Zusammenstoß von PKW und Fußgängerin in Bergen auf Rügen

Bergen auf Rügen (ots). Am 17.12.2020 ereignete sich Bergen auf Rügen ein Verkehrsunfall, bei dem ein Fußgänger schwer verletzt wurde. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand bog gegen 17:10 Uhr eine 32-Jährige von der Insel Rügen mit einem PKW VW auf dem Markt nach links auf einen Parkplatz ab. Dabei übersah sie vermutlich einen 65-jährigen Fußgänger und stieß mit diesem zusammen. Der Fußgänger aus Bergen erlitt dabei schwere Verletzungen. Er wurde durch Rettungskräfte in das nahe gelegene Krankenhaus gebracht. Die PKW-Fahrerin blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand kein Sachschaden.

Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und erheblichem Sachschaden

Bergen auf Rügen (ots). Am 16.12.2020 ereignete sich auf der Landesstraße 301 zwischen Bergen auf Rügen und Gingst ein Verkehrsunfall, an dem drei Fahrzeuge beteiligt waren. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand befuhr ein 77-Jähriger mit seinem PKW Hyundai gegen 10:45 Uhr die oben genannte Straße aus Richtung Gingst kommend. Etwa 500 Meter vor dem Abzweig nach Parchtitz-Hof beabsichtigte er zwei vor ihm fahrende PKW zu überholen. Als er auf Höhe des zweiten PKW, einem Mercedes-Benz, war, stieß er mit einem entgegenkommenden PKW Audi zusammen und kollidierte anschließend mit dem PKW Mercedes-Benz, wodurch dieser in die Leitplanke gedrückt wurde. Der 77-Jährige wurde durch Rettungskräfte vorsorglich ins Krankenhaus nach Bergen gebracht. Die 47-jährige Fahrerin des PKW Audi erlitt leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus nach Stralsund gebracht. Auch ihre 14 und 15 Jahre alten Mitfahrerinnen wurden vorsorglich ins Krankenhaus nach Stralsund gebracht. Der 45-jähriger Fahrer des PKW Mercedes-Benz blieb unverletzt. Während der Verkehrsunfallaufnahme wurde der Fahrzeugverkehr für etwa zwei Stunden halbseitig an der Unfallstelle vorbei geleitet. Der PKW Hyundai und der PKW Audi waren aufgrund der Beschädigungen nicht mehr fahrbereit. Beide Fahrzeuge wurden durch Abschleppdienste geborgen. Der Sachschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt.

Anwohner verursacht erst Lärm und greift dann Polizisten an

Bergen auf Rügen (ots). Am 12.12.2020 musste die Polizei in Bergen auf Rügen gleich mehrmals ausrücken, weil ein Anwohner eines Mehrfamilienhauses in Bergen Rotensee Lärm verursachte. Am frühen Morgen gegen 06:15 Uhr wurden die Beamten zum ersten Mal in den Sarnowweg gerufen, stellten zu diesem Zeitpunkt jedoch noch keinen Lärm fest. Etwa eine Stunde später wurden sie erneut zum Einsatzort gerufen. Dieses Mal hatte ein anderer Mieter sich über den Lärm aus der gleichen Wohnung beschwert. Nun belehrten die Beamten den 24-jährigen Mieter und forderten ihn auf, sich so zu verhalten, dass die anderen Anwohner des Mehrfamilienhauses nicht gestört werden. Der Mann zeigte sich einsichtig und gelobte Besserung.

Offensichtlich handelte es sich um eine leere Versprechung, denn gegen 8:40 Uhr mussten die Beamten zum dritten Mal anrücken, weil es in der besagten Wohnung erneut sehr laut war. Der 24-Jährige zeigte sich uneinsichtig. Er verhielt sich aggressiv, schrie die Polizisten an und versuchte einen Beamten zu schubsen. In der weiteren Folge versuchte er einen Beamten körperlich anzugreifen, was jedoch misslang. In der Wohnung befanden sich Betäubungsmittel, die beschlagnahmt wurden. Der 24-Jährige hatte kurz zuvor selbst Betäubungsmittel zu sich genommen, weshalb er dem Notarzt vorgestellt wurde. Im Anschluss wurde er ins polizeiliche Gewahrsam genommen. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

