Archiv für die Kategorie ‘Polizei’

Nächtliche Ruhestörung

Donnerstag, 22. September 2011

Stralsund. Nachdem eine besorgte 43-jährige Stralsunderin aus der Frankenvorstadt in der vergangenen Nacht gegen 1.30 Uhr Hilferufe einer Frau aus einem Hotelzimmer hörte, alarmierte sie die Polizei. Drei Einsatzfahrzeuge prüften umgehend das Geschilderte. Das das Hotelzimmer bewohnende Pärchen versicherte, nicht in Schwierigkeiten zu stecken. Hingegen seien sie bei ihrem nächtlichen Liebesakt ein wenig zu laut gewesen. Nach eingehender Belehrung des Pärchens, er 50- und sie 47-Jährig, wurde der Einsatz beendet.

Verwesungsgeruch auf einem Maisfeld

Donnerstag, 08. September 2011

Tribsees (Nordvorpommern). Beim Austreten auf einem Maisfeld am 07.09.2011 an der L 192 bei Tribsees nahm ein 23-jähriger Mann aus Güstrow einen starken Verwesungsgeruch wahr. Beim genauen Nachsehen fand er im Mais zwei blaue stark riechende Müllsäcke. Die hinzu gerufenen Polizisten öffneten gegen 15:30 Uhr die Säcke und erkannten mehrere Knochenteile, die von Schlachtabfällen, vermutlich von Schweinen, stammen. Über die Rettungsleitstelle Nordvorpommern wurde die Entsorgung veranlasst. Eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Tierkörperbeseitigungsgesetz wurde aufgenommen.

Polizei und Feuerwehr retten Hund

Donnerstag, 01. September 2011

Sassnitz (Insel Rügen). Die Jagd nach einer Katze wäre einem Hund in Sassnitz gestern Mittag fast zum Verhängnis geworden. Er stürzte in der Nähe des “Rügenhotels” in der Hafenstraße den ca. 20 Meter hohen Steilhang herunter. Auf einem Mauervorsprung nach acht Meter blieb das Tier hängen, konnte jedoch die Steilwand nicht allein hoch laufen. Es bestand die Gefahr, dass es von der Mauer abrutscht und in die Tiefe stürzt. Gemeinsam mit Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sassnitz retteten die Polizisten mit einer Drehleiter den Hund. Dieser erlitt eine leichte Kopfverletzung. Die Hundehalterin war sehr erleichtert und dankte den Einsatzkräften.

Kradfahrer flüchtet vor Polizei

Mittwoch, 31. August 2011

Göhren (Insel Rügen). Das Signal “Bitte folgen” einer Funkstreifenbesatzung auf der B196 zwischen Göhren und Baabe missachtete kurz nach Mitternacht ein Kradfahrer. Er fuhr am Funkwagen vorbei, beschleunigte und flüchtete in einen engen Waldweg. Nach zehn Minuten Verfolgung mit Blaulicht, Sirene, Lichtsignal “Stopp Polizei”und Durchsagen über die Außenlautsprecher konnte das Kleinkraftrad angehalten werden. Der 25-jährige Selliner gab an, seine Fahrerlaubnis auf Grund des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln verloren zu haben. Durchgeführte Alkohol- und Drogentests verliefen negativ. Eine Strafanzeige wegen Fahren ohne erforderliche Fahrerlaubnis wurde aufgenommen.

