Betrügerische SMS tauchen im Landkreis Vorpommern-Rügen auf

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Derzeit häufen sich im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund die Anrufe von Handy-Nutzern, die ominöse SMS-Nachrichten erhalten. Die Nachrichten informieren über die anstehende Zustellung einer Paketsendung oder über aufgetretene Probleme beim Versand. Die SMS enthalten einen oder mehrere Links zur angeblichen Sendungsverfolgung oder zum Erhalt weiterer Informationen. Eine 34-jährige Frau aus der Gemeinde Dettmannsdorf erhielt eine SMS mit dem Inhalt „Ihre nicht abgeholte Ware, wird an den Absender zurückgeschickt“.

Auch ein 46-Jähriger, der seinen Wohnsitz im Amt Franzburg-Richtenberg hat, verschickte ohne sein Wissen mehrere SMS mit dem Text: „Dein Paket steht zur Abholung bereit.“ und erhielt daraufhin Anrufe und Nachrichten von ihm unbekannten Personen, die diese SMS empfangen haben.

Eine 34-Jährige aus der Gemeinde Wendorf erhielt ebenfalls eine ähnliche SMS, in welcher sie aufgefordert wurde, einem Link zu folgen, um nach zu forschen, wo das erwartete Paket bleibt. Daraufhin wurden von ihrem Smartphone in kürzester Zeit fast 3.000 SMS verschickt. Dadurch entstand ein finanzieller Schaden von fast 570 Euro. Alle drei Geschädigten haben die deutsche Staatsbürgerschaft.

Dabei handelt es sich um eine Masche von Cyberkriminellen. Sie generieren SMS-Nachrichten. Die Aktivierung eines angebotenen Links kann dabei zur unbemerkten Installation von Schadsoftware führen.

Die Polizei rät in solchen Fällen zu folgenden Verhalten: Klicken Sie auf keinen Fall auf Links, die Ihnen von unbekannter Seite und unerwartet zugestellt werden. Sollten Sie den Absender tatsächlich kennen, fragen Sie auf alternativem Wege nach, was sich hinter dem Link verbirgt und ob der Versand beabsichtigt war. Bestätigen Sie keine Installationen von fremden Apps auf Ihrem Smartphone. Richten Sie bei Ihrem Mobilfunkanbieter eine Drittanbietersperre ein, um weitere Kosten zu vermeiden. Diese Sperren können kostenlos gebucht werden. Blockieren Sie die Rufnummer, von der die SMS versendet wurde. Löschen Sie die fragliche SMS.

Was tun, wenn Sie dem Link gefolgt sind? Wenn Sie bereits auf einen solchen Link geklickt, Schadsoftware installiert haben und die SMS nun massenhaft bekommen oder sogar selbst versenden: Schalten Sie Ihr Smartphone in den Flugmodus. Informieren Sie Ihren Mobilfunkanbieter und richten Sie bei ihm eine Drittanbietersperre ein. Prüfen Sie, ob Ihnen bereits Kosten entstanden sind (Kostennachweis). Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Bringen Sie dazu das Smartphone und ggf. Screenshots und Kostennachweise mit. Sie können über die Internetwache auch online eine Anzeige erstatten (www.polizei.mvnet.de).

Schwerer Verkehrsunfall im Bereich Tribsees

Tribsees (ots). Am 07.04.2021 ging gegen 7:00 Uhr bei der Integrierten Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen der Hinweis zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 192 zwischen Tribsees und Drechow ein. Ein 30-jähriger Honda-Fahrer fuhr nach aktuellen Erkenntnissen in Richtung Richtenberg und kam auf gerader Strecke aus vorerst ungeklärter Ursache mit seinem PKW nach rechts von der Fahrbahn ab. Infolgedessen stieß er frontal mit einem Straßenbaum zusammen. Der aus Tribsees stammende Fahrer wurde dadurch schwer verletzt. Rettungskräfte und Feuerwehr waren umgehend vor Ort, um den Mann zu befreien und anschließend mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Bartmannshagen zu fahren. Am PKW entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Der geschätzte Gesamtschaden beläuft sich auf 1.500 Euro. Der Honda wurde durch ein Bergungsunternehmen abgeschleppt. Während der Verkehrsunfallaufnahme war die Straße zeitweise voll gesperrt.

Verkehrsunfall mit einer verletzten Fahrerin und hohem Sachschaden

Stralsund (ots). Am 06.04.2021 gegen 14:00 Uhr kam es auf der Greifswalder Chaussee in Stralsund zu einem Verkehrsunfall. Eine 57-jährige Audi-Fahrerin befuhr die L222 aus Richtung B96 in Richtung Stralsund und bog auf Höhe der Zufahrt zum Tierheim nach links ab. Dabei übersah sie nach derzeitigem Kenntnisstand den von hinten überholenden 55-jährigen Mercedes-Fahrer. Durch den Zusammenstoß der Fahrzeuge wurde die Stralsunderin leicht verletzt. Sie wurde durch einen Rettungswagen ins Krankenhaus nach Stralsund gefahren. Der 55-Jährige aus Stralsund blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Zeit der Verkehrsunfallaufnahme wurde die Greifswalder Chaussee zeitweise voll gesperrt. Es entstand ein geschätzter Gesamtschaden von 66.000 Euro.

