Mann von Pkw angefahren

Sassnitz (Vorpommern-Rügen). Am 03.11.2016 gegen 20:30 Uhr wurden die Beamten des Polizeireviers Sassnitz in den Nationalpark Jasmund gerufen. Im Waldgelände des Nationalparks Jasmund stellten am gestrigen Abend zwei Mitarbeiter des Nationalparkamtes eine männliche Person auf einem Waldweg fest, die sich dort mit einem Fahrzeug unberechtigterweise aufhielt. Als die Person angesprochen wurde, begab diese sich zu seinem Pkw und wollte davonfahren. Beim Losfahren touchierte der Fahrzeugführer einen Mitarbeiter des Nationalparkamtes Jasmund und verletzte ihn dabei leicht. Nach einem kurzen Anhalten setzte der Mann seine Fahrt fort.

Durch die Beamten des Polizeireviers Sassnitz konnte der 65-jährige Mann aus Sassnitz zu Hause angetroffen werden. Der Kriminaldauerdienst Stralsund übernahm die Spurensicherung. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

78-Jähriger in Klevenow angegriffen – Hinweise erbeten

Klevenow (Vorpommern-Rügen). Am Nachmittag des 14.09.2016 erhielt die Polizei die Mitteilung, dass in Klevenow ein 78-jähriger Mann angegriffen und verletzt worden sei. Nach den Schilderungen des 78- Jährigen aus der Gemeinde Süderholz sei er auf einem Spaziergang in Klevenow von mehreren Jugendlichen angepöbelt und anschließend geschlagen worden. Der 78-Jährige erlitt Verletzungen im Gesicht und wurde in ein Krankenhaus nach Greifswald gebracht. Bislang konnte der Mann nicht vernommen werden. Daher liegen der Polizei keine konkreten Angaben zum möglichen Tatort vor. Die geschilderte Tat hat sich vermutlich An der Dorfstraße im Bereich der Einfahrt zum Sportplatz ereignet.

Die Beamten der Kriminalpolizei Grimmen haben die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und bitten unter der Telefonnummer 038326/570 um Hinweise. Wer hat gegen 15:45 Uhr „An der Dorfstraße“ eine tätliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen und einem älteren Mann beobachtet? Wer hat sonstige relevante Beobachtungen gemacht?

Polizei ermittelt nach Körperverletzung in Stralsund

Stralsund. Am 10.05.2016 wurde im Polizeihauptrevier Stralsund eine Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. Nach Angaben des 39-jährigen Opfers aus Stralsund führte er bei einem Spaziergang am 09.05.2016, gegen 17:00 Uhr, seinen Hund angeleint aus. Auf dem Weg in der Barther Straße aus Richtung Carl-Heydemann-Ring kommend in Richtung Stadtwald war der 39-Jährige nun allein in Richtung Tierpark unterwegs. Auf Höhe des Paul-Greifzu-Stadions seien dem Stralsunder fünf Personen mit einem kleinen nicht angeleinten Hund entgegengekommen. Als der unangeleinte Hund sich ihm näherte, gab er gegenüber den Personen an, dass der Hund auch angeleint werden könne.

Als die Personengruppe passiert worden war, sei der 39-jährige Mann durch mehrere Schläge von hinten verletzt worden, nach denen er zu Boden gegangen ist. Als der Anzeigende wieder zu sich kam, seien die Personengruppe sowie sein Hund fort gewesen. Unterstützt durch einen Bekannten, der zur Hilfe kam und auch den Hund bei sich hatte, gingen beide zunächst nach Hause. Aufgrund von Verletzungen im
Gesichts- und Oberkörperbereich begab er sich später ins Krankenhaus und am gestrigen Tag dann zur Polizei.

Die Kriminalpolizei in Stralsund hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen und bittet um Hinweise von Zeugen. Wer hat zu der o. g. Zeit eine Personengruppe mit kleinem Hund im Bereich des Stadtwaldes gesehen und kann Angaben zu diesen oder dem Sachverhalt machen? Hinweise werden zu jeder Zeit im Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831/28900 entgegengenommen.

