Zeugenaufruf nach Sachbeschädigung im Nationalpark Jasmund

Stralsund (ots). Vermutlich in der Zeit vom 02.05.2021 bis zum 05.05.2021 haben Unbekannte im Nationalpark Jasmund sechs Bäume mit einem Durchmesser von jeweils zehn bis zwanzig Zentimetern gefällt und anschließend zurückgelassen. Die Bäume standen am Weg von der Sassnitzer Waldmeisterstraße kommend in Richtung Kreidebruch. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 200 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen. Wer relevante Angaben machen kann, wird gebeten sich bei der Polizei in Sassnitz unter der Telefonnummer 038392/3070, jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Verkehrskontrollen zum Thema „Zweiradfahrer im Straßenverkehr“

Stralsund (ots). Wie bereits berichtet fand gestern, am 05.05.2021 die Auftaktveranstaltung zur Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ der Landespolizei MV für den Monat Mai unter dem Motto „Zweiradfahrer im Straßenverkehr“ statt. Insgesamt waren am 05.05.2021 zwölf Beamte im gesamten Landkreis Vorpommern-Rügen tätig. In der Kontrollzeit von vier Stunden wurden insgesamt 58 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden 42 Fahrräder, acht Pedelec, vier Leichtkrafträder sowie vier Kleinkrafträder auf die Verkehrstauglichkeit überprüft.

Für zwei Heranwachsene endete eine Kontrolle in Bergen in der Ringstraße mit erheblichen Folgen. Gegen 8:30 Uhr stellten die Beamten des Polizeihauptreviers Bergen ein Kleinkraftrad Simson S51 Enduro fest und führten eine Kontrolle durch. Der 16-jährige junge Mann aus Putbus hatte im Juli 2020 den Führerschein bekommen und nach ersten Erkenntnissen an seinem Kleinkraftrad bauliche Veränderungen vorgenommen. Bei der Kontrolle wurden erhebliche Mängel festgestellt. Eine Stunde später entstand ein ähnliches Bild für ein Kleinkrafrad vom Typ Honda eines ebenfalls 16-Jährigen aus Bergen. An dem Zweirad wurde vermutlich der sogenannte „DB-Killer“ ausgebaut. Hierdurch ändern sich die Fahrgeräusche und das Abgasverhalten der Maschine. Durch die vorgenommenen Änderungen erlosch in beiden Fällen die Betriebserlaubnisse der Zweiräder und die Weiterfahrt wurde untersagt. Beide Fahrer erwartet ein empfindliches Bußgeld. Vorgesehen sind laut Regelsatz mindestens 50 Euro plus Bearbeitungsgebühren.

Weiterhin wurden bei den durchgeführten Kontrollen in Stralsund, Bergen, Barth, Grimmen und Sassnitz auch Verstöße wegen des Verdachts der verbotswirdigen Verkehrsflächennutzung durch Radfahrer sowie Handy- und Rotlichtverstöße festgestellt.

Nachmeldung zum Brand in einer Produktionshalle in Sassnitz

Sassnitz (ots). Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg am 15.04.2021 um 5:15 Uhr berichtete, kam es in der vergangenen Nacht zu einem Brand in einer Produktionshalle eines Unternehmens in Sassnitz. Am heutigen Vormittag erfolgte die Brandortuntersuchung durch Beamte der Kriminalpolizei Sassnitz und einen Brandursachenermittler. Unter Vorbehalt eines schriftlichen Gutachtens des Brandursachenermittlers wird nach gegenwärtigem Kenntnisstand davon ausgegangen, dass ein technischer Defekt ursächlich für diesen Brand war. Aktuell bestehen keine Anhaltspunkte für eine strafbare Handlung.

Erheblicher Sachschaden durch Balkonbrand in Sassnitz

Sassnitz (ots). Am 10.03.2021 gegen 13:40 Uhr rückten Polizei und Feuerwehr in Sassnitz gemeinsam aus, da in der Klaipedaer Straße ein Balkon einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus brannte. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein 25-jähriger Mann auf dem Balkon geraucht und vermutlich dadurch den Brand verursacht. Die Freiwilligen Feuerwehren Sassnitz, Lietzow, Sagard und Binz übernahmen die Löscharbeiten. Personen kamen nicht zu Schaden. Etwa 30 Bewohner des Hauses mussten jedoch kurzzeitig ihre Wohnungen verlassen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 10.000 Euro. Die Kriminalpolizei war zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz und ermittelt nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung.

Diverse Verkehrsverstöße bei Kontrollen festgestellt

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Am 04.01.2021 deckten Beamte der Polizeiinspektion Stralsund bei Verkehrskontrollen mehrere Verstöße auf. In Stralsund wurde gegen 06:45 Uhr in der Wasserstraße ein PKW VW angehalten und kontrolliert. Bei der Kontrolle stellten die Beamten Anzeichen für einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln beim 22-jährigen Fahrzeugführer fest. Aus diesem Grund entnahm ein Arzt dem Stralsunder eine Blutprobe, welche nun durch die Rechtsmedizin untersucht wird.

