Kradfahrer handelte besonnen

Langsdorf (Vorpommern-Rügen). Am heutigen frühen Morgen kurz vor 7 Uhr befuhr der 25-jährige Tribseeser Kradfahrer die Landesstraße 19. Er befand sich in der Weiterfahrt vom Ortsausgang Langsdorf in Richtung Bad Sülze. Einen in der Ausfahrt des Kieswerks stehenden Lkw nahm er wahr. Der Lenker des Lkw, ein 33-Jähriger aus Bad Sülze, hatte sich mit Blick nach links und rechts vergewissert, freie Fahrt zu haben. Das herannahende Krad bemerkte er erst, als er bereits auf die Fahrbahn fuhr. Der Kradfahrer handelte sofort beim Erkennen des plötzlichen Anfahrens des Lkws. Er kippte sein Motorrad und brachte sich dahinter aus der Gefahrenzone. Das Krad rutschte ohne Fahrer gegen den Lkw Scania.

Das Motorrad der Marke Honda erlitt Totalschaden, der Lkw wies Beschädigungen im Frontbereich auf. Der Kradfahrer zog sich wegen seines besonnen Handelns nur leichte Schürfwunden zu. Er stand nach dem Rutschen auf dem Asphalt eigenständig auf, wurde aber zur Sicherheit vom Notarzt untersucht und medizinisch versorgt. Insgesamt dokumentierten die Einsatzkräfte die leichten Verletzungen des Kradfahrers und einen Schaden in Höhe von 12.000 Euro.

Scheune in Ahrendsee abgebrannt

Ahrendsee (Vorpommern-Rügen). Am Abend des 24.05.12 kurz nach 20:00 Uhr wurde der Eisatzleitstelle des PP Neubrandenburg ein Scheunenbrand in 18519 Ahrendsee gemeldet. Aus noch ungeklärter Ursache war die zweigeschossige Scheune (10 m x 10 m Grundfläche) in Brand geraten und vollständig nieder gebrannt. Das Feuer drohte auf das angrenzende zweigeschossige Wohnhaus in Massivbauweise überzugreifen. Dies konnte jedoch durch den schnellen Einsatz der Feuerwehren aus umliegenden Orten verhindert werden. Der 69-jährige Eigentümer zog sich bei eigenen Löschversuchen erhebliche Verbrennungen zu und musste in einer Klinik stationär aufgenommen werden. Andere Personen wurden nicht verletzt. Zum entstandenen Sachschaden liegen noch keine Angaben vor. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach Information an die Staatsanwaltschaft wurde der Einsatz eines Brandursachenermittlers angeordnet, welcher am Vormittag des 25.05.2012 den Brandort aufsuchen wird.

Radlerin stürzte in Stralsund auf Kreuzung

Stralsund. Kurz vor 12 Uhr am heutigen Tag fuhr eine 76-jährige Stralsunderin mit ihrem Fahrrad den gemeinsamen Geh- und Radweg entlang des Heinrich-Heine-Rings in Richtung Kreuzung Prohner Straße. Dort missachtete sie das Rotlicht der Lichtzeichenanlage und überquerte eine Rechtsabbiegespur. An der Kreuzung warteten zwei Zeugen im Alter von 50 und 28 Jahren in einem Pkw VW auf die Grünphase. Sie beobachteten das Fehlverhalten der älteren Dame und machten sie darauf aufmerksam. Die Radlerin bremste daraufhin ihr Fahrrad ab, verlor die Kontrolle und stürzte. Zu einer Berührung mit dem Pkw VW kam es nicht. Die 76-Jährige verletzte sich leicht an Ellenbogen und Kopf.

Klasse 3 im Briefkasten

Niepars (Vorpommern-Rügen). Ein wenig erstaunt war der Kontaktbeamte der Polizeistation Niepars schon, als er am Montagvormittag dieser Woche den Briefkasten der Polizeistation leerte und direkt in seine Hände eine Fahrerlaubnis fiel. Er vermutete, dass es sich um ein gefundenes und mit dem Einwurf in den Briefkasten abgegebenes Dokument handelt. Die mit den Jahren verwaschene und verblichene Tinte gab nur Teils Auskunft über Herkunft und Besitzer. Ausgestellt wurde das Dokument im Jahr 1957 von der Verkehrspolizei Schwerin und erlaubte, ein Kraftfahrzeug mit Antrieb durch Verbrennungsmaschine, Elektromotoren und Dampfmaschine der Klasse 3 zu führen. Das örtliche Einwohnermeldeamt half weiter und der Stationsbeamte nahm persönlich Kontakt zum Inhaber des Dokuments auf. Im Gespräch verriet der 81-jährige Nieparser dem Beamten, dass er nicht mehr fahren möchte. Es habe auch bereits Zweifel an seiner Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen gegeben. Deshalb wollte er seine Fahrerlaubnis freiwillig abgegeben, doch die Polizeistation war gerade nicht besetzt. So hat er den Briefkasten genutzt und seine Fahrerlaubnis eingeworfen. Das Dokument wird jetzt der zuständigen Führerscheinstelle zugesandt.

