Diebstahlsserie in Stralsund

Stralsund (ots). Am gestrigen Mittwoch, dem 15.06.2022 ereignete sich in Stralsund gleich eine ganze Serie von Straftaten, die nach ersten Ermittlungen im Zusammenhang stehen könnten. In der Zeit zwischen 7:30 Uhr und 13:30 Uhr kam es zu fünf Diebstählen. Nach jetzigen Erkenntnissen hat ein bislang unbekannter Täter aus unverschlossenen oder nicht ausreichend gesicherten Fahrzeugen Geldbörsen und Handtaschen entwendet.

Aus diesem Grund möchte die Polizei dafür sensibilisieren, Fahrzeuge nie, auch nicht nur kurz, unverschlossen zurück zu lassen und keine Wertgegenstände im Fahrzeug, auch nicht im Kofferraum, zu lagern. Gegen 9:00 Uhr wurde die Stralsunder Polizei von einer Hinweisgeberin darüber informiert, dass sie im Stadtwald eine Handtasche gefunden hat. Eben diese wurde vermutlich kurze Zeit zuvor aus einem Firmenwagen in der Friedrich-List-Straße gestohlen. Die 56-jährige Geschädigte, die in der Nähe des Fahrzeug Arbeiten ausführte, erlitt einen Schaden von fast 100 Euro.

Zu einer ähnlichen Tat kam es zwischen 7:30 und 9:00 Uhr in der Maxim-Gorki-Straße. Dort wurde eine Geldbörse aus einem nicht verschlossenen Baustellenfahrzeug entwendet. In der Brieftasche des 50-jährigen Geschädigten befanden sich etwa 100 Euro. In der Prohner Straße wurde am Morgen ebenfalls aus einem unverschlossenen Baustellenfahrzeug ein Portemonnaie eines 43-jähirgen Mannes gestohlen. Der Bauarbeiter befand sich in einer geringen Entfernung zum Fahrzeug und verlor dieses trotzdem während seiner Tätigkeit aus den Augen. Der entstandene Schaden wird hier auf etwa 150 Euro geschätzt.

In den Vormittagsstunden wurde auch einem 35-jährigen Mann in der Königmarktstraße die Geldbörse gestohlen. Der Dienstwagen stand unverschlossen auf einem Firmengrundstück und konnte vom Arbeitsplatz des Geschädigten aus nicht gesehen werden. In der Brieftasche befanden sich unter anderem etwa 30 Euro Bargeld. In einem weiteren Fall in der Gustav-Adolf-Straße wurde der Täter sogar von einem Augenzeugen bei der Tat beobachtete. Gegen 13:30 Uhr habe der Dieb aus einem Zustellfahrzeug eines Paketdienstleisters die Geldbörse mit einem geringen Bargeldbetrag eines 51-jährigen Mannes entwendet. Das kurzzeitig abgestellte Fahrzeug war ebenfalls nicht abgeschlossen.

Der flüchtende Täter wird wie folgt beschrieben: Der männliche Tatverdächtige soll zwischen 170 cm und 185 cm groß sein und eine normale, schlanke Gestalt haben. Sein geschätztes Alter liegt zwischen 30 und 40 Jahren. Er soll an den Seiten kurz rasierte Haare haben und diese oben etwas länger tragen. Er hat ein westeuropäisches Aussehen und hat eine Tätowierung an der linken Halsseite. Er trug vermutlich ein grünes oder bräunliches verwaschenes T-Shirt und eine Cargo Hose. Weiterhin soll der Täter mit einem alten Fahrrad, möglicherweise aus DDR-Zeiten unterwegs sein.

Zeugen, die Hinweise zu dem Täter oder den Taten geben können, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831/28900, die Internetwache der Landespolizei MV unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Trickbetrüger versuchen erneut ihr Glück

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Am 31.05.2022 versuchten erneut Trickbetrüger im gesamten Landkreis Vorpommern-Rügen Senioren zu überlisten. Sie blieben erfolglos. In einem Fall war es jedoch knapp.

