Verkehrsunfälle auf der BAB 20 und in Stralsund

Grimmen/ Stralsund (ots). Am 04.11.2020 ereignete sich auf der Bundesautobahn (BAB) 20 erneut ein Verkehrsunfall, bei dem ein Kraftfahrzeug von der Fahrbahn abkam. Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr gegen 21:50 Uhr an der Anschlussstelle Grimmen Ost ein 24-jähriger Grimmener mit seinem PKW VW auf die BAB 20 in Fahrtrichtung Stettin. Im Baustellenbereich benutzte er nicht den für den Fahrzeugverkehr freigegebenen Seitenstreifen, sondern fuhr unerlaubt in den Baustellenbereich ein. Dort kollidierte der PKW mit einem auf der Fahrbahn liegenden Hindernis und kippte auf die Seite. Der Fahrzeugführer und der 24-jährige irakische Beifahrer, der in Greifswald lebt, erlitten dabei leichte Verletzungen. Beide wurden durch Rettungskräfte ins Krankenhaus gebracht. Der PKW war aufgrund der Beschädigungen nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 4.000 Euro.

In Stralsund stieß in den Morgenstunden des 05.11.2020 ein Radfahrer mit einem PKW zusammen. Gegen 06:30 Uhr wollte ein 47-jähriger Stralsunder mit seinem PKW VW von einem Parkplatz auf die Greifswalder Chaussee einfahren und übersah dabei nach derzeitigem Kenntnisstand einen von rechts kommenden, auf dem Radweg fahrenden 51-jährigen Fahrradfahrer aus der Hansestadt und stieß mit diesem zusammen. Der Radfahrer stürzte und erlitt schwere Verletzungen. Er wurde durch Rettungskräfte zunächst ins Krankenhaus Stralsund gebracht und später mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Greifswald geflogen. Sachschaden entstand bei diesem Verkehrsunfall nicht.

Zeugenaufruf zu räuberischem Diebstahl in Stralsund

Stralsund (ots). Am 03.11.2020 in den Nachmittagsstunden kam es zu einem räuberischen Diebstahl auf dem Bahnhof in Stralsund. Gegen 14:45 Uhr befanden sich ein Mann und eine Frau in einem dortigen Textilgeschäft. Während der Mann eine litauische Angestellte vermutlich ablenkte, indem er sie in ein Gespräch verwickelte, beobachtete die Angestellte, wie die Frau sich mehrere Bekleidungsartikel einsteckte. Anschließend verließen beide das Geschäft, ohne zu bezahlen. Aus diesem Grund sprach die Verkäuferin die Frau vor dem Geschäft auf die gestohlene Kleidung an. Nach derzeitigem Kenntnisstand stieß die Frau die Verkäuferin weg und entfernte sich mit dem Mann. Die unbekannten Täter entwendeten Bekleidungsgegenstände im Gesamtwert von etwa 120 Euro. Die beiden Tatverdächtigen können wie folgt beschrieben werden:

Mann:

  • circa 175 bis 180 cm groß,
  • schlanke Gestalt,
  • 30-40 Jahre alt,
  • sprach deutsch, helle Hautfarbe,
  • ungepflegtes Äußeres,
  • schwarze Haare,
  • einige Zähne im Mund fehlten,
  • schwarze Jacke mit weißem Aufdruck auf dem Rücken.

Frau:

  • circa 165 cm groß,
  • 30-40 Jahre alt,
  • sprach deutsch, ebenfalls helle Hautfarbe,
  • etwas füllige Figur,
  • Bekleidung: schwarze Jacke, graue Mütze, roter Rucksack.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen. Wer relevante Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zu den bislang unbekannten Tätern machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Stralsund unter der Telefonnummer 03831/ 28900 oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Verkehrsunfall mit einem E-Bike-Fahrer wirft Fragen auf – Polizei bittet dringend um Hinweise

Stralsund (ots). Heute Mittag ereignete sich im Handwerkerring in Stralsund ein Verkehrsunfall, bei dem ein 31-Jähriger Fahrer eines E-Bikes schwer verletzt wurde. Bislang ist unklar, wie sich der Unfall zugetragen hat. Daher bittet die Polizei dringend um Mithilfe aus der Bevölkerung, da der 31-Jährige gegenwärtig nicht befragt werden kann. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 31-jährige Deutsche mit einem E-Bike gegen 11:20 Uhr den Handwerkerring. Höhe der Hausnummer 16 stürzte er offenbar zu Boden und zog sich schwere Verletzungen zu. Zwei Zeugen sollen den am Boden liegenden Mann noch aufgeholfen haben. Diese sind der Polizei jedoch bislang nicht bekannt. Die beiden Helfer sowie weitere Zeugen, die Hinweise zum Geschehen geben können, werden dringend gebeten, sich bei der Polizei in Stralsund (03831/2890-0) zu melden.

