Bedrohung mit einen Luftdruckpistole

Ribnitz Damgarten (Nordvorpommern). Am 12.04.2008 gegen 23:00 Uhr befuhren zwei junge Männer im Alter von 19 und 20 Jahren mit einem VW Passat die Stralsunder Chaussee in Ribnitz Damgarten. Kurz vor der Brücke über die „Recknitz“ sahen sie plötzlich zwei Personen auf der Straße, die durch Handbewegungen versuchten, den Pkw zu stoppen. Die beiden alkoholisierten Personen wollten offenbar mitgenommen werden. Nach dem Halten wurde dem Beifahrer ein pistolenähnlicher Gegenstand an den Kopf gehalten. Dabei schlugen und traten sie auch noch gegen den Pkw. Der Fahrer fuhr rückwärts und konnte flüchten. Durch die unmittelbar eintreffenden Polizeibeamten konnten die beiden 25-Jährigen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen werden. Eine Luftdruckpistole konnte sichergestellte werden. Die Atemalkoholtests bei den beiden Tätern ergaben Werte von ca. 2 Promille. Außerdem besteht der Verdacht, dass  illegale Drogen eingenommen wurden. Zur Nachweisführung wurden Blutprobenentnahmen veranlasst. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Rentnerin angegriffen

Stralsund. Bereits am vergangenen Sonntag griffen in der Kleinen Parower Straße zwei Jugendliche eine Rentnerin an. Gegen 17:30 Uhr ging die 80-Jährige den Gehweg entlang, als zwei Jugendliche mit Fahrrädern auf sie zufuhren. Der eine bremste scharf und stellte sich direkt vor sie, der andere direkt dahinter. Nun stießen beide ihr gegen die Schultern. Daraufhin schrie die Rentnerin um Hilfe. Die Jugendlichen ließen von ihr ab und verschwanden. Ein freundlicher Spaziergänger mit Hund nahm sich ihrer an und brachte die Geschädigte nach Hause. Hier traf wenig später der Rettungswagen ein und untersuchte die alte Dame. Glücklicherweise erlitt sie keine schweren Verletzungen. Die Kriminalbeamten im Kriminalkommissariat Stralsund suchen den Spaziergänger und bitten diesen, sich als Zeugen zur Verfügung zu stellen. Gibt es weitere Zeugen? Bitte in der Böttcherstraße 19 oder telefonisch unter 03831/245600 melden.

Nach Verfolgungsjagd durch Stalker – Polizei sucht Zeugen

Stralsund. Nachdem eine 29-Jährige Stralsunderin am Abend des 03.11.2007 von einem Stalker mit einem Auto durch Stralsund verfolgt wurde, sucht die Polizei nach Zeugen. Es sind zwar schon viele Einzelheiten bekannt, die aber noch untermauert werden müssen. Die 29-Jährige stieg am Samstag gegen 18:45 Uhr auf dem Neuen Markt in den blauen Skoda Oktavia ihres Bekannten ein. Der 32-Jährige Täter verfolgte sie von nun an mit seinem blauen Renault 21, mit Grimmener Kennzeichen. Die Jagd ging über die Langenstraße, Unnütze Straße, Fischergang, Frankenwall, Wasserstraße, Am Fischmarkt, Seestraße, Fährstraße, Semlower Straße bis zum Alten Markt. In der Wasserstraße musste der Skoda verkehrsbedingt halten. Der Renault fuhr auf und verlor dabei seinen vorderen Stoßfänger, der auf der Straße liegen blieb. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Stralsund unter Telefon 03831/245-626 entgegen.

Stalker festgenommen

Stralsund. Nach kurzer Beziehung trennte sich eine 29-Jährige Stralsunderin von einem 32-Jährigen Mann. Für den Mann türkischer Abstammung war die Sache jedoch noch lange nicht beendet. In seiner Ehre verletzt drohte er anfänglich ihr und ihrer Familie per SMS, sie werde schon sehen was passiert, wenn sie nicht zurückkäme. Sie erhielt Anrufe und wurde verfolgt. Er stellte ihr nach auf ihrem Weg von und zur Arbeit und teilte ihr seine Feststellungen zu ihrem Tagesablauf per SMS mit. Später wurden Drohungen zu Beleidigungen. Und als dieses Mittel keinen Erfolg versprach versuchte es der Mann mit Blumen und Höflichkeiten. Letztendlich versprach der 32-Jährige in einem klärenden Gespräch sie künftig in Ruhe zu lassen, solange sie keinen Mann an ihrer Seite hat. Am gestrigen Abend wurde die Frau von einem 29-Jährigen Bekannten gegen 18:45 Uhr mit dem Auto von der Arbeit abgeholt. Und plötzlich stand der türkische Mann daneben und forderte sie zum Verlassen des Autos auf. Sie schloss die Fahrzeugtür und der Bekannte fuhr davon, der 32-Jährige konnte nur noch gegen die Fahrzeugscheibe schlagen. Doch kurze Zeit später wurden sie auf dem Frankenwall von einem Renault mit rasanter Geschwindigkeit überholt. Der türkische Mann bremste die Flüchtenden mit einer Vollbremsung aus. Der Bekannte der Frau konnte sein Fahrzeug stoppen und floh rückwärts auf der Straße. Ein in seine Richtung fahrendes Fahrzeug zwang ihn erneut zum Stoppen. Wieder vorwärts fahrend wich der Bekannte dem Rammversuch des Renaults aus und fuhr zurück in die Innenstadt. An der Kreuzung Wasserstraße und Heilgeistraße musste das flüchtende Fahrzeug stoppen. Dann gab es einen Knall und Ruck, der Verfolger fuhr absichtlich auf das Fahrzeug auf. Während der weiteren Fahrt konnten die verängstigten Flüchtenden ihren Verfolger abschütteln. Während der Fahrt telefonierte die Frau mit der Polizei und teilte ihre aktuelle Position mit. Beamte eingesetzter Funkstreifenwagen konnten gegen 19:00 Uhr sowohl die Flüchtenden als auch die abgefallene Stoßstange des Renaults finden. Das Fahrzeug des Peinigers wurde gestoppt, die Person in Gewahrsam genommen und erst am Morgen des Sonntags wieder entlassen. Der 32-Jährige türkische Mann muss sich nun wegen Handlungen das Nachstellens, der Straßenverkehrsgefährdung und der Nötigung verantworten. Der Führerschein wurde einbehalten.