In der Zeit von 10:30 Uhr bis 17:00 Uhr wurden mindestens 18 Personen angerufen. Ihnen wurde jeweils suggeriert, dass ein nahe stehender Angehöriger- oft sei es die Tochter gewesen- einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und nun in Haft sitzt. Nur gegen eine Kautionszahlung könne sie das Gefängnis wieder verlassen. Dabei wurden von den bislang unbekannten Tätern Geldsummen von bis zu 100.000 Euro gefordert. Glücklicherweise erkannten alle Angerufenen diese Masche, so dass es in keinem der angezeigten Fälle zu einer Geldzahlung kam. Es wurden sechs Senioren aus Stralsund, vier aus Grimmen und Umgebung, jeweils drei von der Insel Rügen und der Nähe von Barth sowie eine Seniorin aus Bad Sülze angerufen. Bei ihr hatten die Täter fast Erfolg.

Die 87-jährige Frau erhielt gegen 11:30 Uhr einen Anruf auf ihrem Festnetztelefon. Ein Mann meldete sich und teilte mit, dass die Tochter der 87-Jährigen einen Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem drei Kinder und deren Mutter getötet worden seien. Die Tochter sei nun inhaftiert und könne gegen eine Kautionszahlung in Höhe von 35.000 Euro freigekauft werden. Die Geschädigte ließ sich von einem Taxi zu ihrem Geldinstitut nach Ribnitz-Damgarten bringen und hob die geforderten 35.000 Euro von ihrem Konto ab. Als sie mit dem Taxi auf dem Rückweg nach Bad Sülze war, rief die Bankangestellte die Tochter der Seniorin an und fragte, warum diese so viel Bargeld abhob. Die Tochter machte sich sofort auf den Weg zu ihrer Mutter und nahm sie nach der Rückkehr vom Geldinstitut in Empfang. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte. Zu einer Geldübergabe kam es nicht. Stattdessen verständigten Mutter und Tochter die Polizei und erstatteten Strafanzeige.

Die Polizei bedankt sich an dieser Stelle bei der Mitarbeiterin des Geldinstituts, die durch ihr umsichtiges Handeln verhinderte, dass der 87-Jährigen ein erheblicher Vermögensnachteil entstanden ist.

Zeugenaufruf nach Einbrüchen in einen Coffeeshop in Stralsund

Stralsund (ots). Am 30.05.2022 erhielt die Polizei die Information, dass innerhalb kürzester Zeit schon zum zweiten Mal in einen Coffeeshop in Stralsund eingebrochen wurde. In der Nacht vom 28.05.2022 zum 29.05.2022 drangen bislang Unbekannte erstmals gewaltsam in den Coffeeshop am Alten Markt ein und entwendeten Bargeld und Spirituosen. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 1.000 Euro. Nur einen Tag später (in der Nacht vom 29.05.2022 zum 30.05.2022) verschafften sich erneut Unbekannte gewaltsam Zutritt zum gleichen Geschäft und entwendeten Bargeld. Hier wird der Gesamtschaden auf rund 300 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei war zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz und hat jeweils die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. Zeugen, die zur Tatzeit etwas beobachtet haben oder Hinweise zu dem/den Täter(n) geben können, werden gebeten sich bei der Polizei in Stralsund (Telefon 03831/28900), jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss am Herrentag

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). In den vergangenen 24 Stunden ereigneten sich im Landkreis Vorpommern-Rügen zwei Verkehrsunfälle, bei denen die Fahrer unter Alkoholeinfluss standen.

