Versammlungen im Landkreis Vorpommern-Rügen am 10. Januar 2022

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Anlässlich mehrerer bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldeter Versammlungen führten die Polizeihauptreviere Stralsund und Bergen sowie die Polizeireviere Ribnitz-Damgarten und Barth in den Abendstunden des 10. Januars 2022 Polizeieinsätze durch. In Stralsund wurde ein Aufzug unter dem Motto „Freiheit für unsere Kinder – Schluss mit Test- und Maskenzwang an Schulen“ angemeldet. Gegen 18:00 Uhr setzte sich der Aufzug an der Fährbrücke in Bewegung. Analog der letzten Versammlungen, führte der Aufzug über die Fährstraße zum Alten Markt, durch die Ossenreyerstraße, in Richtung Neuer Markt und über die Wasserstraße zum Hafen. Gegen 19:00 Uhr kehrten die Versammlungsteilnehmer zum Ausgangspunkt zurück. Anschließend wurde die Versammlung nach mehreren Redebeiträgen für beendet erklärt.

Eine weitere Corona-kritische Versammlung unter dem Motto „Keine Lügen mehr“ wurde in Bergen auf Rügen angemeldet. Der Aufzug setzte sich gegen 18:15 Uhr in Bewegung, führte über die Bahnhofstraße, Ringstraße und Stralsunder Straße zurück zum Markt. Diese Versammlung wurde gegen 19:45 Uhr beendet.

Am Hafen in Barth versammelten sich auch diesen Montag wieder Personen, um eine Corona-kritische Versammlung in Form eines Aufzuges durchzuführen. Gegen 18:00 Uhr setzten sich die Teilnehmer in Bewegung. Der Aufzug führte durch die Barther Innenstadt und endete anschließend gegen 18:45 Uhr wieder am Hafen.

In Ribnitz-Damgarten startete die Versammlung unter dem Motto: „Für Frieden, Freiheit und Bürgerrechte“ gegen 17:45 Uhr auf dem Marktplatz. Anschließend begab sich der Aufzug durch die Ribnitzer Innenstadt über die Rostocker Straße und den Körkwitzer Weg bis zum Hafen, um anschließend auf dem Markt nach einer abschließenden Kundgebung die Versammlung gegen 19:15 Uhr zu beenden.

In Grimmen kam es am Ärztehaus gegen 17:30 Uhr zu einer Personenansammlung. Zum wiederholten Male ohne eine vorherige Versammlungsanmeldung bei der zuständigen Behörde. Vor Ort konnte dennoch ein Versammlungsleiter benannt werden. Die Teilnehmer des Aufzuges haben sich anschließend unter Erteilung von Auflagen durch das Stadtgebiet von Grimmen bewegt. Eine niedrige zweistellige Anzahl von Personen, die sich renitent gegen die Auflage zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wehrten, werden sich wegen einer Ordnungswidrigkeit gegen die Corona Landesverordnung verantworten müssen. Ein Teil von ihnen musste aufgrund ihres Verhaltens sogar aus der Versammlung ausgeschlossen werden.

In allen Versammlungsorten kam es durch die Aufzüge zu kurzzeitigen Verkehrseinschränkungen. Nach Schätzungen der Polizei haben zirka 1.600 Personen an den Versammlungen im Landkreis Vorpommern-Rügen teilgenommen.

Mehr als 2,6 Promille am Steuer am Nachmittag

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). In den letzten 24 Stunden deckten Verkehrskontrollen im Landkreis Vorpommern-Rügen erneut mehrere Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss auf. Trauriger Spitzenreiter war ein 57-jähriger Mann, der am 06.01.2022 gegen 14:00 Uhr in der Straße der DSF in Bergen auf Rügen stark alkoholisiert in seinen PKW stieg. Ein Zeuge beobachtete das und verständigte die Polizei. In der Dammstraße konnte der PKW Opel angehalten und kontrolliert werden. Eine Atemalkoholkontrolle beim 57-jährigen Fahrzeugführer ergab einen Wert von 2,63 Promille. Ebenfalls am 06.01.2022, gegen 22:20 Uhr, kontrollierten Beamte vom Polizeirevier Ribnitz-Damgarten in der Barther Straße in Eixen einen PKW VW. Auch hier stand der Fahrer unter Alkoholeinfluss. Eine entsprechende Messung bei dem 41-Jährigen aus Teterow ergab einen Wer von 1,56 Promille. Ein Arzt entnahm beiden Fahrern eine Blutprobe. Die Polizisten stellten die Führerscheine beider Männer sicher und leiteten jeweils ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein.

