Weitere Verkehrsunfälle im Landkreis Vorpommern-Rügen

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). In den Morgenstunden des 22.02.2021 ereigneten sich bei Zingst und in der Nähe von Abtshagen Verkehrsunfälle, bei denen Kraftfahrzeuge von der Fahrbahn abgekommen sind.

Gegen 6:50 Uhr kam eine 59-jährige Fahrerin aus Barth mit ihrem PKW Toyota auf der Landesstraße 21 zwischen Zingst und Prerow nach dem Durchfahren einer Kurve auf winterglatter Fahrbahn nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der PKW kam neben der Straße auf dem Dach liegend zum Stillstand. Die Fahrzeugführerin erlitt leichte Verletzungen, musste jedoch nicht stationär aufgenommen werden. Ein Abschleppunternehmen übernahm die Bergung des verunfallten Fahrzeugs. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 7.000 Euro.

Auf dem Verbindungsweg zwischen Wittenhagen und Elmenhorst kam gegen 7:05 Uhr ein LKW mit Auflieger nach rechts von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben, nachdem er nach derzeitigem Kenntnisstand einem Fahrzeug im Gegenverkehr auswich. Der 28-jährige LKW-Fahrer aus Polen blieb unverletzt. Auch hier musste ein Abschleppunternehmen mit der Bergung des verunfallten Fahrzeugs beauftragt werden. Während der Bergung musste die Fahrbahn für etwa 1,5 Stunden voll gesperrt werden. An der Bankette entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro.

Zahlreiche Verkehrsverstöße in den vergangenen Tagen

Barth (ots). Im Zuständigkeitsbereich des Polizeirevier Barth kam es am vergangenen Wochenende im Rahmen von Verkehrskontrollen zu diversen Feststellungen von Verstößen gegen bestehende Verkehrsregeln. So wurden unter anderem zwei Straf- und 26 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Am Freitag (15.01.2021) gegen 17:25 Uhr wurde in Saal ein Pkw Ford einer Kontrolle unterzogen. Die 42-jährige Fahrzeugführerin aus der Region war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Dafür stand sie augenscheinlich unter der Einwirkung von Betäubungsmitteln. Ein durchgeführter Drogentest verlief positiv auf Amphetamin, Metamphetamin und THC. Es schloss sich eine Blutprobenentnahme im Krankenhaus an. Eine entsprechende Strafanzeige wurde gefertigt.

Weiterhin wurde am 16.01.2021 gegen 03:50 Uhr in Prohn ein Pkw VW kontrolliert. Der 22-jährige Fahrer aus der Gemeinde Altenpleen stand offenbar unter Alkoholeinfluss. Ein gerichtsverwertbarer Alkoholtest ergab einen Wert von 0,66 Promille. Ihn erwartet im Regelsatz nun ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro, ein Punkt in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.

Ebenfalls am 16.01.2021 wurde gegen 13:10 Uhr in Barth ein Fahrradfahrer kontrolliert. Der 52-jähriger Barther schien deutlich alkoholisiert zu sein. Ein Vortest ergab 2,80 Promille. Auch hier schloss sich eine Blutprobenentnahme und eine Strafanzeige an.

Am 17.01.2021 wurde gegen 11:45 Uhr zwischen Prohn und Stralsund ein Pkw Opel angehalten und kontrolliert. Auch hier ergab sich der Verdacht einer Alkoholbeeinflussung. Ein gerichtsverwertbarer Alkoholtest bei dem aus der Nähe von Stralsund stammenden 58-jährigen Fahrzeugführer ergab einen Wert von 0,78 Promille. Ihn erwarten ebenso ein Bußgeld, ein Punkt in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.

In allen vier Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt und die Führerscheinstelle verständigt.

Daneben wurden in Löbnitz fünf Rotlichtverstöße (im Regelsatz zu je 70 Euro Bußgeld und einem Punkt), auf der Bundesstraße 105 zwei Überholverstöße (zu je 70 Euro Bußgeld und einem Punkt) und fünf Handyverstöße (je 100 Euro Bußgeld und ein Punkt) sowie zwölf weitere Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet. Bei elf kontrollierten Kraftfahrzeugen wurden außerdem sogenannte Kontrollberichtsverfahren aufgrund von Mängeln am Fahrzeug eingeleitet. Die Verantwortlichen haben nun sieben Tage Zeit, diese Mängel abzustellen.