Jugendliche Randalierer in Binz

Donnerstag, 11. August 2011

Binz (Insel Rügen). Der durch den Organisator bekannt gegebene witterungsbedingte Ausfall einer Veranstaltung, die in Binz auf der Insel Rügen stattfinden sollte, führte am Abend des 10.08.2011 zur Verstimmung anwesender Jugendlicher. Die 40 teils stark alkoholisierten Jugendlichen auf dem Kurplatz in Binz lösten durch lautstarkes Grölen einen polizeilichen Einsatz aus. Den Anwesenden wurde für den Kurplatz ein Platzverweis erteilt. Die Besatzungen von fünf Funkstreifenwagen der Polizei, darunter die lokale Wasserschutzpolizei, befanden sich zur Unterbindung von weiteren Störungen in der Zeit von 22.00 bis 24.00 Uhr in unmittelbarer Nähe zu den Jugendlichen. Erst gegen 23.20 Uhr beruhigte sich die Lage, als ein größerer Teil der Gruppe Binz mit dem Bus verließ. Immer wieder führte die erhebliche Alkoholisierung einiger Personen zu Zwischenfällen. So musste der Busfahrer kurz nach der Abfahrt stoppen und einem randalierenden Jugendlichen die Weiterfahrt versagen. Als weitere Unruhestifter in einem anderen Bus Binz gegen 24.00 Uhr verließ, kehrte wieder Ruhe ein.

Pflastersteine gestohlen?

Mittwoch, 10. August 2011

Stralsund. Am 09.08.2011 gegen 10:00 Uhr meldete ein aufmerksamer Bürger der Polizei in Stralsund einen angeblichen Diebstahl. Zwei Männer sollen mittels Brecheisen Pflastersteine aus der Straße brechen und in private Pkw einladen. Die Beamten trafen die beiden Personen in der Rudolf-Virchow-Straße an. An dieser Stelle wird ein neuer Einkaufsmarkt gebaut und der Bauleiter hatte die Entnahme der Steine genehmigt.

Polizei bittet um Unterstützung

Mittwoch, 03. August 2011

Redderstorf (Nordvorpommern). Nach Einbrüchen in der vergangenen Nacht in Redderstorf bei Bad Sülze sucht die Polizei nach einem weißen Transporter Mercedes mit dem polnischen Kennzeichen ZS 1384 V. Dieser wurde zuletzt in Richtung Bad Sülze fahrend gesehen.

Fahren ohne Fahrerlaubnis und nicht zugelassenem Fahrzeug

Dienstag, 26. Juli 2011

Kummerow (Nordvorpommern). Am 26.07.2011 gegen 0:10 Uhr stellten Beamte des Polizeirevieres Barth auf der B105 Höhe Kummerow einen PKW VW Golf III fest und wollten diesen kontrollieren. Der Aufforderung “Stop Polizei” mittels Signalgeber wurde vom Fahrer nicht nachgekommen. Im Gegenteil - er beschleunigte das Auto und flüchtete in Richtung Martensdorf und anschließend in Richtung Niedermützkow. Ca. 300 Meter vor dem Ortseingang hielt der Fahrer an, sprang ohne den Motor auszuschalten aus dem Golf und lief in ein angrenzendes Maisfeld. Die Suche nach ihm verlief ergebnislos. Der ebenfalls weglaufende Beifahrer (25 Jahre, wohnhaft in Niepars), gleichzeitig auch Halter des VW, konnte gestellt werden. Auf dem Fahrersitz wurden das Handy sowie ein ungeöffneter Brief des 20-jährigen Fahrers aus Velgast gefunden. Eine Überprüfung ergab, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Der Pkw war seit Mai nicht mehr für den Straßenverkehr zugelassen. Gegen den Fahrer wird wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Auch gegen den Beifahrer wurde eine Anzeige aufgenommen. Er hätte den 20-Jährigen ohne Fahrerlaubnis nicht mit dem Auto fahren lassen dürfen.

