Nächtliche Ruhestörung

Stralsund. Nachdem eine besorgte 43-jährige Stralsunderin aus der Frankenvorstadt in der vergangenen Nacht gegen 1.30 Uhr Hilferufe einer Frau aus einem Hotelzimmer hörte, alarmierte sie die Polizei. Drei Einsatzfahrzeuge prüften umgehend das Geschilderte. Das das Hotelzimmer bewohnende Pärchen versicherte, nicht in Schwierigkeiten zu stecken. Hingegen seien sie bei ihrem nächtlichen Liebesakt ein wenig zu laut gewesen. Nach eingehender Belehrung des Pärchens, er 50- und sie 47-Jährig, wurde der Einsatz beendet.

Pkw-Fahrer ärgert sich über Räumfahrzeuge

Bundesautobahn A20 (Nordvorpommern). Am 03.12.2010 kam es auf der BAB 20 zu einer Verkehrsbeeinträchtigung, der zu einem vorübergehenden kurzen Stau führte. Gegen 8.45 Uhr meldete sich ein Pkw-Fahrer über Notruf, dass er auf der BAB 20 in Richtung Neubrandenburg unterwegs sei. Er befinde sich gerade zwischen Grimmen Ost und Abfahrt Stralsund. Er möchte Anzeige wegen einer massiven Verkehrsbehinderung und Eingriff in den Straßenverkehr erstatten. Auf Anfrage des Beamten in der Leitstelle, ob er die Beeinträchtigung genauer beschreiben könne antwortete der Kraftfahrer, dass vor ihm zwei Schneeräumfahrzeuge nebeneinander fahren und ihn massiv behindern. Die Polizei solle sofort dagegen einschreiten! Diest tat die Polizei natürlich nicht. Die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei machen einen hervorragenden Job und tun alles für eine freie und ungehinderte Fahrt auf der A 20, da sind solche kleineren Beeinträchtigungen nun wirklich hinnehmbar. In diesem Falle fuhren die Räumfahrzeuge im Verband, um eine größtmögliche Breite zu räumen.

Mein Auto ist gestohlen…

Stralsund. „Mein Auto ist gestohlen.“ – mit diesen Worten meldete sich der Fahrzeugbesitzer am Vormittag des 26.08.2010 über Notruf bei der Polizei in Stralsund. Der 75-jährige Rüganer hatte seinen Toyota am Neuen Markt abgestellt und nun ist er weg. Wenige Minuten später war ein Funkwagen vor Ort. Die geschulten Augen der Polizisten erspähten das vermisste Fahrzeug auf dem überfüllten Parkplatz etwa fünf Meter weiter in einer Parklücke. Einsatzende.

Polizei hilft immer – auch beim Ausparken

Stralsund. Eine junge Frau wählte am 23.08.2010 um 15.00 Uhr ganz verzweifelt den Polizeinotruf in Stralsund. Den Beamten am anderen Ende der Leitung fragte sie was sie tun solle, da sie von einem anderen Pkw zugeparkt wurde. Der Polizist riet ihr zur Fahrschule. Nachdem beide über den Scherz gelacht hatten, schickte er ihr einen Funkwagen zum Frankenhof. Mit polizeilicher Unterstützung konnte die etwa 20-Jährige ihren Toyota Aygo ausparken.

Kater auf Abwegen

Born (Nordvorpommern). Eine am 28.07.2010 um 4:18 Uhr aufgelaufene Alarmmeldung aus einem Kaufhaus in Born auf dem Darss beschäftigte die Polizei. Die vor Ort mit einer Objektverantwortlichen durchgeführte Kontrolle führte zum Auffinden des vermeintlichen Einbrechers – einem Kater. Ob dieser sich durch die gegenwärtigen Sommerschlussverkaufsangebote so angezogen fühlte, dass er sich im Objekt einschließen ließ, bleibt offen.