Schnee sorgt für mehrere witterungsbedingte Verkehrsunfälle

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Am Abend des 12.01.2021 ereigneten sich im Landkreis Vorpommern-Rügen mehrere witterungsbedingte Verkehrsunfälle. Auf der Insel Rügen rutschte ein 25-jähriger Fahrer aus Tribsees gegen 19:15 Uhr auf der Landesstraße 30 zwischen Kluis und Trent mit seinem PKW Mercedes-Benz auf nassem Untergrund in den Straßengraben. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt und am PKW entstand kein Sachschaden. Trotzdem musste er durch ein Abschleppunternehmen aus dem Straßengraben gezogen werden.

Gegen 20:00 Uhr wollte ein 19-jähriger Fahrer mit seinem PKW Honda in Stralsund von der Lion-Feuchtwanger-Straße in die Thomas-Kantzow-Straße abbiegen. Vermutlich aufgrund der glatten Fahrbahn kam er dabei nach rechts von der Straße ab und prallte gegen eine Straßenlaterne. Der in Stralsund wohnende Fahrzeugführer blieb unverletzt. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von 1.000 Euro. Bei der Begutachtung des verunfallten PKW stellten die Beamten fest, dass auf den Vorderrädern Winterreifen und auf den Hinterrädern Sommerreifen aufgezogen waren. Der 19-Jährige muss nun mit einem entsprechenden Bußgeld rechnen.

Gegen 20:45 Uhr verlor eine 20-jährige Fahrerin aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen in Barth in der Trienseestraße auf glatter Fahrbahn in einer Kurve die Kontrolle über ihren PKW Audi und stieß zunächst gegen einen Bordstein. Vor dort aus prallte der PKW zurück und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden PKW VW. Der 22-jährige VW-Fahrer blieb unverletzt. Die 20-jährige Audi-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen. Der PKW VW war derart beschädigt, dass eine Weiterfahrt unmöglich war. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 3500 Euro.

In Stralsund kam ein 39-jähriger Fahrer gegen 22:30 Uhr in der Seestraße mit seinem PKW Mazda in einer Linkskurve auf Höhe der Feuerwehr ins Rutschen und prallte gegen einen Bordstein. Der Fahrzeugführer aus Stralsund blieb unverletzt. Es entstand geringer Sachschaden in Höhe von etwa 300 Euro.

In der Kastanienalle in Kenz-Küstrow kam gegen 22:45 Uhr ein 19-jähriger Fahrer mit einem PKW BMW nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen eine Laterne. Der Fahrer aus der Gemeinde Löbnitz blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden an der Laterne und am PKW wird auf circa 1.000 Euro geschätzt.

Die kalte Jahreszeit stellt für Autofahrer eine besondere Gefahrensituation dar, vor allem wenn sie auf rutschigen oder bereits glatten Straßen ohne Winterreifen unterwegs sind. In diesem Zusammenhang weist die Polizei noch einmal auf die bestehende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch sowie Eis- oder Reifglätte hin. Diese gilt natürlich für alle am Kraftfahrzeug befindlichen Räder.

Alkoholisierter PKW-Fahrer stößt beim Einparken gegen anderes Fahrzeug

Barth (ots). Am 12.12.2020 ereignete sich auf dem Parkplatz eines Supermarktes im Gewerbegebiet am Mastweg in Barth ein Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand wollte gegen 08:30 Uhr ein 62-Jähriger aus Barth mit seinem PKW Seat neben einem anderen PKW einparken. Dabei kam es zur Kollision mit dem PKW Opel. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Insgesamt wird dieser auf rund 2.000 Euro geschätzt. Im Anschluss entfernte sich der Unfallverursacher und suchte sich eine andere Parklücke auf dem Parkplatz. Ein Zeuge hatte den Vorgang jedoch beobachtet. Während der Verkehrsunfallaufnahme bemerkten die Beamten beim 62-Jährigen Alkoholgeruch. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,78 Promille. Aus diesem Grund entnahm ein Arzt dem Mann eine Blutprobe. Seinen Führerschein stellten die Beamten sicher und informierten die zuständige Führerscheinstelle. Der 62-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten.