Auseinandersetzung zwischen Schülern an Garzer Schule

Garz (Vorpommern-Rügen). Am 26.04.2016, gegen 11:30 Uhr, kam es in einer Schule in Garz zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Schülern. Zwei Schüler wurden verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen war es zunächst zwischen deutschen Schülern und Schülern syrischer Herkunft zu einem verbalen Streit gekommen. In der weiteren Folge kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Schülern, an der offenbar sechs 14 bis 17 Jahre alte Schüler beteiligt waren. Ein deutscher Schüler wurde verletzt und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht, dies konnte er bereits wieder verlassen. Die Verletzung eines syrischen Schülers wurde vor Ort ambulant behandelt. Zu den Hintergründen der Auseinandersetzung liegen noch keine Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes Stralsund dauern gegenwärtig an.

Auseinandersetzung zwischen Asylbewerbern in Gemeinschaftsunterkunft

Stralsund. Am 19.02.2016 gegen 7:05 Uhr bemerkte eine Beamtin der Bundespolizeiinspektion Stralsund eine Auseinandersetzung von augenscheinlich mehreren Personen in einer Gemeinschaftsunterkunft auf dem Dänholm in Stralsund. Die Beamten der Bundespolizei begaben sich umgehend mit mehreren Beamten in die Unterkunft und stellten eine verletzte Person fest. Die Auseinandersetzung war bereits beendet.

Gemeinsam mit den örtlich zuständigen Beamten des Polizeihauptreviers Stralsund wurde in Erfahrung gebracht, dass es zuvor offenbar zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern aus Ghana (22 und 28 Jahre) und mindestens vier Männern aus Albanien (im Alter von 23 bis 56 Jahren) gekommen war. Dabei wurden durch die Männer aus Albanien nach derzeitigen Erkenntnissen auch ein Besenstiel und Holzlatten eingesetzt. Die beiden Männer aus Ghana erlitten leichte Verletzungen. Der 28-Jährige wurde zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Im Rahmen der Ermittlungen vor Ort gab es Hinweise, dass sich in einem Zimmer albanischer Asylbewerber Drogen befinden. Unter Hinzuziehung eines Rauschgiftspürhundes des Polizeihauptreviers Stralsund wurden einige hundert Gramm Cannabis gefunden. Die Ermittlungen der Stralsunder Kriminalpolizei wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz dauern an.

Versuchter Kellereinbruch und Körperverletzung in Grimmen

Grimmen (Vorpommern-Rügen). Am 18.12.2015, gegen 02:40 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus in der S.-N.-Borstschew-Straße in Grimmen zu einer Körperverletzung und einem versuchten Kellereinbruch. Gegen 02:40 Uhr kam ein 21-jähriger Mann aus Grimmen nach Hause. Nachdem er die Hauseingangstür geöffnet hatte, wurde er unvermittelt im Hausflur des Mehrfamilienhauses von einem unbekannten Mann mit einem festem Gegenstand angegriffen. Während einer kurzen Rangelei rief der unbekannte Angreifer nach einer zweiten Person, die daraufhin aus dem Kellergeschoss hochgelaufen kam. Beide Personen entfernten sich dann in eine unbekannte Richtung. Der 21-Jährige begab sich gleich in die Wohnung. Daraufhin wurde die Polizei in Grimmen informiert. Der Mann musste aufgrund der durch den Angriff entstandenen Verletzung kurzzeitig im Krankenhaus behandelt werden.

Die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Grimmen stellten vor Ort fest, dass versucht worden ist, in einen Keller einzubrechen. Die bisher unbekannten Täter wurden offenbar von dem 21-Jährigen gestört. Der Sachschaden wird auf eine Höhe von ca. 100 Euro geschätzt. Der angreifende Täter kann mit einer Größe von etwa 1,80 m oder größer und einem Unterlippenpiercing beschrieben werden. Die zweite Person wird als etwas kleiner als 1,80 m beschrieben. Beide Täter trugen eine Kapuze.

