Ribnitz-Damgarten (ots). Am 04.01.2022 ging über den Notruf des Polizeipräsidiums Neubrandenburg gegen 9:00 Uhr der Hinweis ein, dass ein Mann unbekleidet durch ein Wohngebiet in Ribnitz-Damgarten läuft. Daraufhin nahmen mehrere Funkstreifenwagen des Polizeireviers Ribnitz-Damgarten die Suche nach dem 39-jährigen Mann auf. Nach ersten Erkenntnissen bewegte sich der Mann im Adamskostüm durch die Danziger Straße und die Warschauer Straße bis zu einem Schulhof in der Berliner Straße. Als ihn dort die Polizeibeamten ansprechen wollten, floh der 39-jährige Ribnitzer auf eine mäßig befahrende Straße. Anschließend gelang es den Polizisten den Unbekleideten in der Boddenstraße anzuhalten. Nach aktuellem Kenntnisstand schien der Mann in einem geistig verwirrten Zustand zu sein. Daraufhin kamen Rettungssanitäter und ein Notarzt zum Einsatz. Der 39-Jährge wurde dann zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein Stralsunder Krankenhaus gebracht. Von strafrechtlichen Ermittlungen sieht die Polizei aktuell aufgrund des Zustands des Mannes ab.
Kategorie: Polizei
Versammlungsgeschehen in Stralsund
Stralsund (ots). Anlässlich einer bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldeten Versammlung unter freiem Himmel führte das Polizeihauptrevier Stralsund am 23.12.2021 einen Polizeieinsatz durch. Dabei wurden die Einsatzkräfte erneut von Beamten des Landesbereitschaftspolizeiamtes MV unterstützt.
Für die Zeit von 19:00 bis 20:00 Uhr war eine Kundgebung zum Thema „Für den Zusammenhalt der Gesellschaft“ mit bis zu 100 Teilnehmern angemeldet. Der Versammlungsort war die Hansawiese am Fährwall in Stralsund. Kurz nach 19:00 Uhr begann die Versammlung, an der etwa 500 Personen teilnahmen. Bis auf wenige Ausnahmen hielten sich alle Teilnehmer an die Auflagen der Versammlungsbehörde. Gegen 20:00 Uhr wurde die Versammlung offiziell ohne größere Besonderheiten beendet.
Polizeiliche Einschreiten war nur in einem Fall notwendig, als ein als Weihnachtsmann verkleideter Mann einen Auflagenverstoß beging, indem er während der Versammlung die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung nicht trug. Auch nach mehrfacher Aufforderung durch die eingesetzten Kräfte, weigerte sich die Person vehement eine vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung aufzusetzen. Dabei ignorierte dieser wiederholt die Einsatzkräfte, versuchte sich der polizeilichen Maßnahme zu entziehen und verteilte durch Unterschreitung der Mindestabstände Süßigkeiten überwiegend an Kinder. Aus diesem Grund sollte die Identität der Person festgestellt werden. Dabei leistete der Mann Widerstand, indem er Einsatzkräfte wegstieß. Einzelne Personen solidarisierten sich und äußerten verbal Unmutsbekundungen. Polizeibeamte wurden dabei nicht verletzt. Wie sich herausstellte, handelte es sich erneut um den 47-jährigen Mann, der bereits am 13.12.2021 und 20.12.2021 in Stralsund in Erscheinung trat und sich erneut nicht an die Auflagen der Versammlungsbehörde hielt. Nun muss dieser sich in Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz verantworten.
Darüber hinaus wurde während der Versammlung versucht, Kennzeichen von zwei Funkstreifenwagen zu stehlen. Es konnten zwei Tatverdächtige im Alter von 42 Jahren ermittelt werden. Die weiteren Ermittlungen hierzu übernimmt die Kriminalpolizei.
