Länderübergreifende Kontrollen auch im Bereich Stralsund

Stralsund. In der Zeit vom 01.02.08 (22:00 Uhr) bis zum 02.02.08 (4:00 Uhr) wurde im Bereich der Polizeidirektion Stralsund eine Verkehrsgroßkontrolle durchgeführt. Hierbei waren insgesamt 48 Beamte im Landkreis Nordvorpommern, der Hansestadt Stralsund und auf der Insel Rügen im Einsatz. Es wurden 374 Fahrzeugführer kontrolliert. Vier von diesen führten ihr Fahrzeug unter Einfluss von Alkohol. In einem Fall war die Alkoholkonzentration so hoch, dass der Führerschein sichergestellt wurde. In einem anderen Fall wurde ein Fahrzeugführer unter Einfluss von Betäubungsmitteln festgestellt. 40 Fahrer werden wegen anderer Ordnungswidrigkeiten zur Verantwortung gezogen. Insgesamt kann festgestellt werden, dass die überwiegende Mehrheit der Fahrzeugführer sich normengerecht im Straßenverkehr verhielt.

Mit 170 über die Insel Rügen

Rügen. Am frühen Donnerstagmorgen versuchte ein 28-Jähriger Greifswalder mit einem entwendeten Pkw den Polizeibeamten der Stadt Stralsund und der Insel Rügen zu entkommen. Gegen 1:20 Uhr ging in der Einsatzleistelle über Notruf von einem Zeugen die Meldung ein, dass sich ein Pkw Toyota mit hoher Geschwindigkeit in Schlangenlinien aus Richtung Greifswald der Hansestadt Stralsund nähert. Die eingesetzten Beamten sahen den Pkw in geschilderter Weise ankommen.Haltesignale missachtete der Fahrer und setzte die Fahrt unvermindert in Richtung Rügen fort. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf und informierten die Kollegen auf Rügen. Nun raste der 28-Jährige kreuz quer über die Insel Rügen. Er missachte Stoppzeichen, Anhalteaufforderungen und Verkehrsvorschriften massiv. Dabei fuhr er ständig in einem sehr hohen Tempo, z.B. durch die Ortschaft Samtens mit ca. 170 km/h. Außerhalb von Ortschaften war die gefahrene Geschwindigkeit teilweise noch höher. In Bergen konnten die Polizeibeamten durch umsichtiges und hervorragendes taktisches Handeln den Flüchtenden so kanalisieren, dass er schließlich von der Fahrbahn abkam und gegen einen Hydranten prallte. Hiernach war der Pkw nicht mehr fahrbereit. Anschließend flüchtete der Greifswalder zu Fuß weiter. Er kam aber nicht weit, denn die verfolgenden Beamten holten ihn schnell ein und nahmen diesen schließlich in Gewahrsam. Bei den folgenden Prüfhandlungen stellte sich heraus, dass der 28-Jährige Greifswalder nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, er einen Atemalkohol hatte, der einer Blutalkoholkonzentration von 1,88 Promille entsprechen würde und der Pkw in Greifswald gestohlen gemeldet war. Nach der Ingewahrsamnahme ordneten die Beamten eine Blutprobenentnahme an. Außerdem erstatteten sie Anzeigen wegen des Verdachtes der Straßenverkehrsgefährdung, des Diebstahls und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Bis zum Mittag blieb der Tatverdächtige, der der Polizei vielfach einschlägig bekannt ist, im Gewahrsam. In seiner Vernehmung ließ er sich nicht zum Sachverhalt ein. Die Beamten im Kriminalkommissariat Bergen führen die Ermittlungen.

