Aufmerksame Bankmitarbeiterin verhindert Trickbetrug

Ribnitz-Damgarten (ots). Wieder einmal versuchten Trickbetrüger an das Geld einer älteren Frau zu gelangen. Dank einer aufmerksamen Bankmitarbeiterin entstand der Seniorin jedoch kein finanzieller Schaden. In der Woche vom 16.11. zum 20.11.2020 erhielt eine 85-Jährige aus der Gemeinde Ribnitz-Damgarten einen Anruf von einem Unbekannten, der ihr mitteilte, dass sie einen hohen Geldbetrag gewonnen hätte. Weitere Details würde die vermeintliche Gewinnerin später erfahren. Am 22.11.2020 erhielt die Seniorin einen weiteren Anruf, dieses Mal von einer unbekannten Frau. Diese teilte ihr mit, dass sie 153.000 Euro gewonnen hätte. Bevor es zur Gewinnauszahlung kommt sollte die ältere Dame einen Betrag in Höhe von 4.150 Euro überweisen. Daraufhin begab sich die Seniorin zur Bank und wollte das geforderte Geld anweisen. Eine Mitarbeiterin des Geldinstituts erkannte jedoch die Betrugsmasche und konnte verhindern, dass die 85-Jährige das Geld überwies. Einen Tag später meldeten sich erneut die vermeintlichen Betrüger und fragten, ob alles geklappt hat mit der Überweisung. Als die Seniorin der Anruferin eröffnete, dass sie den Betrugsversuch erkannt hat, beendete diese umgehend das Gespräch. Am gestrigen Tag erstattete die Geschädigte Strafanzeige. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen. Die Polizei möchte sich an dieser Stelle bei der aufmerksamen Bankmitarbeiterin bedanken, die vorbildlich gehandelt und damit die Geschädigte vor einem erheblichen Vermögensnachteil bewahrt hat.

Mehrere Verkehrunfälle mit Personen- und Sachschaden

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Seit vergangenem Freitag, dem 06.11.2020, ereigneten sich im Landkreis Vorpommern-Rügen mehrere Verkehrunfälle mit Personen- und Sachschaden.

Am Freitagmittag stießen im Körkwitzer Weg in Ribnitz-Damgarten ein Pkw und eine Radfahrerin zusammen. Bei der Kollision stürzte die 15-Jährige von ihrem Rad zu Boden und verletzte sich leicht. Der 56-jährige VW-Fahrer wollte von einem Grundstück nach links auf die Straße einfahren, als es zum Zusammenstoß mit der Jugendlichen kam, die den Gehweg in Richtung Kreisverkehr befuhr. Das Mädchen wurde anschließend in ein Krankenhaus gefahren. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.000 Euro.

In den Nachmittagsstunden des 06.11.2020 stießen ein Pkw Opel und Ford im Bereich der Einmündung B105 bei Kirchdorf zusammen, nachdem die Fahrerin eines Pkw Audi einen Vorfahrtsverstoß beging. Nach bisherigen Erkenntnissen beabsichtigte die 57-jährige Audi-Fahrerin aus Richtung Kirchdorf nach rechts auf die B105 in Richtung Greifswald einzufahren. Dabei missachtete sie die Vorfahrt des 37-Jährigen in seinem Pkw Opel, der auf der Bundestraße in Richtung Greifswald unterwegs war. Um einen Zusammenstoß mit dem Audi zu verhindern, wich der 37-Jährige aus und stieß in der weiteren Folge im Gegenverkehr mit der 28-Jährigen in ihrem Pkw Ford zusammen. Sowohl die 28-Jährige als auch der 37-Jährige wurden bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt. Beide kamen anschließend in ein Krankenhaus. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Insgesamt musste der Bereich für rund 90 Minuten voll gesperrt werden.

