Stralsund (ots). In den frühen Morgenstunden des vergangenen 11.12.2020 kam es auf dem Dänholm in Stralsund zu einer Raubstraftat. Nach umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei erließ der zuständige Amtsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stralsund am Samstag Haftbefehl gegen insgesamt fünf Tatverdächtige. Die fünf Männer im Alter zwischen 19 und 42 Jahren wurden noch am Wochenende an eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen erhielt die Polizei am Freitag gegen 1:00 Uhr die Information, dass in der Rudenstraße mehrere vermummte Personen aus einem Auto stiegen und in ein Mehrfamilienhaus gingen. Als Polizeibeamte am Ereignisort eintrafen, zeigten ein 27-Jähriger und eine 24-Jährige an, dass ihnen soeben aus der Wohnung eine größere Summe Bargeld geraubt wurde. Dabei führten die Täter offenbar einen waffenähnlichen Gegenstand sowie eine Eisenstange mit sich. Gemeinsam mit Beamten der Bundespolizeiinspektion Stralsund gelang es den eingesetzten Beamten der Polizeiinspektion Stralsund im Rahmen der Nahbereichsfahndung, vier Tatverdächtige anzutreffen und vorläufig festzunehmen. Im Zuge der weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen konnte ebenfalls ein Tatverdacht gegen einen weiteren 19-Jährigen begründet werden, der am 12.12.2020 gegen 19:30 Uhr in Stralsund festgenommen werden konnte.
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Gemeinsamer Polizei- und Rettungseinsatz in Stralsund
Stralsund (ots). In der Nacht von Dienstag zu Mittwoch, dem 09.12.2020, kam es vor der Stralsunder Schule „IGS Grünthal“ zu einem gemeinsamen Einsatz von Feuerwehr und Kräften des Polizeihauptrevieres Stralsund sowie des Autobahn- und Verkehrspolizeirevieres Grimmen. Grund war die Meldung der Integrierten Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen gegen 23:20 Uhr über einen möglichen Brand im Bereich der Photovoltaikanlage der Schule. Die umgehend alarmierten Einsatzkräfte sperrten den Bereich vor der Schule ab. Eingesetzt waren insgesamt drei Funkstreifenwagenbesatzungen. Die Kameraden der Stralsunder Feuerwehr, die bereits vor dem Eintreffen der Polizei vor Ort waren, konnten jedoch kein Feuer ausmachen. Nach gegenwärtigen Erkenntnissen wird davon ausgegangen, dass es sich bei den wahrgenommenen vermeintlichen Funken des Hinweisgebers um Spiegelung einer anderen Lichtquelle handelte, wie beispielsweise Weihnachtsdekoration, Laser o.ä.. Ein Brand konnte definitiv ausgeschlossen werden, so dass die Sperrung gegen 23:45 Uhr wieder aufgehoben werden konnte und der Einsatz beendet wurde.
Verkehrsunfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluss in Stralsund
Stralsund (ots). Am 07.12.2020 ereigneten sich in Stralsund zwei Verkehrsunfälle, bei denen Fahrzeugführer unter Alkohol- bzw.
Drogeneinfluss standen. Gegen 7:15 Uhr stieß ein 84-jähriger Stralsunder aus bislang unbekannter Ursache in der Rostocker Chaussee mit seinem PKW Toyota mit einem entgegenkommenden LKW Daimlerchrysler zusammen, als er nach links in die Straße Am Feldrain abbiegen wollte. Der 84-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde durch Rettungskräfte ins Krankenhaus gebracht. Der 49-jährige LKW-Fahrer und sein 17-jähriger Beifahrer, beide aus der Gemeinde Niepars, blieben unverletzt. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Es entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro. Bei der Verkehrsunfallaufnahme stellte sich heraus, dass der LKW-Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 0,52 Promille. Ein Arzt entnahm dem 49-Jährigen eine Blutprobe und die Polizeibeamten beschlagnahmten seinen Führerschein. Die zuständige Führerscheinstelle wird in Kenntnis gesetzt. Gegen den LKW-Fahrer wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt.In der Nähe des oben genannten Unfallortes, ebenfalls in der Rostocker Chaussee, ereignete sich wenige Minuten später ein weiterer Verkehrsunfall. Ein 24-jähriger Stralsunder, der mit seinem PKW Audi in Fahrtrichtung Rostock fuhr, musste aufgrund des oben genannten Verkehrsunfalls halten. Der dahinter fahrende 24-jährige Stralsunder fuhr mit seinem VW Transporter auf den PKW Audi auf. Dabei entstand geringer Sachschaden in Höhe von rund 200 Euro. Der Fahrer des PKW Audi erlitt leichte Verletzungen. Während der Verkehrsunfallaufnahme bemerkten die Polizeibeamten beim Fahrer des VW Anzeichen für einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln. Ein Drogenvortest zeigte schließlich ein positives Ergebnis auf Cannabis an. Aus diesem Grund folgte eine Blutprobenentnahme durch einen Arzt und die Führerscheinstelle wurde durch die Polizeibeamten informiert. Gegen den VW-Fahrer wird nun unter anderem wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ermittelt.