Verkehrskontrolle in Stralsund – über 100 Fahrzeugführer zu schnell

Stralsund. Am Donnerstag in der Zeit von 5:30 Uhr bis 24:00 Uhr führte die Polizeiinspektion Stralsund mit Unterstützung der Inspektion Zentrale Dienste und der anderen Verkehrsüberwachungsdienste der Polizeidirektion Stralsund eine groß angelegte Verkehrskontrolle durch. Insgesamt 29 Beamte waren zu verschiedensten Kontrollen eingesetzt. Unangepasste Geschwindigkeit und Alkohol sind nach wie vor Hauptunfallursachen. Daher lagen hier Schwerpunkte bei den Kontrollen. In der dunklen Jahreszeit wird fast ausschließlich mit Licht gefahren. Die Funktionstüchtigkeit der Beleuchtungseinrichtungen an den Fahrzeugen war somit der dritte Schwerpunkt. In den Ergebnissen spiegeln sich diese bestehenden Schwerpunkte wieder. Insgesamt ahndeten die Einsatzkräfte 177 Verstöße gegen Verkehrsregeln. An erster Stelle standen hier 101 Geschwindigkeitsüberschreitungen. Herausragende Übertretungen gab es nicht, aber von diesen 101 Verstößen immerhin 18 Bußgeldanzeigen, da heißt mindestens 21 Kilometer pro Stunde zu schnell. Weiterhin erstatteten die Beamten zwei Mal Anzeige wegen des Verdachtes der Trunkenheit im Verkehr. Am Morgen gegen 7:10 Uhr war ein Stralsunder Fahrradfahrer mit einem Atemalkohol der einer Blutalkoholkonzentration von 1,75 Promille entsprechen würde unterwegs. Für eine Promillekonzentration von 1,43 muss sich ein Stralsunder Pkw-Fahrer verantworten, der gegen 19:47 Uhr gestoppt wurde. Hier wurde der Führerschein sichergestellt. Ein dritter Fall – mit Bußgeld bewährt – ereignete sich gegen 6:40 Uhr, als ein Pkw-Fahrer mit 0,88 Promille gestoppt wurde. Desweiteren sprachen die Einsatzkräfte 48 Verwarngelder wegen verschiedenster Verstöße aus. 25 Kontrollberichte hauptsächlich wegen Mängeln an der Beleuchtungseinrichtung stellten die Beamten aus.

Manipuliertes Krad fuhr 131 km/h

Stralsund. Mit einem technisch frisierten Leichtkraftrad Agusta waren am 29.09.2007 zwei 16-Jährige auf dem Rügenzubringer unterwegs. Die 125 ccm-Maschine fährt sonst 80 km/h. Die beiden Neubrandenburger hatten Pech. Ein Videowagen stellte gegen 14:50 Uhr eine Geschwindigkeit von 131 km/h fest. Damit endete die Fahrt in Stralsund und musste mit dem Zug fortgesetzt werden, weil die Beamten das Krad sicherstellten. Die aufgemotzte Maschine wird in der kommenden Woche von einem Gutachter überprüft. Gegen den Fahrer wurde Strafanzeige wegen des Fahrens ohne entsprechende Führerscheinklasse gestellt.

Videowagen Leichtkraftrad Agusta

Rotes Auto fährt bei „Rot“

Stralsund. Die Polizei sucht die Fahrerin eines roten Autos, das am 01.08.2007 gegen 17:00 Uhr trotz „Rot“ über die Kreuzung Prohner Straße / Rudolf-Virchow-Straße fuhr. Die Fußgänger, darunter eine Frau mit ihrem zweijährigen Kind, wollten bei für sie geltendem Grünzeichen losgehen und konnten einen Unfall mit dem erst im Kreuzungsbereich bremsenden Fahrzeug gerade noch verhindern. Der rote PKW unbekannten Typs fuhr danach in Richtung Innenstadt weiter. Zeugen sowie weitere gefährdete Personen werden gebeten, sich unter Telefon 03831/245-642 beim Verkehrsermittlungsdienst zu melden.

Keinen Führerschein – dafür aber Drogen im Blut

Bergen (Rügen). Einer Funkstreife fiel am 18.07.2007 ein 3er-BMW ohne Kennzeichen auf, der von seinem Fahrer gegen 15:45 Uhr durch Bergen gesteuert wurde. Nach dem Anhalten konnte der 18-Jährige Fahrzeuglenker sich nicht ausweisen, er war den Beamten jedoch namentlich als Betäubungsmittelkonsument bekannt. Sein Auto war weder zugelassen, noch pflichtversichert und eine Fahrerlaubnis hatte der Bergener auch noch nie besessen. Dafür fiel ein Drogenschnelltest auf Marihuana und Amphetamine positiv aus.