Darüber hinaus wurde am 07.01.2022 gegen 0:15 Uhr in der Stralsunder Chaussee in Bergen auf Rügen ein PKW VW einer Verkehrskontrolle unterzogen. Im Rahmen der Kontrolle bemerkten die Polizeibeamten beim 27-jährigen Fahrzeugführer aus Niedersachsen Anhaltspunkte für einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf mehrere Wirkstoffe an, so dass auch hier ein Arzt zur Blutprobenentnahme beim Fahrzeugführer zum Einsatz kam. Gegen den 27-Jährigen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet.

PKW mit Anhänger verlässt unerlaubt die Unfallstelle

Bergen auf Rügen (ots). Am 05.01.2022 ereignete sich in Bergen auf Rügen ein Verkehrsunfall, bei dem ein Mann leichte Verletzungen erlitt. Ein Beteiligter wird derzeit noch gesucht. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr gegen 11:00 Uhr ein silberfarbener PKW mit einachsigem Anhänger die Ruschwitzstraße aus Richtung Bundesstraße 196 kommend in Fahrtrichtung Bergen Rotensee. Aus bislang nicht bekanntem Grund bremste der Fahrzeugführer das Gespann auf Höhe der Tankstelle stark ab. Der dahinter fahrende PKW Opel kam noch rechtzeitig zum Stehen. Der folgende PKW Hyundai fuhr auf den PKW Opel auf und schob diesen auf den davor befindlichen Anhänger. Der PKW mit Anhänger setzte seine Fahrt in Richtung Bergen Rotensee fort, ohne sich mit den Unfallbeteiligten auszutauschen. Bei dem Zusammenstoß erlitt der 32-jährige Fahrer des PKW Opel leichte Verletzungen. Sein 29-jähriger Beifahrer und der 44-jährige Fahrer des PKW Hyundai blieben unverletzt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen. Der Fahrer des Gespanns sowie Zeugen, die Angaben zu diesem Gespann bzw. dessen Fahrer machen können, werden gebeten sich bei der Polizei in Bergen unter der Telefonnummer 03838/8100, jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Straßenglätte sorgte am Dienstagnachmittag für zahlreiche Verkehrsunfälle

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Am 28.12.2021 ereigneten sich in unserem Landkreis innerhalb von zwei Stunden elf Verkehrsunfälle aufgrund von Straßenglätte. Glückerweise blieb es bei Blechschäden. Dennoch entstand ein Gesamtschaden von rund 32.000 Euro. In der Hansestadt Stralsund kam es zu drei Verkehrsunfällen. Gegen 15:30 Uhr stieß eine 55-Jährige in der Frankensiedlung, Am Bock, mit ihrem Pkw gegen ein Straßenschild und verursachte damit einen Schaden von rund 1.000 Euro. Etwa eine halbe Stunde später rutschten in der Stralsunder Altstadt und in der Frankenvorstadt ein 48-Jähriger und ein 29-Jähriger mit ihren Pkw jeweils gegen einen parkenden Pkw. Dabei entstanden Schäden von rund 3.500 Euro.

Auch auf der A20 (Höhe Süderholz) ereigneten sich zwischen 14:30 und 15:00 Uhr insgesamt drei Verkehrsunfälle. Bei den Unfällen kollidierten jeweils zwei Fahrzeuge miteinander. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 15.000 Euro. Neben vier deutschen waren auch ein polnischer und ein ukrainischer Staatsbürger beteiligt. Auf der Insel Rügen ereigneten sich ebenfalls drei Verkehrsunfälle. Zunächst stieß ein 38-Jähriger, gegen 15:45 Uhr, in der Dollahner Straße in Binz mit seinem Pkw Skoda gegen einen Feldstein. Dabei entstand an seinem Fahrzeug ein Schaden von rund 1.000 EUR. Anschließend kollidierten sowohl in Bergen als auch in Sassnitz eine 27-Jährige und ein 19-Jähriger mit ihren Pkw jeweils mit einem parkenden Fahrzeug und verursachten dabei einen Gesamtschaden von rund 5.000 Euro.

