Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und erheblichem Sachschaden

Bergen auf Rügen (ots). Am 16.12.2020 ereignete sich auf der Landesstraße 301 zwischen Bergen auf Rügen und Gingst ein Verkehrsunfall, an dem drei Fahrzeuge beteiligt waren. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand befuhr ein 77-Jähriger mit seinem PKW Hyundai gegen 10:45 Uhr die oben genannte Straße aus Richtung Gingst kommend. Etwa 500 Meter vor dem Abzweig nach Parchtitz-Hof beabsichtigte er zwei vor ihm fahrende PKW zu überholen. Als er auf Höhe des zweiten PKW, einem Mercedes-Benz, war, stieß er mit einem entgegenkommenden PKW Audi zusammen und kollidierte anschließend mit dem PKW Mercedes-Benz, wodurch dieser in die Leitplanke gedrückt wurde. Der 77-Jährige wurde durch Rettungskräfte vorsorglich ins Krankenhaus nach Bergen gebracht. Die 47-jährige Fahrerin des PKW Audi erlitt leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus nach Stralsund gebracht. Auch ihre 14 und 15 Jahre alten Mitfahrerinnen wurden vorsorglich ins Krankenhaus nach Stralsund gebracht. Der 45-jähriger Fahrer des PKW Mercedes-Benz blieb unverletzt. Während der Verkehrsunfallaufnahme wurde der Fahrzeugverkehr für etwa zwei Stunden halbseitig an der Unfallstelle vorbei geleitet. Der PKW Hyundai und der PKW Audi waren aufgrund der Beschädigungen nicht mehr fahrbereit. Beide Fahrzeuge wurden durch Abschleppdienste geborgen. Der Sachschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt.

Bergener Polizei stellt teils erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen fest

Bergen auf Rügen (ots). In den vergangenen Tagen, konkret in der Zeit vom 03.09. bis zum 06.09.2020, führten Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen mehrere Geschwindigkeitskontrollen sowohl innerhalb als auch außerhalb von geschlossenen Ortschaften auf der Insel Rügen durch. Dabei stellten sie insgesamt 66 Verkehrsteilnehmer fest, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. 51 Verkehrsteilnehmer waren innerorts und 15 außerorts zu schnell unterwegs.

Am 06.09.2020 in der Zeit von 19:00 bis etwa 20:00 Uhr stellten die Beamten bei einer Kontrolle auf der Landesstraße 301 zwischen Bergen auf Rügen und Gingst neun Fahrzeugführer fest, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit teilweise deutlich überschritten. Spitzenreiter war ein 29-Jähriger aus Gingst, der mit seinem PKW bei erlaubten 80 km/h mit 143 km/h eingemessen wurde. Abzüglich des gesetzlich vorgeschriebenen Toleranzabzugs verblieb eine vorwerfbare Geschwindigkeit von 138 km/h und somit eine Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 58 km/h. Der Fahrzeugführer muss nun mit einer Geldbuße in Höhe von 240 Euro, einer Eintragung ins Verkehrszentralregister und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Darüber hinaus wurde hier ein 30-jähriger Fahrer mit einem PKW Ford mit einer Geschwindigkeit von 131 km/h eingemessen. Nach Toleranzabzug verblieb eine vorwerfbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 47 km/h. Auch dieser Fahrzeugführer muss mit einer erheblichen Geldbuße und einem Fahrverbot rechnen.

Im Jahr 2019 stand die Unfallursache Geschwindigkeit an Platz eins der registrierten Verkehrsunfälle mit Personen- und schweren Sachschäden im Landkreis Vorpommern-Rügen. In diesem Zusammenhang appelliert die Polizei an alle Verkehrsteilnehmer, sich an die vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten zu halten, um sich und andere nicht unnötig in Gefahr zu bringen.