PKW flüchtet vor der Polizei- Fahrer ohne Fahrerlaubnis und alkoholisiert

Bergen auf Rügen (ots). Am 29.11.2020 flüchtete auf der Insel Rügen ein PKW-Fahrer vor der Polizei und verursachte einen Verkehrsunfall. Dabei stellten die Beamten etliche Verstöße fest. Gegen 23:15 Uhr entschlossen sich Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen an der Kreuzung Bundesstraße 196/ Putbuser Chaussee in Bergen auf Rügen einen PKW Chrysler, der sich im Gegenverkehr befand, anzuhalten und zu kontrollieren. Der Fahrzeugführer erhöhte jedoch seine Geschwindigkeit stark und entfernte sich über die Putbuser Chaussee in Fahrtrichtung Putbus und bog dann nach rechts in die Straße der DSF. Dort bog der PKW nach rechts in die Hermann-Matern-Straße, wo er mit zwei parkenden Fahrzeugen kollidierte. Der Fahrzeugführer und sein Beifahrer wollten sich von der Unfallstelle entfernen, konnten jedoch durch die Polizeibeamten daran gehindert werden. Der 25-jährige deutsche Fahrzeugführer stand unter erheblichem Alkoholeinfluss (1,64 Promille) und gab außerdem gegenüber den Polizeibeamten an, dass er zeitnah auch Betäubungsmittel in Form von Cannabis und Kokain konsumiert hatte. Weiterhin ist er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Der PKW Chrysler war nicht zugelassen und die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen gehörten an einen anderen PKW. Ob sie zuvor entwendet wurden muss im Zuge der weiteren Ermittlungen geprüft werden. Sowohl der 25-jährige Fahrzeugführer als auch sein 27-jähriger, ebenfalls alkoholisierter, Beifahrer blieben unverletzt. Beide Männer wohnen auf der Insel Rügen. Ein Arzt entnahm dem Fahrzeugführer eine Blutprobe. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen diverser Delikte aufgenommen.

Ebenfalls am 29.11.2020, konkret um 00:10 Uhr, kontrollierten Beamte der gleichen Dienststelle in Bergen auf Rügen in der Wasserstraße einen PKW VW. Dabei stellte sich heraus, dass der 23-jährige Fahrzeugführer von der Insel Rügen vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht. Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe und die Beamten leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein. Außerdem setzten sie die Führerscheinstelle in Kenntnis. Während der Verkehrskontrolle entdeckten die Beamten im Fahrzeug illegale Betäubungsmittel und beschlagnahmten sie. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Mehrere Verkehrsunfälle mit Verletzten

Insel Rügen/Stralsund (ots). Im Zeitraum vom 20. bis zum 22.11.2020 ereigneten sich im Bereich der Insel Rügen und Stralsund mehrere Verkehrsunfälle, bei denen Menschen verletzt wurden. So stürzte am frühen Freitagabend, dem 20.11.2020, ein Radfahrer auf dem Radweg entlang der B96 bei Augustenhof. Der 26-jährige Fahrradfahrer, der gegen 17:40 Uhr in Richtung Sassnitz unterwegs war, wurde nach gegenwärtigen Erkenntnissen von einem entgegenkommenden Fahrzeug derart geblendet, dass er die Kontrolle über sein Zweirad verlor und stürzte. Dabei zog er sich auch leichte Verletzungen am Kopf zu. Der 26-Jährige trug zu seinem eigenen Schutz einen Fahrradhelm, was möglicherweise schlimmere Verletzungen verhinderte. Er wurde zur weiteren ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gefahren.

Sonntagmittag kam es in der Ringstraße in Bergen auf Rügen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fußgänger und zwei ihm entgegenkommenden Fahrradfahrern. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ging der 43-Jährige mit seinem angeleinten Hund auf dem Gehweg in Richtung Tilzower Kreuzung spazieren. Auf der Ringstraße kamen ihm die beiden 34 und 39 Jahre alten Radfahrer entgegen, die in Richtung Dammstraße unterwegs waren. Als sich die drei Beteiligten begegneten, erschrak der Hund plötzlich und stieß mit dem 34-Jährigen zusammen, der daraufhin zu Boden fiel. Der nachfolgende 39 Jahre alte Radfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und stürzte ebenfalls. Beide Radfahrer erlitten leichte Verletzungen.

Ebenfalls leichte Verletzungen zogen sich am Freitagabend zwei Pkw-Insassen zu. Der 37-jährige Fahrer befuhr kurz nach 19:00 Uhr die Ortschaft Schmedshagen. Kurz vor dem Ortsausgang in Richtung Kreisverkehr L213 querte ein Tier die Fahrbahn des Nissan-Fahrers. Beim Versuch, dem Tier auszuweichen, kam der Pkw von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Sowohl der Fahrer als auch seine 31-jährige Beifahrerin wurden anschließend in ein Krankenhaus gefahren. Der Pkw musste abgeschleppt werden, da er nicht mehr fahrbereit war. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt.