Mit 3,35 Promille unterwegs

Ribnitz-Damgarten (Vorpommern-Rügen). Am gestrigen Tag war ein 46-jähriger Langenhanshagener trotz übermäßigen Alkoholgenusses noch nicht zu betrunken, um einen Pkw Skoda im Straßenverkehr zu lenken. Ein 47-Jähriger aus Osterhausen gab den Tipp zu einem vermeintlich alkoholisierten Fahrzeugführer. Einsatzkräfte des Ribnitz-Damgartener Polizeireviers stellten den Pkw Ortseingangs Ribnitz fest und beendeten die Fahrt. Der 46-Jährige, dessen Alkoholisierung beim Sprechen wahrlich in der Luft lag, pustete kurz vor 14 Uhr 3,35 Promille in das Testgerät. Er gab noch vor, den Führerschein nicht bei sich zu haben. Doch das half nichts, die Beamten bemerkten ihn während weiterer Maßnahmen und beschlagnahmten ihn. Nach der Blutprobenentnahme, bei der sich der Skodafahrer auch noch aggressiv zeigte, setzte er den Weg zu Fuß fort.

Amtsanmaßung durch widerrechtliche Blaulichtfahrt

Stralsund. Am vergangenen Montag kam es gegen 9:45 Uhr zu einer Amtsanmaßung durch widerrechtlich eingebautes blaues Blinklicht und der Benutzung einer Sirene in einem Privatwagen. Ein 36-jähriger Stralsunder befuhr mit seinem Fiat die Kleine Parower Straße in Richtung Heinrich-Heine-Ring. Hier näherte sich ihm von hinten ein Opel Astra. Bei diesem waren im Frontbereich blaue LED-Lichter angebracht, welche blinkten. Zusätzlich war eine Sirene zu hören. Der Stralsunder ging zunächst von einem zivilen Polizeifahrzeug aus und fuhr an den rechten Fahrbahnrand. Der vermeintliche Polizeiwagen fuhr an ihm vorbei und hielt an einer Bankfiliale in der Kleinen Parower Straße. Die noch recht jung aussehenden Insassen begaben sich in die Bank und kehrten nach kurzer Zeit zu ihrem Fahrzeug zurück. In diesem fuhren sie dann, wiederum mit blinkenden Lichtern, davon. Da dem Zeugen das Geschehen sehr merkwürdig vorkam, informierte er die örtliche Polizei. Die Einsatzkräfte stellten den Opel an der Wohnanschrift des Halters fest. Als sie mit dem 20-jährigen Fahrzeughalter aus Stralsund sprachen, räumte dieser ein, LED-Lichter und eine Sirene in seinem Opel verbaut zu haben. Auch sei er vor Kurzem in der Kleinen Parower Straße gewesen. Jedoch habe er bei der Fahrt weder die LED-Lichter eingeschaltet, noch die Sirene benutzt. Diese seien nur für Show-Zwecke gedacht. Nun ermittelt die Polizei u. a. wegen Amtsanmaßung und Nötigung.

Gullydeckel gestohlen

Grimmen (Vorpommern-Rügen). Am 21.05.12 um 01:15 Uhr informiert ein aufmerksamer Anwohner die Einsatzleitstelle des PP Neubrandenburgs darüber, dass auf dem Parkplatz am Stralsunder Tor in Grimmen insgesamt elf Abdeckungen der Straßenentwässerung entwendet worden waren. Die Größe der Deckel beträgt je 28 cm x 48 cm. Man mag sich nicht ausmalen, was hätte geschehen können, wenn eine Person in einen offenen Gully gestürzt oder ein Fahrzeug stecken geblieben wäre. Die Diebe, die es offenbar nur auf das Gusseisen und den daraus erzielbaren Gewinn abgesehen hatten, verschwendeten wohl kaum einen Gedanken über die entstandenen Gefahrenquellen. Zur Sachschadenshöhe liegen noch keine Angaben vor. Der betroffene Bereich des Parkplatzes wurde durch die Beamten abgesperrt. Die weiteren polizeilichen Ermittlungen zum Diebstahl werden durch das Kriminalkommissariat Stralsund, Außenstelle Grimmen, geführt.