In Bodstedt bei Barth stürzte am 26.05.2022 gegen 19:30 Uhr ein 38-jähriger Radfahrer und zog sich schwere Verletzungen zu. Eigenen Angaben zufolge befuhr er den Radweg in der Straße Damm, kam nach rechts auf den Sandstreifen und stürzte dort. Bei der Verkehrsunfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Mann aus Greifswald alkoholisiert war. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 1,47 Promille. Rettungskräfte brachten den Verunfallten ins Krankenhaus nach Ribnitz-Damgarten, wo ein Arzt ihm auch eine Blutprobe entnahm. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Am 27.05.2022 gegen 01:15 Uhr stoppte eine Streife der Bundespolizeiinspektion Stralsund in der Thomas-Kantzow-Straße in Stralsund einen stark beschädigten PKW BMW. Der 21-jährige Fahrer war erheblich alkoholisiert (1,82 Promille). Gegenüber den hinzugezogenen Polizeibeamten vom Polizeihauptrevier Stralsund äußerte der Mann aus der Hansestadt, dass er kurz zuvor im Grünhufer Bogen einen Verkehrsunfall verursachte, indem er nach rechts von der Fahrbahn abkam, zunächst gegen den Bordstein und anschließend gegen eine Leitplanke stieß. Das Fahrzeug war derart beschädigt, dass eine Weiterfahrt unmöglich war. Der Sachschaden wird derzeit auf rund 4.000 Euro geschätzt. Ein Arzt entnahm dem 21-Jährigen eine Blutprobe und die Polizisten stellten seinen Führerschein sicher. Zudem leiteten sie ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ein.

Neben diesen Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss stellten die Beamten der Polizeiinspektion Stralsund in den letzten zwei Tagen bei Verkehrskontrollen auch vier Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss, zwei vermutlich unter Betäubungsmitteleinfluss stehende Fahrer und einen ohne erforderliche Fahrerlaubnis fest.

Verkehrsunfall deckt mehrere Straftaten auf

Stralsund (ots). Am Dienstag, dem 24.05.2022 ereignete sich in der Friedrich-Engels-Straße in Stralsund ein Verkehrsunfall, an dem zwei Fahrzeuge beteiligt waren. Gegen 17:40 Uhr musste nach derzeitigem Ermittlungsstand ein 61-jähriger Mann mit seinem PKW Mercedes-Benz an einer Lichtzeichenanlage verkehrsbedingt warten. Ein 36-jähriger Mann fuhr aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem PKW Mazda auf den Mercedes-Benz auf. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 2.000 Euro.

Bei der Verkehrsunfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 36-jährige Mann von der Insel Rügen gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Zudem zeigte ein Drogenvortest ein positives Ergebnis auf mehrere Wirkstoffe an und der Mann war leicht alkoholisiert (0,21 Promille). Im Fahrzeug des 36-Jährigen fanden die Beamten bei einer Durchsuchung außerdem Amphetamin und Marihuana jeweils im zweistelligen Grammbereich. Die Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gegen den 36-Jährigen.

Mehrere Trunkenheitsfahrten im Landkreis Vorpommern-Rügen

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Am 24.05.2022 stellte die Polizei im Landkreis Vorpommern-Rügen an verschiedenen Orten Kraftfahrer unter Alkohol- und/ oder Betäubungsmitteleinfluss fest. Den Anfang machte um 10:30 Uhr ein 48-jähriger Fahrer in Glowe. Der Mann aus Weißensee (Thüringen) wurde als Fahrer eines PKW Mercedes-Benz in der Straße An den Boddenwiesen in Glowe angehalten. Er hatte eine Atemalkoholkonzentration von 1,06 Promille und muss nun mit einem einmonatigen Fahrverbot, einer Geldbuße in Höhe von mindestens 500 Euro und der Eintragung von zwei Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg rechnen.