Hohes Alter statt Alkohol

Steinhagen (Nordvorpommern). Am 6. Juni 2007 informierte ein Bürger die Polizei gegen 11:43 Uhr, dass vor ihm ein Fahrzeug in Schlangenlinien fährt und der Verdacht einer Alkoholfahrt bestünde. Der Fahrer sei nicht in der Lage die Fahrspur einzuhalten. Der Opelfahrer befuhr die B 194 aus Richtung Steinhagen kommend in Richtung Stralsund. Nach Angaben der Polizei ergab ein freiwilliger Atemalkoholtest bei dem 84-Jährigen Stralsunder einen Wert von 0,00 Promille. Die Polizei geht von altersbedingten Ausfallerscheinungen aus. Eine Mitteilung an die Führerscheinstelle wurde gefertigt.

Frühmorgens bereits Alkohol am Steuer

Stralsund/Barth. Bereits am frühen Morgen des heutigen Tages stellte die Polizei zwei männliche Personen fest, die ihren PKW unter Alkoholeinfluss bewegten. Gegen 7:40 Uhr befuhr ein 47-Jähriger Twingofahrer den Frankenwall in Richtung Wasserstraße in Stralsund. Gegenüber der Polizei gab er an, letztmalig am gestrigen Tage Alkohol konsumiert zu haben. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,61 Promille. Gegen 7:50 Uhr wurde der Polizei ein Verkehrsunfall in Barth in der Bahnhofsstraße bekannt. Der Unfallverursacher war stark alkoholisiert. Der 48-Jährige Renaultfahrer wollte eigentlich nur seinen Kumpel einladen und verwechselte hierbei aufgrund seines Zustandes die Kupplung mit der Bremse und fuhr auf den vor ihm stehenden PKW auf. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,39 Promille.

Kraftfahrer unter Drogen liefert sich Verfolgungsfahrt

Teschenhagen (Rügen). Ein als Drogenkonsument bekannter 33-Jähriger Rüganer hat sich am 28.05.2007 eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Die über mehr als 30 Kilometer andauernde Jagd begann gegen 17:40 Uhr, als der Mann mit seinem geliehenen Golf auf der B 96 bei Teschenhagen eine Funkstreife überholte. Anhaltesignale, Blaulicht und Sirene wurden von ihm ignoriert. Die rasante Fahrt ging außerorts mit bis zu 160 km/h und innerorts mit cirka 80 km/h über die Gingster Kreuzung, durch Gademow, Thesenvitz in Richtung Rappin. In der Nähe des Abfahrt Schweikvitz gab der 33-Jährige entnervt auf. Als Begründung für seine Flucht gab er an, vor Fahrtantritt einen Joint geraucht zu haben und nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein. Ein Drogenschnelltest im Revier war positiv. Gegen den Rüganer wurde Strafanzeige wegen Verkehrsgefährdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet.

Mit 45 km/h auf die Autobahn

Grimmen (Nordvorpommern). Eine 63-Jährige Frau aus dem Landkreis Nordvorpommern hat sich am 21.05.2007 mit ihrem Leichtkraftfahrzeug Ligier „Nova“ auf die Autobahn 20 verirrt. Ab etwa 12:40 Uhr gingen mehrere Notrufe von Kraftfahrern bei der Polizei ein. Ein Funkwagen der Autobahnpolizei mit zwei Beamtinnen fand die ziemlich ratlose Frau auf dem Autobahnparkplatz Trebeltal. Sie erklärte, dass sie eigentlich nach Tribsees wollte und irgendwie auf die Autobahn geraten ist. Die freundlichen Beamtinnen geleiteten das Fahrzeug nach der Erhebung eines Verwarngeldes auf der Standspur bis zur Autobahn-Abfahrt Grimmen Ost.