Die Kriminalpolizei in Grimmen hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchten Einbruchdiebstahls aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Informationen nehmen das Polizeirevier in Grimmen unter der Telefonnummer 038326/570 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Person in Stralsund nach Angriff verletzt – Tatverdächtiger in Haft

Stralsund. In den späten Abendstunden des 01.12.2015 erhielten die Beamten des Polizeihauptreviers Stralsund die Information, dass sich in einem Mehrfamilienhaus in der Frankenvorstadt in Stralsund ein Sachverhalt ereignet hat, bei dem ein Mann mehrfach mit Küchenbesteck verletzt wurde. Die Beamten fanden am Einsatzort einen verletzten 51-jährigen Stralsunder vor, dessen Wunden bereits von den ebenfalls alarmierten Rettungskräften versorgt wurden. Der Verletzte wurde ins Stralsunder Krankenhaus – später dann ins Klinikum nach Greifswald gebracht. Die Verletzungen erwiesen sich als nicht lebensbedrohlich.

Im Hausflur des Mehrfamilienhauses saß ein alkoholisierter Mann, der, wie sich herausstellte, der mutmaßliche Täter war. Bei ihm handelt es sich um einen 45-jährigen Stralsunder, der den Angriff auf den 51-Jährigen einräumte. Zunächst in Gewahrsam genommen, wurde der 45 Jahre alte Mann in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft vorläufig festgenommen und am gestrigen Tage (02.12.2015) dem Haftrichter vorgeführt. Gegen den Stralsunder wurde Haftbefehl erlassen. Daraufhin wurde der 45-jährige Mann in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand ereignete sich die Tat in der Wohnung des 51-Jährigen in dem Mehrfamilienhaus. Was der Körperverletzung vorausgegangen war, ist noch unklar. Der Kriminaldauerdienst Stralsund hatte die Ermittlungen zum Tathergang der gefährlichen Körperverletzung bereits in der Nacht zum 02.12.2015 aufgenommen. Diese dauern derzeit noch an.

Polizei beendet unzulässigen Lärm in Barth

Barth (Vorpommern-Rügen). Am 01.09.2015, gegen 01:00 Uhr, erhielten die Beamten des Polizeireviers Barth von der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg die Mitteilung, dass es in einem Mehrfamilienhaus in Barth zu einer Ruhestörung kam. Ein 20-jähriger Bewohner des Mehrfamilienhauses in der Hans-Marchwitza-Straße sorgte mit lauter Musik dafür, dass die ebenfalls im Haus wohnenden Bürger sich beschwerten und es so zu einem wiederholten Polizeieinsatz kam. Nachdem die Beamten bereits zweimal dort waren und der 20-Jährige über die weitere Verfahrensweise (Sicherstellung der Musikanlage, sollte eine weitere Störung auftreten) belehrt wurde, mussten die Polizisten selbige Adresse erneut anfahren und für Ruhe sorgen. Dies gefiel dem Mann aus Barth weniger und er stellte sich den Beamten bei der Sicherstellung der Musikanlage mit einem Aluminiumrohr in den Weg. Als er damit zum Schlag ausholte, konnte dieser vom Beamten geblockt werden. Verletzt wurde durch die Auseinandersetzung niemand. Der Wohnungsmieter wurde aufgrund seines Verhaltens zum Polizeirevier Barth gebracht, wo dann ein Atemalkoholtest (1,58 Promille) sowie eine Blutprobenentnahme durchgeführt wurden. Der 20 Jahre alte Mann muss sich nun unter anderem wegen versuchter Körperverletzung und wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Verletzter in Stralsund – Polizei sucht Zeugen

