Motorradfahrer flüchtet vor der Polizei

Insel Rügen/Putbus (ots). Am Nachmittag des 16.02.2021 beabsichtigten die Beamten des Polizeihauptrevieres Bergen den Fahrer einer orangefarbenen KTM in Putbus zu kontrollieren. Als dieser die Absicht der Beamten offenbar erkannte, entzog sich der Motorradfahrer gegen 15:30 Uhr teils in verkehrsgefährdender Fahrweise der Kontrolle und flüchtete zunächst unerkannt. Dabei befuhr der Mann u.a. auch einen Gehweg entlang des dortigen Schwanenteiches sowie den Putbusser Park, in dem Passanten unterwegs waren. Die eingesetzten Beamten konnten den 42-jährigen Tatverdächtigen wenig später an der Halteranschrift in Putbus antreffen. Während der Sachverhaltsaufnahme ergab sich für die Beamten der Verdacht, dass der Rüganer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Eine entsprechende Blutprobenentnahme zur Beweismittelsicherung erfolgte im Bergener Krankenhaus. Es stellte sich weiter heraus, dass die am Motorrad angebrachten Kennzeichen zu einem anderen Kraftrad gehörten und das Fahrzeug keine Pflichtversicherung besaß. Auch ist der 42-Jährige nicht im Besitz einer für die KTM erforderlichen Fahrerlaubnis. Zudem fanden die Beamten illegale Betäubungsmittel bei dem Mann, die beschlagnahmt wurden.

Dem 42-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt. Darüber hinaus informierten die Beamten die Führerscheinstelle über diesen Sachverhalt. Gegen den Mann ermittelt die Kriminalpolizei nun gleich wegen mehrerer Verkehrsstraftaten. Die Kriminalbeamten suchen zudem auch Diejenigen, die möglicherweise konkret durch den 42-Jährigen gefährdet wurden. Diese mögen sich bitte bei der Polizei in Bergen auf Rügen melden (Tel. 03838/8100).

Neuschnee sorgte für stellenweise glatte Straßen

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Der Neuschnee aus der vergangenen Nacht hat im Landkreis Vorpommern-Rügen vergleichsweise für wenig Polizeieinsätze gesorgt. Zu größeren Verkehrsunfällen kam es von Montagabend zu Dienstag, dem 16.02.2021, nicht. Auch der Berufsverkehr lief am Dienstagmorgen in diesem Zusammenhang ruhig ab. Lediglich auf der Insel Rügen musste das Polizeihauptrevier Bergen gestern Abend zwei Glätteunfälle registrieren. So verlor eine 26-jährige Renault-Fahrerin die Kontrolle über ihren Pkw, als sie gegen 20:00 Uhr auf der Landesstraße 29 in Richtung Altefähr unterwegs war. In einer Kurve Höhe der Ortschaft Jarkvitz kam die 26-Jährige auf winterglatter Fahrbahn nach rechts von der Fahrbahn ab und kam mit ihrem Pkw im Straßengraben zum Stehen. Die junge Frau blieb bei dem Verkehrsunfall unverletzt.

Auch ein 22-jähriger Seat-Fahrer fuhr offenbar nicht den Straßenverhältnissen angepasst. Auf der B96 Höhe Kubbelkow prallte er gegen 21:15 Uhr gegen die Schutzplanke, nachdem er eine Linkskurve durchfahren hatte und von der Fahrbahn abkam. Der junge Mann blieb ebenfalls unverletzt. An beiden Pkw entstand Sachschaden von je rund 1.000 Euro.

Die Polizei appelliert weiterhin an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, vorsichtig zu fahren. Die angekündigten Niederschläge können auch in der nächsten Zeit für stellenweise glatte Straßen sorgen, auch wenn Tauwetter einsetzen soll, denn der Boden ist immer noch kalt.

Verkehrskontrollen decken mehrere Verstöße auf

Stralsund (ots). Am 11.02.2021 führten Beamte der Polizeiinspektion Stralsund an verschiedenen Orten mobile Verkehrskontrollen durch. Dabei wurden drei Fahrzeugführer unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln bzw. Alkohol festgestellt. In Bergen auf Rügen kontrollierten Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen gegen 21:15 Uhr in der Stralsunder Chaussee einen PKW Audi. Bei der Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der 20-jährige Fahrzeugführer von der Insel Rügen vermutlich zeitnah Betäubungsmittel konsumiert hatte. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf Kokain und Amphetamin. Weiterhin fanden die Beamten bei dem Mann ein Mittel zur Verfälschung eines Drogenvortests, geringe Mengen Betäubungsmittel sowie Konsumhilfen. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt. Gegen den 20-Jährigen wird nun wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln und des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ermittelt. In der Heinrich-Mann-Straße in Stralsund kontrollierten Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund am 12.02.2021 gegen 0:00 Uhr einen PKW Fiat. Der 23-jährige Fahrzeugführer aus der Hansestadt Stralsund hatte vor Fahrtantritt alkoholische Getränke zu sich genommen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 1,0 Promille.

