27-Jähriger hält Polizei in Stralsund auf Trab

Stralsund. In der vergangenen Nacht begegneten die Beamten des Polizeireviers Stralsund einem 27-Jährigen aus der Hansestadt gleich mehrmals. Das erste Mal wurde bei dem 27 Jahre alten Fahrzeugführer eines Pkw BMW etwa 0:25 Uhr eine Verkehrskontrolle in der Thomas-Kantzow-Straße durchgeführt. Mit dem Ergebnis einer Anzeige wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel sowie der Blutprobenentnahme wurde er nach der Dokumentation und Belehrung aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Gegen 01:30 Uhr eilten die Beamten aus Stralsund aufgrund eines Notrufs in die Rostocker Chaussee in die dortige Gartensparte. Hier soll laut Hinweisgeber ein Schuss in die Luft abgegeben worden sein. Vor Ort angekommen, stellten die Polizisten denselben BMW fest, dessen Fahrer sie eine Stunde zuvor kontrolliert hatten. In diesem Fahrzeug fanden die Beamten nun einen Gegenstand, welcher einer Schreckschusswaffe ähnelt, sowie eine Machete. Beides wurde sichergestellt. Die Ermittlungen unter anderem wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und zur Aufhellung des Sachverhalts wurden aufgenommen und dauern an.

Pressemitteilung anlässlich des Polizeieinsatzes am 01.05.2017 in Stralsund

Stralsund. Am 01.05.2017 führte die Polizeiinspektion Stralsund einen Einsatz mit Unterstützung des Landesbereitschaftspolizeiamtes und weiteren Polizeidienststellen des Landes Mecklenburg-Vorpommern durch. Der Aufzug der NPD startete ca. 12:50 Uhr in der Bahnhofstraße und endete nach zwei Kundgebungen gegen 17:45 Uhr am Ausgangspunkt. Auf der geplanten Strecke des NPD-Aufzuges befand sich im Bereich des Neuen Marktes eine größere Personengruppe, die den Aufzug verhindern bzw. blockieren wollte. Einige Personen führten verbotene Gegenstände, wie Messer, Schraubendreher, Pyrotechnik, Pfefferspray und abgebrochene Regenschirme mit sich und waren teilweise vermummt. Sie wurden durch Einsatzkräfte umstellt. Ein Angebot, sich nach entsprechender Kontrolle dem friedlichen Protest an der gegenüberliegenden Mahnwache anzuschließen, wurde nicht angenommen. Stattdessen versuchten sie, die Umstellung zu durchbrechen, woraufhin auch Pfefferspray durch die Polizei eingesetzt wurde. In diesem Zusammenhang sind zahlreiche Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz aufgenommen worden. Bei den angemeldeten Mahnwachen kam es zu keinerlei Störungen.

Munitionsfunde in Borchtitz und Prora

Borchtitz, Prora (Vorpommern-Rügen). Am 31.01.2017 wurden im Bereich des Polizeireviers Sassnitz gleich zwei Munitionsfunde angezeigt. Gegen 10:40 Uhr meldete ein Hinweisgeber in Borchtitz an einem Lagerplatz für Erde einen granatenähnlichen Gegenstand. Der Munitionsbergungsdienst wurde verständigt. Es bestand nicht die Gefahr einer Detonation bzw. für Personen. Kurze Zeit später – etwa 11:15 Uhr – wurden die Beamten über einen neuen Munitionsfund in Prora unterrichtet. Am Strand Höhe der „Roten Mauer“ soll ein Raketenkopf bei Aufräumarbeiten gefunden worden sein. Auch von diesem Munitionsstück ging offenbar keine Gefahr mehr aus, denn Treibladung oder anderes wurde durch die Beamten vor Ort nicht festgestellt. Der munitionsähnliche Gegenstand ist gesichert worden. Später kam auch hier der Munitionsbergungsdienst zum Einsatz.

Nachmeldung: Jugendlicher schießt mit Softairpistole

Zirkow (Vorpommern-Rügen). Auf Grund des Zeugenaufrufes vom heutigen Tage sind der Sassnitzer Polizei inzwischen der Junge und dessen Vater bekannt, die sich am 28.12.2016 im Freizeitpark in Zirkow aufgehalten hatten. Bei dem leicht verletzten Kind handelt es sich um einen 7-jährigen Jungen von der Insel Rügen. Offenbar haben sich am Nachmittag des 28.12.2016 auch andere Kinder auf dem Indoorspielplatz aufgehalten. Deshalb bitten die ermittelnden Kriminalisten die Besucher des Freizeitparkes, die Angaben zum Geschehensablauf vom 28.12.2016 machen können, sich unter der Telefonnummer 038392/3070 zu melden.

Jugendlicher schießt mit Softairpistole – Polizei sucht Zeugen

Zirkow (Vorpommern-Rügen). Am Nachmittag des 28.12.2016 wurden die Beamten des Polizeireviers Sassnitz nach Zirkow in den Freizeitpark in der Binzer Straße gerufen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte gegen 16:00 Uhr ein Jugendlicher im Bereich des Indoorspielplatzes mit einer Softairpistole geschossen. Obwohl der 17-Jährige von der Insel Rügen offenbar nicht gezielt geschossen hatte, wurde vermutlich ein Kind getroffen und leicht im Halsbereich verletzt. Ein bislang unbekannter Mann hatte eine Mitarbeiterin des Erlebnisdorfes angesprochen und mitgeteilt, dass ein Jugendlicher im „Tobeland“ mit einer Softairpistole auf sein Kind geschossen hätte.
Die Mitarbeiterin stellte den Jugendlichen noch im Bereich des Indoorspielplatzes fest und rief die Polizei. Danach konnte sie den Mann und das Kind, einen etwa fünf bis sechs Jahre alten Jungen, nicht mehr ausfindig machen. Auch auf Lautsprecherdurchsagen reagierte der unbekannte Mann nicht. Die Beamten des Polizeireviers Sassnitz stellten die Softairpistole und einige Plastikkugeln sicher. Die Sassnitzer Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und gefährlicher Körperverletzung. Der vermutliche Vater des verletzten Kindes und andere Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 038392/3070 bei der Polizei in Sassnitz zu melden.

