auf, da er nicht mit einem Versicherungskennzeichen versehen war. Außerdem stand der 22-jährige Fahrzeugführer aus Sassnitz unter Alkoholeinfluss. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 1,40 Promille. Da auch kein Versicherungsschutz vorlag ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Zusätzlich zu den genannten Ergebnissen stellten die Beamten bei Geschwindigkeitskontrollen insgesamt 21 Fahrzeugführer fest, die zu schnell unterwegs waren.

Zusammenfassung geahndeter Verkehrsverstöße in den letzten 24 Stunden

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). In den letzten 24 Stunden wurden im Zuge umfangreicher Verkehrskontrollen verschiedene Verkehrsdelikte festgestellt. Am 13.05.2020 gegen 20:15 Uhr stoppten Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund im Grünhufer Bogen einen PKW BMW. Während der Verkehrskontrolle stellten die Beamten eine mögliche Beeinflussung durch Betäubungsmittel beim 33-jährigen Fahrzeugführer fest. Ein entsprechender Vortest zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis und Amphetamin. Im Krankenhaus Stralsund wurde dem Hansestädter durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Ihm drohen nun mindestens 500 Euro Bußgeld, ein einmonatiges Fahrverbot und die Eintragung von zwei Punkten im Verkehrszentralregister.

Die gleiche Strafe erwartet einen 23-jährigen Fahrzeugführer, der am gestrigen Tag (13.05.2020) gegen 20:35 Uhr mit seinem PKW im Bereich Niepars gestoppt wurde. Bei dem im Landkreis Vorpommern-Rügen wohnhaften Mann wurde ein Atemalkoholwert von 0,70 Promille gemessen. Ebenfalls am 13.05.2020, gegen 20:30 Uhr, wurde in Stralsund im Grünhufer Bogen ein 30-jähriger Fahrer eines Kleinkraftrades kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass am Kraftfahrzeug ein Versicherungskennzeichen aus dem Jahr 2011 angebracht war. Es lag kein gültiger Versicherungsschutz vor. Gegen 21:20 Uhr war in der Großen Parower Straße in Stralsund ein 17-Jähriger mit einem E-Scooter unterwegs. Auch hier fehlte der Versicherungsschutz. Beiden in Stralsund wohnhaften Männern wurde die Weiterfahrt untersagt. Darüber hinaus wurde in beiden Fällen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

Eine Streifenwagenbesatzung der Bundespolizeiinspektion Stralsund kontrollierte am 13.05.2020 gegen 21:50 Uhr auf der B 96 zwischen Sehlen und Bergen auf Rügen einen PKW Ford. Dabei stellte sich heraus, dass der polnische Fahrzeugführer erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Bei dem in den Niederlanden wohnenden 55-Jährigen wurde ein Atemalkoholwert von 2,57 Promille festgestellt. Die weitergehenden polizeilichen Maßnahmen führten hinzugezogene Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen durch. Neben dem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr wurde gegen den 55-Jährigen sowie seine 51-jährige und 39-jährigen polnischen Mitfahrer ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen die SARS-CoV-2 Bekämpfungsverordnung eingeleitet, da sie sich unerlaubt auf der Insel Rügen aufhielten.

Am 14.05.2020 gegen 0:15 Uhr befuhr ein 40-Jähriger in Bergen auf Rügen die Stralsunder Chaussee mit einem PKW VW. Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen stoppten ihn und stellten bei der Verkehrskontrolle fest, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Fahrzeughalterin befand sich ebenfalls im Fahrzeug. Da auch der Fahrzeughalter sich strafbar macht, wenn er es anordnet oder zulässt, dass jemand ein Fahrzeug führt, der nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist leiteten die Beamten gegen beide Fahrzeuginsassen, die auf der Insel Rügen wohnen, ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges ohne Fahrerlaubnis ein.

Nur wenige Minuten später (am 14.05.2020 gegen 0:20 Uhr) kontrollierten Beamte vom Polizeirevier Barth in der Stralsunder Straße in Schmedshagen einen PKW VW. Der 43-jährige Fahrzeugführer aus der Hansestadt Stralsund stand unter erheblichem Alkoholeinfluss. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 1,73 Promille. Dem Mann wurde im Krankenhaus in Stralsund eine Blutprobe entnommen. Die Beamten beschlagnahmten den Führerschein des Mannes, der sich nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr verantworten muss.

Am 14.05.2020 gegen 03:00 Uhr kontrollierten Beamte vom gleichen Polizeirevier in Velgast einen 17-Jährigen, der mit einem Elektroroller mit Versicherungskennzeichen unterwegs war. Der deutsche Fahrzeugführer hatte vor Fahrtantritt ebenfalls Alkohol zu sich genommen. Eine Atemalkoholüberprüfung zeigte einen Wert von 1,10 Promille. Gegen den 17-Jährigen aus der Region wurde ebenfalls ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Mann unter Drogeneinfluss aus dem Verkehr gezogen