Stralsund. Am 25.08.2015, gegen 21:05 Uhr, trafen zwei Urlauber aus Nordrhein-Westfalen an der Ecke Heilgeiststraße/Mönchstraße in Stralsund auf einen jungen Mann, der sie um Hilfe bat, da er durch ein Messer verletzt worden sei. Die Urlauber informierten sofort die Rettungsleitstelle und kümmerten sich um den Verletzten. Noch vor Eintreffen von Rettungsdienst und Polizei kam aus Richtung Kütertor ein bislang unbekannter Mann auf den Verletzten zu und sprach ihn recht aggressiv an. Die Urlauber baten Anwesende aus einer Pizzeria um Unterstützung. So konnte verhindert werden, dass der unbekannte Mann und der Verletzte unmittelbar aufeinandertrafen. Schließlich ging der Unbekannte wieder in Richtung Kütertor.

Bei dem Verletzten, einem 23-jährigen Mann aus Stralsund, wurde eine Stichverletzung im Bereich des Bauches festgestellt. Nach erfolgter Notoperation befindet sich der Stralsunder nicht in einem lebensbedrohlichen Zustand. Die Beamten des Kriminaldauerdienstes waren zur Spurensicherung im Einsatz. Die Suche nach dem unbekannten Mann durch Beamte des Polizeihauptreviers Stralsund am gestrigen Abend verlief ergebnislos. Die Stralsunder Kriminalpolizei sucht nach Zeugen und bittet unter der Telefonnummer 03831/28900 um Hinweise.

Ob es sich bei dem unbekannten Mann möglicherweise um einen Tatverdächtigen oder Zeugen der Auseinandersetzung handelt, kann noch nicht gesagt werden. Der bislang unbekannte Mann wird wie folgt beschrieben:

  • 1,70 m – 1,80 m groß
  • zwischen 20 und 30 Jahre alt
  • kurze dunkle Haare
  • dunkle Haut (südländischer Typ)
  • dunkle Oberbekleidung, möglicherweise ein Oberhemd mit einem Aufdruck
  • dunkle Hose, etwas weiter geschnitten.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Auseinandersetzung zwischen Autofahrern

Güttin (Vorpommern-Rügen). Am 23.08.2015, kurz nach 12:00 Uhr, fuhr der 25-jährige Fahrer eines Pkw VW aus Bergen hinter anderen Fahrzeugen über Kubbelkow in Richtung Güttin. Auf der K 11 überholte der Bergener dann mehrere Fahrzeuge und ordnete sich vor einem Pkw KIA wieder rechts ein. In Güttin fuhr der 35-jährige KIA-Fahrer aus Dresden auf Höhe einer Verkehrsinsel auf der Gegenfahrbahn an dem Bergener vorbei und scherte vor dem VW wieder ein. Wenig später hielt der KIA-Fahrer an. Beide Fahrzeugführer stiegen aus. Es kam zu einem Wortgefecht und einem Gerangel zwischen dem Bergener und dem Dresdener. Als der KIA-Fahrer wieder einstieg, stellte sich der 25-Jährige seitlich vor das Fahrzeug. Beim Losfahren streifte der 35-Jährige den Bergener mit der rechten Fahrzeugseite, woraufhin dieser stürzte und sich Schürfwunden zuzog. Der VW-Fahrer fuhr dem KIA hinterher und informierte die Polizei. Die Beamten des Polizeihauptreviers Bergen konnten den Pkw KIA in Rothenkirchen stoppen. Der VW-Fahrer war ebenfalls nach Rothenkirchen gefahren.

Die Kriminalpolizei in Bergen ermittelt nun wegen Nötigung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Körperverletzung und bittet unter der Telefonnummer 03838/8100 um Hinweise von Zeugen. Die Polizei ruft alle Verkehrsteilnehmer gerade bei stockendem Verkehr durch Staus dazu auf, Ruhe zu bewahren und sich nicht durch das Verhalten einzelner Verkehrsteilnehmer provozieren zu lassen.