In der Greifswalder Chaussee in Grimmen stoppten Beamte vom Polizeirevier Grimmen gegen 14:30 Uhr einen PKW Opel. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten beim 43-jährigen deutschen Fahrer Anzeichen für einen möglichen Konsum von Betäubungsmitteln. Ein daraufhin durchgeführter Vortest zeigte ein positives Ergebnis auf Kokain an. Dem Mann aus Greifswald wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen und ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Bei einer Durchsuchung des PKW fanden die Beamten im Kofferraum geringe Mengen Cannabis und eine Schreckschusswaffe. Zudem fanden sie bei einer Durchsuchung der Wohnung des 43-Jährigen eine geringe Menge Kokain. Die Betäubungsmittel und die Schreckschusswaffe wurden beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen mehrerer Delikte gegen den Greifswalder.

Gegen 15:10 Uhr wurde in der Werftstraße in Stralsund ein PKW VW angehalten und kontrolliert. Dabei kamen gleich mehrere Straftaten ans Tageslicht. Der 41-jährige Fahrer hatte keine Fahrerlaubnis und ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf Kokain an. Zudem war der von ihm genutzte PKW nicht zugelassen. Am Fahrzeug befanden sich Kennzeichen, die für einen anderen PKW ausgegeben waren. Für den Mann aus der Gemeinde Süderholz endete die Fahrt hier. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe und die Polizeibeamten leiteten diverse Ermittlungsverfahren gegen ihn ein.

Gegen 16:30 Uhr stellten Beamte vom Polizeirevier Barth in der Transitstraße in Martensdorf einen PKW Audi ohne Kennzeichen fest. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der PKW nicht zugelassen und der 56-jährige Fahrzeugführer aus der Region auch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Während der Verkehrskontrolle leistete der 56-Jährige Widerstand, indem er zwei 24-jährige Polizistinnen angriff. Diese blieben jedoch unverletzt. Außerdem stellte sich heraus, dass gegen die 56-jährige Ehefrau zwei Haftbefehle vorlagen. Die Frau verhinderte die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt, indem sie die offene Geldstrafe in Höhe von 120 Euro bezahlte. Gegen den 56-Jährigen leiteten die Beamten Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.

Nicht alltäglicher Einsatz für die Stralsunder Polizei

Foto: PI Stralsund

Stralsund (ots). Einen etwas außergewöhnlichen Einsatz erlebten Stralsunder Polizisten in den frühen Morgenstunden des gestrigen 22.05.2022. Gegen 3:45 Uhr teilte ein Bürger der Polizei mit, dass auf der Greifswalder Chaussee in Stralsund mehrere Pferde frei umherlaufen. Wie sich herausstellte, waren von einer Koppel im Zarrendorfer Weg zwölf Pferde entwichen, welche anschließend die Greifswalder Chaussee zwischen der Kreuzung Zarrendorfer Weg / Brandshäger Straße und der Kreuzung Deviner Weg unsicher machten. Nach einiger Recherche konnte der Tierhalter ermittelt und informiert werden. Insgesamt neun Polizeibeamten mit vier Funkstreifenwagen gelang es, die Pferde wieder einzufangen und voSn einem Feld östlich der Brandshäger Straße über die Greifswalder Chaussee zurück zur Koppel im Zarrendorfer Weg zu führen.

Brand eines Pkw in Stralsund

Stralsund (ots). Am 22.05.2022 um 23:35 Uhr wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg darüber informiert, dass im Stralsunder Stadtteil Knieper West ein Pkw brennen soll. Aus bisher unbekannter Ursache geriet ein Pkw Peugeot in Brand, konnte aber durch die Berufsfeuerwehr Stralsund gelöscht werden. Durch die große Hitzeentwicklung wurde ein unmittelbar daneben stehender Pkw Fiat ebenfalls beschädigt. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Sachschaden beträgt ca. 4000 EUR. Da eine Straftat derzeit nicht ausgeschlossen werden kann, wurde durch die Staatsanwaltschaft der Einsatz eines Brandursachenermittlers angeordnet. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