Versammlungsgeschehen im Landkreis Vorpommern-Rügen
Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Anlässlich von vier bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldeter Versammlungen führten mehrere Polizei(haupt)reviere am 20.12.2021 Polizeieinsätze durch. Dabei wurden die Einsatzkräfte von Beamten des Landesbereitschaftspolizeiamtes MV unterstützt.
In Stralsund war für die Zeit von 18:00 bis 21:00 Uhr ein Aufzug mit dem Thema „Gerechtigkeit für den Weihnachtsmann“ mit bis zu 200 Teilnehmern angemeldet. Gegen 18:10 Uhr setzten sich etwa 220 Teilnehmer an der Fährbrücke in Bewegung. Nach einem Marsch durch die Stralsunder Altstadt kehrten die Teilnehmer gegen 18:35 Uhr zum Ausgangspunkt zurück. Gegen 18:50 Uhr sollte aufgrund eines Auflagenverstoßes die Identität einer Person festgestellt werden, die sich als Weihnachtsmann verkleidet hatte. Wie sich herausstellte, handelte es sich um den gleichen 47-Jährigen, der bereits am 13.12.2021 in Stralsund in Erscheinung trat. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Etwa 19:20 Uhr wurde die Versammlung ohne weitere nennenswerte Vorkommnisse beendet.
Gleich zwei Versammlungsanmeldungen gab es für Ribnitz-Damgarten. Auf dem Marktplatz in Ribnitz kam es zu zwei stationären Kundgebungen, die jeweils gegen 18:00 Uhr begannen und an denen sich insgesamt etwa 230 Personen beteiligten. Gegen 19:00 Uhr wurde beide Versammlungen beendet. Aus polizeilicher Sicht kam es hier während der Kundgebungen zu keinen besonderen Vorkommnissen oder Störungen. Erst im Nachgang trat eine Gruppe von mehreren Personen in Erscheinung. Letztlich wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen einen 36-jährigen alkoholisierten Mann eingeleitet. Eine Atemalkoholmessung bei dem Mann ergab einen Wert von 1,41 Promille.
In Bergen auf Rügen wurde für die Zeit von 18:00 bis 20:00 Uhr ein Aufzug mit rund 50 Teilnehmern bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Gegen 17:30 Uhr stellten die Einsatzkräfte im Stadtgebiet etwa 80 Personen fest, die mit Kerzen vom Markt in Richtung Bahnhofstraße gingen. Es handelte sich um eine nicht angemeldete Versammlung. Um die Identität der Teilnehmer festzustellen wurde der Aufzug in der Bahnhofstraße gestoppt. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ein. Darüber hinaus leiteten die Beamten Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen 28 Versammlungsteilnehmer ein. Der angemeldete Aufzug setzte sich gegen 18:30 Uhr mit etwa 300 Teilnehmern in Bewegung. Vom Markt beginnend führte der Aufzug über die Bahnhofstraße, die Ringstraße, die Stralsunder Straße und die Dammstraße zurück zum Markt. Nach einigen Redebeiträgen endete die Versammlung, welche störungsfrei verlief, um 19:40 Uhr.
Während des Versammlungsgeschehens kam es sowohl in Stralsund als auch in Ribnitz-Damgarten und Bergen auf Rügen zu kurzzeitigen Verkehrseinschränkungen.
Sturmtief Daniel sorgte für mehrere Verkehrsunfälle
Stralsund/Ribnitz-Damgarten/Niepars (ots). Seit dem Abend des 01.12.2021 mussten die Polizeibeamten der Polizeiinspektion Stralsund zu mehreren sturmbedingten Einsätzen ausrücken.
Am gestrigen 01.12.2021 wurde die Ribnitzer Polizei gegen 22:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall gerufen. In der Ortslage Ahrenshagen war ein Baum auf die Hauptstraße gekippt und erstreckte sich über die halbe Fahrbahn. Ein 35-jähriger Fahrer eines Pkw Mercedes befuhr die Landesstraße 22 aus Richtung Plummendorf kommend in Richtung Semlow. Zwei vor ihm fahrende Fahrzeuge konnten der Baumkrone noch ausweichen, er selbst streifte die Äste jedoch mit seinem Pkw beim Vorbeifahren. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro.
