Mit dem falschen Transporter losgefahren

Stralsund. Am 09.08.2016 gegen 8:35 Uhr wurde der Polizei der Diebstahl eines Transporters vom Parkplatz eines Baumarktes in der Rostocker Chaussee in Stralsund gemeldet. Der Fahrer eines weißen Peugeot-Transporters kam aus dem Baumarkt und sah, dass gerade sein Transporter von dem Parkplatz gefahren wurde. Er lief dem Fahrzeug noch hinterher, konnte es aber nicht mehr erreichen und alarmierte die Polizei.

Unmittelbar nachdem die Beamten des Polizeihauptreviers Stralsund eintrafen, fuhr auch der Peugeot-Transporter wieder auf das Parkplatzgelände. Der Fahrer versicherte glaubhaft, dass er in der Annahme, in seinen weißen Citroen-Transporter gestiegen zu sein, von dem Parkplatz losgefahren war. Unterwegs bemerkte er, dass sein Navigationsgerät nicht mehr im Fahrzeug war und vermutete einen Diebstahl des Gerätes. Erst beim genaueren Betrachten des Fahrzeuginneren fiel dem Mann dann auf, dass er irrtümlicherweise mit einem anderen Transporter losgefahren war. Er fuhr umgehend zum Parkplatz zurück.

Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte, konnten beide Männer herzlich lachen und wieder in das eigene Fahrzeug steigen. Warum der Schlüssel des Citroens, der unmittelbar neben dem Peugeot geparkt worden war, auch zu dem Peugeot passte, konnte nicht aufgeklärt werden.

Zu dicht aufgefahren – Stress auf dem Seitenstreifen

Grimmen (Vorpommern-Rügen). Am frühen Samstagabend gegen 18 Uhr waren Einsatzkräfte des Autobahnpolizeireviers Grimmen anlässlich einer Schlägerei auf der A 20 nahe der Anschlussstelle Grimmen Ost im Einsatz. Die beschriebene Schlägerei auf dem Seitenstreifen der Autobahn stellten die Beamten nicht fest, wohl doch zwei, sich einen heftigen Wortwechsel liefernde Fahrzeugführer.

Auf dem Weg von Greifswald Richtung Rostock musste einer der beiden abrupt bremsen, womöglich wegen etwas zu dichten Auffahrens. Der schwangeren Beifahrerin wurde dadurch übel und er hielt aus Sorge auf dem Seitenstreifen. Der Andere, wohl über das Fahrmanöver ebenso wenig begeistert, hielt ebenfalls an. Auch seine Beifahrerin war schwanger. Auf dem Seitenstreifen setzten sie nun ihre Auseinandersetzung fort. Nachdem sich die Gemüter beruhigten, erinnerten sie sich ihrer schwangeren Beifahrerinnen und dem eigentlichen Grund des Anhaltens. Eine der der beiden Frauen war es nicht möglich, wieder in das Auto einzusteigen. Gefühlsmäßig beruhigt konnten die Beteiligten dann doch die Autobahn verlassen und begaben sich zu einem nahen Parkplatz. Dort betreute die Besatzung eines Rettungswagens die Schwangeren (8. und 9. Monat) und die Polizei die Fahrzeugführer.

Außer Erregung blieb nichts von der Sache übrig, der Streit konnte geschlichtet werden.

Nachts in Zarrendorf verirrt

Zarrendorf (Vorpommern-Rügen). Verwunderung rief am heutigen Morgen die Äußerung eines 24-jährigen Stralsunders bei einer 61-Jährigen aus Zarrendorf hervor. Kurz nach 7 Uhr klopfte es an ihrer Terassentür und der Türdrücker wurde betätigt. Sie öffnete die Tür und vor ihr stand der 24-Jährige, wünschte einen „Guten Morgen“, fragte, wo er sich befände, bedankte sich für die Nacht und verabschiedete sich. Die Frau konnte mit den Äußerungen rein gar nichts anfangen und setzte mit dem fort, was sie machen wollte, nämlich den Kater füttern. Doch dann bemerkte sie die nicht abgeschlossene Tür zur Garage und, dass viele Gegenstände der Garage nicht an ihrem angestammten Platz, sondern im Pkw lagen. Aber, die Garagentür war nicht aufgebrochen worden und irgendwie fehlte auch nichts.

