Archiv für die Kategorie ‘Sprengstoff’

Briefkasten gesprengt

Sonntag, 30. Mai 2010
Foto: PD Stralsund

Foto: PD Stralsund

Stralsund. Am frühen Morgen des 30. Mai 2010 sprengten bisher unbekannte Täter einen Briefkasten im Stadtteil Knieper West von der Wand. Gegen 3.20 Uhr meldete sich ein Zeuge, dass es zu einer Explosion gekommen sein soll. Beim Eintreffen der Polizeibeamten vor Ort im Heinrich Heine Ring stellten sie fest, dass durch eine Explosion ein Briefkasten von der Wand gerissen und zerstört wurde. Die Reste des Kastens selbst und der Inhalt lagen im Umkreis zerstreut.

Bei dem Briefkasten handelt es sich um den Postbriefkasten zum Bürgerbüro “Die Linken”. Eine politisch motivierte Straftat ist zurzeit nicht erkennbar. Die Beamten nahmen eine Anzeige wegen des Verdachtes der Sachbeschädigung auf.

Die Kriminalisten untersuchten den Tatort und stellten einige Beweisstücke sicher. Wodurch die Explosion ausgelöst wurde ist im Moment noch völlig unklar. Personen wurden nicht verletzt. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Die Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen durch.

Gibt es Zeugen, die verdächtige Personen gesehen oder Kenntnis von Absprachen zu dieser Tat haben? Wer kann zweckdienliche Angaben zur Aufklärung machen. Bitte bei der Polizei melden, persönlich oder unter der Telefonnummer 03831/2450.

Unbekannte sprengen Geldautomat

Sonntag, 19. Juli 2009
Foto: PD Stralsund

Foto: PD Stralsund

Stralsund. Unbekannte Täter haben am Morgen des 19.07.2009 im Real-Markt in Stralsund-Andershof einen Geldautomaten gesprengt und sind mit ihrer Beute unerkannt entkommen. Anrufer meldeten gegen 4.40 Uhr einen lauen Knall und einen flüchtigen, dunklen Pkw mit den Kennzeichen NVP-SH 793. Die Kennzeichen sind vor der Tat im Stadtgebiet von Stralsund gestohlen worden. Nach einer ersten erfolglosen Fahndung sucht die Polizei intensiv nach dem Fluchtfahrzeug bzw. den Kennzeichen.

In der Mall und den Einliegergeschäften des Einkaufsmarktes ist relativ hoher Sachschaden entstanden. Der Geldautomat der Deutschen Bank ist völlig zerstört. Wie viel Geld sich in ihn befand ist gegenwärtig unklar. Informationen zum Fluchtfahrzeug und den Kennzeichen nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Unbekannte Täter sprengen Geldautomaten in Elmenhorst

Freitag, 31. Oktober 2008

Elmenhorst (Vorpommern). Eine bis jetzt nicht bekannte Menge an Bargeld haben unbekannte Täter in Elmenhorst bei Stralsund erbeutet, die einen Geldautomaten in einer Sparkassenfiliale gesprengt haben. Anwohner hörten gegen 4.45 Uhr einen lauten Knall und sahen zwei Männer in weißen Overalls, die zu einem direkt vor der Filiale stehenden Kleinwagen liefen. Die Männer rafften ihre Beute zusammen und fuhren mit dem Auto in unbekannte Richtung davon. Die Kriminalpolizeiinspektion Stralsund hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die etwas zum Tatablauf oder zum Fahrzeug und zur Fluchtrichtung sagen können, werden gebeten sich unter Telefon 03831/245-0 bei der Polizei zu melden.