Schwerer Verkehrsunfall auf Rügen

Sagard (Vorpommern-Rügen). Am frühen Sonntagabend gegen 17:25 Uhr befuhr eine 41-jährige Rüganerin mit ihrem Pkw Citroën die Landesstraße 30 aus Richtung Sagard kommen in Richtung Glowe. Auf Höhe der Kreuzung Neddesitz / Polchow musste sie verkehrsbedingt halten. Der 34-jährige Fahrer des nachfolgenden Pkw Seat aus der Nähe von Anklam hielt pflichtgemäß hinter dem Pkw Citroën an
Die 18-jährige Fahrerin des Pkw VW Polo befuhr die L 30 ebenfalls aus Richtung Sagard kommend. Offensichtlich sah sie die verkehrsbedingt haltenden Fahrzeuge zu spät und fuhr auf den Citroën auf. Dabei wurde sie eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Die 18-Jährige Neurüganerin wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus verbracht. Ihr 16-jähriger Beifahrer kam mit leichten Blessuren davon. Die Fahrerin des Citroëns und die beiden 34 Jahre alten Urlauber im Seat blieben unverletzt. Das Fahrzeug der Verursacherin ist nicht mehr fahrbereit, der Sachschaden beträgt hier 5.000 Euro. Der Sachschaden im Front- und Heckbereich des Pkw Seat wird auf 13.000 Euro und der am Citroën auf 2.000 Euro geschätzt. Die weiteren polizeilichen Ermittlungen zum Unfall werden durch das Kriminalkommissariat Stralsund, Außenstelle Sassnitz, geführt.

Verletzte bei Verkehrsunfall auf Rügen

Thiessow (Vorpommern-Rügen). Am 19.05.2012 gegen 14:00 Uhr ereignete sich auf der L 292 zwischen Thiessow und Lobbe ein Verkehrsunfall. Der Fahrer eines PKW Toyta Avensis aus Hannover wollte 400 m hinter der Einmündung Gager nach links abbiegen. Auf Grund Gegenverkehrs musste er verkehrsbedingt halten. Dieses bemerkte der nachfolgende einheimische Fahrer eines VW-Transporters zu spät und fuhr auf den stehenden PKW auf, wodurch zwei weibliche Mitinsassen im PKW Toyta Avensis verletzt wurden. Eine 54-jährige Mitfahrerin wurde ambulant behandelt. Die andere 57-jährige Mitfahrerin wurde zur stationären Aufnahme ins Krankenhaus Bergen gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Die L 292 musste zur Unfallaufnahme und zur Bergung der Fahrzeuge zeitweise halbseitig gesperrt werden.

Hoher Sachschaden bei Verkehrsunfall

Grimmen (Vorpommern-Rügen). Am 18.05.12 um 16:56 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums gemeldet, dass sich auf der B 194, Autobahnauffahrt Grimmen Ost in Richtung Stettin, ein Unfall mit Verletzten ereignet hat. Der 45-jährige Fahrer des Pkw Skoda befuhr die B 194 aus Richtung Grimmen kommend in Richtung Poggendorf. An der Auffahrt zur A 20, Richtung Stettin, wollte er nach links in die Auffahrt abbiegen und ordnete sich dementsprechend ein. Offensichtlich übersah er den im Gegenverkehr befindlichen Pkw Mazda. Beide Pkw kollidierten frontal. Die vier Insassen des Mazda (Fahrer, 20 Jahre, Frau, 26 Jahre, ein zwei Monate alter Säugling und die Oma, 53 Jahre) wurden leicht verletzt und vorsorglich ins Krankenhaus verbracht. Der Alleininsasse des Skoda blieb unverletzt, er kam mit dem Schrecken davon. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von je 5.000 Euro. Die B 194 wurde für zweieinhalb Stunden halbseitig gesperrt. Die weiteren polizeilichen Ermittlungen zum Unfall werden durch das Kriminalkommissariat Stralsund, Außenstelle Grimmen, geführt.