Schwerer Verkehrsunfall sorgt für stundenlange Sperrung der B105

Stralsund (ots). Am 11.04.2022 ereignete sich gegen 9:30 Uhr ein folgenschwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 105 auf Höhe der Ortsumgehung Stralsund. Nach ersten Erkenntnissen ist ein 57-jähriger Fahrer mit seinem PKW Fiat vermutlich aufgrund gesundheitlicher Probleme in den Gegenverkehr geraten. Dabei wurden zwei weitere Fahrzeuge der Marken Citroen und Hyundai beschädigt. Die beiden männlichen Insassen des Citroen im Alter von 23 und 60 Jahren blieben unverletzt. In dem Hyundai befanden sich neben dem 50-jährigen Fahrer noch zwei weitere Insassen. Alle drei Personen kamen mit leichten Verletzungen zur weiteren Untersuchung und Versorgung in ein Stralsunder Krankenhaus. Der Fahrer des Fiat wurde durch den Unfall schwer verletzt und in ein Greifswalder Klinikum gefahren.

Zur Ermittlung der Unfallursache wurde durch die Staatsanwaltschaft Stralsund der Einsatz eines Gutachters der DEKRA angeordnet. Die drei beteiligten Fahrzeuge waren alle so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und durch ein Abschleppunternehmen geborgen wurden. Die B105 war während der Zeit der Unfallaufnahme für etwa zweieinhalb Stunden voll gesperrt. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf etwa 40.000 Euro.

Polizei sucht Zeugin zu einer Verfolgungsfahrt

Stralsund (ots). Bereits vor zwei Wochen kam es am 14.03.2022 zu einer Verfolgungsfahrt, die in Stralsund begann und über die Ortschaften Klein Kedingshagen, Groß Kedingshagen, Klein Kordshagen und Pantelitz Ausbau führte. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen flüchtete ein Skoda Fabia gegen 18:15 Uhr vor der Polizei. Auf einem unbefestigten Sandweg zwischen der Ortschaft Klein Kordshagen und der B105 kam es zu einer Gefährdung einer bislang unbekannten Frau, die von der Polizei nun als wichtige Zeugin gesucht wird.

Die unbekannte Spaziergängerin war mit einem kleinen weißen Hund unterwegs. Nach aktuellen Erkenntnissen, hatte der Fahrer des PKW seine Beleuchtung zum Zeitpunkt der Begegnung ausgeschaltet und war mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs. Vermutlich konnte die gesuchte Zeugin das Fahrzeug aufgrund der fortgeschrittenen Dämmerung erst sehr spät erkennen und sich im letzten Moment mit einem Sprung auf den angrenzenden Acker retten. Infolge dessen kam es beinahe zu einem Unfall.

Das Fahrzeug konnte anschließend vor den eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Stralsund flüchten. Die Ermittlungen laufen aktuell wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, des Verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen einen 44-jährigen Stralsunder.

Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe und bittet Zeugen, die zur Identität der gesuchten Frau Hinweise geben können oder die derzeit unbekannte Spaziergängerin selbst, sich bei der Polizei in Stralsund unter 03831/28900 oder der Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Verkehrsunfälle und Trunkenheitsfahrten im Landkreis Vorpommern-Rügen

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Am 15.03.2022 gegen 7:40 Uhr wollte eine 68-jährige Fußgängerin den Hölzern-Kreuz-Weg in Barth überqueren. Dabei wurde sie nach derzeitigem Ermittlungsstand von einem PKW VW erfasst, der auf die Landesstraße 21 abbiegen wollte. Die 68-Jährige aus Barth erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen und wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Der 79-jährige PKW-Fahrer blieb unverletzt.

Ein weiterer Verkehrsunfall ereignete sich am 15.03.2022 gegen 23:30 Uhr auf der Bundesstraße 105 zwischen Stralsund und Ribnitz-Damgarten. Nach ersten Erkenntnissen kam ein 36-jähriger Mann mit seinem PKW Skoda zwischen Löbnitz und Martenshagen in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Betonpfeiler und kam dann zum Stehen. Bei der Verkehrsunfallaufnahme bemerkten die Polizeibeamten Alkoholgeruch bei dem Mann. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 1,03 Promille. Ein Arzt entnahm dem 36-Jährigen Mann aus der Region eine Blutprobe und die Polizeibeamten stellten seinen Führerschein sicher. Außerdem informierten sie die Führerscheinstelle. Bei diesem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 1.100 Euro. Die Beamten leiteten zudem ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr gegen den Fahrzeugführer ein.