Vermisstensuche nimmt glücklichen Ausgang

Stralsund (ots). Am frühen Abend des 10.12.2020 waren Beamte des Polizeirevieres Barth, mit Unterstützung des Polizeihauptrevieres Stralsund und einem Diensthundführer mit einem Fährtensuchhund des Landesbereitschaftspolizeiamtes MV bei einer Suche eines als vermisst gemeldeten Mannes eingesetzt. Gegen 17:30 Uhr meldete die Ehefrau ihren 81-jährigen Mann über den Notruf der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg als vermisst. Beide stammen aus der Region des Amtsbereiches Altenpleen. Für den Mann konnte eine Gefahr für Leib und Leben begründet werden. Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Suchmaßnahmen in der Nähe von Stralsund wurde auch der Fährtensuchhund als unterstützendes Einsatzmittel mit angefordert. Nach rund zweistündiger Suche konnte der Senior an einer Bushaltestelle in Klein Kedingshagen angetroffen werden. Der Mann konnte nach einer kurzen medizinischen Untersuchung durch hinzugerufene Rettungskräfte wieder an seine Frau übergeben werden.

Zahlreiche Fahrzeugführer unter Alkohol- und Drogeneinfluss am vergangenen Wochenende gestoppt

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Im Rahmen der landesweiten Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ führten die Beamten der Polizeiinspektion Stralsund am vergangenen Wochenende viele stationäre und mobile Verkehrskontrollen mit dem Hauptaugenmerk „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ durch. Dabei stellten sie zehn Verkehrssünder fest, die alkoholisiert oder berauscht am Straßenverkehr teilnahmen.

Den Anfang machte am Freitag, dem 04.12.2020, ein 43-Jähriger Fahrer eines PKW Ford in Barth, der in der Straße Am Kemmenacker angehalten und kontrolliert wurde. Er war bereits am Vormittag, konkret um 10:20 Uhr, mit einem gemessenen Atemalkoholwert von 1,17 Promille erheblich alkoholisiert. Ebenfalls am 04.12.2020, etwa gegen 17:45 Uhr, teilte ein Bürger der Polizei mit, dass auf der Landesstraße 29 zwischen Binz und Prora vor ihm ein PKW Hyundai etwas auffällig fährt. Der Zeuge begab sich an einer Ampelkreuzung im Bereich Mukran, als der PKW stand, zur Fahrzeugführerin und konnte eine Weiterfahrt der Frau verhindern, als er merkte, dass sie alkoholisiert war. Beamte vom Polizeirevier Sassnitz stellten fest, dass die 51-jährige Fahrzeugführerin von der Insel Rügen mit 1,83 Promille stark alkoholisiert war. In beiden Fällen entnahm ein Arzt den Fahrzeugführern eine Blutprobe und die Polizeibeamten stellten die Führerscheine der alkoholisierten Fahrzeugführer sicher. Außerdem leiteten die Beamten jeweils wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein Ermittlungsverfahren ein und informierten darüber hinaus die zuständigen Führerscheinstellen.

Am 04.12.2020 gegen 20:20 Uhr kontrollierten Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund in der Hansestadt im Grünhufer Bogen eine 36-jährige Stralsunderin, die mit einem Elektroroller den Radweg in Richtung Strelapark befuhr. Am Elektroroller befand sich kein Versicherungskennzeichen, was zum Führen im öffentlichen Verkehrsraum vorgeschrieben ist. Außerdem ist aufgrund der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit des Kraftfahrzeugs die Führerscheinklasse AM zum Führen notwendig. Die Fahrzeugführerin war jedoch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Darüber hinaus war sie alkoholisiert. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0,60 Promille. Zusätzlich zeigte ein durchgeführter Drogenvortest ein positives Ergebnis auf Cannabis und Amphetamin. Nach einer durch einen Arzt realisierten Blutprobenentnahme bei der 36-Jährigen leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen der aufgeführten Straftaten und Ordnungswidrigkeiten ein.

Im Stadtgebiert von Barth fiel Polizeibeamten am 04.12.2020 gegen 21:00 Uhr ein Radfahrer auf, der in Schlangenlinien fuhr. Bei einer Verkehrskontrolle in der Barthestraße stellte sich heraus, dass der 37-jährige Radfahrer aus Barth alkoholisiert war. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 1,79 Promille. Nach einer Blutprobenentnahme leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein.

In etwa zur gleichen Zeit kontrollierten Polizeibeamte in der Friedrichstraße in Grimmen einen PKW VW. Der polizeibekannte 34-jährige Fahrzeugführer stand vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Vortest zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis an. Dem Mann wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen und die Beamten leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein.