Gegen 16:30 Uhr stieß in Grimmen, in der Leningrader Straße, ein Fahrzeug des Winterräumdienstes gegen ein Vorfahrtsschild und beschädigte dieses dabei. Zur selben Zeit rutsche auch in Barth, in der Mauerstraße, eine 62-Jährige mit ihrem Pkw VW gegen einen parkenden Pkw. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von rund 5.000 EUR. Wie auch bei den vorhergegangenen Glätteunfällen war in den meisten Fällen die nicht an die Fahrbahnverhältnisse angepasste Geschwindigkeit ausschlaggebend für die Unfälle. Von daher kann die Polizei nur noch einmal an jeden Fahrzeugführer appellieren, die Geschwindigkeit stets an die Fahrbahn- und Wetterverhältnisse anzupassen.

Erfolgreiche Vermisstensuche auf Rügen

Gingst (ots). Am 28.12.2021 ging gegen 7:00 Uhr über den Notruf der Polizei in Neubrandenburg der Hinweis ein, dass eine 92-jährige Frau in Gingst vermisst wird. Nach ersten Erkenntnissen habe die ältere Dame, welche dringend auf Medikamente angewiesen ist, gegen 06:00 Uhr ihre Wohnung in der Mühlenstraße in unbekannte Richtung verlassen. Das Polizeihauptrevier in Bergen hat umgehend Suchmaßnahmen eingeleitet. Neben fünf Funkstreifenwagen kam ein Fährtenspürhund des Landesbereitschaftspolizeiamtes zum Einsatz. Ebenfalls wurde auch der Polizeihubschrauber angefordert. Dieser konnte die Frau nach einer zweistündigen Suche, gegen 09:00 Uhr, etwa 500 Meter von der Wohnung entfernt auf einem anliegenden Feld finden. Die 92-jährige Deutsche hatte sich bei Minusgraden unter der Plane einer Heumiete vor der Kälte geschützt. Durch die Hubschraubergeräusche kam die Gesuchte selbstständig unter der Plane hervor und konnte so von der Besatzung des Hubschraubers gefunden und gerettet werden. Die Vermisste erlitt leichte Unterkühlungen und wurde zur weiteren Untersuchung und Versorgung durch einen Rettungswagen in ein anliegendes Krankenhaus gefahren.

Versammlungen in Stralsund, Bergen und Barth sorgen für Polizeieinsätze

Stralsund/Bergen/Barth (ots). Anlässlich zweier bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldeter Versammlungen führten die Polizeihauptreviere Stralsund und Bergen in den Abendstunden des 27.12.2021 Polizeieinsätze durch. In Stralsund war für die Zeit von 18:00 bis 21:00 Uhr ein Aufzug mit dem Thema „Für Einigkeit und Recht und Freiheit“ mit bis zu 250 Teilnehmern angemeldet. Gegen 18:15 Uhr setzten sich etwa 300 Teilnehmer an der Fährbrücke in Bewegung. Nach einem Marsch durch die Stralsunder Altstadt kehrten die Teilnehmer gegen 18:50 Uhr zum Ausgangspunkt zurück. Die bis zu 400 Personen der Versammlungen hielten sich überwiegend an die erteilten Auflagen. Gegen 19:30 Uhr wurde die Versammlung ohne weitere nennenswerte Vorkommnisse beendet.

Eine weitere Versammlung wurde auf dem Marktplatz in Bergen auf Rügen angemeldet. Der Aufzug, der sich mit etwa 300 Teilnehmern gegen 18:20 Uhr in Bewegung setzte, führte über die Bahnhofstraße, Ringstraße und Stralsunder Straße zurück zum Markt. Gegen 19:15 Uhr wurde die Versammlung beendet. Aus polizeilicher Sicht kam es hier während der Kundgebungen zu keinen besonderen Vorkommnissen oder Störungen.