Mann ohne Fahrerlaubnis verursacht Verkehrsunfall

Stralsund (ots). Am Morgen des 27.10.2020 kam es zu einem Verkehrsunfall in Stralsund. Gegen 8:55 Uhr stieß ein 30-jähriger Fahrer aus der Hansestadt nach derzeitigem Kenntnisstand beim Ausparken in der Jakob-Kaiser-Straße mit seinem PKW Ford mit einem von links kommenden PKW VW zusammen. Sowohl die 58-jährige VW-Fahrerin als auch der Fahrer des PKW Ford blieben dabei unverletzt. Der PKW VW war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Es entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Bei einer Überprüfung des 30-Jährigen stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Sein Führerschein wurde ihm bereits im Jahr 2019 entzogen, weil er zuvor ein Kraftfahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln führte. Im Zuge der Verkehrsunfallaufnahme ergab sich der Verdacht, dass der 30-Jährige erneut unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis und Amphetamin. Aus diesem Grund entnahm ein Arzt dem Mann eine Blutprobe. Der Stralsunder muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und des Führens eines Kraftfahrzeuges ohne die erforderliche Fahrerlaubnis verantworten.

Frau greift Polizistin in Stralsund an

Stralsund (ots). Am 23.10.2020 beschäftigte eine Frau aus Grimmen die Stralsunder Polizei über mehrere Stunden. Gegen 17:30 Uhr meldete eine Bürgerin, dass eine unbekannte Frau in der Arnold-Zeig-Straße in Stralsund in einem Mehrfamilienhaus an mehrere Wohnungstüren klopfte und die Anwohner belästigte. Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund forderten zur Unterstützung Rettungskräfte an, die die alkoholisierte 33-Jährige aufgrund von gesundheitlichen Problemen für weitere Untersuchungen ins Klinikum brachten. Im Krankenhaus wurde die 33-Jährige während der ärztlichen Untersuchung aggressiv und schlug einer Polizeibeamtin ins Gesicht. Daraufhin fesselten die Beamten die Frau, um weitere körperliche Angriffe zu unterbinden. Im Anschluss wurde die Frau im Krankenhaus stationär untergebracht. Die Polizeibeamtin erlitt leichte Verletzungen im Gesicht und konnte nach einer ärztlichen Behandlung ihren Dienst fortsetzen. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.

Mann beleidigt Polizeibeamte nach Geschwindigkeitsverstoß

Stralsund (ots). Am 23.10.2020 in den Abendstunden führten Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund in der Hansestadt eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Gegen 22:00 Uhr überschritt ein 37-jähriger Fahrer aus der Gemeinde Wendorf mit seinem PKW Seat die zulässige Höchstgeschwindigkeit in der Friedrich-Engels-Straße um 12 km/h (nach Abzug der gesetzlich vorgeschriebenen Toleranz). In der Verkehrskontrolle zeigte der Fahrzeugführer ein durch einen österreichischen Arzt ausgestelltes Attest zur Befreiung vom Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vor. Recherchen ergaben den Verdacht des Ausstellens und des Gebrauches eines unrichtigen Gesundheitszeugnisses. Daraufhin stellten die Beamten dieses Dokument sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein. Der 37-Jährige äußerte sein Unverständnis darüber und beleidigte im Zuge dessen die Polizeibeamten. Aus diesem Grund leiteten die Beamten ein weiteres Ermittlungsverfahren gegen den Mann ein.

Alkoholisierte Rollstuhl- und E-Bike-Fahrer festgestellt

Stralsund/Grimmen (ots). Am 22.10.2020 leiten die Beamten der Polizeiinspektion Stralsund zwei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der Trunkenheitsfahrt bei einem E-Bike-Fahrer und dem Fahrer eines motorisierten Krankenfahrstuhls ein. Gegen 21:20 Uhr erhielt das Stralsunder Polizeihauptrevier den Hinweis eines Bürgers, dass sich in der Lion-Feuchtwanger-Straße ein Rollstuhlfahrer in einer Hecke festgefahren hat und scheinbar alkoholisiert ist. Für die eingesetzten Beamten ergab sich ebenfalls der Verdacht, dass der 52-jährige Rollstuhlfahrer unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein Test ergab einen Atemalkoholwert von 1,8 Promille. Daraufhin schlossen sich bei dem aus Stralsund stammenden Mann eine Blutprobenentnahme an. Warum der 52-Jährige vom Gehweg abkam und in die Hecke fuhr, ist derzeit unklar. Verletzt wurde er dabei jedoch nicht. Am Rollstuhl konnte ebenfalls kein sichtbarer Schaden festgestellt werden.

