Bergen auf Rügen (ots). Am 02.02.2021 stoppten Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen auf der Bundesstraße 196 einen erheblich alkoholisierten Fahrzeugführer. Die Beamten stellten gegen 6:40 Uhr am Kreisverkehr zwischen Teschenhagen und Bergen, wo die Landesstraße 296 und die Bundesstraße 96 aufeinander treffen, einen PKW Citroen fest, der auffällig langsam in Schlangenlinien fuhr. Aus diesem Grund entschlossen sie sich, das Fahrzeug anzuhalten und einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der besagte PKW fuhr auf die B 196 weiter in Fahrtrichtung Bergen. Kurz vor Bergen stoppten die Beamten den PKW. Fahrzeugführer war ein 36-Jähriger, der in Putbus wohnt und auf der Insel Rügen arbeitet. Er war sichtlich alkoholisiert. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,57 Promille. Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe und die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein. Sie leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen den 36-Jährigen ein, der nach eigener Auskunft auf dem Weg zu seiner Arbeitsstätte war.
Kategorie: Verkehr
Polizei stoppt Raser auf der Insel Rügen
Bergen auf Rügen (ots). Am 27.01.2021 führten Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen auf der Landesstraße 293 in der Ortschaft Karow eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Dabei stellten sie in etwa 1,5 Stunden Kontrollzeit insgesamt 18 Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. Ein 52-jähriger Mann aus Bergen auf Rügen war mit seinem PKW Mercedes-Benz bei erlaubten 50 km/h mit gemessenen 94 km/h unterwegs. Nach Abzug der gesetzlich vorgeschriebenen Toleranz verbleibt eine vorwerfbare Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um 41 km/h. Der Fahrzeugführer muss nun mit einem Fahrverbot von einem Monat, der Eintragung von zwei Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg und einer Geldbuße in Höhe von mindestens 200 Euro rechnen.
Kleintransporter fährt auf Polizeibeamten zu
Dierhagen (ots). Am 21.01.2021 führten Beamte vom Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Grimmen in der Zeit von 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr in Dierhagen-Ost eine stationäre Geschwindigkeitskontrolle durch. Hintergrund sind die Verkehrsunfallzahlen im Bereich der Landesstraße 21 in den letzten Monaten und Jahren. In den Jahren 2018 bis 2020 ereigneten sich allein zwischen Wustrow und Dierhagen 120 Verkehrsunfälle, bei denen 28 Verkehrsteilnehmer verletzt und eine Person (im Jahr 2020) getötet wurde.
Während dieser Geschwindigkeitskontrolle wurde um 11:31 Uhr durch das Messgerät ein Kleintransporter Hyundai mit einer Geschwindigkeit von 106 km/h bei erlaubten 80 km/h eingemessen. Das Fahrzeug setzte seine Fahrt zunächst fort, kehrte jedoch gegen 11:45 Uhr zurück zur Kontrollstelle. Der 59-jährige Fahrzeugführer aus Ribnitz-Damgarten stellte seinen Kleintransporter so ab, dass weitere Geschwindigkeitsmessungen nicht möglich waren und stieg aus. Er begutachtete das Messgerät, machte Fotos und stieg anschließend wieder in sein Fahrzeug. Als die Polizeibeamten die Identität des Mannes feststellen wollten, startete er den Motor und fuhr auf einen 59-jährigen Polizeibeamten zu. Dieser musste zur Seite springen und wurde trotzdem durch den linken Außenspiegel des Fahrzeugs am Arm getroffen. Der Polizeibeamte ist zunächst nicht dienstfähig.
Der 59-Jährige flüchtete anschließend in Richtung Wustrow. Durch eine sofortige Einbeziehung anderer Funkstreifenwagen konnte er jedoch kurze Zeit später durch Beamte vom Polizeirevier Barth in der Ortschaft Ahrenshoop angehalten und kontrolliert werden. Während der Verkehrskontrolle zeigte sich der Fahrzeugführer unkooperativ. Die Beamten stellten seine Identität fest und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, wegen Verdachts eines täglichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ein.
Bei der Geschwindigkeitskontrolle in Dierhagen-Ost wurde die Geschwindigkeit von etwa 600 Kraftfahrzeugen gemessen. Insgesamt 36 Kraftfahrzeuge überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Ein Fahrzeugführer war so schnell unterwegs, dass er nun mit einem Fahrverbot rechnen muss.