Gegen 17:35 Uhr kam auf der L29 bei Poseritz ein 38-Jähriger in seinem Pkw Fiat in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Er wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gefahren. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern noch an. Offenbar ging die Beleuchtungseinrichtung des Pkw während der Fahrt aus, infolgedessen der 38-Jährige die Kontrolle über seinen Pkw verlor. Der Fiat musste anschließend geborgen werden. Der Gesamtsachschaden wird auf rund 2.200 Euro geschätzt.

Kurz vor 23:00 Uhr ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall auf der Landesstraße 212. Eine 38-jährige Renault-Fahrerin befuhr die L212 aus Richtung Velgast in Richtung Karnin. Offenbar aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kam die 38-Jährige nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach mit ihrem Pkw. Dabei blieb die Fahrerin nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Renault musste geborgen werden.

In den Samstagabendstunden verunglückte ein 68-Jähriger schwer, nachdem er mit seinem Fahrrad stürzte. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Radfahrer gegen 21:15 Uhr die Straße Am Wasserturm in Ribnitz-Damgarten. Kurz vor der Einmündung Klosterkamp kamen dem 68-Jährigen offenbar mehrere Jugendliche auf den Rad entgegen, denen er auswich. Dabei stürzte der Mann zu Boden und zog sich schwere Verletzungen am Kopf zu. Er kam anschließend in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei bittet in diesem Zusammenhang die Bevölkerung um Mithilfe. Wer das Unfallgeschehen beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Polizei in Ribnitz-Damgarten (03821/8750) zu melden. Insbesondere die Jugendlichen auf ihren Fahrrädern werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden, um den Unfallhergang genau aufklären zu können.

Mehrere alkoholisierte Fahrzeugführerinnen festgestellt

Ribnitz-Damgarten/Insel Rügen (ots). Am 02.11.2020 kam die Polizei im Landkreis Vorpommern-Rügen mehrfach aufgrund von alkoholisierten Verkehrsteilnehmerinnen zum Einsatz. Gegen 15:45 Uhr fiel aufmerksamen Bürgern in Ribnitz-Damgarten auf dem Parkplatz eines Supermarktes eine augenscheinlich alkoholisierte Frau auf, die in ihr Fahrzeug steigen und losfahren wollte. Die Bürger hielten die Frau davon ab und verständigten die Polizei. Bei einer Atemalkoholkontrolle stellten die Beamten einen Wert von 1,97 Promille bei der 47-Jährigen aus Ribnitz-Damgarten fest. Da die Frau im Vorfeld vermutlich bereits mit dem PKW gefahren ist entnahm ein Arzt ihr eine Blutprobe. Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt und die Führerscheinstelle informiert.

Auf der Insel Rügen gab es einen ähnlichen Sachverhalt. Gegen 19:15 Uhr teilte ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer mit, dass er in Bergen auf Rügen in der Ringstraße eine Frau mit einem PKW VW beobachtete, die in Schlangenlinien fuhr. Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen konnten den PKW kontrollieren. Die 58-jährige Fahrzeugführerin aus Bergen hatte vor Fahrtantritt ebenfalls Alkohol getrunken. Ein Test ergab einen Wert von 1,70 Promille. Auch hier folgten eine Blutprobenentnahme und der Führerschein der 58-Jährigen wurde sichergestellt.

Etwa zwei Stunden später kam auf der Landesstraße 29 zwischen Poseritz und Zeiten auf der Insel Rügen eine 36-Jährige mit ihrem PKW Citroen nach dem Durchfahren einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Sie geriet ins Schleudern und kam letztlich im Straßengraben zum Stehen. Bei der Verkehrsunfallaufnahme stellten die Beamten erneut Alkoholeinfluss fest. Eine Atemalkoholmessung bei der Frau von der Insel Rügen ergab einen Wert von 1,47 Promille. Auch sie musste sich einer Blutprobenentnahme durch einen Arzt unterziehen und ihr Führerschein wurde sichergestellt. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun jeweils wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr.

