Dreiste Dieseldiebe verursachen auch erheblichen Sachschaden

Tribsees (ots). Am 19.09.2022 erhielt die Polizei kurz vor Mitternacht über den Notruf den Hinweis, dass von der Betriebstankstelle einer Firma in Triebsees Diesel gestohlen wurde. So habe der Wachdienst festgestellt, dass sich derzeit unbekannte Täter Zutritt zu dem Firmengelände im Grammendorfer Weg verschafft haben. Nach ersten Erkenntnissen haben die Täter einen Radlader aufgebrochen, um einen Stein beziehungsweise Betonklotz wegzuheben, welcher zur Sicherung der Tankstelle vor die Tür gelegt wurde. Die Diebe haben sich vermutlich so Zugang zu den Tankbehältern verschafft, um anschließend etwa 1200 Liter Diesel zu stehlen. Durch das Umlagern des Steines wurde sowohl eine Regenrinne als auch der Radlader beschädigt. Der Sachschaden wird auf 800 Euro geschätzt und der Stehlschaden mit 2.400 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.

Ackerbrand führt zur Autobahnsperrung

A20 Tribsees (ots). Am Montag, dem 11.07.2022 wurde der Integrierten Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen gegen 11:30 Uhr der Brand eines Kornackers in der Gemeinde Triebsees gemeldet. Während der Mäharbeiten kam es aus bislang unbekannter Ursache zu einem Brand. Es brannte ein Stoppelacker auf einer Fläche von etwa 500 mal 500 Metern. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der damit verbundenen Sichtbehinderung wurde die Autobahn 20 zwischen den Anschlussstellen Grimmen West und Tribsees für etwa 20 Minuten in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Die Feuerwehren der umliegenden Gemeinden kamen zum Einsatz und löschten das Feuer, bevor weitere Flächen oder Gebäude in Gefahr gerieten. Ein nennbarer Sachschaden ist nach jetziger Kenntnis nicht entstanden.

Foto: PI Stralsund

Achtung bei Überbreite

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Bereits am 09.05.2022 kam es auf der Landesstraße 22 in der Gemeinde Tribsees zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem landwirtschaftlichen Nutzfahrzeug, genauer einem Ackerschlepper. Beim aneinander vorbeifahren der Fahrzeuge kam es zum seitlichen Zusammenstoß. Der Traktor führte eine Becherlegemaschine mit sich und war vorschriftsmäßig mit Warntafeln und gelben Rundumlicht gekennzeichnet. Bei den weiteren Ermittlungen kam heraus, dass die Legemaschine eine Breite von über drei Metern hatte. Die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) legt fest, dass die höchstzulässige Breite bei land- oder forstwirtschaftlichen Arbeitsgeräten, bei selbstfahrenden land- oder forstwirtschaftlichen Arbeitsmaschinen und bei Zugmaschinen und Sonderfahrzeugen mit auswechselbaren land- oder forstwirtschaftlichen Anbaugeräten, wenn sie für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke eingesetzt werden, drei Meter nicht überschreiten darf.

Werden die Vorgaben der StVZO nicht eingehalten, benötigt die Fahrzeugkombination eine Ausnahmegenehmigung (sogenannte 70er). Für die Fahrt im öffentlichen Straßenverkehr ist zudem auch eine Erlaubnis (sogenannte 29er) nach der Straßenverkehrsordnung erforderlich. Fehlt die Genehmigung oder die Erlaubnis, drohen dem Fahrer und dem Halter ein empfindliches Bußgeld. Aus diesem Grund möchte die Polizei in Bezug auf die bevorstehende Ernte alle landwirtschaftlichen Betriebe erneut sensibilisieren, sich mit den geltenden Vorschriften vertraut zu machen und auch bei einer vorliegenden Genehmigung die im Straßenverkehr erforderliche Sorgfalt walten zu lassen, um weitere Unfälle zu vermeiden.

Elefantenrennen ärgert Autofahrer auf der A20

A20 Tribsees (ots). Sogenannte „Elefantenrennen“, bei denen ein LKW einen anderen überholt, sind für viele Autofahrer ein großes Ärgernis. Die oft langwierigen Überholmanöver blockieren vor allem auf zweistreifigen Richtungsfahrbahnen den nachfolgenden, schnelleren PKW-Verkehr. So einen Verstoß haben auch die Polizisten der Besonderen Verkehrsüberwachung mit dem Videowagen am gestrigen Mittwoch, dem 11.05.2022 aufgezeichnet und geahndet. Die Autobahn 20 Richtung Lübeck zwischen der Anschlussstelle Bad Sülze und dem Parkplatz Lindholz war zur Vormittagszeit, gegen 11:15 Uhr stark befahren, als ein 21-jähriger Fahrer einer Sattelzugmaschine der Marke Scania mit Auflieger zum Überholen ausscherte. Der Berufsfahrer aus Nordrhein-Westfalen benötigte für diesen Vorgang 90 Sekunden bis zum Wiedereinscheren. Die aktuelle obergerichtliche, deutsche Rechtsprechung wertet 45 Sekunden als angemessen. Da sich die Baustelle an der Trebeltalbrücke unmittelbar vor dem genannten Streckenabschnitt befindet, kam es zu einer erheblichen Fahrzeugkolonne hinter dem überholenden LKW. Den jungen Kraftfahrer erwartet nur ein Bußgeld von mindestens 80 Euro und einen Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg. Der Überholvorgang während verkehrsarmen Zeiten, zum Beispiel nachts, rechtfertigt allerdings kein Bußgeldverfahren, genauso wenig das Überholen bei drei Spuren, wenn die linke Spur für PKW frei bleibt.