Ermittlungen wegen des Verdachts einer Verkehrsstraftat in Ribnitz-Damgarten
Ribnitz-Damgarten (ots). Am vergangenen Wochenende kam es in Ribnitz-Damgarten zu einem Polizeieinsatz im Zusammenhang mit einem erheblichen Verkehrsverstoß. Am späten Samstagabend (16.01.2021) gegen 23:50 Uhr teilte ein Bürger aus Ribnitz-Damgarten der Polizei mit, dass es im Bereich des Marktes zu starkem Lärm durch Hupkonzerte von PKW, lauter Musik aus Kraftfahrzeugen und Aufheulen von Fahrzeugmotoren kommt. Zuvor gab es in den Monaten Dezember 2020 und Januar
2021 bereits Polizeieinsätze nach ähnlichen Beschwerden. Bei einer Überprüfung wurden teilweise mehr als zehn Kraftfahrzeuge im Stadtgebiet festgestellt, die in Kolonne fuhren und Verkehrsordnungswidrigkeiten begingen. Als Polizeibeamte gegen 03:00 Uhr eine Verkehrsordnungswidrigkeit ahnden wollten, entfernte sich ein PKW mit hoher Geschwindigkeit über die Klockenhäger Straße in Fahrtrichtung Klockenhagen. Während der Nacheile verhinderte ein anderer PKW BMW durch verkehrswidriges Verhalten und deutliches Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit die Ahndung der zuvor genannten Ordnungswidrigkeit eines anderen Fahrzeugführers. In der Ortslage Klockenhagen stoppte der PKW BMW. Der Führerschein des 19-jährigen deutschen Fahrzeugführers aus der Gemeinde Marlow wurde bei der folgenden Verkehrskontrolle beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen aller in Betracht kommenden Delikte.Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit war sowohl in den Jahren 2019 als auch 2020 im Landkreis Vorpommern-Rügen die Hauptursache bei Verkehrsunfällen mit Personen- und schweren Sachschäden. Die Polizei weist hier noch einmal darauf hin, dass bei Nichteinhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und daraus resultierenden Verkehrsunfällen teilweise auch unbeteiligte Menschen schwer verletzt oder gar getötet werden können.
Alkoholisierter Fahrzeugführer ohne Fahrerlaubnis gestellt
Barth (ots). In den frühen Morgenstunden des 12.01.2021 stellten Beamte vom Polizeirevier Barth während der Streifentätigkeit einen Verkehrsverstoß fest. Gegen 2:30 Uhr kontrollierten die Beamten in der Ernst-Thälmann-Straße in Velgast einen PKW Mercedes-Benz. Dabei stellte sich heraus, dass der 31-jährige deutsche Fahrzeugführer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Außerdem war er erheblich alkoholisiert. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,04 Promille. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und der Trunkenheit im Verkehr.
Wiederholtes Fahren ohne Fahrerlaubnis auf der Insel Rügen
Bergen auf Rügen (ots). Am vergangenen Wochenende wurde ein 65-Jähriger ohne Fahrerlaubnis auf der Insel Rügen zwei Mal gestoppt. Zunächst kontrollierten Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen den 65-jährigen Deutschen in der Alleestraße in Putbus am 08.01.2021 gegen 16:20 Uhr, als er mit einem Traktor und Anhänger ohne erforderliche Kennzeichen fuhr. Bei der Überprüfung des Gespanns stellte sich heraus, dass die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit des Traktors mehr als 6 km/h beträgt und damit eine Zulassungspflicht besteht und der Fahrzeugführer eine Fahrerlaubnis benötigt. Diese wurde ihm jedoch entzogen. Weiterhin war die Ladung auf dem Anhänger nicht ausreichend gesichert. Dem Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt und er wurde über die Folgen seines Handelns belehrt.
Am Folgetag (09.01.2021) stellten Beamten der selben Dienststelle gegen 10:30 Uhr das gleiche Gespann erneut in der Ringstraße in Bergen auf Rügen ohne Kennzeichen fest. Fahrzeugführer war wieder der 65-Jährige Mann von der Insel Rügen. Eine Weiterfahrt wurde dem Mann erneut untersagt und die entsprechenden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Kriminalpolizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, der Abgabenordnung sowie des Kraftfahrzeugsteuergesetzes gegen den 65-Jährigen.
