Polizei beschlagnahmt gefährliche Pyrotechnik

Stralsund. In einer Stralsunder Wohnung eines 26-Jährigen stellten die Polizeibeamten am 25.11.2016 gegen 22:30 Uhr diverse Sprengkörper ohne entsprechende Prüfzeichen fest. Darunter befanden sich eine sogenannte „Kugelbombe“, mehrere „Polenböller“ sowie „Crazy Robots“. Alle aufgefundenen Knallkörper wurden beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz aufgenommen.

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, Pyrotechnik ohne Prüfzeichen zu nutzen. Von diesen Böllern gehen erhebliche Gefahren aus und können bei Detonation in unmittelbarer Nähe schwere Verletzungen  verursachen. In Deutschland darf nur zugelassenes Feuerwerk gekauft und abgebrannt werden. Nicht geprüfte und zugelassene Feuerwerkskörper sind verboten. Der Besitz, die Weitergabe und das Abbrennen nicht zugelassener Pyrotechnik sind gemäß Sprengstoffgesetz strafbar.

Munition am Steilufer Höhe Dwasieden entdeckt

Foto: PI Stralsund
Foto: PI Stralsund

Sassnitz (Vorpommern-Rügen). Am 18.10.2016 gegen 15:10 Uhr erhielten die Beamten der Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz die Information einer Hinweisgeberin, dass sie eine Granate am Steilufer Höhe Dwasieden gefunden hätte. Dieser Hinweis wurde an das zuständige Polizeirevier Sassnitz weitergegeben.

Bis zum Eintreffen des angeforderten Munitionsbergungsdienstes sicherten die Sassnitzer Beamten den Fundort. Die Mitarbeiter des Bergungsdienstes sicherten die Munition und transportierten diese ab. Bei der Granate handelt es sich nach bisherigen Einschätzungen um eine 45 cm x 15 cm große Sprenggranate, die aus dem zweiten Weltkrieg stammen könnte.

Munitionsfund in Dranske

Dranske (Vorpommern-Rügen). Am 08. März 2014 meldete ein Anrufer gegen 17:55 Uhr dem Polizeirevier Sassnitz einen Munitionsfund in der Seestraße in Dranske. Die Beamten des Polizeireviers Sassnitz begaben sich sofort vor Ort. Dort bestätigte sich der Sachverhalt, woraufhin die Polizisten Absperrmaßnahmen durchführten und die Verständigung des Munitionsbergungsdienst veranlassten. Die Kräfte des Munitionsbergungsdienstes stellten insgesamt mehr als 350 Stück Gewehr- und Pistolenmunition sicher. Die Fundmunition, die aus dem Zweiten Weltkrieg stammt, wurde vom Munitionsbergungsdienst abtransportiert und wird zu einem späteren Zeitpunkt vernichtet. Eine Gefahr für Anwohner und Anwesende bestand zu keinem Zeitpunkt.

Vermeintliche Fliegerbombe entpuppte sich als Schiffsgranate

Foto: PD Stralsund
Foto: PD Stralsund

Stralsund. Ein bei Schachtarbeiten auf dem Dänholm gefundener bombenähnlicher Gegenstand hat für 2,5 Stunden den Lehrtrieb und die Arbeit von Behörden auf dem Dänholm lahmgelegt. Die Polizei hat vorübergehend rund einhundert Menschen aus den angrenzenden Gebäuden evakuiert.

Ein Minibagger hatte gegen 11.30 Uhr eine vermeintliche Fliegerbombe teilweise freigelegt. Die Bauarbeiter stellten sofort die Arbeiten ein und alarmierten die Polizei. Die Beamten legten nach einer ersten Begutachtung sofort einen Sperrgürtel von rund 500 Metern fest und forderten den Munitionsbergungsdienst aus Mellenthin an. Die beiden Mitarbeiter waren nach einer Stunde vor Ort. Nach wenigen Spatenstichen war klar, dass es sich um eine Schiffsgranate handelt. Dadurch konnte der Sperrkreis auf 100 Meter verringert und kurze Zeit später ganz aufgehoben werden, weil sich kein Zünder und kein Sprengstoff mehr im Granatkörper befand. Der polizeiliche Einsatz war gegen 14.00 Uhr beendet.

Solche Granaten (100 x 28 Zentimeter) wurden im zweiten Weltkrieg durch Schiffsartillerie verschossen. Denkbar ist, dass es sich um ein Ausstellungs- oder Dekorationsstück handelt, das aus unerfindlichen Gründen vergraben wurde.

Briefkasten gesprengt

Foto: PD Stralsund
Foto: PD Stralsund

Stralsund. Am frühen Morgen des 30. Mai 2010 sprengten bisher unbekannte Täter einen Briefkasten im Stadtteil Knieper West von der Wand. Gegen 3.20 Uhr meldete sich ein Zeuge, dass es zu einer Explosion gekommen sein soll. Beim Eintreffen der Polizeibeamten vor Ort im Heinrich Heine Ring stellten sie fest, dass durch eine Explosion ein Briefkasten von der Wand gerissen und zerstört wurde. Die Reste des Kastens selbst und der Inhalt lagen im Umkreis zerstreut.

Bei dem Briefkasten handelt es sich um den Postbriefkasten zum Bürgerbüro „Die Linken“. Eine politisch motivierte Straftat ist zurzeit nicht erkennbar. Die Beamten nahmen eine Anzeige wegen des Verdachtes der Sachbeschädigung auf.