Zeugenaufruf nach Diebstahl von Kupferkabel

Tribsees (ots). Am 26.04.2022 wurde bekannt, dass Unbekannte vermutlich in der Nacht vom Samstag (23.04.2022, 18:00 Uhr) zum Sonntag (24.04.2022, 06:00 Uhr) vom Gelände des Solarparks in der Sülzer Chaussee in Tribsees etwa 500 Meter Kupferkabel entwendeten. Der entstandene Schaden wird gegenwärtig auf rund 1.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen. Wer sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten sich bei der Polizei in Grimmen unter der Telefonnummer 038326/570, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Wohnungsbrand in Tribsees

Tribsees (ots). Am 3. März 2022 wurde die Polizei durch die Rettungsleistelle des Landkreises Vorpommern-Rügen über einen Brand in Tribsees informiert. Nach ersten Informationen kam es gegen 10:00 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Trebbinsgasse zu einem Schwelbrand. Eine 44-jährige Frau habe bei Umräumarbeiten eine Matratze vor einen Nachtspeicherofen gestellt, welche anschließend Feuer fing. Die Feuerwehren der umliegenden Gemeinden kamen zum Einsatz, ebenso wie eine Rettungswagenbesatzung, die die 44-Jährige und eine weitere 17-jährige Bewohnerin untersuchten. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Nach den Löscharbeiten war die Wohnung nicht mehr bewohnbar, so dass eine Notunterkunft durch die Stadt Tribsees bereitgestellt wurde. Der entstandene Schaden wird vorerst auf etwa 7.000 Euro geschätzt. Gegen die Mieterin der Wohnung wurden die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung aufgenommen.

Grimmener Polizisten stellen zahlreiche Verkehrssünder

Grimmen (ots). Am 17.01.2022 führten vier Beamte des Polizeireviers Grimmen zur Mittagszeit eine Geschwindigkeitskontrolle zwischen den Ortschaften Tribsees und Richtenberg durch. Innerhalb von nur drei Stunden stellten sie dabei 20 Fahrzeugführer fest, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h überschritten. Aufgrund der Neuerungen im Bußgeldkatalog, wonach die Bußgelder nunmehr schon bei einer Überschreitung ab 16 km/h beginnen und nicht wie bisher erst ab 21 km/h, drohen nun sieben Fahrzeugführern ein Bußgeld von mindestens 60 Euro. „Spitzenreiterin“ war eine Fahrzeugführerin aus dem Landkreis Rostock mit eingemessenen 113 km/h und somit einer vorwerfbaren Überschreitung von 29 km/h. Sie fiel jedoch nicht nur durch ihre Geschwindigkeitsüberschreitung auf. Während der Verkehrskontrolle schlug auch noch ein Drogentest positiv auf Cannabis bei der 25-jährigen Deutschen an. Zur Beweissicherung wurde ihr eine Blutprobe von einem Arzt entnommen. Die Polizisten untersagten ihr die Weiterfahrt.

Ganz in der Nähe der Kontrollstelle wurde zur selben Zeit ein 60-jähriger deutscher Fahrzeugführer eines Pkw Renault von einer weiteren Streifenwagenbesatzung zur Verkehrskontrolle angehalten. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 0,52 Promille. Nachdem der 60-Jährige die Beamten mit auf die Dienststelle begleiten musste, wurde auch ihm die Weiterfahrt untersagt. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden gegen die Fahrzeugführer eingeleitet.

Kurz vor Feierabend erhielten die Polizisten noch einen telefonischen Hinweis einer Fahrzeugführerin, dass vor ihr ein Ford in Schlangenlinien fahren soll. Eine Streifenwagenbesatzung konnte die Fahrzeuge in Splietsdorf feststellen. Die Hinweisgeberin hatte dem offenbar alkoholisierten Fahrer bereits den Fahrzeugschlüssel abgenommen und somit seine Weiterfahrt unterbunden. Ein Atemalkoholtest bei dem 48-jährigen Rumänen ergab einen Wert von 2,10 Promille.
Auch ihm wurde zur Beweissicherung eine Blutprobe von einem Arzt entnommen. Die Polizisten untersagten ihm die Weiterfahrt und stellten den Fahrzeugschlüssel sicher. Die Polizei möchte sich auf diesem Wege noch einmal recht herzlich für das couragierte Handeln bei der 49-Jährigen aus der Gemeinde Gremersdorf-Buchholz bedanken.