Polizeikontrollen zu Ostern im Landkreis Vorpommern-Rügen

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund wurden über Ostern verstärkt stationäre und mobile Kontrollen durchgeführt. Hintergrund war das bestehende Verbot der touristischen Einreise nach MV. Zudem sollte die Einhaltung der Corona-Regeln in Zusammenarbeit mit den originär dafür zuständigen Ordnungsämtern des Landkreises Vorpommern-Rügen überprüft werden. Am vergangenen Osterwochenende haben die Beamten der Polizei(haupt)reviere auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und auch auf der Insel Rügen nach derzeitigem Stand 25 Verstöße gegen die Corona-Landesverordnung festgestellt.

Es wurden in den Revieren Ribnitz-Damgarten und Barth, die für die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zuständig sind, sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen mit insgesamt 11 Betroffenen aufgenommen. Grund waren Verstöße gegen die Einreisebestimmungen.

Auch auf der Insel Rügen stellten die Einsatzkräfte Personen fest, die ohne triftigen Grund aus anderen Bundesländern nach Mecklenburg-Vorpommen reisten. Es wurden in der Zeit von Karfreitag bis Ostermontag 19 Ordnungswidrigkeiten gegen 20 Betroffene aufgenommen.

Die kontrollierten Personen verhielten sich im Allgemeinen kooperativ und zeigten Verständnis für die Maßnahmen der Polizeibeamten.

Brand eines PKW auf der B96 bei Rothenkirchen

Rothenkirchen/Rügen (ots). Am 30.03.2021 gegen 10:30 Uhr meldete die Integrierte Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen einen PKW-Brand auf der B96. Der 18-jährige Fahrzeugführer konnte den PKW Opel rechtzeitig am Fahrbahnrand der B96 auf Höhe Rothenkirchen abstellen, um sich und seine 18-jährige Beifahrerin in Sicherheit zu bringen. Anschließend brannte der PKW vollständig aus. Personen wurden nicht verletzt.

Vorerst übernahmen Beamte des Polizeihauptreviers Bergen die Absicherung der Gefahrenstelle, bis die zuständigen Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen zum Einsatz kamen. Nach aktuellen Ermittlungen wird davon ausgegangen, dass ein technischer Defekt am Fahrzeug zum Brand führte. Durch Feuerwehren aus Samtens und Rambin wurde das Feuer gelöscht. Während der Löscharbeiten war die B 96 in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt, was zu erheblichen Verkehrseinschränkungen für eine Dauer von zirka anderthalb Stunden führte. Anschließend wurde der Opel durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Der entstandene Sachschaden wird aktuell auf 2.000 Euro geschätzt.

Laubenbrand in Franzburg

Franzburg (ots). In den Morgenstunden des 31.03.2021 gegen 4:00 Uhr brannte in der Schloßstraße in Franzburg eine Gartenlaube. Polizei- und Feuerwehrkräfte kamen gemeinsam zum Einsatz. Nach ersten Erkenntnissen brannte die Gartenlaube in voller Ausdehnung als die Rettungskräfte vor Ort eintrafen, um das Feuer zu löschen. Personen wurden nicht verletzt. Vor Ort befanden sich Geflügeltiere in Stallungen, welche von den Kameraden der Feuerwehr der Gemeinde Franzburg in Sicherheit gebracht wurden. Die Gartenlaube wurde trotz der schnellen Löscharbeiten vollständig zerstört. Der entstandene Sachschaden wird aktuell auf 3.000 Euro geschätzt.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Stralsund waren zur Spurensicherung sowie zur Ermittlung der Brandursache im Einsatz. Nach derzeitigen Erkenntnissen wird ein technischer Defekt als brandursächlich angenommen.

Geschwindigkeitskontrolle deckt 20 Verstöße auf

Karow/Rügen (ots). Am 30.03.2021 haben vier Beamte des Polizeihauptreviers Bergen eine Kontrollstelle an der L 293 in der Ortslage Karow in Richtung Prora eingerichtet. In geschlossenen Ortschaften ist die erlaubte Höchstgeschwindigkeit grundsätzlich 50 km/h. In der Zeit von 08:45 Uhr bis 10:45 Uhr wurden insgesamt 126 Kraftfahrzeuge mit dem Lasermessgerät eingemessen. Dabei wurden 20 Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit festgestellt und jeweils in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren geahndet. Davon haben 17 Fahrzeugführer ein Verwarngeld bis 35 Euro zu erwarten und drei Fahrer müssen mit der Einleitung eines Bußgeldverfahrens über 35 Euro plus Bearbeitungsgebühr rechnen.

