Verstöße gegen die Corona-Landes-Verordnung

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Am 23.11.2020 stellte eine Polizeistreife gegen 13:50 Uhr auf einem Parkplatz an der Landesstraße 29 zwischen den Ortschaften Prora und Mukran ein Wohnmobil mit Bautzener Kennzeichen fest. Bei einer Kontrolle der 47-jährigen Fahrzeugführerin aus dem südlichen Brandenburg stellte sich heraus, dass sie lediglich zu touristischen Zwecken ins Bundesland Mecklenburg-Vorpommern eingereist ist. In der Nacht vom 22.11.2020 zum 23.11.2020 stellten Beamte vom Polizeirevier Barth im Hafen von Damitz bei Prohn einen PKW Ford mit Hamburger Kennzeichen fest. Im Fahrzeug schliefen eine 20-Jährige und ein 21-Jähriger. Beide Personen sind französische Staatsbürger und studieren in Brandenburg. Sie hielten sich ebenfalls zu touristischen Zwecken in Mecklenburg-Vorpommern auf und gaben an, nichts vom Einreiseverbot gewusst zu haben. Ebenfalls auf der Insel Rügen, konkret in der Ortschaft Suhrendorf auf der Insel Ummanz, stand am 22.11.2020 in den späten Abendstunden ein PKW Mercedes-Benz mit einem Pirnaer Kennzeichen auf einem Parkplatz neben der Straße. Im Fahrzeug befand sich ein 33-jähriger Deutscher aus Sachsen, der sich zum Kitesurfen auf der Insel Rügen aufhielt. Damit war er nicht der Einzige, der am vergangenen Wochenende aus einem anderen Bundesland nach Mecklenburg-Vorpommern zum Kitesurfen einreiste. Am Strand von Kreptitz bei Wiek hielten sich am 22.11.2020 gegen 14:30 Uhr ein 31-jähriger Deutscher und ein 37-jähriger Deutscher auf. Die beiden Männer aus Hamburg wollten nichts vom bestehenden Einreiseverbot gewusst haben.

Gegen alle genannten Personen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern eingeleitet. Darüber hinaus wurden sie aufgefordert, das Bundesland zu verlassen.

Mehrere Grabumrandungen in Altenkirchen und Wiek entwendet – Zeugen gesucht

Altenkirchen/Wiek (ots). In den vergangenen Tagen und Wochen wurden mehrfach Diebstähle von Grabumzäunungen auf den Friedhöfen in Altenkirchen und Wiek begangen sowie bei den Beamten des Polizeirevieres Sassnitz zur Anzeige gebracht. Im jüngsten Fall, der am 13.07.2020 angezeigt wurde, entwendeten der oder die bisher unbekannten Täter im Zeitraum vom 10.07.2020 bis zum 13.07.2020 die eiserne Umrandung dreier Grabstellen von dem Friedhof in Wiek. Dabei entfernten die Täter offenbar gewaltsam die aus Metall bestehenden Pfosten aus dem Betonfundament und transportierten anschließend die Zaunfelder ab.

In vier weiteren Fällen gingen die Täter scheinbar ähnlich vor. Anfang Juli wurden zwei Diebstähle angezeigt, bei denen die Grabumrandungen von insgesamt fünf Gräbern gestohlen worden sind. Bereits im Juni dieses Jahres wurden ebenfalls zwei Diebstähle angezeigt. Hier entwendeten die Täter mehrere Meter (insgesamt etwa 30 Meter) Grabumzäunung. Bei den Zaunfeldern handelt es sich meist um gusseisernes Metall, welches zum Teil in einer gedrehten Vierkantform verarbeitet ist.

Die Ermittlungen wegen der Diebstähle sowie der Störungen der Totenruhe wurden aufgenommen und dauern derzeit an. Im Rahmen der Ermittlungen bittet die Kriminalpolizei in Sassnitz um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht hat und bspw. eine Personen-/Fahrzeugbeschreibung abgeben kann, wende sich bitte unter der Telefonnummer 038392/3070 an die Polizei in Sassnitz oder jede andere Polizeidienststelle. Hinweise zum Verbleib der Zaunfelder werden ebenfalls über die bekannten Erreichbarkeiten aber auch über die Internetwache entgegengenommen.