Autobahn 20 aufgrund eines Unfalls in Richtung Lübeck voll gesperrt

A20 Tribsees (ots). Gegen 3:00 Uhr wurde über den Notruf des Polizeipräsidiums Neubrandenburg am 13.01.2022 gemeldet, dass ein LKW von der Bundesautobahn 20 abgekommen ist. Kurz hinter der Baustelle der Trebeltalbrücke bei Tribsees ist nach aktuellem Stand der Ermittlungen eine polnische Zugmaschine der Marke Scania mit einem polnischen Sattelanhänger aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn nach rechts abgekommen. Der 26-jährige Fahrer blieb dabei glücklicherweise unverletzt. Das Fahrzeuggespann beschädigte die Bankette neben der Autobahn und drohte umzukippen. Deshalb wurde das Fahrzeug durch ein Spezialunternehmen geborgen und wieder auf die Fahrbahn gezogen. Anschließend blieb das Gespann, welches elektronische Module geladen hat, fahrbereit. Während der Zeit der Bergung wurde die Richtungsfahrbahn Rostock/Lübeck in den Mittagsstunden für fast zwei Stunden voll gesperrt. Eine Umleitung erfolgte über eine ausgewiesene Umleitungsstrecke. Der Sachschaden wird aktuell auf mindestens 5.000 Euro geschätzt. Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei eine Ordnungswidrigkeit wegen des Verdachts der Gewinnabschöpfung gegen das polnische Fuhrunternehmen fest. Dadurch droht ein Bußgeld in Höhe von mindestens 2.000 Euro.

Zwei aufeinanderfolgende Verkehrsunfälle auf der A20

Tribsees (ots). In den frühen Morgenstunden des 11.01.2022 ereigneten sich auf der Bundesautobahn 20 im Bereich der Baustelle Trebeltalbrücke zwei aufeinanderfolgende Verkehrsunfälle. Gegen 4:30 Uhr befuhr ein 37-jähriger polnischer Staatsbürger mit einem Jeep die A20 in Richtung Rostock. Im Baustellenbereich fuhr der 37-Jährge, aus bisher ungeklärter Ursache, ungebremst auf einen vorausfahrenden Lkw auf. Der Jeep war nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von rund 5.000 Euro. Während der Verkehrsunfallaufnahme durch Polizeikräfte des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen fuhr ein 48-jähriger Fahrer eines Schwerlasttransporters den linken Außenspiegel von dem an der Unfallstelle stehenden Streifenwagen ab. Dadurch entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 500 Euro. Glücklicherweise wurden bei beiden Unfällen keine Personen verletzt. Die Trebeltalbrücke musste im Zuge der Unfallaufnahmen für circa eineinhalb Stunden in Fahrtrichtung Rostock voll gesperrt werden. Eine Verkehrsumleitung wurde eingerichtet.

Mehrere berauschte Fahrer gestoppt

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg bereits am Monatsanfang berichtete, liegt der Fokus der themenorientierten Verkehrskontrollen im Rahmen der landesweiten Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ im Monat Dezember auf „Alkohol & Drogen im Straßenverkehr“. In den letzten 24 Stunden wurden im Landkreis Vorpommern-Rügen drei berauschte Kraftfahrer aus dem Verkehr gezogen.

Am 22.12.2021 gegen 10:30 Uhr kontrollierten Beamte vom Polizeirevier Sassnitz auf der Landesstraße 29 zwischen Prora und Binz einen Transporter Citroen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten beim 33-jährigen Fahrzeugführer Anzeichen für einen zeitnahen Betäubungsmittelkonsum fest. Ein Drogenvortest zeigte ein postives Ergebnis auf Amphetamin an.

Gegen 22:45 Uhr wurde in der Prohner Straße in Stralsund ein E-Scooter kontrolliert. Auch der 22-jährige stand vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Während der Verkehrskontrolle räumte er gegenüber den Polizeibeamten den Konsum von Cannabis und Amphetamin ein. Der am Anhalteort durchgeführte Drogenvortest untermauerte diese Aussage.

Sowohl gegen den 33-Jährigen Rüganer als auch gegen den 22-jährigen Stralsunder leiteten die Beamten jeweils ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein.

Am 22.12.2021 gegen 18:00 Uhr kontrollierten Beamte vom Polizeirevier Grimmen in der Karl-Marx-Straße in Tribsees einen PKW Ford. Der 59-jährige Fahrzeugführer war sichtlich alkoholisiert. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 1,48 Promille. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Gegen den Mann aus der Region ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr.

Ein Arzt entnahm allen Fahrzeugführern eine Blutprobe. Darüber hinaus wurde ihnen die Weiterfahrt untersagt und die örtlich zuständigen Führerscheinstellen informiert.