Stralsund (ots). Am 11.05.2020 gegen 22:25 Uhr kontrollierten Beamte des Polizeihauptrevieres Stralsund einen 22-jährigen Fahrzeugführer, der scheinbar unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Auf dem Parkplatz Rügenblick an der B96 führten die Beamten die Verkehrskontrolle u.a. bei dem 22 Jahre alten VW-Fahrer durch. Nach ersten Hinweisen, die einen Verdacht zum Konsum von Betäubungsmitteln bestätigten, wurde ein Drogenvortest auf Urinbasis durchgeführt. Dieser Vortest verlief positiv auf den möglichen Konsum von THC und Kokain. Es folgte die Blutprobenentnahme durch einen Arzt im Krankenhaus, die Untersagung der Weiterfahrt sowie die Benachrichtigung an die Führerscheinstelle. Zudem muss sich der Stralsunder deutscher Nationalität nun u.a. wegen des Verdachts des Führen eines Kfz unter dem Einfluss berauschender Mittel verantworten. Das entsprechende Verfahren ist eingeleitet worden.

Zusammenfassung von Verkehrsverstößen im Landkreis Vorpommern-Rügen

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Am 08.05.2020 gegen 19:30 Uhr stoppten Beamte vom Polizeirevier Ribnitz-Damgarten auf der Landesstraße 21 im Bereich Körkwitz Hof einen PKW Hyundai, der in Fahrtrichtung Dierhagen unterwegs war. Bei der Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der 43-jährige Fahrzeugführer vor Fahrtantritt erheblich Alkohol konsumiert hatte. Ein entsprechender Vortest zeigte einen Wert von 1,61 Promille an. Durch einen Arzt wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde durch die Polizisten sichergestellt. Der Mann aus der Region muss sich nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Am 09.05.2020 gegen 8:00 Uhr wurde in Grimmen in der Grellenberger Straße ein PKW Opel kontrolliert. Auch hier stand der Fahrzeugführer, ein 59-Jähriger aus der Gemeinde Süderholz, unter Alkoholeinfluss. Eine Atemalkoholmessung im Polizeirevier Grimmen ergab einen Wert von 0,52 Promille. Der Betroffene muss nun mit einem Bußgeld in Höhe von 500 Euro, der Eintragung von zwei Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.

Ebenfalls am 09.05.2020 gegen 11:30 Uhr wurde auf der Bundesstraße 194 zwischen Grimmen und Abtshagen ein PKW Honda kontrolliert. Während der Verkehrskontrolle ergaben sich bei dem 47-jährigen Fahrzeugführer aus Grimmen Anhaltspunkte für eine Rauschmittelbeeinflussung, so dass ein Arzt dem Mann im Anschluss eine Blutprobe entnahm. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges fanden die Beamten weißes Pulver, bei dem es sich vermutlich um Betäubungsmittel handelt, sowie zwei Messer. Gegen den 47-Jährigen wurden neben dem Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln noch Strafverfahren wegen des Verdachts der Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz eingeleitet.

Am gestrigen Sonntag, dem 10.05.2020 gegen 10:30 Uhr stoppten Beamte vom Polizeirevier Barth in Prerow in der Waldstraße den Fahrer eines E-Scooters. Der 52-jährige Fahrzeugführer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen stand unter Alkoholeinfluss. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0,70 Promille. Auch ihn erwarten eine Geldbuße, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.

Pkw-Fahrerin versucht zu tricksen

Grimmen/Barth (ots). In den letzten Stunden stellten die Beamten der Polizeiinspektion Stralsund zwei Fahrzeugführer im öffentlichen Straßenverkehr fest, die unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmittel standen. So kontrollierten die Beamten des Polizeirevieres Barth am gestrigen Abend, dem 07.05.2020, einen 27-Jährigen in seinem Pickup Mitsubishi, der gegen 21:30 Uhr von Spoldershagen in Richtung Lüdershagen unterwegs war. Bei der Verkehrskontrolle ergab sich für die eingesetzten Polizisten der Verdacht, dass der aus der Region stammende Mann vor Fahrtantritt Alkohol zu sich genommen hatte. Ein Atemalkoholtest bestätigte diesen Verdacht und ergab einen Wert von 1,52 Promille. Zur Beweismittelsicherung wurde bei dem 27-Jährigen im Krankenhaus in Ribnitz-Damgarten eine Blutprobe entnommen. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt, der Führerschein sichergestellt und die Führerscheinstelle über den Sachverhalt informiert.

Den Beamten des Polizeirevieres Grimmen fiel am frühen Morgen des 08.05.2020 ein Pkw Skoda in der Straße der Solidarität in Grimmen auf. Sie beabsichtigten, die Fahrerin und ihren Pkw zu kontrollieren. Bei der Überprüfung gegen 5:00 Uhr ergab sich für die Beamten der Verdacht, dass die 20-Jährige zuvor Cannabis konsumiert hatte. Während der Durchführung des Drogenvortestes auf dem Polizeirevier, versuchte die junge Fahrerin Leitungswasser als ihre Urinprobe abzugeben. Das fiel den Beamten jedoch umgehend auf. Es schlossen sich eine Blutprobenentnahme bei der jungen Frau an, die im Krankenhaus Bartmannshagen durchgeführt wurde und eine Mitteilung an die Führerscheinstelle. Neben der Ordnungswidrigkeitsanzeige erwartet die Frau jetzt auch ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.