Am 04.12.2020 gegen 21:25 Uhr kontrollierten Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund in der Parower Chaussee in der Hansestadt einen PKW Skoda. Bei dem 31-jährigen Fahrer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen besteht ebenfalls der Verdacht, dass er seinen PKW unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln führte. Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe. Im Fahrzeug des 31-Jährigen fanden die Beamten geringe Mengen Betäubungsmittel sowie Konsumhilfen. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen hierzu übernommen.

Auch in Velgast, konkret im Hoeveter Weg, wurde am 04.12.2020 gegen 22:45 Uhr ein PKW VW angehalten, bei dem der Fahrzeugführer im Verdacht steht, sein Kraftfahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt zu haben. Ein Vortest bei dem 25-Jährigen aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zeigte ein positives Ergebnis auf THC. Auf den Fahrzeugführer kommt nun unter anderem ein Bußgeld von mindestens 500 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot zu, sollte die Blutuntersuchung das Ergebnis des Vortests bestätigen.

Durch eine Verkehrsordnungswidrigkeit machte ein 34-jähriger PKW-Fahrer aus Schleswig-Holstein am 05.12.2020 gegen 20:30 Uhr in der Stralsunder Altstadt auf sich aufmerksam. Er befuhr die Frankenstraße (Einbahnstraße) verbotswidrig in die entgegengesetzte Richtung und wurde zur Ahndung der festgestellten Verkehrsordnungswidrigkeit von Polizeibeamten angehalten und kontrolliert. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes. Ein entsprechender Test ergab einen Wert von 1,22 Promille. Die Beamten stellten den Führerschein des 34-Jährigen sicher und leiteten nach einer durch einen Arzt realisierten Blutprobenentnahme ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein.

Im Heideweg in Fuhlendorf kontrollierten Beamte vom Polizeirevier Barth am Nikolaustag gegen 0:30 Uhr einen PKW Audi. Der 21-jährige Fahrzeugführer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen stand unter Alkoholeinfluss. Eine beweissichere Atemalkoholmessung im Polizeirevier Barth ergab ein Ergebnis von umgerechnet 0,80 Promille. Der 21-Jährige muss nun mit einem erheblichen Bußgeld, einem mindestens einmonatigen Fahrverbot sowie einer Eintragung von zwei Punkten im Verkehrszentralregister rechnen.

Am 07.12.2020 gegen 01:10 Uhr fiel Beamten vom Polizeihauptrevier Stralsund im Knieperdamm in Stralsund im Gegenverkehr ein PKW Skoda auf, der ohne eingeschaltetes Abblendlicht fuhr. Die Beamten wendeten und stoppten den PKW. Bei der Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der 30-jährige Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss stand. Aus diesem Grund wurde der Mann im Polizeihauptrevier Stralsund einer beweissicheren Atemalkoholmessung unterzogen, die einen Wert von umgerechnet 0,76 Promille ergab. Der Fahrzeugführer muss mit ähnlichen Sanktionen wie der in Fuhlendorf kontrollierte 21-Jährige rechnen.

Ehrlicher Finder meldet sich bei der Polizei

Barth (ots). Am 20.11.2020 meldete sich ein 63-jähriger Mann bei der Polizei in Barth. Grund war die Geldbörse einer 12-Jährigen, die er aufgefunden hatte. Er übergab die Fundsache mit rund 50 Euro Bargeld und einer Busfahrkarte gegen Mittag an die Polizeibeamten. Diese konnten der 12-jährigen Deutschen aus der Nähe von Barth ihre persönlichen Sachen umgehend zurückgeben, denn sie erschien nur wenig später selbst im Polizeirevier. Die Polizei bedankt sich auf diesem Wege bei dem ehrlichen Finder. Dem jungen Mädchen wurde so weiterer Ärger und Zeitaufwand im Zusammenhang mit der Neubeantragung des Ausweises erspart. Neben den Polizeidienststellen sind auch die regionalen Fundbüros der jeweiligen Ordnungsämter mögliche Anlaufpunkte, wenn man etwas verloren hat oder eine Fundsache abgeben möchte.

