2. Nachmeldung: Abbruch an Steilküste – eine Person verletzt gerettet

Klein Zicker (Vorpommern-Rügen). Am 11.05.2017 kam es an der Steilküste bei Klein Zicker zu einem Abbruch von Geröll bzw. Erd- und Gesteinsbrocken, durch welches ein 92-jähriger Mann verletzt worden ist. Zuvor fanden im Bereich der Steilküste Baggerarbeiten statt, die der Verletzte offenbar beobachten wollte. Am 13.05.2017 verstarb der 92-Jährige an den Folgen seiner Verletzungen im Greifswalder Klinikum. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern weiter an.

Nachmeldung: Abbruch an Steilküste – eine Person verletzt gerettet

Klein Zicker (Vorpommern-Rügen). Gegen 10:20 Uhr des 11.05.2017 kam es an der Steilküste bei Klein Zicker nach Baggerarbeiten zu einem Abbruch von Geröll, durch welches ein Mann verletzt und ins Krankenhaus geflogen worden ist. Bei dem verletzten Mann handelt es sich um einen 92-Jährigen aus der Gemeinde Thiessow, der scheinbar die Baggerarbeiten vom Strand aus beobachten wollte. Nach gegenwärtigem Stand der Ermittlungen fanden oberhalb der etwa fünf Meter hohen Steilküste Baggerarbeiten statt. Unterhalb der Steilküste war der entsprechende Abschnitt abgesperrt. Trotz Warnung beachtete der Verunglückte die Absperrung offenbar nicht und wurde von einem größeren Brocken verschiedenster Materialien verletzt. Der Bagger befand sich zum Zeitpunkt des Abbruchs nicht mehr unmittelbar an der Abbruchkante. Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Stralsund haben die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Abbruch an Steilküste – eine Person verletzt gerettet

Klein Zicker (Vorpommern-Rügen). Am 11.05.2017, gegen 10:20 Uhr, informierte die Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg über eine verschüttete Person an der Steilküste bei Klein Zicker. Die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Sassnitz und die alarmierten Rettungskräfte konnten vor Ort eine männliche Person am Strand von Klein Zicker ausfindig machen.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es bei Baggerarbeiten an der Steilküste zu einem Abbruch von Geröll, welches einen unter dem Abbruch stehenden Mann traf und verletzte. Der schwer (nicht lebensbedrohlich) verletzte Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Greifswalder Klinikum geflogen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Kleinere polizeiliche Einsätze aufgrund des Sturms

Stralsund. Am gestrigen Tag sowie in den frühen Morgenstunden des 04.01.2017 kamen die Beamten in der Polizeiinspektion Stralsund bislang drei Mal zum Einsatz. Im Zuckerrübenweg in Stralsund rollte gestern gegen 17:45 Uhr ein nicht ausreichend gesicherter Anhänger auf die Straße. Der Eigentümer sorgte für die notwendige Sicherung. Am 04.01.2017 gegen 3:55 Uhr informierte die Rettungsleitstelle die Grimmener Polizei, dass auf der L 30 aus Richtung Grimmen in Richtung Rügenzubringer ein Baum auf die Straße gestürzt war. Die Beamten des Polizeireviers Grimmen räumten den Baum in Zusammenarbeit mit der Straßenmeisterei Grimmen von der Fahrbahn. Kurze Zeit später gegen 4:50 Uhr meldete eine Zeugin einen umgestürzten Baum auf der Fahrbahn L 22 zwischen dem Schlemminer und Ravenhorster Kreuz. Die eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr räumten den Baum von der Straße. In allen drei Fällen wurden keine Personen verletzt. Schäden sind nicht entstanden.