Streit unter Männern ruft mehrere Funkreifenwagen der Polizei auf den Plan

Ribnitz-Damgarten (ots). Bei einem Streit am Sonntagnachmittag, dem 25.10.2020, in Ribnitz-Damgarten gerieten eine Gruppe syrischer Männer und zwei Deutsche aneinander. Bei der Sachverhaltsklärung mit insgesamt fünf Funkstreifenwagenbesatzungen in der Danziger Straße kam es zu Beleidigungen, Widerstandshandlungen und tätlichen Angriffen gegenüber den eingesetzten Beamten. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 25-jährige Deutsche kurz nach 15:00 Uhr von einem der drei 21-jährigen syrischen Männer mit einem Messer angegriffen worden sein. Der 25-Jährige konnte jedoch unverletzt fliehen. Nachdem die Beamten des Polizeirevieres Ribnitz-Damgarten am Ereignisort eintrafen, störten der 25-Jährige und ein 23-jähriger Deutscher in aggressiver Weise wiederholt die polizeilichen Maßnahmen. Bei der Klärung des Sachverhaltes versuchten die beiden jungen Männer mehrfach, sich den syrischen Männern zu nähern, sodass Beamte aus dem Polizeirevier Barth zur Unterstützung hinzukamen. Um eine weitere Auseinandersetzung zu verhindern, hielten die eingesetzten Beamten die beiden Deutschen von ihrem Vorhaben ab. Dabei kam es zu beleidigenden Äußerungen und Widerstandshandlungen gegenüber den Beamten. Zwei augenscheinlich mit den beiden Deutschen sympathisierende Personen griffen ebenfalls in das Geschehen ein. Die 44-jährige Deutsche beleidigte die Beamten. Ein ebenfalls deutscher 24-Jähriger versuchte einen der Beamten zu schlagen. Die Situation spitzte sich noch dadurch zu, dass mehrere umherstehende Passanten das Geschehen filmten und sich lautstark gegen die polizeilichen Maßnahmen aussprachen.

Zur Verhinderung der Begehung weiterer Straftaten wurden der 23- und 25-Jährige in den polizeilichen Gewahrsam genommen. Ein bei dem 25-Jährigen aufgefundenes Metallrohr wurde ebenfalls sichergestellt. Eine Suche nach dem Messer bei den syrischen Tatverdächtigen blieb ohne Erfolg. Dieses konnte nicht aufgefunden werden. Gegen die drei 21-jährigen Männer ermittelt die Kriminalpolizei nun zum Verdacht der versuchten gefährlichen Körperverletzung. Ergänzend wird mitgeteilt, dass zwei der Syrer am vergangenen Donnerstag Opfer eines körperlichen Angriffs durch zwei unbekannte deutsche Tatverdächtige wurden. Auch hier besteht der Verdacht der gefährlichen Körperverletzung, jedoch zum Nachteil der syrischen Männer. Inwieweit die Sachverhalte zusammenhängen, überprüft gegenwärtig die Kriminalpolizei. Die Ermittlungen zum Gesamtgeschehen dauern gegenwärtig noch an. Die beiden 23 und 25 Jahre alten Männer wurden noch am Abend des 25.10.2020 wieder auf freien Fuß gelassen.

Trickbetrüger erneut verstärkt aktiv- jedoch ohne Erfolg

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Im Bereich des Landkreises Vorpommern-Rügen waren in den letzten Tagen abermals vorrangig lebensältere Bürger ins Visier von Trickbetrügern geraten. Allein am gestrigen Tag (22.10.2020) erstatteten in diesem Zusammenhang fünf Geschädigte Strafanzeige bei der Polizei.

In vier Fällen wurden Bürger und Bürgerinnen aus dem Raum Ribnitz-Damgarten angerufen und der Anrufer gab jeweils an, dass ihre Tochter oder Enkel/in einen Verkehrsunfall verursacht hätte. Eine 79-jährige Frau aus Dierhagen erhielt gegen 09:30 Uhr einen Anruf einer unbekannten Frau, die angab bei der Polizei in Rostock zu arbeiten. Ihre Enkelin soll einen Verkehrsunfall verursacht haben, bei dem eine Frau tödlich verletzt worden sei. Die Geschädigte sollte eine Kaution in Höhe von 180.000 Euro hinterlegen, damit ihre Enkelin nicht ins Gefängnis muss. Nachdem die Seniorin sagte, dass sie so viel Geld nicht hat, wurde die Forderung durch die Unbekannte auf 30.000 Euro gesenkt. Die Geschädigte erkannte nun, dass es sich um einen versuchten Trickbetrug handelt, beendete das Gespräch und verständigte die Polizei.