Knapp zwei Stunden später stoppten die Beamten im Frankenwall in Stralsund einen PKW Opel. Die 35-jährige Fahrerin aus Stralsund hatte zuvor nicht nur Alkohol getrunken, sondern vermutlich auch Betäubungsmittel konsumiert. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0,22 Promille und ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf Amphetamin an. Dem 20-Jährigen Rüganer und der 35-Jährigen aus Stralsund entnahm ein Arzt jeweils eine Blutprobe. In allen drei Sachverhalten erhielt außerdem die Führerscheinstelle Kenntnis. Die drei Betroffenen erwartet nun ein erhebliches Bußgeld, ein Fahrverbot von jeweils mindestens einem Monat und die Eintragung von zwei Punkten ins Verkehrszentralregister in Flensburg.

Traktorenkorso in der Hansestadt Stralsund

Stralsund (ots). Am 09.02.2021 fand in Stralsund eine durch den Landesbauernverband Mecklenburg-Vorpommern bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldete Versammlung unter freiem Himmel statt. Hierzu trafen sich insgesamt 190 Traktoren in der Richtenberger Chaussee in Stralsund. Gegen 10:10 Uhr begann die Versammlung unter dem Motto „Ist das Insektenschutzpaket das Ende der Landwirtschaft?“. Die 190 Traktoren setzten sich als Aufzug in Bewegung. Über die Rostocker Chaussee, den Grünhufer Bogen und den Heinrich-Heine-Ring, die Prohner Straße, den Knieperdamm und die Friedrich-Engels-Straße fuhren sie in Richtung Carl-Heydemann-Ring. Hier stoppten sie vor der Kreisverwaltung Vorpommern-Rügen und überreichten dem Landrat, dem Oberbürgermeister und einer Mitarbeiterin des Wahlkreisbüros der Bundeskanzlerin einen Brief. Anschließend fuhren sie eine weitere Runde durch die Stadt, bevor die Versammlung gegen 12:40 Uhr am Ausgangspunkt in der Richtenberger Chaussee endete. Zwischenzeitlich kam es durch den Aufzug zu teilweise erheblichen Verkehrseinschränkungen in der Hansestadt.

PKW-Fahrer mit mehr als zwei Promille am frühen Morgen gestoppt

Bergen auf Rügen (ots). Am 02.02.2021 stoppten Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen auf der Bundesstraße 196 einen erheblich alkoholisierten Fahrzeugführer. Die Beamten stellten gegen 6:40 Uhr am Kreisverkehr zwischen Teschenhagen und Bergen, wo die Landesstraße 296 und die Bundesstraße 96 aufeinander treffen, einen PKW Citroen fest, der auffällig langsam in Schlangenlinien fuhr. Aus diesem Grund entschlossen sie sich, das Fahrzeug anzuhalten und einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der besagte PKW fuhr auf die B 196 weiter in Fahrtrichtung Bergen. Kurz vor Bergen stoppten die Beamten den PKW. Fahrzeugführer war ein 36-Jähriger, der in Putbus wohnt und auf der Insel Rügen arbeitet. Er war sichtlich alkoholisiert. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,57 Promille. Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe und die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein. Sie leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen den 36-Jährigen ein, der nach eigener Auskunft auf dem Weg zu seiner Arbeitsstätte war.

Kleintransporter fährt auf Polizeibeamten zu

Dierhagen (ots). Am 21.01.2021 führten Beamte vom Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Grimmen in der Zeit von 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr in Dierhagen-Ost eine stationäre Geschwindigkeitskontrolle durch. Hintergrund sind die Verkehrsunfallzahlen im Bereich der Landesstraße 21 in den letzten Monaten und Jahren. In den Jahren 2018 bis 2020 ereigneten sich allein zwischen Wustrow und Dierhagen 120 Verkehrsunfälle, bei denen 28 Verkehrsteilnehmer verletzt und eine Person (im Jahr 2020) getötet wurde.