78-Jährige sorgt für Polizeieinsatz in Stralsund

Stralsund (ots). Am Dienstag, dem 17.05.2022 gegen 13:30 Uhr wurde die Polizei gerufen, weil eine ältere Dame trotz Hausverbot einen Supermarkt im Grünhufer Bogen in Stralsund betrat und nach Aufforderung durch das Personal nicht verließ. Die Seniorin hatte bereits Hausverbot. Nachdem sie trotz dessen den Markt betrat, sprachen Mitarbeiter sie an und baten die Frau, das Geschäft zu verlassen. Sie ignorierte die Angestellten jedoch und setzte sich im Kassenbereich hin. Die eintreffenden Polizisten forderten die 78-Jährige ebenfalls auf, den Supermarkt zu verlassen. Als sie diese Aufforderung erneut ignorierte wollten die Polizisten sie nach draußen bringen. Dabei beleidigte die Seniorin die Polizisten. Außerdem trat sie einem 41-jährigem Beamten auf den Fuß und kratzte ihn, wodurch er leichte Verletzungen erlitt. Die 78-Jährige verhielt sich derart unkooperativ und aggressiv, dass die Beamten sie mit zur Dienststelle und in Gewahrsam nahmen. Später wurden Rettungskräfte hinzugezogen, die die Frau in ein Krankenhaus brachten. Die Kriminalpolizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Hausfriedensbruch gegen die Frau aus Stralsund. Bereits am 11. Mai 2022 gab es einen ähnlichen Sachverhalt. Hier hielt sich die 78-Jährige ebenfalls widerrechtlich im gleichen Supermarkt auf und bedrohte das Personal.

Polizeibeamte und Rettungssanitäter angegriffen

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Am frühen Samstagmorgen (14.05.2022) gegen 2:45 Uhr erhielt die Polizei in Bergen auf Rügen den Hinweis, dass in der Industriestraße ein stark alkoholisierter Mann sich ans Steuer seines PKW setzte und augenscheinlich losfahren wollte. Tatsächlich trafen die Polizisten auf einen 24-jährigen Mann, der hinter dem Steuer seines PKW saß. Der Motor war jedoch noch nicht gestartet. Zur Verhinderung der Begehung einer Straftat wollten die Polizisten den Fahrzeugschlüssel sicherstellen. Der 24-Jährige hatte jedoch wenig Verständnis für die Maßnahmen der Polizei und wollte sich zu Fuß vom Einsatzort entfernen. Den Fahrzeugschlüssel gab er ebenfalls nicht heraus, sodass die Beamten ihn durchsuchen wollten. Dabei leistete der alkoholisierte Mann erheblichen Widerstand und verletzte einen 59-jährigen Polizisten an beiden Händen. Letztlich konnte der Mann gefesselt und zur Dienststelle gebracht werden, wo er die nächsten Stunden in der Gewahrsamszelle verbrachte. Eine Atemalkoholüberprüfung bei dem 24-Jährigen ergab einen Wert von 2,48 Promille, sodass ein Arzt ihm eine Blutprobe entnahm. Der Polizist blieb weiter dienstfähig. Die Kriminalpolizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen den Mann aus Stralsund.

Am gestrigen Sonntag (15.05.2022) gegen 14:00 Uhr wurde ein 70-jähriger Mann nach einem Sturz im Hafenbereich in Stralsund durch Rettungskräfte medizinisch erstversorgt. Anschließend sollte der Mann mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren werden. Auf dem Weg dorthin schnallte er sich ab. Nachdem eine 24-jährige Rettungsassistentin den Mann aufforderte sich wieder anzuschnallen, versuchte er die Frau mit der Faust zu schlagen. Sie wich dem Schlag jedoch aus. Anschließend trat der 70-Jährige der jungen Frau mit dem Fuß in den Bauch. Die Rettungssanitäter zogen daraufhin die Polizei hinzu. Der 70-Jährige beruhigte sich nun wieder. Bei der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass er stark alkoholisiert war (1,74 Promille). Die Polizisten begleiteten den weiteren Transport zum Krankenhaus. Es wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, gegen den Senior aus der Hansestadt eingeleitet.