Gegen 11:00 Uhr wurde ein Ehepaar aus Ahrenshagen-Daskow angerufen. Eine weinerliche weibliche Stimme meldete sich mit den Worten: „Oma, hilf mir.“ Die 89-jährige Geschädigte vermutete zunächst ihre Enkelin. Die vermeintliche Enkelin gab den Hörer an einen vermeintlichen Polizisten weiter, der von der Seniorin persönliche Daten erfragte. Als der 90-jährige Ehepartner der Geschädigten hinzukam, fragte er den Anrufer nach dem Geburtsdatum der Enkelin. Daraufhin wurde das Telefonat durch die Anrufer sofort beendet.

Nur etwa eine Stunde später erhielten ein 89-Jähriger und seine 84-jährige Ehefrau aus Bad Sülze einen Anruf von vermeintlichen Polizisten aus Rostock. Diese teilten mit, dass die Tochter der Angerufenen einen Verkehrsunfall in Rostock verursacht hätte, bei dem ein Mensch tödlich verletzt wurde. Die Senioren riefen parallel ihre Tochter an, welche ihnen mitteilte, dass sie gar nicht in Rostock gewesen sei und beendeten im Anschluss das Telefonat mit den Betrügern.

Mit der gleichen Masche versuchten es Unbekannte bei einer 96-Jährigen aus Ribnitz-Damgarten. Auch sie erkannte den Betrugsversuch, beendete das Gespräch und rief sofort ihren Sohn an.

In Grimmen erhielt eine 50-Jährige mehrere Anrufe einer vermeintlichen Lottogesellschaft. Der Anrufer sagte, dass die Frau ein Lotto-Abo abgeschlossen hätte und erfragte die Kontodaten. Die 50-Jährige reagierte ebenfalls richtig und gab keine persönlichen Daten heraus. Stattdessen verständigte sie die Polizei.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des versuchten Betruges. Obwohl mehr als 90 Prozent der Angerufenen richtig reagieren und den Betrugsversuch erkennen gibt es immer noch einige Menschen, die auf die Betrüger hereinfallen. Die Polizei appelliert deshalb auch an alle jüngeren Menschen, unbedingt die eigenen Eltern und Großeltern hinsichtlich dieser Betrugsmaschen zu sensibilisieren, um dazu beizutragen, dass es zu keinem Vermögensnachteil innerhalb der Familie kommt.

Jogger erleidet schwere Verletzungen bei Zusammenstoß mit PKW

Ribnitz-Damgarten (ots). Am 22.10.2020 stieß in der Nähe von Ribnitz-Damgarten ein PKW mit einem Jogger zusammen. Gegen 19:10 Uhr kam es aus bislang ungeklärter Ursache im Ribnitzer Landweg in Neuheide zu einem Zusammenstoß eines PKW Toyota mit einem 53-jährigen Jogger aus der Gemeinde Ribnitz-Damgarten. Der Jogger wurde in der Folge gegen die Frontscheibe des PKW geschleudert. Dabei erlitt er schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Der Mann wurde durch Rettungskräfte ins Klinikum nach Rostock gebracht. Die Straße war im Bereich der Unfallstelle unbeleuchtet. Der 53-jährige Fahrzeugführer des PKW Toyota aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro.