In Barth stellten die Einsatzkräfte gegen 18:00 Uhr im Bereich des Hafens eine 50-köpfige Personengruppe fest. Es handelte sich um eine nicht angemeldete Versammlung. Vor Ort konnte dennoch ein Versammlungsleiter benannt werden. Die etwa 130 Teilnehmer des Aufzuges haben sich anschließend unter Einhaltung von Auflagen über den Markt durch die Lange Straße über die Baustraße bis zum Hafen bewegt. Wo die Versammlung, welche störungsfrei verlief, gegen 19:40 Uhr beendet wurde.

Während des Versammlungsgeschehens kam es in Stralsund, Ribnitz-Damgarten und Bergen auf Rügen zu kurzzeitigen Verkehrseinschränkungen. Im Rahmen der Versammlungen wurde eine Strafanzeige wegen des Verdacht des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz aufgenommen.

Ergebnisse der Auftaktkontrollen Fahren.Ankommen.LEBEN!

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg bereits berichtete, fanden am 01.12.2021 die Auftaktkontrollen zur landesweiten Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ im gesamten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern statt. Auch im Landkreis Vorpommern-Rügen wurde die Verkehrstüchtigkeit diverser Fahrzeugführer überprüft und dabei mehrere Verstöße festgestellt.

Am 01.12.2021 gegen 13:00 Uhr stoppten Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen in Bergen auf Rügen in der Stralsunder Chaussee einen PKW VW. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die 29-jährige Fahrerin aus Binz nicht mehr im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Diese musste sie abgeben, nachdem sie im März diesen Jahres unter Betäubungsmittel- und Alkoholeinfluss Auto fuhr. Auch bei der gestrigen Kontrolle zeigte ein Drogenvortest ein positives Ergebnis auf mehrere Wirkstoffe. Ein Arzt entnahm der Frau eine Blutprobe. Die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Etwa eine Stunde später wurde in der Stralsunder Altstadt ein PKW VW angehalten und kontrolliert. Bei der Kontrolle bemerkten die Polizeibeamten bei der 41-jährigen Fahrzeugführerin von der Insel Rügen Anzeichen, die einen zeitnahen Betäubungsmittelkonsum vermuten ließen. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis. Auch der 41-Jährigen wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen.

Gegen 17:15 Uhr stoppten die Beamten im Heinrich-Heine-Ring in Stralsund einen PKW Hyundai. Während der Verkehrskontrolle bemerkten die Beamten in der Atemluft des 56-jährigen Fahrzeugführers Alkoholgeruch. Eine Atemalkoholmessung bei dem Stralsunder ergab einen Wert von 0,62 Promille.

Am gestrigen 02.12.2021 gegen 9:45 Uhr bemerkten Beamte vom Polizeirevier Barth im Gegenverkehr einen Transporter, welcher mittels eines Anhängers einen Bagger transportierte. Der Bagger war augenscheinlich nicht ordnungsgemäß gesichert, weswegen der 36-jährige Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle unterzogen wurde. Während der Kontrolle fiel den Beamten ein starker Alkoholgeruch bei dem aus der Region stammenden Fahrzeugführer auf. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,57 Promille. Eine gerichtsverwertbare Atemalkoholmessung verweigerte er, weswegen im Anschluss zum Zwecke der Beweissicherung eine Blutprobenentnahme durch einen Arzt durchgeführt werden musste, dessen Ergebnis noch aussteht. Den Verkehrsteilnehmer erwartet bei einem Blutalkoholwert von mehr als 0,5 Promille eine Geldbuße von mindestens
500 Euro, ein Monat Fahrverbot und mindestens zwei Punkte im Fahreignungsregister.

In der Straße der DSF in Bergen auf Rügen wurde am 02.12.2021 gegen 17:00 Uhr ein PKW Audi einer Verkehrskontrolle unterzogen. Der 38-jährige Fahrzeugführer stand vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis an. Auch hier entnahm ein Arzt dem PKW-Fahrer eine Blutprobe.

Allen Verkehrsteilnehmern wurde die Weiterfahrt untersagt und die örtlich zuständigen Führerscheinstellen wurden durch die Polizei über die Vorfälle in Kenntnis gesetzt. Darüber hinaus leiteten die Polizeibeamten Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges unter Alkoholeinfluss bzw. dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein.

