Beeinflusste Fahrer auf der Insel Rügen gestoppt

Bergen auf Rügen (ots). Am 05.02.2021 stellten Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen bei Verkehrskontrollen zwei Fahrzeugführer fest, die vermutlich unter dem Einfluss von Alkohol bzw. berauschenden Mitteln standen. Gegen 7:00 Uhr bemerkten die Beamten bei einer Kontrolle eines PKW Opel in der Gingster Chaussee in Bergen auf Rügen, dass der 65-jährige Fahrzeugführer von der Insel Rügen vor Fahrtantritt vermutlich Alkohol zu sich genommen hat. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0,88 Promille.

Etwa drei Stunden später wurde in der Wendorfer Straße in Garz ein PKW VW angehalten und kontrolliert. Da es beim 31-jährigen Fahrzeugführer, der ebenfalls auf der Insel Rügen wohnt, Anhaltspunkte für einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln gab, wollten die Beamten einen Drogenvortest durchführen. Der Fahrzeugführer versuchte die Beamten zu täuschen, indem er ihnen Wasser anstelle seines Urins zur Überprüfung überreichen wollte. Die Beamten ließen sich jedoch nicht in die Irre führen und am Ende zeigte der Drogenvortest ein positives Ergebnis auf Cannabis und Amphetamin an.

Beiden Fahrzeugführern wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Außerdem untersagten die Beamten ihnen die Weiterfahrt und leiteten jeweils ein Ordnungswidrigkeiten ein. Beide Fahrzeugführer müssen, wenn sich die Ergebnisse des Vortests bei der Blutuntersuchung bestätigen, mit einer Geldbuße in Höhe von mindestens 500 Euro, einem Fahrverbot und der Eintragung von zwei Punkten ins Verkehrszentralregister rechnen.

Nicht genehmigte Musikveranstaltung auf der Insel Rügen verhindert

Bergen auf Rügen (ots). Durch einen Hinweis wurde bereits vor etwa drei Wochen polizeilich bekannt, dass Unbekannte am Wochenende vom 19.09.2020 bis voraussichtlich 20.09.2020 eine nichtgenehmigte Musikveranstaltung auf der Insel Rügen planten, für die sie im Vorfeld über soziale Medien warben, ohne den konkreten Ort zu benennen.

Recherchen erhärteten diesen Verdacht, so dass ein Polizeieinsatz vorbereitet wurde. Nach umfangreichen Ermittlungen konnte der genaue Veranstaltungsort – ein Waldstück in der Nähe von Karnitz bei Garz – ermittelt werden. Der Eigentümer des Waldes hatte keine Kenntnis von dem geplanten Event. Er wurde erst durch die Polizei entsprechend informiert. Aufbauarbeiten hatten zu diesem Zeitpunkt bereits stattgefunden.

Am 19.09.2020 gegen Mittag wurde der Veranstaltungsort durch die Polizei aufgesucht und die Verbotsverfügung der zuständigen Behörde vorangekündigt. Am Nachmittag erhielten die Veranstalter von der Ordnungsbehörde die schriftliche Verbotsverfügung. Die Veranstalter informierten daraufhin die Teilnehmer über die sozialen Medien hinsichtlich der Absage der Veranstaltung und begannen mit dem Abbau.

Die Polizei führte Kontrollen in unmittelbarer Nähe durch und konnte eine Anreise von Teilnehmern unterbinden. In den Abendstunden hatten die Verantwortlichen alles zurückgebaut, sodass der Polizeieinsatz beendet werden konnte.

Bei einer Personenüberprüfung stellte sich zudem heraus, dass gegen einen der vermeintlichen Veranstalter ein offener Haftbefehl aufgrund einer nicht gezahlten Geldstrafe vorlag. Der 42-jährige Deutsche wurde durch Einsatzkräfte in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Verkehrskontrollen decken Verstöße unter anderem bei Zweiradfahrern auf

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Am 03.09.2020 stellten die Polizeibeamten im Landkreis Vorpommern-Rügen im Rahmen von Verkehrskontrollen mehrere Verkehrsdelikte fest. Passend zum Auftakt der themenorientierten Verkehrskontrollen „Zweiradfahrer im Blick“ hielten die Beamten aus dem Polizeihauptrevier Bergen gegen 13:30 Uhr im Lerchenweg in Garz den 21-jährigen Fahrer eines Kleinkraftrades Simson, der seinen Wohnsitz auf der Insel Rügen hat, an. Während der Kontrolle ergaben sich hinreichende Anhaltspunkte, dass der Fahrer illegale Betäubungsmittel konsumiert haben könnte. Die Durchführung eines freiwilligen Drogenvortests zeigte ein positives Ergebnis auf THC. Daraufhin wurde eine Blutprobenentnahme im Polizeihauptrevier Bergen angeordnet.

In Stralsund hielten die Beamten im Frankendamm gegen 23:30 Uhr eine 33-jährige Frau aus der Hansestadt mit einem E-Scooter an. Das Versicherungskennzeichen des E-Scooters war nicht mehr gültig und stellt somit einen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz dar. Darüber hinaus wurde durch einen freiwilligen Atemalkoholtest eine Atemalkoholkonzentration von 0,70 Promille ermittelt.

In Sassnitz wurde ein 34-jähriger Pkw-Fahrer angehalten und kontrolliert. Aufgrund mehrerer Anhaltspunkte wurde ein freiwilliger Drogenvortest durchgeführt. Dieser zeigte positive Ergebnisse auf THC, Amphetamin und Metamphetamin an. Zudem hatte der PKW-Fahrer vor Fahrtantritt Alkohol konsumiert. Bei einem Atemalkoholtest wurde ein Wert von 0,37 Promille ermittelt. Weiterhin ergab sich im Verlauf der Kontrolle der Verdacht, dass der in Sassnitz wohnhafte Mann nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Bei einer Personenabfrage stellte sich heraus, dass zudem ein offener Haftbefehl für den Litauer vorlag. Aus diesem Grund wurde der 34-Jährige zur JVA Stralsund verbracht.

Den Betroffenen bzw. Tatverdächtigen wurden jeweils die Weiterfahrt untersagt und die zuständigen Führerscheinstellen werden in Kenntnis gesetzt. Die Polizeibeamten leiteten die entsprechenden Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren ein.