Sie informierte die Polizei und in dem Moment kam der junge Mann zurück. Er sagte, er habe seine Tasche vergessen. Die 61-Jährige forderte ihn auf bis zum Eintreffen der Polizei zu warten, was er auch anstandslos tat. Die Einsatzkräfte hörten sich an, was der junge Stralsunder äußerte: Er hatte sich am gestrigen Tag, gegen 16 Uhr, zu Fuß mit einer Tasche dreckiger Wäsche auf den Weg nach Grimmen gemacht. Diese wollte er bei seiner Mutter waschen. Im Dunkeln verirrte er sich. Ihm war kalt und er suchte sich eine Übernachtungsmöglichkeit. Die Garage der 61-Jährigen war ebenso nicht verschlossen, wie der darin befindliche Pkw. In diesen legte er sich. Doch ihm war zu kalt, er konnte nicht schlafen und hielt sich mit Bewegung warm. Für die Bewegungsfreiheit räumt er nach seinen Vorstellungen auf und legte alles in den Pkw. Dann versuchte er noch ein Fahrrad zu reparieren, was ihm jedoch nicht gelang. Als es am Morgen hell wurde, bedankte er sich bei der Frau und ging fort. Er habe nie vorgehabt, etwas zu stehlen und beschädigt hatte er auch nichts. Er erwähnte noch ein Fahrrad, welches er sich am Abend am Kindergarten auslieh. Dort hatte er einen Zettel hinterlegt.

Die Einsatzkräfte begleiteten ihn zum Eigentümer. Der wartete bereits und war froh, das Rad zurückzubekommen. Er verzichtete auf die Erstattung einer Anzeige. In der Tasche des jungen Mannes befand sich getragene Kleidung.

Vermeintlicher Einbruch in Wohnung

Langendorf (Vorpommern-Rügen). Einsatzkräfte des Stralsunder Polizeireviers eilten am heutigen Morgen kurz vor 5 Uhr nach Langendorf bei Stralsund. In eine Wohnung soll durch das Fenster des Kinderzimmers eingebrochen worden sein und es sei noch nicht klar, was die Diebe mitnahmen. Die Beamten begutachteten die Sachlage und konnten Entwarnung geben. Ihrem Bericht kann Folgendes entnommen werden: Unmittelbar ans Haus grenzt eine Pferdekoppel und die Tiere werden oft vom Fenster aus gefüttert. Ein Pferd hatte – wahrscheinlich in Erwartung auf Leckerbissen – das Fenster einfach aufgedrückt.

Klasse 3 im Briefkasten

Niepars (Vorpommern-Rügen). Ein wenig erstaunt war der Kontaktbeamte der Polizeistation Niepars schon, als er am Montagvormittag dieser Woche den Briefkasten der Polizeistation leerte und direkt in seine Hände eine Fahrerlaubnis fiel. Er vermutete, dass es sich um ein gefundenes und mit dem Einwurf in den Briefkasten abgegebenes Dokument handelt. Die mit den Jahren verwaschene und verblichene Tinte gab nur Teils Auskunft über Herkunft und Besitzer. Ausgestellt wurde das Dokument im Jahr 1957 von der Verkehrspolizei Schwerin und erlaubte, ein Kraftfahrzeug mit Antrieb durch Verbrennungsmaschine, Elektromotoren und Dampfmaschine der Klasse 3 zu führen. Das örtliche Einwohnermeldeamt half weiter und der Stationsbeamte nahm persönlich Kontakt zum Inhaber des Dokuments auf. Im Gespräch verriet der 81-jährige Nieparser dem Beamten, dass er nicht mehr fahren möchte. Es habe auch bereits Zweifel an seiner Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen gegeben. Deshalb wollte er seine Fahrerlaubnis freiwillig abgegeben, doch die Polizeistation war gerade nicht besetzt. So hat er den Briefkasten genutzt und seine Fahrerlaubnis eingeworfen. Das Dokument wird jetzt der zuständigen Führerscheinstelle zugesandt.

Wie schnell doch die Zeit vergeht…

Stralsund. Das dachte sich vermutlich auch ein 32-jähriger Stralsunder, nachdem er sich mit zwei leichten Damen vergnügt hatte. Sich über Preis und Leistung einig, begannen die 22 und 35 Jahre alten Frauen mit der Erfüllung ihres mündlichen Vertrages. Doch als sie fertig waren, beschwerte sich der Kunde. Ihm kam die verstrichene Zeit viel kürzer vor, als zuvor ausgemacht. Des Weiteren wollte er weitere Leistungen in Anspruch nehmen, ohne für diese extra zu bezahlen. Er war der Meinung, dass diese Leistungen mit im vereinbarten Preis enthalten waren. Zur Klärung seiner Ansprüche rief er die Polizei hinzu. Die Einsatzkräfte teilten dem Mann mit, dass sie ihm in seiner misslichen Lage nicht weiterhelfen können. Er wurde auf den Zivilrechtsweg hingewiesen.

Polizei verwehrt Unterkunft

Grimmen (Nordvorpommern-Rügen). So recht konnten Einsatzkräfte des Grimmener Polizeireviers am gestrigen Abend zwei junge Männer aus Grimmen nicht verstehen. Diese kamen gegen 19 Uhr zur Dienststelle und wollten dort nächtigen, in der Zelle. Zumindest teilten sie das mit. Doch bittet man für gewöhnlich höflicher um Quartier und das taten sie nicht.