Während einer Verkehrsunfallaufnahme in der Dorfstraße in Papenhagen trafen die Grimmener Beamten gegen 21:25 Uhr auf einen ihnen bekannten 36-jährigen Deutschen. Dieser fuhr zunächst mit einem E-Bike an der Unfallstelle vorbei, kehrte nach wenigen Minuten jedoch zu Fuß zurück und sprach die Beamten an. Dabei stellten diese Atemalkoholgeruch bei dem Grimmener fest. Ein anschließender Test ergab einen Wert von 2,62 Promille. Daraufhin wurde dem 36-Jährigen zum Zweck der Beweismittelsicherung eine doppelte Blutprobe im Krankenhaus entnommen, da ein Nachtrunk von alkoholischen Getränken im Zeitraum vom Passieren der Unfallstelle und anschließender Rückkehr nicht ausgeschlossen werden konnte.

In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen zum Verdacht der Trunkenheitsfahrt aufgenommen. Diese dauern noch an.

Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden in der Nähe von Stralsund

Stralsund (ots). Am 21.10.2020 ereignete sich in den Abendstunden auf der Kreisstraße 26 zwischen Stralsund und Groß Kedingshagen ein Verkehrsunfall, in dessen Anschluss zwei Kraftfahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren. Nach gegenwärtigen Erkenntnissen wollte gegen 19:45 Uhr ein 31-Jähriger aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen nach dem Durchfahren einer Linkskurve auf nasser Fahrbahn mit seinem PKW BMW zwei vor ihm fahrende Fahrzeuge überholen. Als er sich bereits im Überholvorgang auf Höhe des zuvor vor ihm fahrenden PKW VW befand, brach vermutlich das Heck des PKW BMW aus und es kam zur Kollision beider Fahrzeuge. In der Folge kam der PKW BMW nach links von der Fahrbahn ab, drehte sich, stieß gegen einen Straßenbaum und kam letztlich im Straßengraben zum Stillstand. Der PKW VW kam nach rechts von der Fahrbahn ab und im dortigen Straßengraben zum Stillstand. Sowohl der 31-jährige Fahrer des PKW BMW als auch der 35-jährige in Ludwigslust wohnhafte Fahrer des PKW VW blieben unverletzt.

Bei der Verkehrsunfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Fahrer des PKW BMW unter Alkoholeinfluss stand. Eine entsprechende Überprüfung ergab einen Atemalkoholwert von 0,89 Promille. Dem 31-Jährigen wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Seinen Führerschein stellten die Beamten sicher und informierten die zuständige Führerscheinstelle. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Sie wurden durch Abschleppunternehmen geborgen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt.

Dachstuhlbrand in Stralsund

Stralsund (ots). Am 20.10.2020 rückten Feuerwehr und Polizei zu einem Brand in Stralsund Grünhufe aus. Gegen 9:55 Uhr ging zunächst in der Integrierten Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen und anschließend bei der Polizei die Mitteilung ein, dass in der Straße Grünhufe in Stralsund ein Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses brennt. Kameraden der Stralsunder Feuerwehr begannen umgehend mit den Löscharbeiten. Die Mieter der Wohnungen verließen rechtzeitig ihre Wohnungen, so dass keine Personen zu Schaden kamen. In den Morgenstunden des 20.10.2020 erledigte ein Fachmann Arbeiten am Dach des Mehrfamilienhauses. Ob diese zum Brandausbruch führten ist gegenwärtig nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Brandursache durch die Kriminalpolizei dauern an.
Der durch den Brand entstandene Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Nach dem Einsatzende war eine Wohnung nicht mehr bewohnbar. Alle anderen Mieter konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.

Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens

Stralsund (ots). Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeihauptrevieres Stralsund wurde am späten Samstagabend Zeuge eines Autorennens zwischen einem Pkw Opel und einem VW auf dem Grünhufer Bogen in Stralsund. Die Kriminalpolizei hat nunmehr die Ermittlungen zum Verdacht des Verstoßes gemäß § 315d Strafgesetzbuch gegen die zwei 20- und 27-jährigen Fahrer aufgenommen. Die Polizeibeamten beobachteten am 17.10.2020, wie die beiden Pkw kurz vor 23:00 Uhr an der Kreuzung Barther Straße nebeneinander standen. Als die Ampel auf Grün umschaltete, beschleunigten beide Fahrzeuge auf weit über die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50km/h. Die zwei Fahrzeuge konnten zum Zwecke der Kontrolle gestoppt werden. Neben der Einleitung eines Strafverfahrens wurden auch die Führerscheine der beiden von der Insel Rügen stammenden Männer beschlagnahmt. Die Ermittlungen in dem Fall dauern weiter an.