Foto: PD Stralsund Foto: PD Stralsund Foto: PD Stralsund

Entwarnung nach Polizeieinsatz

Donnerstag, 17. April 2008

Stralsund. Nach einer Bombendrohung in der Beruflichen Schule des Hanseklinikums in Stralsund (Lilienthalstraße) konnte die Polizei um 13:05 Uhr Entwarnung geben. Gegen 8:20 Uhr meldete sich in der Schule eine männliche Person über Telefon und teilte mit, dass in der Schule eine Bombe deponiert sei. Umgehend informierte die Schulleitung die Polizei, so dass diese schnellst möglich vor Ort sein konnte. Die Schulleitung entschied, die Schule zu evakuieren. Die drei Klassen verließen daraufhin das Gebäude. Die eintreffenden Beamten evakuierten anliegende Wohnhäuser (insgesamt 12 Personen) und sperrten das Gebiet weiträumig ab. Zur Suche nach einem verdächtigen Gegenstand wurden zwei Sprengstoffsuchhunde eingesetzt. Einer der Hunde ist von der Inspektion Zentrale Dienste (IZD) Stralsund, der andere von der IZD Anklam. Insgesamt waren 30 Beamte im Einsatz, die die Absperrung bzw. die Durchsuchung realisierten. Die Bundespolizei unterstützte bei den Absperrmaßnahmen.

Gegen 13:05 Uhr meldete die Einsatzleiterin vor Ort, dass die Durchsuchung abgeschlossen ist und keine verdächtigen Gegenstände gefunden wurden. Die polizeilichen Maßnahmen konnten abgebrochen werden. Die Beamten im Kriminalkommissariat Stralsund ermitteln wegen des Verdachtes der Androhung von Straftaten.

Verdacht der Bombendrohung in Stralsund

Donnerstag, 17. April 2008

Stralsund. Die Polizei erhielt gegen 9:30 Uhr Information über eine Bombendrohung gegen die Schwesternschule (am Strelasund). Die Schulleitung hat die Schule evakuiert, eine Ernsthaftigkeit steht bislang noch nicht fest. Ein Sprengstoffspürhund wurde angefordert.

Fliegerbombe bei Ausgrabungen in Stralsund

Donnerstag, 09. August 2007

Stralsund. Gegen 15:00 Uhr wurde bei den gegenwärtig laufenden Ausgrabungen auf dem Rathausplatz in Stralsund eine Fliegerbombe von gut einem Meter Länge entdeckt. Die Baggerarbeiten sind eingestellt worden. Der Munitionsbergungsdienst ist verständigt und wird die Situation begutachten. Bis zum Eintreffen des Bergungsdienstes wird ein Zeitfenster von 90 Minuten erwartet. Die Bombe befindet sich ca. 10 Meter von der Hausfront in der Kleinschmiedstraße entfernt. Ob es zu einer möglichen Evakuierung während der Entschärfung kommen kann ist bislang unklar. Derzeit sind im Umkreis von 20 Meter keinerlei Arbeiten gestattet.

Sprengung einer 500-Kilogramm-Bombe vor Sassnitz

Dienstag, 13. März 2007

Sassnitz. Am 12.03.2007 entdeckte ein Sporttaucher vor dem Sassnitzer Stadthafen eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg und informierte die Wasserschutzpolizei. Spezialisten des Munitionsbergungsdienstes des Landes führten dazu am Vormittag des 13.03.2007 einen Tauchgang durch. Da eine Entschärfung vor Ort auf Grund des gefährlichen Doppelzünders nicht möglich ist, soll die Bombe gesprengt werden. Die Bombe liegt in einer Wassertiefe von 8 Meter und ca. 150 Meter vom Ufer entfernt. Die Sprengung erfolgt am 15.03.2007 im Zeitraum von 8:30 Uhr bis 09:00 Uhr. Dazu erfolgt durch die Kräfte der Polizei, in der Zeit von 8:15 Uhr bis 9:00 Uhr eine Sperrung des Stadthafens Sassnitz sowie der Strandpromenade vom Stadthafen bis zur Seebrücke. Alle Anwohner in dem Bereich werden gebeten in den Häusern zu bleiben und alle dortigen Fahrzeuge zu entfernen.