Verkäufer bewirft Kunden mit Döner

Stralsund. Döner macht schöner – diesen Spruch wird ein 22-Jähriger aus Dresen in der nächsten Zeit wohl nicht sehr gerne hören, weil der Snack am Abend des 23.06.2010 nicht in seinem Magen sondern auf seiner Bekleidung landete.

Der junge Mann hatte kurz vor 19.00 Uhr an einem Stand im Heinrich-Heine-Ring einen Döner Kebab mit Feldsalat und Tomaten, aber ohne Knoblauchsoße bestellt. Weil der Verkäufer angeblich das Fladenbrot mit Füllung nicht nach seinen Wünschen zubereitet hatte, verweigerte der Dresdner die Abnahme und Bezahlung. Nach einem kurzen Streitgespräch drehte er sich um und wollte gehen. Wütend schleuderte ihm der 31-jährige Verkäufer den Döner hinterher. Das schmackhafte Geschoß traf den unzufriedenen Kunden im Rücken, wobei Jacke, Hose und Rucksack beschmutzt wurden. Die herbeigerufenen Polizeibeamten nahmen eine Strafanzeige wegen Beleidigung auf. Womit der Betroffene später seinen Hunger gestillt hat, ist nicht bekannt.

Leichensuche am Bahndamm

Foto: PD Stralsund
Foto: PD Stralsund

Stralsund. Polizeibeamte des Reviers in Stralsund haben am Morgen des 22.03.2010 am Bahndamm in der Nähe der Gartenanlage Garbodenhagen nach einer Leiche gesucht. Gefunden wurde eine lebensgroße Puppe. Ein Bahnreisender meldete gegen 8.40 Uhr eine leblose Person, die an der Bahnstrecke in einem Gebüsch liege. Nach kurzer Suche fanden die Beamten den Torso, bekleidet mit gestreiftem Oberhemd und einer blauen Latzhose. Die Nähe zur Gartensparte lässt vermuten, dass es sich um eine Vogelscheuche handelt, die irgendwie auf Reisen gegangen ist. Kleiner Nebeneffekt: Bei der Suche wurde im Bahngleis ein silberfarbenes Motorola-Handy gefunden. Puppe und Handy können im Polizeirevier Stralsund abgeholt werden.

Geisterradio in Sagard

Sagard (Insel Rügen). Eine Anwohnerin der Schulstraße in Sagard meldete in den ganz frühen Morgenstunden des 23.09.2009 unzulässigen Lärm. Ein unbekannter Mann sitzt mit einem laut aufgedrehten Radio zwischen den Mülltonnen, die Leute können nicht schlafen. Die gegen 0.20 Uhr eintreffenden Beamten fanden ein einsames, altes Radio, das vor sich hindudelte. Dem Störenfried wurden die Batterien entnommen – und Ruhe war.

Polizisten als Schlangenbndiger

Ribnitz-Damgarten (Nordvorpommern). Eine Frau rief am 07.07.2009 gegen 17.00 Uhr verngstigt per Notruf bei der Polizei in Stralsund an. Sie frchte sich vor einer grnlichen Schlange auf dem Weg in der Damgartener Chaussee in Ribnitz. Ein Funkwagen des rtlichen Reviers fuhr vor Ort. Die Beamten fingen die Ringelnatter ein und setzten sie in der freien Natur wieder aus.

Schwanenfamilie ignoriert Polizei

Stralsund. Am 27. Juni 2009 mussten die Beamten des Polizeireviers Stralsund zu einem ungewhnlichen Einsatz auf den Grnhufer Bogen. Gegen 15:00 Uhr nutzte ein Schwanenprchen mit vier Jungen das schne Wetter zu einem Ausflug, liefen dabei jedoch auf der Strae. Die eingesetzten Beamten wollten dieses verhindern, wurden aber von den Schwnen ignoriert. Erst mit Untersttzung durch die Feuerwehr Stralsund konnten sie zu einem nahe gelegenen Teich begleitet werden.