Container landet auf der Fahrbahn der Autobahn 20

Foto: PI Stralsund
Foto: PI Stralsund

Grimmen (Vorpommern-Rügen). Am heutigen Morgen gegen 7:50 Uhr stürzte infolge des stürmischen Windes ein leerer Baucontainer auf die Fahrbahn der BAB 20. Ein nachfolgender Pkw wurde beschädigt. Der 43-jährige Fahrer eines Lkw mit Anhänger befuhr die BAB 20 in Richtung Lübeck. Auf Höhe der Anschlussstelle Grimmen West erfasste der Wind offenbar die Abdeckung eines leeren Baucontainers und schlug diese gegen eine Brücke. Dadurch wurde der Container vom Anhänger des Lkw gerissen und blieb quer auf den beiden Fahrspuren in Richtung Lübeck liegen. Durch die Containerabdeckung wurde die Entwässrung der Brücke beschädigt. Ein hinter dem Lkw fahrender Pkw Mazda wurde durch Trümmerteile auf der Fahrbahn leicht beschädigt. Der Lkw-Fahrer aus dem Land Brandenburg und der 58-jährige Pkw-Fahrer aus Greifswald blieben unverletzt. Der Sachschaden wird auf knapp 4.000 Euro geschätzt. Im Bereich der Unfallstelle kam es bis ca. 10:50 Uhr zu Behinderungen des Straßenverkehrs in Richtung Lübeck. Die Fahrzeuge wurden auf dem Fahrstreifen der Autobahnausfahrt an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Fahrzeug durch Windböe erfasst

B 96, L 291, Putbus (Vorpommern-Rügen). Am 01.04.2015, gegen 08:50 Uhr, befuhr eine 31-jährige Frau aus Bergen mit einem Pkw Renault die B 96 (Rügenzubringer) in Richtung BAB 20. Im Bereich der Abfahrt Miltzow wurde der Pkw von einer Windböe erfasst. Die 31-Jährige verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet ins Schleudern. Der Renault drehte sich auf der Fahrbahn und prallte frontal gegen die rechte Schutzplanke. Die Bergenerin blieb unverletzt. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Der Verkehr wurde zeitweise auf der linken Fahrspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Bereits am 31.03.2015, gegen 19:25 Uhr, ereignete sich auf der L 291 ein Verkehrsunfall in Folge der Witterung. Der 38-jährige Fahrer eines Pkw Hyundai mit Anhänger aus der Gemeinde Sagard befuhr die L 291 aus Richtung Garz in Richtung Sehlen. Kurz hinter der Ortschaft Garz wurde der Anhänger (Verkaufswagen) von einer Windböe erfasst und gegen eine Straßenlaterne am rechten Fahrbahnrand gedrückt. Dadurch verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeuggespann und kam schließlich im linken Straßengraben zum Stehen. Der 38-Jährige blieb unverletzt. Der Sachschaden wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt.

Ebenfalls am 31.03.2015, gegen 15:45 Uhr, öffnete eine 40-jährige Frau aus der Gemeinde Middelhagen auf einem Parkplatz in Putbus die Tür eines Pkw Ford. Durch eine Windböe wurde ihr die Fahrzeugtür aus der Hand gerissen und gegen einen Pkw Golf geschlagen. Der Sachschaden wird auf ca. 100 Euro geschätzt.

Starke Regenfälle: Kreisstraße 7 muss voll gesperrt werden

Ralswiek (Vorpommern-Rügen). Die Straßenverkehrsbehörde des Landkreis Vorpommern-Rügen meldet die Vollsperrung der Kreisstraße 7 zwischen Ralswiek und der Abfahrt nach Jarnitz in Fahrtrichtung Gnies. In der Waldlage vor der Abfahrt Jarnitz ist die K 7 aufgrund der gestrigen starken Regenfälle nicht mehr befahrbar. Die Fahrbahn ist unterspült und stark beschädigt. Da die Verkehrssicherheit nicht mehr in vollem Maße gewährleistet werden kann, ist die Fahrbahn bis auf weiteres voll gesperrt. Die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen empfielt den Verkehrsteilnehmern den gesperrten Straßenabschnitt über die Ortslage Jarnitz zu umfahren. Die Störtebeker Festspiele sind nach Angaben des Landkreises nicht davon betroffen. Die Anfahrt der Besucher kann entsprechend gewährleistet werden.