Munition am Steilufer Höhe Dwasieden entdeckt

Foto: PI Stralsund
Foto: PI Stralsund

Sassnitz (Vorpommern-Rügen). Am 18.10.2016 gegen 15:10 Uhr erhielten die Beamten der Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz die Information einer Hinweisgeberin, dass sie eine Granate am Steilufer Höhe Dwasieden gefunden hätte. Dieser Hinweis wurde an das zuständige Polizeirevier Sassnitz weitergegeben.

Bis zum Eintreffen des angeforderten Munitionsbergungsdienstes sicherten die Sassnitzer Beamten den Fundort. Die Mitarbeiter des Bergungsdienstes sicherten die Munition und transportierten diese ab. Bei der Granate handelt es sich nach bisherigen Einschätzungen um eine 45 cm x 15 cm große Sprenggranate, die aus dem zweiten Weltkrieg stammen könnte.

Sprenggranate in Stralsund geborgen

Foto: PI Stralsund
Foto: PI Stralsund

Stralsund. Am 23.03.2016 gegen 7:55 Uhr wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Stralsund über einen Bombenfund in Stralsund informiert. Bei Bauarbeiten und dem Ausheben eines langen Grabens für Erdkabel wurde eine etwa 50 cm lange Sprenggranate an einem Gehweg in der Bahnhofstraße freigelegt. Der angeforderte Munitionsbergungsdienst konnte das aus dem Zweiten Weltkrieg stammende Flakgeschoss erfolgreich bergen und abtransportieren. Durch mehrere eingesetzte Funkstreifenwagen des Polizeihauptreviers Stralsund wurde die Bahnhofstraße vom Tribseer Damm bis zur Gentzkowstraße bis ca. 9:50 Uhr voll gesperrt. Der Zugverkehr war von den polizeilichen Maßnahmen nicht beeinträchtigt.

Nachmeldung: Bedrohung mit einer Schreckschusswaffe in Stralsund

Stralsund. Am 18.03.2016, gegen 16:20 Uhr, kam es im Bereich des Heinrich-Heine-Rings in Stralsund zu einer Bedrohung, bei der ein 34-jähriger aus Kasachstan stammender Mann zwei Kinder mit einer Schreckschusswaffe bedrohte. Zudem hatte der 34-Jährige auf einem Innenhof der Lion-Feuchtwanger-Straße in die Luft geschossen.

Die sofort durchgeführten polizeilichen Maßnahmen mit den Einsatzkräften des Polizeihauptreviers Stralsund, des Kriminaldauerdienstes Stralsund, des Autobahnverkehrspolizeireviers Grimmen sowie des Polizeihauptreviers Bergen führten zur Festnahme des Mannes in der Lion-Feuchtwanger-Straße. Auch die Waffe konnte später festgestellt und beschlagnahmt werden.

In der Folge der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurde eine Vernehmung durchgeführt sowie eine Ingewahrsamnahme über einen längeren Zeitraum von einem Richter des Amtsgerichtes Stralsund bestätigt. Der 34-jährige Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt des Landes Mecklenburg-Vorpommern überstellt. Die Ermittlungen wegen Bedrohung und wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz dauern weiterhin an.

Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz

Stralsund. In den Mittagsstunden des 16.03.2016 befanden sich zwei Männer in einem Eiscafé eines Stralsunder Einkaufszentrums. Eine Zeugin beobachtete die Übergabe eines auffälligen Päckchens. Daraufhin informierte sie die Polizei. Die Beamten des Polizeihauptreviers Stralsund durchsuchten die beiden Männer. Bei einem 24-jährigen Stralsunder fanden sie ein Päckchen mit einer betäubungsmittelähnlichen Substanz. Ein 23-jähriger Mann aus der Gemeinde Papenhagen hatte mehrere hundert Euro Bargeld und ein Einhandmesser bei sich.

Bei dem Inhalt des Päckchens handelt es sich um Cannabis im zweistelligen Grammbereich. Die Stralsunder Kriminalpolizei ermittelt gegen den 23-Jährigen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz sowie gegen den 24 Jahre alten Mann wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Mann mit pistolenähnlichem Gegenstand in Stralsund festgestellt

Stralsund. Am 09.03.2016 erhielten die Beamten des Polizeihauptreviers Stralsund die erste Information, dass sich eine männliche Person mit einem pistolenähnlichen Gegenstand in der Stadt aufhalten solle. Der Mann wurde in den vergangenen Tagen von Hinweisgebern u.a. beim Bahnhof, an einer Stralsunder Kindertagesstätte und beim Ostsee-Center in Stralsund gesehen. Am gestrigen Tag, 10.03.2016, griffen die Beamten des Kriminalkommissariats Stralsund in Zusammenarbeit mit den Beamten des Polizeihauptreviers Stralsund den 34-jährigen Kasachen auf und nahmen ihm eine Schreckschusspistole ab.

Eine Berechtigung zum Führen einer Waffe konnte er nicht vorweisen. Im Anschluss erfolgte eine Durchsuchung der Wohnung des 34-Jährigen, in der Patronen sichergestellt wurden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen. Die Waffenbehörde wurde informiert.