Während dieser Geschwindigkeitskontrolle wurde um 11:31 Uhr durch das Messgerät ein Kleintransporter Hyundai mit einer Geschwindigkeit von 106 km/h bei erlaubten 80 km/h eingemessen. Das Fahrzeug setzte seine Fahrt zunächst fort, kehrte jedoch gegen 11:45 Uhr zurück zur Kontrollstelle. Der 59-jährige Fahrzeugführer aus Ribnitz-Damgarten stellte seinen Kleintransporter so ab, dass weitere Geschwindigkeitsmessungen nicht möglich waren und stieg aus. Er begutachtete das Messgerät, machte Fotos und stieg anschließend wieder in sein Fahrzeug. Als die Polizeibeamten die Identität des Mannes feststellen wollten, startete er den Motor und fuhr auf einen 59-jährigen Polizeibeamten zu. Dieser musste zur Seite springen und wurde trotzdem durch den linken Außenspiegel des Fahrzeugs am Arm getroffen. Der Polizeibeamte ist zunächst nicht dienstfähig.

Der 59-Jährige flüchtete anschließend in Richtung Wustrow. Durch eine sofortige Einbeziehung anderer Funkstreifenwagen konnte er jedoch kurze Zeit später durch Beamte vom Polizeirevier Barth in der Ortschaft Ahrenshoop angehalten und kontrolliert werden. Während der Verkehrskontrolle zeigte sich der Fahrzeugführer unkooperativ. Die Beamten stellten seine Identität fest und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, wegen Verdachts eines täglichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ein.

Bei der Geschwindigkeitskontrolle in Dierhagen-Ost wurde die Geschwindigkeit von etwa 600 Kraftfahrzeugen gemessen. Insgesamt 36 Kraftfahrzeuge überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Ein Fahrzeugführer war so schnell unterwegs, dass er nun mit einem Fahrverbot rechnen muss.

Ermittlungen wegen des Verdachts einer Verkehrsstraftat in Ribnitz-Damgarten

Ribnitz-Damgarten (ots). Am vergangenen Wochenende kam es in Ribnitz-Damgarten zu einem Polizeieinsatz im Zusammenhang mit einem erheblichen Verkehrsverstoß. Am späten Samstagabend (16.01.2021) gegen 23:50 Uhr teilte ein Bürger aus Ribnitz-Damgarten der Polizei mit, dass es im Bereich des Marktes zu starkem Lärm durch Hupkonzerte von PKW, lauter Musik aus Kraftfahrzeugen und Aufheulen von Fahrzeugmotoren kommt. Zuvor gab es in den Monaten Dezember 2020 und Januar
2021 bereits Polizeieinsätze nach ähnlichen Beschwerden. Bei einer Überprüfung wurden teilweise mehr als zehn Kraftfahrzeuge im Stadtgebiet festgestellt, die in Kolonne fuhren und Verkehrsordnungswidrigkeiten begingen. Als Polizeibeamte gegen 03:00 Uhr eine Verkehrsordnungswidrigkeit ahnden wollten, entfernte sich ein PKW mit hoher Geschwindigkeit über die Klockenhäger Straße in Fahrtrichtung Klockenhagen. Während der Nacheile verhinderte ein anderer PKW BMW durch verkehrswidriges Verhalten und deutliches Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit die Ahndung der zuvor genannten Ordnungswidrigkeit eines anderen Fahrzeugführers. In der Ortslage Klockenhagen stoppte der PKW BMW. Der Führerschein des 19-jährigen deutschen Fahrzeugführers aus der Gemeinde Marlow wurde bei der folgenden Verkehrskontrolle beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen aller in Betracht kommenden Delikte.

Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit war sowohl in den Jahren 2019 als auch 2020 im Landkreis Vorpommern-Rügen die Hauptursache bei Verkehrsunfällen mit Personen- und schweren Sachschäden. Die Polizei weist hier noch einmal darauf hin, dass bei Nichteinhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und daraus resultierenden Verkehrsunfällen teilweise auch unbeteiligte Menschen schwer verletzt oder gar getötet werden können.

Zahlreiche Verkehrsverstöße in den vergangenen Tagen

Barth (ots). Im Zuständigkeitsbereich des Polizeirevier Barth kam es am vergangenen Wochenende im Rahmen von Verkehrskontrollen zu diversen Feststellungen von Verstößen gegen bestehende Verkehrsregeln. So wurden unter anderem zwei Straf- und 26 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Am Freitag (15.01.2021) gegen 17:25 Uhr wurde in Saal ein Pkw Ford einer Kontrolle unterzogen. Die 42-jährige Fahrzeugführerin aus der Region war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Dafür stand sie augenscheinlich unter der Einwirkung von Betäubungsmitteln. Ein durchgeführter Drogentest verlief positiv auf Amphetamin, Metamphetamin und THC. Es schloss sich eine Blutprobenentnahme im Krankenhaus an. Eine entsprechende Strafanzeige wurde gefertigt.