Im Knieperdamm in Stralsund stoppten Polizeibeamte am 15.03.2022 um 23:55 Uhr einen stark alkoholisierten Radfahrer. Eine Atemalkoholmessung bei dem 32-jährigen Deutschen ergab einen Wert von 2,29 Promille. Auch hier entnahm ein Arzt dem Radfahrer eine Blutprobe. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr gegen den Mann von der Insel Rügen.

Raser auf der Bundesstraße mehr als doppelt so schnell wie erlaubt

Grimmen (ots). Am 02.02.2022 trauten Beamte vom Polizeirevier Grimmen ihren Augen kaum, als sie im Display des Messgeräts die Geschwindigkeit eines auf der Bundesstraße fahrenden PKW sahen. Um 10:45 Uhr befuhr ein PKW Opel die Bundesstraße 105 aus Stralsund kommend in Richtung Greifswald. Auf Höhe des Abzweiges Kirchdorf führten die Polizeibeamten zu diesem Zeitpunkt eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Der 27-jährige Fahrer wurde mit 182 km/h bei erlaubten 80 km/h eingemessen. Nachdem ein Polizeibeamter dem PKW-Fahrer das Anhaltesignal gab, schaffte der es gerade noch sein Fahrzeug bis zur Kontrollstelle herunterzubremsen. Während der Kontrolle äußerte der Mann aus Stralsund, dass er in Zeitnot sei. Nach Abzug der gesetzlich vorgeschriebenen Toleranz verbleibt eine vorwerfbare Geschwindigkeit von 176 km/h, was eine Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 96 km/h entspricht. Den Fahrzeugführer erwartet nun laut dem seit 09.11.2021 gültigen Bußgeldkatalog eine Geldbuße in Höhe von 700 Euro, die Eintragung von zwei Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg sowie ein Fahrverbot von drei Monaten.

Insgesamt stellten die Beamten an dieser Kontrollstelle in 1,5 Stunden acht Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. Vier Fahrzeugführer waren so schnell, dass sie nun ein Bußgeld erwartet (mindestens 16 km/h zu schnell). Die Unfallursache „Geschwindigkeit“ steht nach wie vor an Platz eins der registrierten Verkehrsunfälle mit Personen- und schweren Sachschäden im Landkreis Vorpommern-Rügen. Hier ein paar Hinweise für Verkehrsteilnehmer: Grundsätzlich gilt, dass die Geschwindigkeit so gewählt werden muss, dass Sie zu jeder Zeit die Kontrolle über Ihr Fahrzeug haben. Bei längeren Fahrten mit hoher Geschwindigkeit auf gut ausgebauten Straßen verlieren insbesondere ungeübte Fahrer häufig das Gefühl für die Geschwindigkeit, mit der sie fahren. Daher ist es wichtig, die gefahrene Geschwindigkeit immer wieder, mit einem Blick auf den Tacho, bewusst zu kontrollieren. Darüber hinaus sollten Fahrzeugführer sich nicht nur an der zulässigen Höchstgeschwindigkeit orientieren, sondern das Tempo stets an äußere Verhältnisse wie Nebel, Regen, Schnee oder auch starkem Wind anpassen.

Zahlreiche Verkehrsverstöße im Bereich Barth

Barth (ots). Am vergangenen Wochenende stellten die Beamten des Polizeireviers in Barth bei diversen Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen zahlreiche Verstöße fest. So wurden insgesamt 66 Fahrzeugführer gestellt, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. Aufgrund der Neuerungen im Bußgeldkatalog, wonach die Bußgelder nunmehr schon bei einer Überschreitung ab 16 km/h beginnen und nicht wie bisher erst ab 21 km/h, ergab es sich auch, dass mehr als die Hälfte (37 von 66) der Betroffenen im Bußgeldbereich zu schnell fuhren. Außerdem stellten die Beamten am Sonntag (16.01.2022) gegen 15:30 Uhr im Bereich Karnin (B 105) einen 22-jährigen Fahrzeugführer mit 1,96 Promille im Straßenverkehr fest. Seinen Pkw muss der Fahrer erst einmal stehen lassen. Ihm wurde zur Beweissicherung durch einen Arzt Blut abgenommen, sein Führerschein sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr. Auch andere Polizeidienststellen führten am vergangenen Wochenende an verschiedenen Orten Geschwindigkeitskontrollen durch, bei denen insgesamt mehr als 60 weitere Geschwindigkeitsverstöße festgestellt und geahndet worden sind.