Nicht angemeldete Versammlung in Greifswald

Sonntag, 26. Juni 2011

Greifswald (Nordvorpommern). Am 25.Juni 2011 um 18:41 Uhr wurde durch Hinweise aus der Bevölkerung bekannt, dass sich in der Wolgaster Straße/Höhe Europakreuzung eine Gruppe von ca. 30 Personen versammelt hat. Die Gruppe sei vorwiegend völlig in schwarz gekleidet und hätte sich szenetypisch vermummt. Bei Eintreffen der ersten Polizeikräfte des Polizeihauptreviers Greifswald war die Gruppe bereits auf ca. 50 Personen angewachsen. Die Teilnehmerzahl erhöhte sich im Verlaufe der Versammlung bis auf ca. 100 Personen. Durch einzelne Versammlungsteilnehmer wurden Transparente mit gegen rechte Gewalt gerichteten Losungen mitgeführt. Die Gruppe setzte sich auf der Wolgaster Straße in Richtung Eldena in Bewegung, drehte dann kurze Zeit später wieder um und begab sich anschließend zurück in Richtung Innenstadt. Die durch die Teilnehmer gerufenen Parolen richteten sich ebenfalls gegen rechte Gewalt. In Höhe der Mensa (Am Mühlentor) löste sich der Aufzug selbstständig auf.

Derzeit prüft die Polizei, ob der Aufzug im Zusammenhang mit einer, in der Nacht vom 24. zum 25. Juni 2011, begangenen gefährlichen Körperverletzung gegen einen 21-jährigen Mann besteht, welcher der linken Szene zuzuordnen ist. Der Geschädigte erlitt Verletzungen im Gesicht und musste stationär im Krankenhaus aufgenommen werden.

Kontrollstellendurchbruch und Verfolgung in Stralsund

Samstag, 25. Juni 2011

Stralsund. Am 24.06.2011 gegen 23:00 Uhr sollte ein Pkw im Stadtgebiet von Stralsund durch einen Streifenwagen einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Hierzu wurde der Fahrer des Pkw mittels Blaulicht zum Halten aufgefordert. Als der Fahrer des Mercedes das Blaulicht bemerkte, beschleunigte er sein Fahrzeug stark und versuchte sich dadurch der Kontrolle zu entziehen. Der Funkwagen nahm daraufhin die Verfolgung auf und schaltete hierfür zum Blaulicht auch die Sirene ein. Das flüchtende Fahrzeug beschleunigte jetzt noch mehr und machte keine Anstalten zum Anhalten.

Während der Verfolgungsfahrt missachtete der Fahrer des flüchtigen Fahrzeugs mehrfach den Vorrang bzw. die Vorfahrt anderer Fahrzeuge und gefährdete diese dadurch. Auch schaltete der Fahrer über eine längere Strecke die Fahrzeugbeleuchtung trotz Gegenverkehr aus, um sich so dem Blickkontakt der verfolgenden Polizeibeamten zu entziehen. Er fuhr auch unbeleuchtet direkt auf ein entgegenkommendes Einsatzfahrzeug zu und nur durch die schnelle Reaktion des Polizeibeamten (starkes Bremsen und ausweichen nach links) konnte ein Zusammenstoß im letzten Moment verhindert werden.

Die “filmreife” Verfolgungsfahrt, an der fünf Funkwagen beteiligt waren und welche ca. 12 Minuten dauerte, sich hierbei über eine Strecke von ca. 15 km durch das Stadtgebiet von Stralsund erstreckte, erreichte Spitzengeschwindigkeiten von 120 bis 140 km/h und endete auf einem Parkplatz in der Altstadt. Hier versuchten der Fahrer und sein Beifahrer weiter zu Fuß zu flüchten, konnten aber nach kurzer Strecke gestellt und vorläufig festgenommen werden.

Der 30-jährige Fahrer hatte einen Atemalkoholwert von 0,68 Promille und es besteht der Verdacht, dass er auch Betäubungsmittel konsumiert hat. Der 32-jährige Beifahrer gab zu Amphetamin konsumiert zu haben und er hatte auch noch eine geringe Menge davon bei sich.

Nach erfolgter Blutprobenentnahme und Beschlagnahme des Führerscheins konnten die beiden Stralsunder das Polizeirevier verlassen. Gegen den Fahrer wurden Anzeigen wegen Verkehrsgefährdung und Trunkenheit im Verkehr gefertigt. Der Beifahrer muss sich wegen dem Besitz von Betäubungsmitteln, sowie dem Führen eines nach dem Waffengesetz verbotenen Springmessers, welches bei seiner Durchsuchung festgestellt wurde, verantworten.