Brände in Lüdershagen – Ermittlungen führen zu einem Tatverdächtigen

Barth/Lüdershagen (ots). Am 29.08.2021 kam es in Lüdershagen zu einem Brand von fast 50 Heu- und Strohballen. Das Polizeipräsidium Neubrandenburg berichtete in folgender Pressemitteilung über den Einsatz: Durch intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei konnte bereits wenige Tage nach dem Brand ein 43-jähriger Mann aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen als möglicher Tatverdächtiger ermittelt und polizeilich vernommen werden. Ebenso besteht aktuell der Verdacht, dass der Täter auch für einen weiteren Brand in Lüdershagen verantwortlich sein könnte. Bereits eine Woche zuvor kam es dort, ebenfalls am Sonntag, dem 22.08.2021 zum Brand einer Strohmiete. Auch in diesem Fall ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Brandstiftung. Der Sachschaden bei beiden Bränden wird auf mindestens 6.500 Euro geschätzt.

Brand eines Mähdreschers auf der Insel Rügen

Sassnitz (ots). Am 20.08.2021 meldeten Zeugen gegen 11:30 Uhr den Brand eines Mähdreschers auf einem Weizenfeld nahe der Verbindungsstraße zwischen Breege und Altenkirchen auf der Insel Rügen. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet der Mähdrescher der Marke Claas in Brand. Der deutsche Fahrzeugführer reagierte prompt und fuhr den Mähdrescher auf eine bereits abgeerntete Fläche, wo dieser vollständig ausbrannte. Derweil schlugen die Flammen auf ein noch bestelltes Feld mit Weizen über. Insgesamt wurde das Feuer durch 24 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Altenkirchen, Wiek, Sagard und Breege im Beisein des Amtswehrführers des Amtes Nord-Rügen gelöscht. Tatkräftige Unterstützung leisteten dabei benachbarte Landwirte. Neben dem Mähdrescher verbrannten circa 150 m² bestelltes Land. Der Sachschaden wird auf rund 300.000 EUR geschätzt. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden.

Brand eines Einfamilienhauses in Lietzow

Bergen auf Rügen (ots). Am 06.08.2021 gegen 12:30 Uhr ging bei der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg die Meldung über einen Brand eines Mehrfamilienhauses in Lietzow ein. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand kam es durch Arbeiten am Haus, konkret durch Abbrennen eines Hornissennests, zu einem Brand von Teilen des Hauses. Drei Bewohner konnten sich zügig nach draußen begeben und blieben unverletzt. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Bergen, Sehlen, Ralswiek, Lietzow, Sassnitz und Sagard begannen umgehend mit der Brandbekämpfung, wodurch ein größerer Schaden verhindert werden konnte. Der entstandene Sachschaden am Dachüberstand und der Fassade des Hauses wird derzeit auf rund 5.000 Euro geschätzt. Das Haus ist weiterhin bewohnbar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung aufgenommen. Darüber hinaus wird ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz geprüft. Während der Löscharbeiten musste die Bundesstraße 96 für etwa eine Stunde halbseitig gesperrt werden.

Erneuter Brand in einem Hochhaus in Stralsund

Stralsund (ots). Bereits am Sonntag, dem 18. Juli 2021 kam es in Stralsund im Hochhaus der Rudolf-Virchow-Straße 22 zu einem Brand. Am 20. Juli 2021 meldete ein Augenzeuge gegen 16:00 Uhr, dass vom Hochhaus der Rudolf-Virchow-Str. 22 erneut schwarzer Qualm aufsteigt. Nach aktuellen Erkenntnissen kam es aus bisher unbekannter Ursache zu einem Brandausbruch im Wohnhaus. Aufgrund der daraus resultierenden Verrauchung des gesamten Gebäudes veranlassten Polizei und Feuerwehr die Evakuierung aller Personen aus den Wohnungen.

Die eingesetzten Feuerwehren konnten die Brandstelle schnell lokalisieren und löschen. Der Kriminaldauerdienst Stralsund hat vor Ort Spuren gesichert und die Kriminalpolizei Stralsund hat die Ermittlungen übernommen. Am heutigen Nachmittag kommt ein Brandursachenermittler zum Einsatz. Der entstandene Sachschaden wird aktuell auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Bewohner konnten nach Abschluss der Maßnahmen in die Wohnungen zurückkehren. Es wurde niemand verletzt.

Zeugenaufruf nach Brand in der Barther Straße in Stralsund

Stralsund (ots). In den frühen Morgenstunden des 12. Juli kam es gegen 1:30 Uhr zum Brand eines Mehrfamilienhauses in der Barther Straße in Stralsund. Die Kriminalpolizei Stralsund hat die Ermittlungen zum Brand übernommen und geht nach aktuellem Stand der Ermittlungen von einer fahrlässigen Brandstiftung aus. Die Polizei sucht nun Zeugen zum Vorfall.

Nach jetzigen Erkenntnissen wurde der Brand durch ein pyrotechnisches Erzeugnis ausgelöst. Der Brandausbruch liegt zeitlich im engen Zusammenhang mit dem Finalspiel der Fußball Europameisterschaft am Sonntagabend, dem 11. Juli 2021. Hat jemand beobachtet, dass kurz nach Ende des Spiels in der Barther Straße Feuerwerk oder Raketen gezündet wurden?

Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831/28900, jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Brand von Heuballen in Schmedshagen

Stralsund (ots). Am 13.07.2021 gegen 4:15 Uhr ging bei der Polizei und der Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen der Hinweis zu einer Rauchentwicklung in Schmedshagen ein. Es stellte sich heraus, dass auf dem Gelände eines Agrarbetriebes insgesamt rund 30 Heuballen nach gegenwärtigem Kenntnisstand durch Selbstentzündung in Brand gerieten. Es kam zu einer massiven Rauchentwicklung, da die Freiwilligen Feuerwehren Prohn, Groß Mohrdorf, Klausdorf, Preetz und Altenpleen im Rahmen der mehrstündigen Löscharbeiten die Heuballen auseinanderziehen mussten, um sie zu löschen. Personen kamen nicht zu Schaden. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 2.000 Euro.

Tödlicher Verkehrsunfall bei Bergen auf Rügen

B96/Bergen (ots). Am 08. Juli 2021 ging gegen 8:30 Uhr über den Notruf des Polizeipräsidiums Neubrandenburg die Meldung zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 96 bei Bergen ein. Nach aktuellen Erkenntnissen befuhr ein 48-jähriger Mann aus der Gemeinde Baabe mit seinem Motorrad der Marke Honda die B96 von Stralsund in Richtung Sassnitz. Nach aktuellen Stand der Ermittlungen kam der Motorradfahrer auf der B96 kurz hinter der Tankstelle auf einer geraden Strecke aus bislang unbekannter Ursache in den Gegenverkehr und stieß dort frontal mit einem LKW zusammen. Das Motorrad fing anschließend Feuer und konnte durch Ersthelfer umgehend gelöscht werden. Der 48-jährige Fahrer verstarb an der Unfallstelle. Ein eingesetzter Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der 52-jährige Fahrer des beteiligten LKW der Marke DAF versuchte noch durch eine Bremsung und ein Ausweichmanöver den Zusammenstoß zu verhindern. Der Mann aus der Gemeinde Sanitz wurde, vermutlich mit einem schweren Schock, durch einen Rettungswagen in das Krankenhaus Bergen gefahren.

Neben den Rettungskräften, dem Notarzt und einem Kriseninterventionsteam des Landkreises, waren Kameraden der Feuerwehr Sehlen im Einsatz. Die B96 war während der Zeit der Unfallaufnahme zeitweise voll gesperrt, wodurch es zu Verkehrseinschränkungen kam. Eine Umleitung wurde eingerichtet. Bei dem Unfall entstand ein geschätzter Schaden in Höhe von 14.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Zur Unterstützung der Unfallaufnahme kam ein Gutachter der DEKRA vor Ort zum Einsatz. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Dieser Unfall stellt im Jahr 2021 schon den siebten Unfall mit einem verstorbenen Beteiligten dar. Im Vergleich dazu, gab es im Jahr 2020 sieben Verkehrstote insgesamt und zum selben Zeitpunkt zwei Getötete im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund. Im Jahr 2021 ist dies der zweite Unfall im Landkreis Vorpommern-Rügen mit einem getöteten Motorradfahrer.

Brand in einem Mehrfamilienhaus in Stralsund

Stralsund (ots). Am 07. Juli 2021 teilte die Integrative Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen gegen 3:00 Uhr mit, dass es zu einem Wohnungsbrand im Leo-Tolstoi-Weg in Stralsund gekommen ist. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wurde ein Nachbar der betroffenen Wohnung durch den Lärm eines Rauchmelders wach und verständigte deshalb die Feuerwehr Stralsund. Der Brand konnte vollständig durch die eingesetzten Kameraden der Feuerwehr gelöscht werden. Nach ersten Erkenntnissen wurde der Brand im Badezimmer der Wohnung im Mehrfamilienhaus vermutlich durch einen technischen Defekt ausgelöst. Die beiden männlichen Bewohner im Alter von 54 und 56 Jahren blieben unverletzt. Die Wohnung ist derzeit unbewohnbar. Der entstandene Schaden wird aktuell auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei Stralsund hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Brand auf einer Schießanlage in Marlow

Marlow (ots). Am 22. Juni 2021 meldete ein Hinweisgeber gegen 10:45 Uhr über den Notruf des Polizeipräsidiums Neubrandenburg einen Brand auf dem Gelände des Schützenvereins in der Allerstorfer Chaussee in Marlow. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wurde gegen 10:00 Uhr an einem Schießstand der Anlage durch Mitglieder des Schützenvereins geschossen. Aus bisher unbekannter Ursache kam es im weiteren Verlauf zum Ausbruch eines Feuers in einem Schussfang mit Überdachung. Durch das schnelle Eingreifen der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Marlow konnte die Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und zum aktuellem Zeitpunkt noch keine Hinweise auf eine Straftat. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ungefähr 8.000 bis 10.000 Euro.

Nachmeldung zum Brand in einer Produktionshalle in Sassnitz

Sassnitz (ots). Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg am 15.04.2021 um 5:15 Uhr berichtete, kam es in der vergangenen Nacht zu einem Brand in einer Produktionshalle eines Unternehmens in Sassnitz. Am heutigen Vormittag erfolgte die Brandortuntersuchung durch Beamte der Kriminalpolizei Sassnitz und einen Brandursachenermittler. Unter Vorbehalt eines schriftlichen Gutachtens des Brandursachenermittlers wird nach gegenwärtigem Kenntnisstand davon ausgegangen, dass ein technischer Defekt ursächlich für diesen Brand war. Aktuell bestehen keine Anhaltspunkte für eine strafbare Handlung.