Erneut Manipulation an Geldautomaten

Stralsund. In der Sparda-Bank Stralsund wurde am Abend des 22.04.2008 eine Manipulation an einem Geldautomaten festgestellt. Die Installation von elektronischen Bauteilen und Minikameras unterscheidet sich grundsätzlich von der Vorgehensweise in der Deutschen Bank in Ribnitz-Damgarten. Den Täter ist es auf bisher unbekannte Art und Weise gelungen, diese Bausteine in den Geldautomaten einzubauen. Für eine der Kameras wurde neben dem Bildschirm ein winziges Loch gebohrt. Bei einem der üblichen Kontrollgänge hatte eine Angestellt diese Bohrung entdeckt und die Polizei informiert. Ob die Täter auch wirklich Daten erlangt haben, wird gegenwärtig geprüft.

Foto: PD Stralsund Foto: PD Stralsund Foto: PD Stralsund

Täter versuchen Daten von Geldkarten auszuspähen

Ribnitz-Damgarten. Die Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Stralsund arbeiten zurzeit an einem Fall in Ribnitz-Damgarten. Hier haben unbekannte Täter in dieser Woche versucht, im Automatenraum einer Bankfiliale den Magnetstreifeninhalt der ec-Karte und die PIN-Nummer mit elektronischen Mitteln auszuspähen. Dazu haben sie den Kartenschacht am Geldautomaten mit einer Attrappe versehen, unter der ein Kartenlesegerät verborgen war. Um die PIN während der Eingabe auszuspähen wurde ein Aufzeichnungsgerät unter einer unauffälligen Abdeckung – ähnlich einem Rauchmelder – an der Decke über dem Automaten installiert. So können dann die Daten der Karte und die PIN erfasst und Duplikate der Geldkarten angefertigt werden. Dieses so genannte Skimming war bisher vor allem in den alten Bundesländern bekannt. Durch den Einsatz modernerer Geldautomaten kann man von einem Verdrängungseffekt in die neuen Bundesländer sprechen. Da die Karte unbeschädigt im Besitz des Eigentümers verbleibt, bemerkt der Kontoinhaber den Geldverlust erst bei der Überprüfung der Auszüge oder der Kontoüberziehung. Die Polizei empfiehlt allen Nutzern von Geldautomaten sehr aufmerksam zu sein. Technische Veränderungen am Automaten sollten sofort den Bankmitarbeitern oder der Polizei gemeldet werden. Das Ablesen der PIN kann durch einfaches Darüberhalten der freien Hand bei der Eingabe verhindert werden.

Foto links: Schachtattrappe und Kartenlesegerät
Foto rechts: Abdeckung für Aufzeichnungsgerät an der Decke

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Nach Tankbetrug Tankwart angefahren

Bad Sülze (Nordvorpommern). Am 06.07.2007 fuhr gegen 21: 30 Uhr ein VW Passat Kombi zum Tanken an die Tankstelle in Bad Sülze. Nach dem Tanken wollte der unbekannte Fahrer ohne die Rechnung zu bezahlen losfahren. Bei dem Versuch, das Fahrzeug zu stoppen, wurde der 45-Jährige Tankwart angefahren und rollte über die Motorhaube. Dabei erlitt er eine Gehirnerschütterung und eine Fraktur an der linken Hand. Die Ermittlungen zum Fahrer dauen an.

Enkeltrickbetrüger ergaunert mehrere tausend Euro

Ribnitz-Damgarten (Nordvorpommern). Ein Betrüger und seine Komplizin haben mit der Enkeltrick-Masche am 17.04.2007 in Born auf dem Darß bei einem 72-Jährigen Rentner mehrere tausend Euro ergaunert. Obwohl die Polizei bereits am 16.04.2007 vor solchen Betrugsversuchen im Großraum Ribnitz-Damgarten gewarnt hatte, ist der alte Herr auf die Gauner hereingefallen. Etwa ab 12.00 Uhr wurden am Dienstag in Born die im Telefonbuch stehenden Festnetznummern angerufen, von denen man anhand der Vornamen annehmen konnte, dass es sich um Senioren handelt. Der angebliche Enkel erbat jedes Mal Geldsummen in unterschiedlicher Höhe zum Kauf eines Autos. Wenn den Angerufenen die Stimme komisch oder unbekannt vorkam wurde das mit einer Erkältung erklärt. Der Trick hat nur in einem Fall geklappt. Das Geld wurde von einer angeblichen Botin eines Autohauses abgeholt. Die Frau war etwa 20 Jahre alt, hatte dunkle Haare und war auch dunkel gekleidet. Der betrogenen Rentner rief dann später seine Tochter in Berlin an, die Strafanzeige bei der Polizei erstattete.

Versuchter Enkeltrickbetrug im westlichen Nordvorpommern

Nordvorpommern. In mehreren Fällen versuchte heute ein Unbekannter, telefonisch über den so genannten Enkeltrick an Geld zu kommen. Zwischen 7.000 bis 20.000 Euro wollte der Anrufer dadurch erhalten. Die Geschädigten verhielten sich richtig, waren sehr aufmerksam und erkannten den Schwindel. Weitere Opfer sollten sich bei der Polizei in Ribnitz-Damgarten melden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Tankbetrug in Grimmen – Täter gefasst

Grimmen. Der Fahrer eines mit drei Personen besetzten Peugeot tankte am 12.02.2007 gegen 23:30 Uhr an einer Tankstelle in Grimmen. Danach flüchtete das Trio ohne Bezahlung in Richtung Rostock. Polizeibeamte konnten das Fahrzeug, von dem nur die Kennzeichenbuchstaben DBR bekannt waren, bei Leyerhof stoppen. Die drei Insassen, zwei Männer und eine Frau aus Neubukow im Alter von 22 und 21 Jahren, wurden vorläufig festgenommen. Der Fahrer stand sichtlich unter Drogeneinfluß. Sein Führerschein wurde nach einer Blutprobenentnahme sichergestellt. Bei seinem Mitfahrer wurden geringe Mengen an Drogen gefunden. Im Fahrzeug selbst fanden die Beamten mehrere Kennzeichentafeln. Es wird geprüft, ob diese für andere Tankbetrügereien benutzt wurden.

Geld entwendet mit Brudertrick

Stralsund. Eine bisher unbekannte männliche Person nutzte am vergangen Sonntag, den 28. Januar 2007 die erhebliche Sehschwäche eines 94-Jährigen Stralsunders aus. Gegen 12:30 Uhr klingelte es an der Tür und der 94-Jährige betätigte die Sprechanlage. Eine männliche Stimme meldete sich und gab an, sein Bruder zu sein. Der Stralsunder öffnete die Tür und liess die Person ins Haus. Die unbekannte Person suchte erneut das Gespräch mit den Worten, dass er der Bruder und auf Durchreise sei. Er wolle nur 2.000 Euro bei ihm deponieren. Genau konnte der 94-Jährige die Person aufgrund seiner Sehschwäche nicht erkennen, holte trotzdem seine Geldkassette hervor und ließ die sich als den Bruder ausgebende Person das Geld hineinlegen. Später stellte er dann fest, dass der Unbekannte kein Geld in die Kassette gelegt, jedoch sein Bargeld in Höhe von 7.000 Euro entwendet hatte.