Zeugenaufruf nach Ladendiebstahl in Barth

Barth (ots). Am 21.11.2020 in den Nachmittagsstunden wurde die Barther Polizei ins Gewerbegebiet am Mastweg zu einem dortigen Supermarkt gerufen. Gegen 14:00 Uhr hatte der Ladendetektiv beobachtet, wie ein 50-jähriger Georgier gezielt alkoholische Getränke in Form von Vodka und Whisky entwendete, während ein zweiter, derzeit unbekannter Mann, vor dem Eingangsbereich wartete. Nach dem Verlassen des Marktes sprach der Ladendetektiv die beiden Männer an. Der Unbekannte flüchtete sofort. Der georgische Täter konnte mit dem Diebesgut im Gesamtwert von mehr als 200 Euro gestellt werden. Bei der Überprüfung ergab sich neben dem Verdacht des Diebstahls auch der Verdacht des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz sowie gegen die Corona-Lockerungs-Landesverordnung
Mecklenburg-Vorpommern. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise zum unbekannten zweiten Täter, der wie folgt beschrieben wird:

  • circa 180 Zentimeter groß,
  • dunkelbraunes lichtes Haar,
  • Bekleidung: hellblaue Jeans, dunkelblaue Jacke, schwarze Schuhe mit weißem seitlichem Rand

Hinweise nimmt die Polizei in Barth unter der Telefonnummer 0382318/6720 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Versammlungsgeschehen in der Stadt Barth am 18.11.2020

Barth (ots). Am frühen Abend des 18.11.2020 führte das Polizeirevier Barth mit eigenen und unterstützenden Kräften einen Einsatz durch. Grund war die bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldete Eilversammlung für einen Autokorso mit bis zu 100 Fahrzeugen. Erst am Mittwochvormittag erhielt die Polizei Kenntnis von dem geplanten Protest und informierte den Landkreis. Daraufhin fand ein Kooperationsgespräch mit der Anmelderin statt. Die Versammlung wurde ebenfalls durch einen Vertreter des Landkreises Vorpommern-Rügen begleitet. Inhaltlich bezog sich die Eilversammlung auf die heutige Novellierung des Infektionsschutzgesetztes durch den Deutschen Bundestag sowie das Handeln der Polizei im Zusammenhang mit Demonstrationen mit Bezug zur aktuellen Corona-Thematik. Die Versammlung erhielt nur sehr geringen Zulauf durch Teilnehmer bzw. Fahrzeuge. Gegen 17:30 Uhr setzte sich der Protestzug mit Startpunkt Blaue Wiese in Bewegung. Dreimal fuhren die Versammlungsteilnehmer mit ihren Fahrzeugen auf einem Rundweg durch die Stadt. Zum Schutz der Versammlung wurde der Autokorso durch Polizeikräfte begleitet. Redebeiträge wurden seitens der Teilnehmer nicht gehalten. Kurz nach 18:00 Uhr erklärte die Versammlungsleiterin den Protest für beendet. Die Versammlung verlief aus polizeilicher Sicht insgesamt störungsfrei. Alle Teilnehmer hielten sich an die von der Versammlungsbehörde erteilten Auflagen.
Temporär kam es zu kurzfristigen Verkehrseinschränkungen.

Tour endete an der Hauswand

Barth (ots). Am Abend des 17.11.2020 ereignete sich in Barth ein Verkehrsunfall mit einem Pkw Suzuki, bei dem sich zwei Insassen leichte Verletzungen zuzogen. Infolge des Kontrollverlustes des Fahrers über sein Fahrzeug, kollidierte der Pkw mit einer Hauswand und war anschließend nicht mehr fahrbereit. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 21-jährige Fahrer gegen 21:40 Uhr die Barthestraße aus Richtung L21 kommend. Auf dem Weg in die Innenstadt verlor der aus der Gemeinde Löbnitz stammende Mann kurz hinter der Verkehrsinsel auf regennasser Fahrbahn plötzlich die Kontrolle über seinen Suzuki. In der weiteren Folge geriet der Pkw ins Schleudern und prallte gegen eine Hauswand auf der linken Straßenseite. Ein 51-jähriger Passant auf dem Gehweg konnte sich noch durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Er blieb unverletzt. Auch der Fahrer erlitt keinerlei sichtbare Verletzungen. Die 18-jährige Beifahrerin sowie ein weiterer 21 Jahre alter Mitfahrer wurden leicht verletzt, mussten jedoch nicht in ein Krankenhaus gefahren werden. Der entstandene Gesamtsachschaden wird gegenwärtig auf 6.000 Euro geschätzt. Der Pkw musste im Anschluss geborgen werden.