Ebenfalls in Stralsund, konkret im Carl-Heydemann-Ring, kontrollierten Polizeibeamte gegen 14:10 Uhr einen PKW Opel. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 36-jährige Fahrzeugführer aus der Gemeinde Prohn gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und auch schon mehrfach beim Führen eines Kraftfahrzeuges ohne erforderliche Fahrerlaubnis festgestellt wurde. Darüber hinaus hatte der 36-Jährige im Vorfeld vermutlich Betäubungsmittel konsumiert. Ein Vortest zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis an. Auch hier entnahm ein Arzt dem Fahrzeugführer eine Blutprobe.

Beamte vom Polizeirevier Sassnitz bemerkten gegen 11 Uhr in Binz in der Bahnhofstraße einen Mercedes-Benz, dessen Fahrer während der Fahrt unerlaubt telefonierte. Um die festgestellte Ordnungswidrigkeit zu ahnden, stoppten sie das Fahrzeug. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der 41-jährige Fahrzeugführer von der Insel Rügen vermutlich auch zeitnah Betäubungsmittel konsumiert hatte. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf mehrere Wirkstoffe, weshalb auch hier ein Arzt dem Mann eine Blutprobe entnahm.

In allen Fällen wird nun wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt und die zuständigen Führerscheinstellen erhielten Kenntnis. Gegen den 36-Jährigen aus der Gemeinde Prohn wird darüber hinaus noch wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Brand eines Einfamilienhauses in Sassnitz

Sassnitz (ots). Am Vormittag des 15.12.2020 kam es in der Sassnitzer Merkelstraße zu einem Brand eines Einfamilienhauses. Der 57-jährige Bewohner des Hauses konnte sich unverletzt in Sicherheit bringen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur möglichen Brandursache aufgenommen, diese dauern gegenwärtig noch an. So muss auch geprüft werden, ob und inwieweit der 57-Jährige den Brand möglicherweise fahrlässig verursacht hat. Ersten Erkenntnissen nach brach das Feuer im Obergeschoss des Hauses aus. Gegen 7:50 Uhr informierte die Integrierte Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen die Polizei über den Brand. Die eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren konnten das Feuer löschen. Der entstandene Sachschaden wird nach gegenwärtigen Erkenntnissen auf rund 50.000 Euro geschätzt. Der 57-jährige Mann konnte bei Angehörigen unterkommen.

Versammlungsgeschehen in Sassnitz am 28.11.2020

Sassnitz (ots). Am 28.11.2020 fand in Sassnitz erneut ein bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldeter Aufzug unter dem Motto: „Lichtermarsch für Freiheit und Solidarität“ statt. Eine erste ähnliche Veranstaltung mit rund 50 Teilnehmern gab es bereits am 14.11.2020. Das Polizeirevier Sassnitz schützte diese Versammlung mit eigenen und unterstützenden Kräften aus dem Bereich der Polizeiinspektion Stralsund. Der Aufzug fand nicht wie beim ersten Mal als stiller Protestmarsch statt. Die Teilnehmer führten ein Transparent mit und äußerten während des Marsches ihren Unmut über die Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus. Insgesamt nahmen, beginnend ab 16:00 Uhr, rund 100 Teilnehmer an dem Aufzug durch die Stadt Sassnitz teil. Die Aufzugsstrecke war identisch zu der am 14.11.2020. Nach einer Abschlusskundgebung mit mehreren Redebeiträgen endete die Versammlung im Sassnitzer Hafen gegen 17:45 Uhr und verlief aus polizeilicher Sicht insgesamt störungsfrei. Die Versammlungsteilnehmer bedankten sich im Anschluss bei der Polizei. Temporär kam es, wie bereits vor zwei Wochen, zu kurzfristigen Verkehrseinschränkungen.

Versammlungsgeschehen in Sassnitz am 14.11.2020

Insel Rügen (ots). Am Nachmittag des 14.11.2020 fand in Sassnitz ein bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldeter Aufzug statt. Dieser lief unter dem Motto: „Lichtermarsch für Freiheit und Solidarität“. Das Polizeirevier Sassnitz schützte diese Versammlung mit eigenen und unterstützenden Kräften des Landesbereitschaftspolizeiamtes Mecklenburg-Vorpommern. Begleitet wurde das Versammlungsgeschehen ebenfalls durch einen Vertreter der Versammlungsbehörde.

Der Aufzug fand ohne Redebeiträge als stiller Protestmarsch statt, der mit den von den Versammlungsteilnehmern mitgebrachten Lichtern auf die durch die Corona-Pandemie betroffene Gastronomie und Hotellerie aufmerksam machen sollte. Er schloss mit einer Gedenkminute der Versammlungsteilnehmer ab. Insgesamt nahmen beginnend ab 16:00 Uhr rund 50 Teilnehmer an dem Aufzug durch die Stadt Sassnitz teil. Der Aufzug mit Startpunkt in der Stralsunder Straße Ecke Gerhard-Hauptmann-Ring weiter über Stralsunder Straße, Hauptstraße und Hafenstraße endete gegen 17:00 Uhr im Sassnitzer Hafen und verlief aus polizeilicher Sicht insgesamt störungsfrei. Alle Teilnehmer hielten sich an die von der Versammlungsbehörde erteilten Auflagen. Insbesondere der Einhaltung des Mindestabstandes und der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung kamen die Teilnehmer ordnungsgemäß nach. Sechs Versammlungsteilnehmer konnten in dem Zusammenhang ein ärztliches Attest vorzeigen, welches sie von der Maskenpflicht befreite. Temporär kam es zu kurzfristigen Verkehrseinschränkungen.