Ergebnisse der Auftaktkontrollen Fahren.Ankommen.LEBEN!
Stralsund (ots). Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg bereits berichtete, fanden gestern (03.12.2020) im gesamten Bundesland die Auftaktkontrollen der Kampagne Fahren.Ankommen.LEBEN! mit dem Hauptaugenmerk auf Alkohol und Drogen im Straßenverkehr statt. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund stellten die eingesetzten Beamten bei diesen Kontrollen gleich mehrere verschiedene Straftaten und Ordnungswidrigkeiten fest. Gegen 18:50 Uhr wurde in der Rostocker Chaussee in Stralsund ein PKW Skoda kontrolliert. Der 36-jährige Fahrzeugführer stand nach derzeitigem Kenntnisstand vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Vortest verlief positiv auf Cannabis. Die Beamten leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eine Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein.
Eine 45-jährige Fahrerin aus der Gemeinde Steinhagen wurde um 20:10 Uhr mit ihrem PKW Audi in der Barther Straße in Stralsund angehalten und kontrolliert. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Frau gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Darüber hinaus verdichteten sich die Anzeichen, dass sie möglicherweise unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein Vortest zeigte hier ein positives Ergebnis auf Amphetamine. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Beiden Fahrzeugführern entnahm ein Arzt Blutproben und ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Führerscheinstellen erhielten Kenntnis.
Darüber hinaus stoppten die Beamten gegen 22:00 Uhr im Frankendamm in Stralsund einen PKW Ford mit einem polnischen Kennzeichen. Der 30-jährige Fahrer war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Am 04.12.2020 um 0:15 Uhr kontrollierten die Beamten in der Ravensberger Straße in Stralsund einen PKW Mercedes-Benz. Der 62-jährige Fahrzeugführer aus Berlin war ebenfalls nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Gegen die beiden letztgenannten Fahrzeugführer ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Außerdem werden Verstöße gegen die Corona-Landesverordnung geprüft.
Des Weiteren wurden bei den Kontrollen 17 weitere Verkehrsordnungswidrigkeiten wie zum Beispiel das Nutzen eines Mobiltelefons während der Fahrt oder das Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit festgestellt.
Mutmaßlicher Einbrecher vorläufig festgenommen
Stralsund (ots). Am Vormittag des 30.11.2020 konnte ein 25-jähriger Pole im Rahmen polizeilicher Fahndungsmaßnahmen vorläufig festgenommen werden. Der junge Mann steht im dringenden Tatverdacht, am Montagmorgen in ein Stralsunder Einfamilienhaus eingebrochen zu sein. Der 56-jährige Eigentümer hatte den Tatverdächtigen auf frischer Tat festgestellt, der anschließend floh. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen verschaffte sich der 25-Jährige in den Morgenstunden gewaltsam Zutritt zum Wohnhaus im Stralsunder Stadtteil Tribseer. Der Tatverdächtige floh jedoch mit seiner Beute (u.a. Schmuck) zu Fuß, als er vom Geschädigten bemerkt wurde. Die umgehend zur Suche eingesetzten Polizeibeamten des Polizeihauptrevieres Stralsund konnten den Gesuchten anhand der bekannten Personenbeschreibung im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen feststellen und vorläufig festnehmen. Mutmaßliches Diebesgut sowie aufgefundenes Tatwerkzeug wurden ebenfalls bei dem jungen Mann sichergestellt. Auch ein mit dem 25 Jahre alten Mann im Zusammenhang stehender 57-jähriger Deutscher wurde als weiterer Tatverdächtiger zunächst vorläufig festgenommen.
Der Kriminaldauerdienst Stralsund kam zur Spurensuche und -sicherung zum Einsatz. Nach Rücksprache mit der Stralsunder Staatsanwaltschaft wurde der 57-Jährige noch am gestrigen Nachmittag wieder auf freien Fuß gelassen. Gegen den 25-Jährigen beantragte die Staatsanwaltschaft Haftantrag beim zuständigen Amtsgericht in Stralsund. Der Richter folgte am Nachmittag dem Antrag, erließ einen Haftbefehl gegen den jungen Mann und ordnete Untersuchungshaft an. Der 25-Jährige wurde im Anschluss an eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern in dem Fall noch an. Die beiden 25 und 57 Jahre alten Männer müssen sich wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchsdiebstahls verantworten.