Die Kriminalisten untersuchten den Tatort und stellten einige Beweisstücke sicher. Wodurch die Explosion ausgelöst wurde ist im Moment noch völlig unklar. Personen wurden nicht verletzt. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Die Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen durch.

Gibt es Zeugen, die verdächtige Personen gesehen oder Kenntnis von Absprachen zu dieser Tat haben? Wer kann zweckdienliche Angaben zur Aufklärung machen. Bitte bei der Polizei melden, persönlich oder unter der Telefonnummer 03831/2450.

Unbekannte sprengen Geldautomat

Foto: PD Stralsund
Foto: PD Stralsund

Stralsund. Unbekannte Tter haben am Morgen des 19.07.2009 im Real-Markt in Stralsund-Andershof einen Geldautomaten gesprengt und sind mit ihrer Beute unerkannt entkommen. Anrufer meldeten gegen 4.40 Uhr einen lauen Knall und einen flchtigen, dunklen Pkw mit den Kennzeichen NVP-SH 793. Die Kennzeichen sind vor der Tat im Stadtgebiet von Stralsund gestohlen worden. Nach einer ersten erfolglosen Fahndung sucht die Polizei intensiv nach dem Fluchtfahrzeug bzw. den Kennzeichen.

In der Mall und den Einliegergeschften des Einkaufsmarktes ist relativ hoher Sachschaden entstanden. Der Geldautomat der Deutschen Bank ist vllig zerstrt. Wie viel Geld sich in ihn befand ist gegenwrtig unklar. Informationen zum Fluchtfahrzeug und den Kennzeichen nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Unbekannte Tter sprengen Geldautomaten in Elmenhorst

Elmenhorst (Vorpommern). Eine bis jetzt nicht bekannte Menge an Bargeld haben unbekannte Tter in Elmenhorst bei Stralsund erbeutet, die einen Geldautomaten in einer Sparkassenfiliale gesprengt haben. Anwohner hrten gegen 4.45 Uhr einen lauten Knall und sahen zwei Mnner in weien Overalls, die zu einem direkt vor der Filiale stehenden Kleinwagen liefen. Die Mnner rafften ihre Beute zusammen und fuhren mit dem Auto in unbekannte Richtung davon. Die Kriminalpolizeiinspektion Stralsund hat die Ermittlungen bernommen. Zeugen, die etwas zum Tatablauf oder zum Fahrzeug und zur Fluchtrichtung sagen knnen, werden gebeten sich unter Telefon 03831/245-0 bei der Polizei zu melden.

Foto: PD Stralsund Foto: PD Stralsund Foto: PD Stralsund

Entwarnung nach Polizeieinsatz

Stralsund. Nach einer Bombendrohung in der Beruflichen Schule des Hanseklinikums in Stralsund (Lilienthalstrae) konnte die Polizei um 13:05 Uhr Entwarnung geben. Gegen 8:20 Uhr meldete sich in der Schule eine mnnliche Person ber Telefon und teilte mit, dass in der Schule eine Bombe deponiert sei. Umgehend informierte die Schulleitung die Polizei, so dass diese schnellst mglich vor Ort sein konnte. Die Schulleitung entschied, die Schule zu evakuieren. Die drei Klassen verlieen daraufhin das Gebude. Die eintreffenden Beamten evakuierten anliegende Wohnhuser (insgesamt 12 Personen) und sperrten das Gebiet weitrumig ab. Zur Suche nach einem verdchtigen Gegenstand wurden zwei Sprengstoffsuchhunde eingesetzt. Einer der Hunde ist von der Inspektion Zentrale Dienste (IZD) Stralsund, der andere von der IZD Anklam. Insgesamt waren 30 Beamte im Einsatz, die die Absperrung bzw. die Durchsuchung realisierten. Die Bundespolizei untersttzte bei den Absperrmanahmen.

Gegen 13:05 Uhr meldete die Einsatzleiterin vor Ort, dass die Durchsuchung abgeschlossen ist und keine verdchtigen Gegenstnde gefunden wurden. Die polizeilichen Manahmen konnten abgebrochen werden. Die Beamten im Kriminalkommissariat Stralsund ermitteln wegen des Verdachtes der Androhung von Straftaten.

Verdacht der Bombendrohung in Stralsund

Stralsund. Die Polizei erhielt gegen 9:30 Uhr Information ber eine Bombendrohung gegen die Schwesternschule (am Strelasund). Die Schulleitung hat die Schule evakuiert, eine Ernsthaftigkeit steht bislang noch nicht fest. Ein Sprengstoffsprhund wurde angefordert.

Fliegerbombe bei Ausgrabungen in Stralsund

Stralsund. Gegen 15:00 Uhr wurde bei den gegenwrtig laufenden Ausgrabungen auf dem Rathausplatz in Stralsund eine Fliegerbombe von gut einem Meter Lnge entdeckt. Die Baggerarbeiten sind eingestellt worden. Der Munitionsbergungsdienst ist verstndigt und wird die Situation begutachten. Bis zum Eintreffen des Bergungsdienstes wird ein Zeitfenster von 90 Minuten erwartet. Die Bombe befindet sich ca. 10 Meter von der Hausfront in der Kleinschmiedstrae entfernt. Ob es zu einer mglichen Evakuierung whrend der Entschrfung kommen kann ist bislang unklar. Derzeit sind im Umkreis von 20 Meter keinerlei Arbeiten gestattet.