Schwerer Verkehrsunfall auf der B105

B105/Ribnitz-Damgarten (ots). Am 20.10.2020 gegen 3:45 Uhr kam es auf der Bundesstraße 105 zu einem Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden. Die B105 musste für den Zeitraum der Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeugs für ca. zwei Stunden voll gesperrt werden. Nach gegenwärtigen Erkenntnissen befuhr der 67- jährige Fahrer eines Toyota die B105 aus Richtung Rostock in Richtung Ribnitz-Damgarten. Kurz vor der Ortschaft Borg kam der Fahrer aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. In der Folge fuhr das Fahrzeug gegen einen Baum und kippte anschließend in den Straßengraben. Der aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen stammende Fahrer befand sich allein im Fahrzeug. Er wurde mit schweren, nach aktuellem Stand aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen, zur weiteren medizinischen Behandlung mit dem Rettungshubschrauber nach Greifswald geflogen. Der geschätzte Gesamtsachschaden beläuft sich auf 7.000 Euro. Das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Bei dem Einsatz unterstützten neben den Rettungskräften ebenso die Kameraden der Feuerwehr Klockenhagen. Gegen 6:00 Uhr war die Fahrbahn wieder frei.

Zwei Jugendliche rufen die Polizei auf den Plan

Ribnitz-Damgarten/Marlow (ots). Zwei 15 – und 16-jährige Jugendliche haben am vergangenen Wochenende die Polizeibeamten des Polizeirevieres Ribnitz-Damgarten auf den Plan gerufen. Gegen die beiden ermittelt nun die Kriminalpolizei. So löste in der Nacht von Freitag zu Samstag ein 16-Jähriger einen Polizeieinsatz aus, nachdem er zwei Rettungskräfte behinderte. Diese wollten kurz vor Mitternacht im Bereich des Ribnitzer Hafens Hilfe leisten und eine junge Frau behandeln, die über Schmerzen klagte. Nach bisherigen Erkenntnissen stellte sich der 16-Jährige den beiden 25- und 29 Jahre alten Rettungskräften jedoch in den Weg, diskutierte mehrfach und verhinderte so das Herausholen der Trage aus dem Rettungswagen. Darüber hinaus äußerte er „Heil Hitler“ gegenüber den beiden Rettungskräften. Erst durch die hinzugerufene Polizei ließ der 16-Jährige von seinem Handeln ab, entfernte sich jedoch vor deren Eintreffen vom Ereignisort. Der Jugendliche konnte im Nachgang namentlich bekannt gemacht werden. Die Ermittlungen zum Verdacht der unterlassenen Hilfeleistung sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen dauern weiter an.

Am späten Samstagnachmittag leistete ein 15-Jähriger aktiven Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten, nachdem er in Marlow in einem Streit mit dem 49-jährigen Zeugen einen Mülleimer von einer Bushaltestelle abgetreten hatte. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der Jugendliche während der Sachverhaltsklärung derart in Rage, dass eine vernünftige Unterhaltung mit den Beamten zeitweise nicht möglich war. Er widersetzte sich den polizeilichen Anweisungen und wollte sich entfernen. Daran hinderten ihn die eingesetzten Beamten, infolgedessen der Jugendliche versuchte, in Richtung der Beamten zu schlagen und sich loszureißen. Mittels einfacher körperlicher Gewalt brachten die Beamten den Jugendlichen kurzzeitig zu Boden. Erst danach beruhigte sich der 15-Jährige wieder. Verletzt wurde dabei niemand. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Verdacht der Sachbeschädigung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen.

Brände in Ribnitz-Damgarten

Ribnitz-Damgarten (ots). Am 06.10.2020 mussten Polizei und Feuerwehr gleich mehrfach ausrücken, weil es in Ribnitz-Damgarten brannte. Gegen 19:50 Uhr ging die Meldung über einen Brand von zwei Papiercontainern in der Parkstraße in der Nähe eines Supermarktes ein. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ribnitz-Damgarten löschten den Brand. Hier entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von etwa 300 Euro. Nicht einmal eine Stunde später, etwa gegen 20:30 Uhr, brannten fünf Müllcontainer bei der Bernstein-Schule in der Mühlenstraße. Das Feuer griff auf die daneben befindliche Sporthalle über und beschädigte die Fassade. Auch hier kam die Freiwillige Feuerwehr Ribnitz-Damgarten zum Einsatz und löschte das Feuer. Der Sachschaden wird bei diesem Brand auf etwa 3.500 Euro geschätzt. Personen kamen bei den Bränden nicht zu Schaden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen. Wer relevante Angaben machen kann, wird gebeten sich bei der Polizei in Ribnitz-Damgarten unter der Telefonnummer 03821/8750 oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Verkehrskontrollen im Landkreis Vorpommern-Rügen decken zahlreiche Verstöße auf