Versammlungsgeschehen am 30.11.2020 in Stralsund
Stralsund (ots). Wie bereits in den vergangenen Wochen führte das Polizeihauptrevier Stralsund mit eigenen und unterstützenden Kräften des Landesbereitschaftspolizeiamtes MV auch am gestrigen Montag einen Polizeieinsatz durch. Für den 30.11.2020 hatte erneut die Initiative „Bürgerbewegung Stralsund“ einen Aufzug mit anschließender Kundgebung in der Stralsunder Altstadt bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldet. Seit Ende Mai dieses Jahres fanden die sogenannten Montagsspaziergänge in der Hansestadt statt. Seit einigen Wochen registriert die Polizei leicht wachsende Teilnehmerzahlen. Gestern Abend nahmen an dem Protest rund 200 Personen teil, deren Versammlungsrecht durch die eingesetzten Polizeikräfte gewährleistet wurde. Unter dem Motto: „Es ist Zeit, es zu beenden!“, „Grundrechte schützen, Freiheit wahren“, „Friedlich für Einigkeit – Recht – Freiheit“ bewegte sich der Aufzug kurz nach 19:00 Uhr vom Alten Markt durch die Ossenreyerstraße zum Neuen Markt und zurück. Im Bereich der Mönchstraße warfen bislang unbekannte Personen aus einem Hausaufgang mit sogenannten „Wasserbomben“ in Richtung des Aufzugs. Personen wurden dabei nicht getroffen. Das Versammlungsgeschehen schloss mit einer Kundgebung auf dem Alten Markt ab.
Sowohl die Vertreter der Versammlungsbehörde als auch Polizei mussten während der rund zweistündigen Protestaktion feststellen, dass sich stellenweise nicht immer alle Teilnehmer an die von der Versammlungsbehörde erteilten Hygieneauflagen hielten. Sowohl durch den Versammlungsleiter, aber auch gezielt durch die Polizeibeamten, wurden die entsprechenden Personen angesprochen. Einige Versammlungsteilnehmer konnten eine Befreiung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vorweisen. Die anderen kamen der Aufforderung, eine Mund-Nasen-Bedeckung aufzusetzen, umgehend nach. Ansonsten kam es aus polizeilicher Sicht zu keinen weiteren Vorkommnissen bzw. Störungen. Die Versammlungsteilnehmer waren insgesamt kooperativ.
Graffiti-Sprayer auf frischer Tat ertappt
Stralsund (ots). Bereits am Freitag, dem 27.11.2020, stellten Beamte von der Stralsunder Polizei zwei Täter auf frischer Tat fest. Gegen 9:30 Uhr bemerkten sie im Heuweg an der Unterführung der Bundesstraße 96 zwei männliche Personen, die gerade dabei waren mit Spraydosen großflächige Graffiti auf einer Betonmauer aufzubringen. Die Beamten stellten die Personalien der beiden Männer fest. Es handelte sich um einen 30-Jährigen und einen 19-Jährigen. Beide Männer wohnen in der Hansestadt. Die Spraydosen wurden im Rahmen der Beweissicherung sichergestellt. Gegen beide wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung eingeleitet. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist kann gegenwärtig noch nicht gesagt werden und ist Bestandteil der weiteren Ermittlungen.
Trunkenheitsfahrten in Stralsund
Stralsund (ots). Am vergangenen Wochenende stellte die Polizei in Stralsund gleich mehrere Kraftfahrzeugführer unter Alkoholeinfluss fest, teilweise mit erheblichen Werten bereits am Tage. Ein aufmerksamer Bürger teilte am 27.11.2020 gegen 21:00 Uhr über den Notruf mit, dass ein Mann soeben mit seinem PKW Nissan vom Parkplatz eines Supermarktes im Carl-Loewe-Ring gefahren sei, der vermutlich unter Alkoholeinfluss stand. Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund stellten im Rahmen der Überprüfung dieses Hinweises fest, dass der 59-jährige Fahrzeugführer tatsächlich erheblich alkoholisiert war. Eine Atemalkoholmessung bei dem Mann ergab einen Wert von 2,22 Promille.
Am 29.11.2020 gegen 11:00 Uhr wurde bei einer Verkehrskontrolle in der Barther Straße ein PKW Hyundai gestoppt. Der 62-jährige Fahrzeugführer war ebenfalls stark alkoholisiert. Nach einer Atemalkoholmessung, die einen Wert von 2,19 Promille ergab, war die Fahrt für den Stralsunder an dieser Stelle beendet.
Ein Arzt entnahm den beiden Fahrzeugführern Blutproben und die Beamten stellten ihre Führerscheine sicher. Darüber erhielt auch die Führerscheinstelle Kenntnis. Gegen beide Männer leiteten die Beamten weiterhin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein. Bei Bestätigung der Alkoholwerte im Blut werden sie für längere Zeit nicht mehr als Kraftfahrzeugführer am Straßenverkehr teilnehmen dürfen.
Außerdem war am 28.11.2020 gegen 10:00 Uhr ein 57-jähriger Fahrer mit seinem PKW Honda im Hellmuth-Heyden-Weg unterwegs, der ebenfalls alkoholisiert war. Eine beweissichere Atemalkoholmessung bei dem Fahrzeugführer im Polizeihauptrevier Stralsund ergab einen Wert von 0,74 Promille. Die Beamten leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Der 57-Jährige Stralsunder muss nun unter anderem mit einem Bußgeld und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.