Am 02.12.2012 wurde der Polizei gegen 4:45 Uhr ein umgestürzter Baum auf der Landesstraße 21 (Höhe Dierhagen Ost) gemeldet. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus Dierhagen konnten den Baum beseitigen, bevor es zu Unfällen kam. Nur wenige Minuten später stellten die Ribnitzer Polizeibeamten einen weiteren umgestürzten Baum zwischen der L21 und Körkwitz Dorf fest. Sie sicherten die Gefahrenstelle bis zur Beseitigung durch die Freiwillige Feuerwehr aus Ribnitz-Damgarten ab.
Etwa eine Stunde später gegen 5:40 Uhr musste ein 38-Jähriger mit seinem Pkw Dacia in Kummerow im Tunnelweg einem umgestürzten Baum ausweichen. Dadurch kam der Fahrer nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr mit seinem Pkw durch einen Gartenzaun und kam an einem Gartenhaus zum Stehen. Der 38-Jährige blieb glücklicherweise unverletzt. Der Gesamtschaden wird auf rund 4.000 Euro geschätzt. Neben Barther Polizeibeamten war auch die Freiwillige Feuerwehr aus Niepars zur Beseitigung des Baumes und ein Abschleppunternehmen zur Bergung des Fahrzeuges im Einsatz.
Gegen 7:15 Uhr fuhr eine 52-jährige Radfahrerin nach ersten Erkenntnissen mit ihrem E-Bike auf dem Stralsunder Jungfernstieg gegen einen umgestürzten Mast und kam dadurch zu Fall. Die 52-Jährige verletzte sich dabei leicht und wurde mit einem Krankenwagen ins Klinikum gefahren.
Zeugenaufruf zu abgeladenen Wellasbestplatten
Saal (ots). Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden zwischen Saal und Hermannshagen Dorf in der Zeit vom 22.10.2021 (18:00 Uhr) bis zum 23.10.2021 (8:00 Uhr) eine größere Menge Wellasbestplatten mit den Maßen 2,5 Meter x 1 Meter auf einem frei zugänglichen landwirtschaftlichen Lagerplatz abgeladen. Gesucht werden Zeugen, die relevante Beobachtungen im Bereich des Ablageplatzes im genannten Zeitraum gemacht haben oder sonstige relevante Angaben zur Sache machen können. Auch wem Baustellen bzw. Grundstücke in der näheren Umgebung bekannt sind, auf denen in der zurückliegenden Zeit Wellasbestplatten demontiert wurden, wird gebeten sich bei der Polizei zu melden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit Abfällen aufgenommen und nimmt Hinweise während der Tageszeit unter der Telefonnummer 038231/45550 entgegen. Außerhalb der Geschäftszeiten können sich Zeugen an das Polizeirevier Barth unter der Telefonnummer 038231/6720 oder auch jede andere Polizeidienststelle wenden.
Polizeibeamte der besonderen Verkehrsüberwachung im Einsatz
Stralsund (ots). Am 10.11.2021 führten Beamte der besonderen Verkehrsüberwachung vom Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Grimmen Verkehrskontrollen auf dem Parkplatz Karniner Wald an der Bundesstraße 105, zwischen Stralsund und Ribnitz-Damgarten, durch. Um 8:00 Uhr begann die Kontrolle. Schwerpunkt bildeten unter anderem die Bereiche Geschwindigkeit, Ladungssicherung, zulässiges Gesamtgewicht sowie die Lenk- und Ruhezeiten. Um diese Schwerpunkte vor Ort kontrollieren zu können, kamen einige technische Hilfsmittel, unter anderem eine Geschwindigkeitsmessanlage und eine Radlastwaage, zum Einsatz. Die acht speziell geschulten Polizeibeamten kontrollierten innerhalb der angesetzten vier Stunden 30 Fahrzeuge. Neben Lastkraftwagen wurden auch Transporter und Wohnmobile genaustens unter die Lupe genommen, denn auch Wohnmobile sind in der Vergangenheit immer wieder durch das Überschreiten der zulässigen Gesamtmasse aufgefallen.