Die höchste Überschreitung der Verkehrskontrolle erreichte ein Motorrad der Marke Honda. Der 17-jährige deutsche Fahrzeugführer aus Bergen auf Rügen wurde mit einer Geschwindigkeit von 89 km/h gemessen. Abzüglich der Toleranz von drei km/h stellt dies eine Überschreitung von 36 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit dar. Laut Bußgeldkatalog kommen nun mindestens 160 Euro Geldbuße plus Bearbeitungsgebühr, 2 Punkte in Flensburg sowie ein Monat Fahrverbot auf den jungen Verkehrsteilnehmer zu. Da der Betroffene noch in der Probezeit ist, entscheidet die zuständige Ordnungsbehörde über eine mögliche Nachschulung und die Verlängerung der Probezeit.

Rausgerissene Leitpfosten führen zur Verkehrsgefahr bei Neuhaus

Stralsund (ots). Am 29.03.2021 ging gegen 20:45 Uhr im Polizeirevier Ribnitz-Damgarten der Hinweis zu mehreren Leitpfosten auf der Fahrbahn der Kreisstraße 1 bei Neuhaus ein. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wurden auf einer Strecke von zirka 300 Metern insgesamt zehn Verkehrsleitpfosten durch den/die bislang unbekannten Tatverdächtigen aus der Bodenverankerung herausgerissen. Durch die Tat entstand eine mögliche Gefährdung für Verkehrsteilnehmer. Die auf der Straße liegenden Leitpfosten hätten zu Beschädigungen an Fahrzeugen oder auch zu Unfällen durch Lenk- und Ausweichbewegungen führen können.

Zeugen, die zum fraglichen Zeitraum den Vorfall oder auffällige Personen auf der Kreisstraße 1 bei Neuhaus gesehen haben, werden gebeten, sich an das Polizeirevier Ribnitz-Damgarten unter der Telefonnummer 03821/8570, die Internetwache der Landespolizei MV unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Polizei sucht Geschädigten und weiteren Zeugen zu einer körperlichen Auseinandersetzung in Stralsund

Stralsund (ots). Die Kriminalpolizei bittet in einem aktuellen Ermittlungsverfahren um Mithilfe aus der Bevölkerung. Am Dienstag, dem 16.03.2021, kam es gegen 15:00 Uhr in Stralsund, vor dem Haus Tribseer Damm 64 zu einer Körperverletzung. Zeugen hatten die Polizei verständigt. Die Beamten konnten den 40-jährigen, deutschen Tatverdächtigen, der zum Tatzeitpunkt ohne Oberbekleidung zu Fuß unterwegs war, im Anschluss ermitteln. Gesucht wird jedoch der bislang unbekannte Geschädigte, der von dem 40-Jährigen vor dem Haus auf dem Gehweg angegriffen wurde.

Der unbekannte Geschädigte kann wie folgt beschrieben werden:

  • männlich,
  • europäischer Phänotyp,
  • geschätztes Alter: mindestens 50 Jahre,
  • geschätzte Größe: mindestens 1,88m,
  • kurze, dunkle Haare an den Seiten mit sogenannter Halbglatze,
  • zum Tatzeitpunkt bekleidet mit einer schwarzen Jacke und einer schwarzen Hose.

Der unbekannte Zeuge kann wie folgt beschrieben werden:

  • männlich,
  • vermutlich europäischer Phänotyp,
  • zwischen 1,70m – 1,80m,
  • zum Tatzeitpunkt bekleidet mit einer hellen Jeans und einer schwarzen Kapuzenjacke, mit einem schwarzen Rucksack.

Der Geschädigte sowie ein weiterer bislang unbekannter Zeuge, der zu Hilfe kam, werden gebeten, sich bei der Polizei in Stralsund (Telefon 03831/28900) zu melden.

Versammlungsgeschehen vom 29.03.2021 in der Stralsunder Innenstadt

Stralsund (ots) – Die für den gestrigen Montagabend angemeldete Versammlung lief unter dem Motto: „Demo gegen Ermächtigungsgesetze, Amts und Polizeiwillkür“. Das Polizeihauptrevier Stralsund bewältigte den Einsatz mit eigenen und unterstützenden Kräften. Geplant war ein Protestmarsch durch die Stralsunder Innenstadt. Zu Beginn der Versammlung, gegen 19:00 Uhr, entschied sich die Versammlungsleiterin in Absprache mit Polizei und Versammlungsbehörde, für den Verbleib auf dem Alten Markt und gegen einen Aufzug. Die stationäre Versammlung mit verschiedenen Musik- und Redebeiträgen fand mit rund 50 Teilnehmern statt und endete gegen 21:30 Uhr. Aus polizeilicher Sicht verlief das Versammlungsgeschehen ohne besondere Vorkommnisse und insgesamt störungsfrei.