Polizeibeamte der besonderen Verkehrsüberwachung im Einsatz

Stralsund (ots). Am 10.11.2021 führten Beamte der besonderen Verkehrsüberwachung vom Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Grimmen Verkehrskontrollen auf dem Parkplatz Karniner Wald an der Bundesstraße 105, zwischen Stralsund und Ribnitz-Damgarten, durch. Um 8:00 Uhr begann die Kontrolle. Schwerpunkt bildeten unter anderem die Bereiche Geschwindigkeit, Ladungssicherung, zulässiges Gesamtgewicht sowie die Lenk- und Ruhezeiten. Um diese Schwerpunkte vor Ort kontrollieren zu können, kamen einige technische Hilfsmittel, unter anderem eine Geschwindigkeitsmessanlage und eine Radlastwaage, zum Einsatz. Die acht speziell geschulten Polizeibeamten kontrollierten innerhalb der angesetzten vier Stunden 30 Fahrzeuge. Neben Lastkraftwagen wurden auch Transporter und Wohnmobile genaustens unter die Lupe genommen, denn auch Wohnmobile sind in der Vergangenheit immer wieder durch das Überschreiten der zulässigen Gesamtmasse aufgefallen.

Im Ergebnis wurden acht Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt, wobei fünf im Bereich eines Verwarngeldes, also unter 60 Euro, blieben und drei Fahrzeugführer mit einem Bußgeld rechnen müssen. Weiterhin wurden zwei Überholverstöße, zwei überladene Fahrzeuge und drei Überschreitungen der Lenk- und Ruhezeiten festgestellt. Gegen die Fahrzeugführer und gegebenenfalls auch die Fahrzeughalter wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Fahrzeugführer sahen die Polizeikontrolle sehr positiv und nutzten teilweise die Chance, sich im gleichen Atemzug nach verkehrsrechtlichen Vorschriften zu erkundigen.

LWK Kontrolle B105
Foto: PI Stralsund

Länderübergreifende Roadpol Kontrolle

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Am 11.10.2021 nahmen Polizisten der Polizeiinspektion Stralsund an den deutschlandweiten Verkehrskontrollen zum Thema „Truck and Bus“ teil. Schwerpunkt der Maßnahme bildete die Überprüfung des LKW-Verkehrs mit dem Ziel, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und die Anzahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren. Dazu waren im Landkreis Vorpommern-Rügen in der Zeit von 7:00 bis 12:00 Uhr vier Polizeibeamte auf der Bundesstraße 105, Parkplatz Karniner Wald, zwei Beamte mit der Geschwindigkeitsmessanlage auf der Bundesstraße 96, im Bereich der Anschlussstelle Abtshagen und zwei weitere Beamte mobil mit dem Videowagen im Einsatz.

Bei den LKW-Kontrollen wurde ein besonderes Augenmerk auf den technischen Zustand der Fahrzeuge und die ordnungsgemäße Ladungssicherung gelegt. Die Beamten stellten insgesamt sechs Verstöße in den Bereichen technische Mängel, nicht vorschriftsmäßige Ladung, Überladung und Geschwindigkeit fest. Darüber hinaus musste einem Trucker sogar die Weiterfahrt untersagt werden. An seinem Fahrzeug drohte der seitliche Unterfahrschutz abzufallen und ein Reifen wies erhebliche Beschädigungen auf. Auf der Bundesstraße 105 wurden insgesamt 71 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. 15 Fahrzeugführer müssen nun mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 60 Euro und einem Punkt in Flensburg und weitere 56 Fahrzeugführer mit einem Verwarngeld rechnen. Weiterhin kam es zu vier Überholverstößen und zwei Verstößen wegen Handynutzung am Steuer. Auf der B96 konnten mit der Geschwindigkeitsmessanlage insgesamt 59 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt werden, wobei drei im Bußgeldbereich waren. Vom Videowagen aus konnten drei weitere Geschwindigkeitsverstöße, ebenfalls im Bußgeldbereich, festgestellt und geahndet werden. Die Kontrollergebnisse zeigen, wie wichtig eine regelmäßige Verkehrsüberwachung für die Verkehrssicherheit ist. Nach dem Motto „Stay alive and save lives“ (übersetzt: Bleib am Leben, rette Leben) werden auch zukünftig europaweite Roadpol-Kontrollen stattfinden.

Motorradkontrollteam am Wochenende erfolgreich im Einsatz

Grimmen (ots). Die Kontrolle von Motorrädern stand am gestrigen Sonntag, dem 25. Juli 2021 im Fokus der Polizeibeamten aus Bergen, Sassnitz und Grimmen. In der Zeit von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr kontrollierten die Polizeibeamten des „Motorradkontrollteams“ insgesamt 24 Zweiräder auf der Bundesstraße 105 auf Höhe des Parkplatz Kirchdorf und stellten dabei einige verwarn- und bußgeldbewährte Ordnungswidrigkeiten fest. Die neun eingesetzten Beamten bemängelten unter anderem fehlende Fußrasten, eine digitale Tachoanzeige und Veränderungen an der Auspuffanlage der kontrollierten Krafträder. Bei der Überprüfung kam auch ein Schallpegelmessgerät zum Einsatz. Weiterhin wurde eine Anzeige wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgenommen. Ein 48-jähriger Deutscher war nach aktuellen Erkenntnissen nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnisklasse zum Führen seines Motorrads.