Diverse Verkehrsverstöße bei Kontrollen festgestellt
Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Am 04.01.2021 deckten Beamte der Polizeiinspektion Stralsund bei Verkehrskontrollen mehrere Verstöße auf. In Stralsund wurde gegen 06:45 Uhr in der Wasserstraße ein PKW VW angehalten und kontrolliert. Bei der Kontrolle stellten die Beamten Anzeichen für einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln beim 22-jährigen Fahrzeugführer fest. Aus diesem Grund entnahm ein Arzt dem Stralsunder eine Blutprobe, welche nun durch die Rechtsmedizin untersucht wird.
Ebenfalls in Stralsund, konkret im Carl-Heydemann-Ring, kontrollierten Polizeibeamte gegen 14:10 Uhr einen PKW Opel. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 36-jährige Fahrzeugführer aus der Gemeinde Prohn gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und auch schon mehrfach beim Führen eines Kraftfahrzeuges ohne erforderliche Fahrerlaubnis festgestellt wurde. Darüber hinaus hatte der 36-Jährige im Vorfeld vermutlich Betäubungsmittel konsumiert. Ein Vortest zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis an. Auch hier entnahm ein Arzt dem Fahrzeugführer eine Blutprobe.
Beamte vom Polizeirevier Sassnitz bemerkten gegen 11 Uhr in Binz in der Bahnhofstraße einen Mercedes-Benz, dessen Fahrer während der Fahrt unerlaubt telefonierte. Um die festgestellte Ordnungswidrigkeit zu ahnden, stoppten sie das Fahrzeug. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der 41-jährige Fahrzeugführer von der Insel Rügen vermutlich auch zeitnah Betäubungsmittel konsumiert hatte. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf mehrere Wirkstoffe, weshalb auch hier ein Arzt dem Mann eine Blutprobe entnahm.
In allen Fällen wird nun wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt und die zuständigen Führerscheinstellen erhielten Kenntnis. Gegen den 36-Jährigen aus der Gemeinde Prohn wird darüber hinaus noch wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
Gefälschtes Dokument bei einer Verkehrskontrolle in Schmedshagen
Barth (ots). Am 15.12.2020 stellten Beamte vom Polizeirevier Barth bei einer Verkehrskontrolle ein gefälschtes Dokument fest. Gegen 12:00 Uhr kontrollierten sie in der Stralsunder Straße in Schmedshagen einen VW Transporter, dessen Fahrzeugführer den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt während der Fahrt nicht angelegt hatte. Der 39-jährige deutsche Mann aus der Gemeinde Niepars zeigte den Beamten ein Dokument vor, aus dem hervorging, dass er von der Pflicht, den Sicherheitsgurt anzulegen, entbunden ist. Den Beamten kamen Zweifel an der Echtheit des Dokuments, sodass sie entsprechende Nachforschungen anstellten. Dabei erhärtete sich der Verdacht, dass es sich um eine Fälschung handeln könnte. Die Beamten stellten das Dokument sicher und leiteten gegen den 39-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung ein. Seit dem 01.01.1976 gibt es in Deutschland eine gesetzlich vorgeschriebene Pflicht zum Anlegen des Sicherheitsgurtes während der Fahrt. Diese ist in Paragraph 21a der Straßenverkehrsordnung (StVO) geregelt. Hier werden auch einige Ausnahmen, wie zum Beispiel das Fahren mit Schrittgeschwindigkeit auf Parkplätzen, benannt. Außerdem können Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen bei der Straßenverkehrsbehörde einen schriftlichen Antrag zur Befreiung von der Gurtpflicht stellen. Dem Antrag ist eine ärztliche Bescheinigung beizufügen, aus der hervorgeht, dass die Gurtpflicht die Gesundheut in großem Maße beeinträchtigen würde. Eine Gurtbefreiung kann zeitlich begrenzt ausgestellt werden oder auch unbefristet, wenn es sich um einen nicht besserungsfähigen Dauerzustand handelt. Darüber hinaus sind Menschen mit einer Körpergröße von weniger als 150 Zentimetern von der Gurtanlegepflicht befreit.