Polizeieinsätze auf der Insel Rügen im Zusammenhang mit der Durchsetzung der Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern

Insel Rügen (ots). Am vergangenen Wochenende führte das Polizeihauptrevier Bergen zwei Einsätze durch, um die ministeriellen Festlegungen der Corona-Landesverordnung MV durchzusetzen.

So erhielt die Polizei am 13.11.2020 gegen 21:45 Uhr den Hinweis darauf, dass eine Personengruppe aus anderen Bundesländern für die Durchführung eines Seminars unter dem Motto: „Angst vor dem Tod durch Corona“ in einer Ferienanlage in der Gemeinde Altefähr angereist ist. Für die eingesetzten Beamten des Polizeihauptrevieres Bergen bestätigte sich der Sachverhalt. Entsprechend der Einreisebestimmungen der Corona-Landesverordnung MV wurden die insgesamt sieben Teilnehmer des Seminars aufgefordert, Mecklenburg-Vorpommern bis zum Folgetag, um 09:00 Uhr, wieder zu verlassen, da für sie keine Ausnahmetatbestände im Sinne der Landesverordnung begründet werden konnten. Dieser Aufforderung kamen die sieben Männer und Frauen im Alter zwischen 33 und 61 Jahren, die aus dem Raum Berlin, Hamburg und Brandenburg stammen, nicht nach. Vielmehr gaben sie am Samstagvormittag an, nunmehr eine Versammlung in geschlossenen Räumen unter dem o.g. Motto abzuhalten. Ein daraufhin beim Verwaltungsgericht Greifswald eingereichter Eilantrag eines von der Gruppe beauftragten Rechtsanwaltes wurde per Beschluss des Verwaltungsgerichtes abgelehnt. So entschied der zuständige Richter am frühen Samstagnachmittag, dass die polizeiliche Verfügung zur umgehenden Abreise aus MV rechtmäßig sei. Diese Entscheidung wurde der Personengruppe durch einen Vertreter des Landkreises Vorpommern-Rügen mitgeteilt. Doch der Rechtsanwalt legte daraufhin Beschwerde ein. Nach erfolgter Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichtes Greifswald beim Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern folgte der dortige zuständige Richter am Samstagabend der zu vorigen Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Greifswald. Die Beschwerde des Rechtsanwaltes wurde zurückgewiesen und die polizeiliche Verfügung ebenfalls als rechtmäßig beurteilt. Daraufhin kamen die Teilnehmer der Abreiseaufforderung am Abend des 14.11.2020 nach. Das Polizeihauptrevier Bergen leite in dem Zusammenhang die entsprechenden Ordnungswidrigkeitsanzeigen gegen die sieben Seminarteilnehmer/-innen sowie gegen den Verantwortlichen der Ferienanlage, einen 27-Jährigen aus der Region, ein.

In einem zweiten Fall kam es am Freitagnachmittag gegenüber einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen zu einem Platzverweis, als die Bergener Polizeibeamten den Hinweis auf eine sogenannte „Corona-Party“ in dem Wäldchen nahe der Bergener Calandstraße erhielten. Gegen 16:45 Uhr wurden die insgesamt 24 Mädchen und Jungen zusammen angetroffen. Zwei 14- und 16-Jährige standen unter dem Einfluss von Alkohol. Sie wurden von den Beamten an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Gegen die restlichen Kinder und Jugendlichen erging ein Platzverweis.
Die Beamten leiteten die entsprechenden Ordnungswidrigkeitsanzeigen ein, da gemäß der Corona-Landesverordnung MV Zusammenkünfte und Ansammlungen wie Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen untersagt sind. Eine Ordnungswidrigkeitsanzeige nach dem Jugendschutzgesetz gegen Unbekannt im Zusammenhang mit dem Alkoholkonsum der beiden Jugendlichen wurde ebenfalls eingeleitet.

Zeugenaufruf nach Diebstahl von Leergut

Bergen auf Rügen (ots). Bereits in der Zeit vom 09.11.2020, 12:00 Uhr bis zum 10.11.2020, 06:00 Uhr entwendeten bisher Unbekannte 33 Kästen mit Leergut von einem LKW in der Ruschwitzstraße in Bergen auf Rügen. Der Schaden beläuft sich auf etwas mehr als 100 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen. Wer Angaben zur Tat oder dem bzw. den Täter(n) machen kann, wird gebeten sich während der Geschäftszeit unter der Telefonnummer 03838/810221 an die Kriminalpolizei oder zu jeder Zeit an die Polizei in Bergen unter der Telefonnummer 03838/ 8100 zu wenden.