Discounterdach durch Sturm Xaver abgedeckt

Stralsund. In der Nacht des 05. Dezember 2013, gegen 23:40 Uhr wurde das Dach eines Einkaufsmarktes in der Lindenallee in Stralsund durch den Sturm „Xaver“ abdeckt und auf die Fahrbahn geschleudert. Personen wurden nicht verletzt. Nach derzeitigem Sachstand sind mindestens zwei Fahrzeuge beschädigt worden. Gegenwärtig dauern die Aufräumarbeiten an. Hierzu mussten das Technische Hilfswerk und Polizeibeamte aus anderen Revieren der Polizeiinspektion Stralsund angefordert werden. Die Höhe des Sachschadens kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden.

Über 15 Stunden Vollsperrung auf der L 23

Eixen (Vorpommern-Rügen). In den Abend- und Nachtstunden des 17.10.2013 kam es zu starken Windböen im Landkreis Vorpommern-Rügen. Am 17.10.2013 gegen 19:00 Uhr wurden in Ravenhorst (Gemeinde Eixen) durch den Wind Dachsteine einer alten Scheune auf die L 23 geweht. In weiterer Folge neigte sich der Giebel des Fachwerkgebäudes in Richtung der o.g. Straße und drohte einzustürzen. Die Landstraße war daher von gestern gegen19:30 Uhr bis heute gegen 10:30 Uhr voll gesperrt. Aufgrund der gegenwärtig laufenden Abrissarbeiten ist die L 23 bis auf Weiteres abermals voll gesperrt. Es wurde weder jemand verletzt noch entstand Fremdschaden.

Behinderungen durch umgestürzte Bäume

Stralsund. Seit den frühen Morgenstunden des 31.01.2013 gingen in den Dienststellen der Polizeiinspektion Stralsund zahlreiche Meldungen zu umgestürzten Bäumen in Folge des starken Windes ein.

Gegen 4:40 Uhr wurde gemeldet, dass auf der K 5 zwischen Venz und Neuendorf ein Baum auf die Straße gestürzt ist. Gegen 5:00 Uhr ereignete sich auf der K 11 zwischen Burkvitz und Teschenhagen ein Verkehrsunfall mit Sachschaden. Am Pkw Suzuki entstand ein Schaden von ca. 1.000 Euro als die 51-jährige Fahrerin gegen einen umgestürzten Baum fuhr. Gegen 6:40 Uhr wurde ein umgestürzter Baum auf der L 29 zwischen Binz und Prora gemeldet. Die Straße musste in diesem Bereich kurzzeitig voll gesperrt werden. Gegen 6:50 Uhr behinderte auf der L 30 zwischen Trent und Wittower Fähre ein umgestürzter Baum den Verkehr, ebenso gegen 7:30 Uhr auf der L 29 in Serams, Kreuzungsbereich B 196.

Die B 105 musste gegen 3:15 Uhr in Wiepkenhagen und die L 22 gegen 9:35 Uhr zwischen Ribnitz-Damgarten und Daskow zeitweise voll gesperrt werden, um umgestürzte Bäume von der Fahrbahn zu räumen. Gegen 7:30 Uhr war in Barth die Straße Am Borgwall nicht passierbar, da eine Freileitung quer über der Fahrbahn lag. In Stralsund drohte gegen 8:30 Uhr auf dem Grünhufer Bogen eine Straßenlaterne herabzustürzen, die durch den Wind beschädigt worden war.

Bei den genannten Ereignissen ist keine Person verletzt worden. Die umgestürzten Bäume wurden durch die jeweils zuständigen Feuerwehren von den Fahrbahnen geräumt.