Mit 125 km/h durch Niepars

Niepars (Nordvorpommmern). Am 01.07.2008 gegen 6:30 Uhr stoppte eine Videowagenbesatzung der Inspektion Zentrale Dienste Stralsund in Niepars einen rasenden Krad-Fahrer. Der 29-jährige Stralsunder fiel den Beamten durch seine rasante Fahrweise auf, so dass sie sich „dranhängten“. Bei der Videodokumentation fuhr der Krad-Fahrer mit 125 km/h durch die Ortschaft Niepars. Erlaubt waren 50. Der Yamaha-Fahrer muss mit drei Monaten Fahrverbot und 275 Euro Bußgeld rechnen. Zur seiner Fahrweise meinte er: „Es tut mir leid.“

Rasender LKW auf der Stralsunder Ortsumgehung

Stralsund. Dass Pkw auf der Ortsumgehung und dem Rügenzubringer teilweise recht flink unterwegs sind, gehört für die Videowagenbesatzungen der Polizeidirektion Stralsund zum Alltag. Wenn aber ein 40-Tonner-Lkw den 100 km/h fahrenden Videowagen rasant überholt, gibt es bei den Beamten doch schon erstaunte Gesichter. Am Nachmittag des 27.02.2008 trieb ein 28-Jähriger Fahrer seinen im Landkreis Bad Doberan zugelassenen Sattelzug auf 127 km/h – 80 hätte er auf der Kraftfahrtstraße fahren dürfen. Als Begründung gab der 28-Jährige Termindruck an, er müsse um 18:00 Uhr eine Ladung in Rostock übernehmen. Um den gesetzlich vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzer auszutricksen, hatte er eine defekte Sicherung eingesetzt.

Der Sattelzug scherrt wieder ein, nachdem er einen einen Transporter mit Anhänger überholt hat. Foto: PD Stralsund

Über 200 – Raser auf B96 gestoppt

Stralsund/B96. Am Freitagvormittag gegen 8:30 Uhr raste auf der Bundesstraße 96 von Stralsund in Richtung Autobahn 20 ein Pkw Seat mit über 200 km/h. Der Pkw fiel den Beamten durch seine rasante Fahrweise sofort auf und sie entschlossen sich, diesem zu folgen. Streckenweise war der Seat mit weit über 200 km/h unterwegs. Einige Kilometer weiter stoppten die Beamten den Pkw. Der 27-Jährige Fahrer aus Münster äußerte sich nicht, warum er derart schnell fuhr. Abzüglich der Toleranzen werden ihm 195 km/h vorgehalten, also eine Überschreitung um 95 km/h über die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Drei Monate Fahrverbot, vier Punkte und ein Bußgeld in Höhe von 375 Euro kommen jetzt auf den jungen Mann zu.

Mit 170 über die Insel Rügen

Rügen. Am frühen Donnerstagmorgen versuchte ein 28-Jähriger Greifswalder mit einem entwendeten Pkw den Polizeibeamten der Stadt Stralsund und der Insel Rügen zu entkommen. Gegen 1:20 Uhr ging in der Einsatzleistelle über Notruf von einem Zeugen die Meldung ein, dass sich ein Pkw Toyota mit hoher Geschwindigkeit in Schlangenlinien aus Richtung Greifswald der Hansestadt Stralsund nähert. Die eingesetzten Beamten sahen den Pkw in geschilderter Weise ankommen.Haltesignale missachtete der Fahrer und setzte die Fahrt unvermindert in Richtung Rügen fort. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf und informierten die Kollegen auf Rügen. Nun raste der 28-Jährige kreuz quer über die Insel Rügen. Er missachte Stoppzeichen, Anhalteaufforderungen und Verkehrsvorschriften massiv. Dabei fuhr er ständig in einem sehr hohen Tempo, z.B. durch die Ortschaft Samtens mit ca. 170 km/h. Außerhalb von Ortschaften war die gefahrene Geschwindigkeit teilweise noch höher. In Bergen konnten die Polizeibeamten durch umsichtiges und hervorragendes taktisches Handeln den Flüchtenden so kanalisieren, dass er schließlich von der Fahrbahn abkam und gegen einen Hydranten prallte. Hiernach war der Pkw nicht mehr fahrbereit. Anschließend flüchtete der Greifswalder zu Fuß weiter. Er kam aber nicht weit, denn die verfolgenden Beamten holten ihn schnell ein und nahmen diesen schließlich in Gewahrsam. Bei den folgenden Prüfhandlungen stellte sich heraus, dass der 28-Jährige Greifswalder nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, er einen Atemalkohol hatte, der einer Blutalkoholkonzentration von 1,88 Promille entsprechen würde und der Pkw in Greifswald gestohlen gemeldet war. Nach der Ingewahrsamnahme ordneten die Beamten eine Blutprobenentnahme an. Außerdem erstatteten sie Anzeigen wegen des Verdachtes der Straßenverkehrsgefährdung, des Diebstahls und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Bis zum Mittag blieb der Tatverdächtige, der der Polizei vielfach einschlägig bekannt ist, im Gewahrsam. In seiner Vernehmung ließ er sich nicht zum Sachverhalt ein. Die Beamten im Kriminalkommissariat Bergen führen die Ermittlungen.