Im Ergebnis wurden acht Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt, wobei fünf im Bereich eines Verwarngeldes, also unter 60 Euro, blieben und drei Fahrzeugführer mit einem Bußgeld rechnen müssen. Weiterhin wurden zwei Überholverstöße, zwei überladene Fahrzeuge und drei Überschreitungen der Lenk- und Ruhezeiten festgestellt. Gegen die Fahrzeugführer und gegebenenfalls auch die Fahrzeughalter wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Fahrzeugführer sahen die Polizeikontrolle sehr positiv und nutzten teilweise die Chance, sich im gleichen Atemzug nach verkehrsrechtlichen Vorschriften zu erkundigen.

Foto: PI Stralsund Der schönste Schwerlasttransport des Jahres
Stralsund (ots). Alle Jahre wieder wird der Alte Markt der Hansestadt Stralsund für die Bewohner und Gäste zum Magneten, wenn der Weihnachtsbaum erstrahlt. Die diesjährige 30 Jahre alte Nordmanntanne wurde von einem Bürger aus Wendorf gespendet. Am heutigen Morgen (09.11.2021) wurde die Tanne zum Markt gebracht und aufgestellt. Doch vor Beginn des Transports der zwölf Meter hohen und zwei Tonnen schweren Tanne prüften Beamte der besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen, ob dieser ordnungsgemäß und verkehrssicher durchgeführt werden kann. Der Sattelzug wies mit seiner besonderen Ladung eine Breite von etwa 4,5 Metern, eine Länge von rund 22 Metern und ein Gewicht von circa 40 Tonnen auf. Daher wurde für die Fahrt eine gültige Erlaubnis des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr M-V benötigt. Nachdem die Polizeibeamten die Papierlage, die Ladungssicherung sowie die Lenk- und Ruhezeiten des 54-jährigen Fahrers überprüft hatten, konnte die rund zehn Kilometer lange Tour gestartet werden. Mit Blaulicht und Sondersignalen erreichte die Tanne nach etwa 25 Minuten Fahrt, ohne besondere Vorkommnisse, ihren letzten würdigen Platz, wo sie bis Januar 2022 bewundert werden kann.
77 km/h Überschreitung – Schnapszahl bringt dieses Mal kein Glück
Grimmen (ots). Am vergangenen Samstagabend (06.11.2021) führten Beamte des Polizeireviers Grimmen eine Geschwindigkeitskontrolle mittels Lasermessgerät in der Tribseeser Straße in Grimmen durch. Gegen 21:45 Uhr fuhr ihnen ein Pkw VW ins Radar, welcher innerorts bei erlaubten 50 km/h mit einer Geschwindigkeit von 131 km/h gemessen wurde. Abzüglich der gesetzlich vorgeschriebenen Toleranz wird dem Fahrer eine Geschwindigkeit von 127 km/h, also eine Überschreitung von 77 km/h vorgeworfen. Doch der 22-Jährige aus der Gemeinde Wittenhagen hatte es anscheinend so eilig, dass er die Anhaltezeichen der Polizei missachtete und einfach weiterfuhr. Dank Zeugenhinweisen konnte der Flüchtige jedoch bekannt gemacht und später bei seiner Freundin in der Wohnung angetroffen werden. Gegen den Fahrzeugführer leiteten die Beamten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Dem 22-jährigen Mann drohen nun mindestens 680 Euro Bußgeld, drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg. Glück im Unglück – ab dem morgigen Tag (09.11.2021) gelten die Änderungen des neuen Bußgeldkataloges. Dann hätten dem 22-Jährigen mindestens 800 Euro Geldbuße gedroht.