VW-Fahrer flüchtet vor Videowagen-Zeugen gesucht

Grimmen (ots). Bereits 23.08.2022 flüchtete ein PKW VW im Gemeindebereich Sundhagen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit vor dem Videowagen der Polizei. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die selbst gefährdet wurden bzw. diese Fahrt beobachtet haben, sich dringend bei der Polizei in Grimmen unter der Telefonnummer 038326/570 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Was war genau passiert? Am genannten Tag gegen 13:50 Uhr befuhren Beamte vom Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Grimmen die Landesstraße 30 von Reinberg kommend in Richtung Miltzow. Auf der genannten Strecke überschritt ein vor den Beamten fahrender PKW VW Golf die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 30 km/h. In der Ortschaft Miltzow fuhr der PKW ca. 80 km/h bei erlaubten 50 km/h. Die Polizisten setzten das Anhaltesignal, woraufhin der Fahrer einen PKW Skoda überholte und stark beschleunigte. Im weiteren Verlauf durchfuhr der PKW erneut mit überhöhter Geschwindigkeit den Ort Reinkenhagen bis zur Einmündung auf die Kreisstraße 17 in Richtung Engelswacht/ Ahrendsee, wo er nach rechts abbog. An einer Verkehrsinsel fuhr der PKW links statt rechts (vorgeschriebene Fahrtrichtung) vorbei. Auf der Kreisstraße 17 in Richtung Engelswacht überholte der PKW VW vor einer Linkskurve einen am rechten Fahrbahnrand haltenden PKW Opel mit überhöhter Geschwindigkeit. Die Ortschaft Engelswacht durchfuhr der PKW mit einer Geschwindigkeit von 146 km/h bei erlaubten 70 km/h. Auf der Überführung der Bundesstraße 96 zwischen Ahrendsee und Engelswacht kam dem PKW VW ein Transporter Renault entgegen. In Ahrendsee bog der PKW dann nach rechts in Richtung Wüstenfelde/Brandshagen und anschließend auf einen Feldweg in Richtung Zarrendorf ab. Hier verloren die Beamten den PKW VW aus dem Sichtfeld. Die Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein.

Segelboot sperrt die B96 stundenlang

B96 (ots). Ein etwas ungewöhnlicher Verkehrsunfall ereignete sich am 16.05.2022 auf der B96 zwischen den Abfahrten Brandshagen und Miltzow. Gegen 12:00 Uhr befuhr ein 56-jähriger Fahrer aus Leipzig die B96 in Richtung A20 mit einem LKW der Marke Mercedes und einem Bootstrailer. Der Trailer war mit einer Segelyacht beladen. Nach ersten Erkenntnissen geriet das Gespann aus derzeit unbekannter Ursache ins Schleudern. Daraufhin prallte sowohl der LKW als auch der Trailer gegen die Leitplanke, was vermutlich zur Folge hatte, dass eine Haltestütze des Trailers abbrach. Aufgrund dessen kippte das Segelboot nach rechts auf die Fahrbahn und blockierte beide Richtungsfahrspuren komplett.

Foto: PI Stralsund

Verletzt wurde durch den Unfall glücklicherweise niemand. Die Bergung der Fahrzeuge und des Bootes übernahm eine Abschleppfirma und brachte das Boot in eine Greifswalder Werft. Die Fahrbahn musste anschließend noch gereinigt werden, so dass die Bundesstraße für etwa sechs Stunden voll gesperrt war. Der entstandene Sachschaden wird aktuell auf mindestens 65.000 Euro geschätzt.

Transporter überschlägt sich auf Rügenzubringer

Sundhagen (ots) Am Nachmittag des 07.03.2022 ereignete sich auf dem Rügenzubringer ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein mit drei Männern besetzter VW Crafter mit einem Anhänger gegen 14:15 Uhr die Bundesstraße 96 in Richtung Bundesautobahn 20. Zwischen den Anschlussstellen Brandshagen und Miltzow kam das Fahrzeuggespann, aus bislang unbekannter Ursache, zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab. Als der 45-jährige Fahrer den Transporter nach links gegenlenkte, kollidierte das Gespann mit der Mittelschutzplanke. Der Anhänger verkeilte sich in der Leitplanke und riss vom Transporter ab. Der Crafter überschlug sich und kam im rechten Straßengraben zum Liegen. Der 45-jährige Fahrer und ein 36-jähriger Mitfahrer aus Grimmen wurden glücklicherweise nur leicht verletzt. Sie kamen zur weiteren medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus. Ein 41-jähriger Mitfahrer aus Tribsees blieb unverletzt. Der Transporter und der Anhänger waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Der Schaden beläuft sich derzeit auf rund 8.000 Euro. Die Straße musste zur Bergung der Fahrzeuge für circa zwei Stunden ,zeitweise voll, gesperrt werden, wodurch es zu Verkehrseinschränkungen kam.