Manipuliertes Krad fuhr 131 km/h

Stralsund. Mit einem technisch frisierten Leichtkraftrad Agusta waren am 29.09.2007 zwei 16-Jährige auf dem Rügenzubringer unterwegs. Die 125 ccm-Maschine fährt sonst 80 km/h. Die beiden Neubrandenburger hatten Pech. Ein Videowagen stellte gegen 14:50 Uhr eine Geschwindigkeit von 131 km/h fest. Damit endete die Fahrt in Stralsund und musste mit dem Zug fortgesetzt werden, weil die Beamten das Krad sicherstellten. Die aufgemotzte Maschine wird in der kommenden Woche von einem Gutachter überprüft. Gegen den Fahrer wurde Strafanzeige wegen des Fahrens ohne entsprechende Führerscheinklasse gestellt.

Videowagen Leichtkraftrad Agusta

Einmal wie die Großen?

Trinwillershagen (Nordvorpommern). In der Nacht von Sonnabend zu Sonntag wurde einem 23-Jährigen Hamburger sein Übermut zum Verhängnis. Gegen 00:50 Uhr befuhr er zusammen mit seinem 19-Jährigen Beifahrer im sportlichen Fahrstil mit seinem Porsche die B 105 aus Richtung Ribnitz-Damgarten nach Stralsund. Nach Angaben eines Zeugen beschleunigte er auf 150 km/h, wollte dem stationären Blitzer in Trinwillershagen ausweichen und fuhr auf den linken Fahrstreifen. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug drehte sich leicht und schlitterte gut 50m weit. An dieser Stelle setzte eine senkrecht in der Erde steckende Eisenbahnschiene dem Schlittern ein Ende, das Fahrzeug durchquerte einen Graben, hob ab und schlug 20 Meter entfernt direkt neben der Fahrbahn auf. Der Beifahrer konnte das Wrack leicht verletzt verlassen. Der Fahrer wurde mit schweren Kopfverletzungen in das Klinikum nach Stralsund gebracht. Geblitzt wurde der Porschefahrer trotzdem.

Kraftfahrer unter Drogen liefert sich Verfolgungsfahrt

Teschenhagen (Rügen). Ein als Drogenkonsument bekannter 33-Jähriger Rüganer hat sich am 28.05.2007 eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Die über mehr als 30 Kilometer andauernde Jagd begann gegen 17:40 Uhr, als der Mann mit seinem geliehenen Golf auf der B 96 bei Teschenhagen eine Funkstreife überholte. Anhaltesignale, Blaulicht und Sirene wurden von ihm ignoriert. Die rasante Fahrt ging außerorts mit bis zu 160 km/h und innerorts mit cirka 80 km/h über die Gingster Kreuzung, durch Gademow, Thesenvitz in Richtung Rappin. In der Nähe des Abfahrt Schweikvitz gab der 33-Jährige entnervt auf. Als Begründung für seine Flucht gab er an, vor Fahrtantritt einen Joint geraucht zu haben und nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein. Ein Drogenschnelltest im Revier war positiv. Gegen den Rüganer wurde Strafanzeige wegen Verkehrsgefährdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet.

Fahranfänger zu schnell unterwegs

Stralsund. Der Verkehrsüberwachungsdienst hat am 15.04.2007 gegen 15:20 Uhr einen Motorradfahrer mit 93 km/h auf dem Grünhufer Bogen gestoppt. Der 18-Jährige Fahranfänger aus Greifswald war nicht nur zu schnell unterwegs. Die Kontrolle brachte auch zu Tage, dass die Drosselung der Motorleistung seiner Honda „Montesa“ entfernt worden war. Sein Führerschein auf Probe wurde eingezogen, das Motorrad für ein Gutachten sichergestellt. Zudem erstatteten die Beamten Strafanzeige.

Videowagenbesatzung stellt betrunkenen Autofahrer

Stralsund. Ein Videowagen der Stralsunder Polizei hatte am Abend des 06.03.07 einen BMW im Visier der mit bis zu 160 km/h über den Rügenzubringer B96 in Richtung Stralsund „donnerte“. Der 40-Jährige Fahrer aus einer Kleinstadt bei Hannover war nicht nur zu schnell, bei ihm wurden bei der Kontrolle gegen 19:30 Uhr auch 1,52 Promille Atemalkohol festgestellt. Damit war die Fahrt zu Ende, sein Führerschein wurde sichergestellt.

20-Jähriger Raser mit Laserpistole abgeschossen

Stralsund. In der vergangenen Nacht vom 15. auf den 16. Februar führten Beamte der Inspektion Zentrale Dienste (IZD) Stralsund eine Geschwindigkeitsmessung auf dem Rügendamm durch. Erlaubt sind hier Geschwindigkeiten von 60 km/h. Gegen Mitternacht wurde ein 20-Jähriger Rüganer aus Richtung Rügen mit 145 km/h gemessen. Der Rüganer äußerte erstaunt zu den Beamten dass sein Tacho nur 80 km/h angezeigt hat. Ein weiterer Fahrzeugführer wurde aus Richtung Rügen mit 89 km/h gemessen.