Zeugenaufruf zu Pkw-Brand in Bergen auf Rügen

Bergen auf Rügen (ots). In Bergen auf Rügen geriet in der vergangenen Nacht vom 12. zum 13.11.2020 ein Pkw Opel in Brand. Die Ermittlungen zur möglichen Brandursache dauern gegenwärtig noch an. Die Kriminalpolizei erhofft sich Hinweise von Zeugen. So bemerkte eine aufmerksame Anwohnerin kurz nach 2:00 Uhr den brennenden Pkw, der in der Straße der DSF gegenüber eines dortigen Einkaufsmarktes abgestellt war. Sie informierte umgehend Polizei und Feuerwehr. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr löschten den Brand. Durch das Feuer wurde der Opel völlig zerstört. Er musste im Anschluss durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Durch die Hitze wurde auch ein danebenstehender Pkw Audi in Mitleidenschaft gezogen. Der am Audi entstandene Sachschaden wird auf rund 2.000 Euro geschätzt.
Am Opel entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Kriminaldauerdienst Stralsund hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen und bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer sachdienliche Hinweise in diesem Zusammenhang geben kann, z.B. zu auffälligen Personenbewegungen, der wird gebeten, sich bei der Polizei in Bergen auf Rügen (03838/8100) zu melden.

Diebstahl von 1.000 Litern Kraftstoff

Bergen auf Rügen/Ribnitz-Damgarten (ots). Wie der Polizei in Bergen auf Rügen und in Ribnitz-Damgarten am frühen Morgen des 11.11.2020 angezeigt wurde, stahlen bislang unbekannte Täter in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch rund 1.000 Liter Diesel aus abgestellten Baumaschinen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in den Fällen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.

So wurden von einer Baustelle an der Landesstraße 23 nahe Böhlendorf im Zeitraum vom 10.11.2020, 18:00 Uhr bis zum nächsten Morgen gegen 7:00 Uhr aus drei Baumaschinen insgesamt 200 Liter Diesel gestohlen. Auch im Bereich der Landesstraße 296, Abfahrt Zirkow Hof schlugen Diebe in der Nacht zu Mittwoch zu. Dort griffen der oder die bislang Unbekannten zwei Baumaschinen auf der dortigen Baustelle an und entwendeten insgesamt 800 Liter Dieselkraftstoff sowie zwei 12-Volt-Batterien. Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich gegenwärtig auf rund 1.700 Euro.

Bereits am vergangenen Wochenende wurde diese Baustelle bei Zirkow Hof und die nahe gelegene Baustelle bei Stönkvitz durch Unbekannte aufgesucht. Aus zwei Containern entwendeten die Täter Werkzeuge und aus einem Radlader rund 100 Liter Dieselkraftstoff.

Die Kriminalpolizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer in diesem Zusammenhang sachdienliche Hinweise zu den möglichen Tätern oder auffälligen Fahrzeugbewegungen in den jeweiligen Bereichen geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Bergen auf Rügen (03838/8100), der Polizei in Ribnitz-Damgarten (03821/8750) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Polizei stellt flüchtenden Verkehrssünder auf Rügen

Bergen auf Rügen (ots). Am 27.10.2020 stellten Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen einen Verkehrssünder, nachdem er zuvor versuchte, sich durch Flucht einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Gegen 16:45 Uhr bemerkten die Beamten auf der Landesstraße 301 zwischen Bergen und Putbus im Gegenverkehr einen PKW Mercedes-Benz, an dessen Steuer ein 28-jähriger Deutscher saß, von dem bekannt war, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Die wurde dem Mann von der Insel Rügen aufgrund von Betäubungsmittelkonsum durch die Führerscheinstelle entzogen. Die Beamten wendeten, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Der in Richtung Bergen fahrende PKW Mercedes-Benz beschleunigte daraufhin stark und geriet aus dem Sichtfeld der Beamten. In einem Wohngebiet in Bergen sprachen mehrere Zeugen die Polizeibeamten an und wiesen auf den zuvor geflüchteten PKW hin. Während seiner Flucht soll der Fahrzeugführer laut Zeugenaussagen mit hoher Geschwindigkeit durch das Wohngebiet gefahren sein und dabei auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Nach kurzer Zeit konnten die Beamten zuerst das mittlerweile parkende Fahrzeug feststellen und dann auch den Fahrzeugführer, der sich in einem Gebüsch versteckt hatte.

Während der polizeilichen Maßnahmen stellten die Beamten Anhaltspunkte für einen erneuten zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln bei dem Fahrzeugführer fest. Aus diesem Grund entnahm ein Arzt dem Mann eine Blutprobe. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gegen den 28-Jährigen ein. In diesem Zusammenhang werden Zeugen, die den PKW Mercedes-Benz während der Flucht gesehen haben oder sogar gefährdet wurden, gebeten, sich bei der Polizei in Bergen unter der Telefonnummer 03838-8100 oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.