Zwei Kinder bei Verkehrsunfall auf der Insel Rügen schwer verletzt

Sassnitz (ots). Am 29.11.2021 ereignete sich in den Morgenstunden in Sassnitz auf der Insel Rügen ein schwerer Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand wollte eine 31-jährige Fahrerin eines PKW Nissan gegen 07:20 Uhr in der Hauptstraße an zwei stehenden Lastkraftwagen vorbei fahren. Zeitgleich beabsichtigten ein drei- und ein vierjähriges Mädchen auf dem Weg zur Kindertagesstätte die Fahrbahn zu überqueren. Der PKW kollidierte mit den beiden Mädchen. Diese erlitten hierbei schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Sie wurden durch Rettungskräfte zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gefahren. Es entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von circa 1.000 Euro.

Per Haftbefehl Gesuchter gab Identität des Bruders an

Bergen auf Rügen (ots). Am 23.11.2021 teilte ein Hinweisgeber der Polizei in Bergen auf Rügen gegen 13:00 Uhr mit, dass er Jugendliche dabei beobachtet hätte, wie sie aus einem Fenster eines Mehrfamilienhauses heraus auf Bierbüchsen auf dem Hinterhof schießen. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten zwei deutsche Männer, im Alter von 22 und 23 Jahren, in der besagten Wohnung antreffen. Nach ersten Erkenntnissen räumte der 23-Jährige mehrere Schussabgaben mit seiner Softairwaffe ein und übergab den Beamten sowohl die Waffe als auch die Munition. Es wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz, gegen ihn eingeleitet. Der 22-Jährige machte der Polizei gegenüber zunächst unwahre Angaben zu seiner Person – offenbar aus dem Grund, dass gegen ihn noch zwei Haftbefehle vorlagen. Bekannte des 22-Jährigen konnten die vierstellige offene Summe der Ersatzfreiheitsstrafen für ihn aufbringen, sodass er auf freiem Fuß bleiben konnte. Gegen den 22-Jährigen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, wegen unrichtiger Angaben zu seiner Person, eingeleitet.

Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung konnte nach bisherigem Ermittlungsstand eine weitere frei verkäufliche Druckluftwaffe, Betäubungsmittel in geringen Mengen und Utensilien für den Konsum von Drogen, sichergestellt bzw. beschlagnahmt werden. Die Kriminalpolizei die Ermittlungen, wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, aufgenommen.

Angeblicher Polizist ruft Seniorinnen auf Rügen an

Sassnitz (ots). Die Maschen der Betrüger sind vielseitig. Mit Raffinesse gehen sie ans Werk und richten dabei häufig nicht unerhebliche Schäden an. Am 18.11.2021 erhielten mindestens zwei Seniorinnen aus Sassnitz Telefonanrufe von einem angeblichen Polizisten. Beide waren auf der Hut, sodass die Täter erfolglos blieben.

Um die Mittagszeit erhielt eine 85-jährige Frau einen Anruf von einem Mann, der sich als Polizist aus dem Polizeirevier Sassnitz vorstellte. Er gab an, dass es in Sassnitz in der vergangenen Nacht zu mehreren Einbrüchen gekommen sei und der Täter gestellt wurde. Bei diesem seien angeblich Unterlagen gefunden worden, auf denen persönliche Daten und auch die Kontodaten der Geschädigten vermerkt waren. Weitere Informationen erhalte sie von der Staatsanwaltschaft. Zu Forderungen gegenüber der Seniorin kam es nicht.

Kurze Zeit später rief vermutlich der gleiche Mann eine 92-jährige Frau an und gab sich auch hier als Polizeibeamter der Polizeidienststelle in Sassnitz aus. Auch er berichtete von angeblichen Einbrüchen und gab vor, dass er das Vermögen der älteren Dame sichern wolle. Ohne konkreter zu werden wurde das Telefonat beendet.

In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts der Amtsanmaßung aufgenommen. Weitere Geschädigte dieser Masche werden gebeten, sich bei der Polizei in Sassnitz unter der Telefonnummer 038392/3070, der Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder jeder beliebigen Polizeidienststelle zu melden.