Ein Polizist befand sich gerade in einem Gespräch mit einem Bürger. In dieses Gespräch fielen der 29- und der 17-Jährige mit Zwischenrufen und Beschimpfungen ein. Wiederholt rügten die Polizeibeamten die Äußerungen und stellten im Gespräch klar, dass in der Zelle nicht genächtigt wird und die Störenfriede die Dienststelle zu verlassen haben. Diese setzten sich jedoch demonstrativ auf eine Bank im Vorraum. Und die Beleidigungen nahmen an Wortgewicht und Intensität zu. Der ältere zog plötzlich eine volle Bierflasche aus dem linken Ärmel und wollte mit dieser zuschlagen. Von zwei Polizisten wurde er an den Armen ergriffen und vor die Tür befördert. Der jüngere folgte ihm unaufgefordert und eigenständig. Doch nach zwei Minuten waren sie bereits wieder in der Dienststelle, als hätten sie etwas vergessen. Erneut beleidigten sie und wurden kurzerhand wieder vor die Tür befördert. Und dabei blieb es dann.

Dass beide nicht ganz Herr ihrer Sinne waren ist anzunehmen, sie zeigten sich deutlich alkoholisiert. Doch bleibt das abendliche Theater nicht ohne Folgen. Angezeigt wurden sie wegen Beleidigung, Nötigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Hausfriedensbruch.

Pläne gingen nicht auf

Ribnitz-Damgarten (Nordvorpommern-Rügen). Um an Zigaretten zu gelangen, gab gestern gegen 19:45 Uhr ein 13-jähriger Junge einem 17-Jährigem fünf Euro, damit dieser für ihn eine Packung kauft. Jedoch wurden dem Jugendlichen keine Zigaretten verkauft. Daraufhin fragte der Ribnitzer einen 59-jährigen Mann, ob dieser ihm eine Packung besorgen könne. Der Mann nahm die fünf Euro freundlich entgegen, steckte das Geld ein und machte sich aus dem Staub. Der erstaunte Junge folgte dem Herrn und rief mit dem Handy die Polizei. Die eintreffenden Beamten hielten den Mann an. Dieser gab indes an, dass es sein Geld sei. Gegen ihn wird nun wegen Unterschlagung ermittelt. Selbst im Polizeirevier versuchte er, an das Geld zu gelangen. Unauffällig nahm er den Geldschein vom Tisch der Beamten, faltete ihn ganz klein und versteckte ihn in sein Taschentuch. Auf Nachfrage äußerte er, dass er die Geldnote wohl versehentlich eingesteckt habe.
Ohne Konsequenzen kam der 13-Jährige jedoch auch nicht davon. Seine Mutter musste ihn vom Polizeirevier Ribnitz-Damgarten abholen. Dort durfte er ihr auch erklären, dass er heimlich rauche.

Nächtliche Ruhestörung

Stralsund. Nachdem eine besorgte 43-jährige Stralsunderin aus der Frankenvorstadt in der vergangenen Nacht gegen 1.30 Uhr Hilferufe einer Frau aus einem Hotelzimmer hörte, alarmierte sie die Polizei. Drei Einsatzfahrzeuge prüften umgehend das Geschilderte. Das das Hotelzimmer bewohnende Pärchen versicherte, nicht in Schwierigkeiten zu stecken. Hingegen seien sie bei ihrem nächtlichen Liebesakt ein wenig zu laut gewesen. Nach eingehender Belehrung des Pärchens, er 50- und sie 47-Jährig, wurde der Einsatz beendet.

Pkw-Fahrer ärgert sich über Räumfahrzeuge

Bundesautobahn A20 (Nordvorpommern). Am 03.12.2010 kam es auf der BAB 20 zu einer Verkehrsbeeinträchtigung, der zu einem vorübergehenden kurzen Stau führte. Gegen 8.45 Uhr meldete sich ein Pkw-Fahrer über Notruf, dass er auf der BAB 20 in Richtung Neubrandenburg unterwegs sei. Er befinde sich gerade zwischen Grimmen Ost und Abfahrt Stralsund. Er möchte Anzeige wegen einer massiven Verkehrsbehinderung und Eingriff in den Straßenverkehr erstatten. Auf Anfrage des Beamten in der Leitstelle, ob er die Beeinträchtigung genauer beschreiben könne antwortete der Kraftfahrer, dass vor ihm zwei Schneeräumfahrzeuge nebeneinander fahren und ihn massiv behindern. Die Polizei solle sofort dagegen einschreiten! Diest tat die Polizei natürlich nicht. Die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei machen einen hervorragenden Job und tun alles für eine freie und ungehinderte Fahrt auf der A 20, da sind solche kleineren Beeinträchtigungen nun wirklich hinnehmbar. In diesem Falle fuhren die Räumfahrzeuge im Verband, um eine größtmögliche Breite zu räumen.