Freilaufende Tiere sorgten für mehrere Polizeieinsätze

Rügen/Ribnitz-Damgarten (ots). Am 04.11.2020 riefen ausgerissene Pferde und Rinder sowie freilaufende Hunde mehrfach die Polizei auf den Plan. Dabei kam es in einem Fall sogar zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden. So wurden die Beamten des Polizeirevieres Sassnitz gegen 08:45 Uhr über mehrere Pferde im Bereich Neddesitz informiert, die sich außerhalb ihrer Weide aufhalten sollen. Vier freilaufende Tiere konnten die Beamten auf einer Ackerfläche feststellen. Eine konkrete Gefahr für den Straßenverkehr bestand zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht. Während der Pferdehalter verständigt wurde, um seine Tiere wieder einzufangen, erhielt das Polizeirevier Kenntnis von Beschädigungen auf dem Sportplatz in Sagard. Der dortige Sportverein hatte Schäden auf der Rasenfläche festgestellt, die im Zusammenhang mit den entlaufenden Pferden stehen könnten. Die Beamten unterstützten im Weiteren bei der Klärung der zivilrechtlichen Ansprüche.

Gegen 13:30 Uhr bemerkte eine Hinweisgeberin einen freilaufenden Hund im Bereich der Landesstraße 181 in Schulenberg und verständigte das Polizeirevier in Ribnitz-Damgarten. Die Hinweisgeberin konnte den Hund bereits selbst einfangen, noch bevor die eingesetzten Beamten am Einsatzort eintrafen. Damit verhinderte sie, dass das Tier eine weitere Gefahr für den Straßenverkehr darstellte. Der Besitzer konnte ebenfalls ausfindig gemacht und sein Hund an ihn übergeben werden.

Nur rund 15 Minuten später wurde dem Ribnitzer Polizeirevier ein freilaufendes Kalb auf der Fahrbahn in der Ortschaft Freudenberg gemeldet. Auch hier bestand die Gefahr für den fließenden Verkehr, weshalb umgehend eine Funkstreifenwagenbesatzung zum Einsatz kam. Der Tierhalter konnte nur kurze Zeit später verständigt werden, der das Jungtier wieder einfing und zurück auf die Weide brachte.

Gegen 2:30 Uhr meldeten gleich mehrere Hinweisgeber rund 30 freilaufende Rinder im Bereich Klockenhagen. Diese waren offenbar von dem ortsansässigen landwirtschaftlichen Betrieb ausgerissen und stellten nun eine Gefahr dar. Die sofort eingesetzten Beamten konnten zwei Rinder feststellen und informierten den Tierhalter. Während dieser sich um das Einfangen der Tiere kümmerte, lief ein weiteres noch freilaufendes Rind vor einen Transporter der Marke Mercedes-Benz. Der 43-jährige deutsche Fahrer, der gegen 03:30 Uhr die Landesstraße 21 im Bereich Klockenhagen befuhr, konnte einen Zusammenstoß mit dem Tier nicht mehr verhindern. Er blieb unverletzt. Das Rind verendete jedoch noch an der Unfallstelle. Der Transporter war im Anschluss nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden von rund 5.000 Euro. Gegen
5:00 Uhr war die Fahrbahn wieder frei.

Ermittlungen zum Verdacht der Sachbeschädigung im Bereich des Nationalparks Jasmund

Insel Rügen (ots). Am 30.10.2020 wurde der Polizei in Sassnitz der Verdacht einer Sachbeschädigung mitgeteilt, die sich im Bereich des Nationalparks Jasmund ereignete. Der oder die bislang unbekannten Tatverdächtigen vergruben auf einem Waldweg zwischen dem Nationalpark-Zentrum Königsstuhl und Stubbenhorn einen spitzen Gegenstand. Durch die herausragende Spitze wurden heute Vormittag gegen 11:00 Uhr zwei Fahrzeuge beschädigt, die den Waldweg befuhren. Der entstandene Sachschaden an den drei beschädigten Reifen wird auf rund 300 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei erhofft sich, die Ermittlungen mit Hilfe von Zeugenhinweisen weiter voranzutreiben. Wer in diesem Zusammenhang im o.g. Bereich etwas beobachtet hat, insbesondere zu Personenbewegungen oder Fahrzeugen im Zeitraum vom 23.-30.10.2020, wird gebeten, sich an die Polizei in Sassnitz (038392/3070), die Einsatzleitstelle im Polizeipräsidium Neubrandenburg (0395/5582-2224) oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.