Weiterhin wurde am 16.01.2021 gegen 03:50 Uhr in Prohn ein Pkw VW kontrolliert. Der 22-jährige Fahrer aus der Gemeinde Altenpleen stand offenbar unter Alkoholeinfluss. Ein gerichtsverwertbarer Alkoholtest ergab einen Wert von 0,66 Promille. Ihn erwartet im Regelsatz nun ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro, ein Punkt in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.

Ebenfalls am 16.01.2021 wurde gegen 13:10 Uhr in Barth ein Fahrradfahrer kontrolliert. Der 52-jähriger Barther schien deutlich alkoholisiert zu sein. Ein Vortest ergab 2,80 Promille. Auch hier schloss sich eine Blutprobenentnahme und eine Strafanzeige an.

Am 17.01.2021 wurde gegen 11:45 Uhr zwischen Prohn und Stralsund ein Pkw Opel angehalten und kontrolliert. Auch hier ergab sich der Verdacht einer Alkoholbeeinflussung. Ein gerichtsverwertbarer Alkoholtest bei dem aus der Nähe von Stralsund stammenden 58-jährigen Fahrzeugführer ergab einen Wert von 0,78 Promille. Ihn erwarten ebenso ein Bußgeld, ein Punkt in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.

In allen vier Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt und die Führerscheinstelle verständigt.

Daneben wurden in Löbnitz fünf Rotlichtverstöße (im Regelsatz zu je 70 Euro Bußgeld und einem Punkt), auf der Bundesstraße 105 zwei Überholverstöße (zu je 70 Euro Bußgeld und einem Punkt) und fünf Handyverstöße (je 100 Euro Bußgeld und ein Punkt) sowie zwölf weitere Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet. Bei elf kontrollierten Kraftfahrzeugen wurden außerdem sogenannte Kontrollberichtsverfahren aufgrund von Mängeln am Fahrzeug eingeleitet. Die Verantwortlichen haben nun sieben Tage Zeit, diese Mängel abzustellen.

Alkoholisierter Fahrzeugführer ohne Fahrerlaubnis gestellt

Barth (ots). In den frühen Morgenstunden des 12.01.2021 stellten Beamte vom Polizeirevier Barth während der Streifentätigkeit einen Verkehrsverstoß fest. Gegen 2:30 Uhr kontrollierten die Beamten in der Ernst-Thälmann-Straße in Velgast einen PKW Mercedes-Benz. Dabei stellte sich heraus, dass der 31-jährige deutsche Fahrzeugführer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Außerdem war er erheblich alkoholisiert. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,04 Promille. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und der Trunkenheit im Verkehr.

Wiederholtes Fahren ohne Fahrerlaubnis auf der Insel Rügen

Bergen auf Rügen (ots). Am vergangenen Wochenende wurde ein 65-Jähriger ohne Fahrerlaubnis auf der Insel Rügen zwei Mal gestoppt. Zunächst kontrollierten Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen den 65-jährigen Deutschen in der Alleestraße in Putbus am 08.01.2021 gegen 16:20 Uhr, als er mit einem Traktor und Anhänger ohne erforderliche Kennzeichen fuhr. Bei der Überprüfung des Gespanns stellte sich heraus, dass die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit des Traktors mehr als 6 km/h beträgt und damit eine Zulassungspflicht besteht und der Fahrzeugführer eine Fahrerlaubnis benötigt. Diese wurde ihm jedoch entzogen. Weiterhin war die Ladung auf dem Anhänger nicht ausreichend gesichert. Dem Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt und er wurde über die Folgen seines Handelns belehrt.

Am Folgetag (09.01.2021) stellten Beamten der selben Dienststelle gegen 10:30 Uhr das gleiche Gespann erneut in der Ringstraße in Bergen auf Rügen ohne Kennzeichen fest. Fahrzeugführer war wieder der 65-Jährige Mann von der Insel Rügen. Eine Weiterfahrt wurde dem Mann erneut untersagt und die entsprechenden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Kriminalpolizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, der Abgabenordnung sowie des Kraftfahrzeugsteuergesetzes gegen den 65-Jährigen.