Sowohl auf der B105 als auch auf der B194 am Ortsausgang Grimmen überprüften die Polizisten auch die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzung. Bei der Geschwindigkeitsmessung wurden drei Überschreitungen innerorts und 10 außerorts festgestellt, die alle im Bereich eines Verwarngeldes bis 35 Euro lagen. Nach Abzug der Toleranz überschritt der schnellste Fahrzeugführer die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 16 km/h. Die Polizei wird auch zukünftig zur Erhöhung der Verkehrssicherheit alle Verkehrsteilnehmer und deren Fahrzeuge auf die Verkehrstüchtigkeit und -tauglichkeit kontrollieren.

Bahnübergang Altheide nach Kollision zwischen Lkw-Gespann und einer Regionalbahn gesperrt

B105/Altheide (ots). Am Vormittag des 15.02.2021 kam es am Bahnübergang Altheide an der B105 zu einem Zusammenstoß zwischen der Regionalbahn ODEG und dem Anhänger eines Lastkraftwagens. Durch die Kollision entgleiste der Zug. Von den insgesamt 34 Fahrgästen wurden insgesamt vier Menschen leicht verletzt in ein Krankenhaus gefahren, darunter auch der Lokführer, der einen Schock erlitt. Der Lkw-Fahrer blieb hingegen unverletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen überfuhr der 32-jährige Fahrer des Lkw-Gespanns gegen 11:30 Uhr den Bahnübergang in Altheide aus Richtung Bundesstraße kommend. Dabei fuhr sich der ungeladene Holzanhänger offenbar im Gleisbett fest, als der Fahrer einem entgegenkommenden Lkw ausweichen musste. Die herannahende Regionalbahn aus Richtung Rostock in Richtung Stralsund kollidierte im Anschluss mit dem Fahrzeug.

Foto: PI Stralsund

Durch Beamte des Polizeirevieres Ribnitz-Damgarten erfolgte mit Unterstützung benachbarter Dienststellen sowie Beamten der Bundespolizei die Verkehrsunfallaufnahme sowie verkehrsregulierende Maßnahmen. Dafür wurde die B105 bis etwa 13:30 Uhr gesperrt und eine Umleitung eingerichtet. Die Bergungsmaßnahmen hinsichtlich des entgleisten Zuges sowie des Lkw-Gespanns laufen aktuell noch. Der Bahnübergang wird hierzu voraussichtlich noch bis in den frühen Abend gesperrt sein.

Vor Ort wurde ebenfalls ein Notfallmanager der Deutschen Bahn eingesetzt. Dieser organisiert u.a. die Stromabschaltung der Oberleitung, damit die weitere Bergung erfolgen kann. Für die Reisenden wurde ein Schienenersatzverkehr organisiert. Bei der Kollision entstand hoher Sachschaden an der Regionalbahn sowie am Lkw-Gespann. Auch die Bahnschranken, ein größerer Stromverteilungskasten sowie das Gleisbett auf etwa einer Länge von 200 Metern wurden bei dem Zusammenstoß beschädigt. Der Gesamtsachschaden wird aktuell auf mehrere 100.000 Euro geschätzt.

Vorrang nicht gewährt

Ribnitz-Damgarten (ots). Bei einem Zusammenstoß zwischen zwei Pkw im Bereich Ribnitz-Damgarten wurde am frühen Dienstagabend, dem 26.01.2021, eine Mitinsassin leicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren im Anschluss nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf derzeit 7.000 Euro geschätzt. Nach gegenwärtigen Erkenntnissen befuhr die 44-jährige Fahrerin eines Pkw Nissan gegen 18:20 Uhr die B105 in Richtung Tempel. An der Einmündung zur Schillstraße beabsichtigte sie nach links abzubiegen, als sie mit dem entgegenkommenden 52-Jährigen in seinem Pkw Ford zusammenstieß, der in Richtung Innenstadt unterwegs war. Für beide Fahrzeugführer war die Lichtzeichenanlage in Betrieb. Gegenwärtig wird geprüft, für wen welches Lichtsignal zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes leuchtete. Bei der Kollision erlitt die 36-jährige Mitfahrerin in dem Ford leichte Verletzungen. Sie musste im Anschluss in ein Krankenhaus gefahren werden.