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots) – Am vergangenen Wochenende stellten die Beamten der Polizeiinspektion Stralsund im Rahmen von Kontrollen diverse Verkehrsdelikte fest.

In Körkwitz bei Ribnitz-Damgarten wurde am 28.08.2020 gegen 20:25 Uhr ein PKW Seat kontrolliert. Bei dem 19-jährigen Fahrzeugführer aus der Gemeinde Wustrow ergaben sich Anhaltspunkte für einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis an.

Ebenfalls am 28.08.2020 gegen 22:45 Uhr wurde in Bergen auf Rügen im Bereich des Marktes ein PKW VW kontrolliert. Die 40-jährige Fahrzeugführerin aus der Gemeinde Behren-Lübchin stand unter Alkoholeinfluss. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 0,70 Promille.

Am 29.08.2020 gegen 03:15 Uhr stoppten Beamte vom Polizeirevier Barth in Zansebuhr einen PKW VW. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 53-jährige Fahrzeugführer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen ebenfalls unter Alkoholeinfluss stand. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,85 Promille. Während der anschließend durchgeführten Blutprobenentnahme leistete der Mann Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten, die jedoch unverletzt blieben.

Im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle in der Ortslage Zarrentin wurde am 29.08.2020 gegen 20:15 Uhr ein PKW VW mit einer Geschwindigkeit von 129 km/h bei erlaubten 70 km/h eingemessen. Als die Beamten den PKW anhielten, stellten sie fest, dass der 25-jährige Fahrzeugführer aus der Region den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte. Bei der Kontrolle stellte sich weiterhin heraus, dass der 25-Jährige vor Fahrtantritt geringe Mengen Alkohol zu sich genommen hatte (0,11 Promille) und vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis.

Am 29.08.2020 gegen 20:50 Uhr stellte sich bei einer Kontrolle eines PKW Opel in Bad Sülze heraus, dass der 36-jährige Fahrzeugführer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen unter Alkoholeinfluss stand. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0,78 Promille, so dass der 36-Jährige mit einem einmonatigen Fahrverbot rechnen muss.

Im Wiesenweg in Dierhagen war am 30.08.2020 gegen 02:00 Uhr ein 46-jähriger Mann, der in der Schweiz wohnhaft ist, mit einem Fahrrad ohne Beleuchtung unterwegs. Zusätzlich stand er unter erheblichem Alkoholeinfluss (1,63 Promille), so dass nun der Verdacht der Trunkenheit im Verkehr besteht.

Im Verlauf einer stationären Verkehrskontrolle in der Ortschaft Bartelshagen II wurde am 30.08.2020 gegen 18:10 Uhr ein PKW Opel angehalten und kontrolliert. Die Beamten vom Polizeirevier Barth bemerkten beim 49-jährigen Fahrzeugführer aus Ribnitz-Damgarten Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von
0,70 Promille.

Außerdem stoppten Beamte vom Polizeirevier Barth am 29.08.2020 gegen 13:15 Uhr im Ostseebad Prerow einen 49-Jährigen aus der Region mit einem PKW Mitsubishi, der nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war.

Den Betroffenen bzw. Tatverdächtigen wurden jeweils die Weiterfahrt untersagt und die zuständige Führerscheinstellen erhalten Kenntnis. Darüber hinaus leiteten die eingesetzten Polizeibeamten entsprechende Ordnungswidrigkeiten- bzw. Strafverfahren ein.