Schwerer Arbeitsunfall im Kreis Nordvorpommern

Wolfsdorf (Nordvorpommern). Am Nachmittag des 06.10.2008 wurde ein 24-jähriger Forstarbeiter gegen 14:00 Uhr bei Baumfällarbeiten im Kreis Nordvorpommern bei Wolfsdorf so scher verletzt, dass er noch an der Unglücksstelle verstarb. Eine ca. 30 Meter hohe Esche, die der verunglückte Forstarbeiter fällte, traf den Mann am Kopf. Nach bisherigen Erkenntnissen wird ein Fremdverschulden ausgeschlossen. Die Ermittlungen dauern noch an.

Toter auf der Volkswerft – Ursache geklärt

Die Ursache für den Tod eines 41-jährigen Arbeiters, der am 26.06.2008 in einem Schiff auf der Volkswerft gefunden wurde, ist geklärt. Unabhängig von noch ausstehenden feingeweblichen Untersuchungen wir eine Straftat ausgeschlossen. Der Diabetiker ist an Unterzuckerung (Hypoglykämie) gestorben. Mitarbeiter einer Zeitarbeitsfirma haben ihren 41-jährigen Kollegen am 26.06.2008 gegen 11.00 Uhr bewusstlos auf einem Schiff gefunden. Nach der Bergung durch die Betriebsfeuerwehr führte ein Notarzt Reanimationsversuche durch, die erfolglos blieben. Die Arbeiter waren mit Routinekontrollen in den Ballasttanks eines neu gebauten Containerschiffes beschäftigt.

Ein Toter auf der Volkswerft

Stralsund. Mitarbeiter einer Zeitarbeitsfirma haben ihren 41-jährigen Kollegen am 26.06.2008 gegen 11:00 Uhr bewusstlos auf einem Schiff gefunden. Nach der Bergung durch die Betriebsfeuerwehr führte ein Notarzt Reanimationsversuche durch, die erfolglos blieben. Die Arbeiter waren mit Routinekontrollen in den Ballasttanks eines neu gebauten Containerschiffes beschäftigt. Die Kriminalpolizeiinspektion Stralsund hat die Ermittlungen aufgenommen. Denkbar sind sowohl ein Arbeitsunfall als auch gesundheitliche Probleme des Stralsunders, der Diabetiker war. Durch die Staatsanwaltschaft Stralsund ist eine Obduktion angeordnet worden.

Dachdecker stürzt fünf Meter tief

Gademow (Insel Rügen). Ein 39-jähriger Dachdecker ist am 12.06.2008 gegen 15.00 Uhr durch das Dach des C&C Marktes in Gademow auf der Insel Rügen gebrochen und etwa fünf Meter tief auf den Asphaltboden gestürzt. Dabei zog er sich schwere Kopfverletzungen zu und wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Uni-Klinikum Greifswald geflogen. Der Verunglückte ist Mitarbeiter einer Rüganer Dachdeckerfirma und war mit Arbeiten an der Dachrinne beauftragt. Aus bisher nicht bekannten Gründen trat er auf das aus Plastickwellplatten bestehende Lichtband des Daches, welches unter seinem Gewicht nachgab.

Forstarbeiter von Baum erschlagen

Stubbendorf (Nordvorpommern). Eine Gruppe von Forstarbeitern war am 13.03.2008 im Revier Stubbendorf mit der Aufarbeitung von Sturmschäden beauftragt. Dabei ist ein 52-Jähriger Mann, der mit der Entästung eines am Boden liegenden Baumes beschäftigt war, gegen 12:30 Uhr von einem so genannten Hänger erschlagen worden. Ein Hänger ist ein bereits entwurzelter Baum, der noch von den umstehenden Bäumen gehalten wird und völlig unberechenbar ist. Der Verunglückte war im Landkreis Nordvorpommern wohnhaft. Das Kriminalkommissariat Grimmen hat Ermittlungen zu den Gesamtumständen dieses tödlichen Arbeitsunfalls aufgenommen.

16-Jähriger stürzt durch Hallendach

Böhlendorf (Nordvorpommern. Ein 16-Jähriger Auszubildender ist am 11.03.2008 gegen 13:30 Uhr durch das Wellasbestdach einer Lagerhalle gebrochen und aus fast 10 Meter Höhe auf den Betonboden gestürzt. Dabei zog er sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zu und wurde mit einem Rettungshubschrauber in dien Uniklinik Greifswald geflogen. Zum Zeitpunkt des Unglücks befand sich noch ein 27-Jähriger Angestellter einer Firma aus dem Landkreis Nordvorpommern auf dem Dach, die mit Reparaturarbeiten beauftragt war. Das Kriminalkommissariat Grimmen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Arbeitsunfall im Theater Stralsund

Stralsund. Am Donnerstagmorgen verletzten sich zwei Bauarbeiter bei Montagearbeiten im Theater Stralsund, als sie mit einer fahrbaren Rüstung umfielen. Gegen 9:00 Uhr führten beide Arbeiter Kabelverlegearbeiten an der Bühne in einer Höhe von ca. 3,90 Meter aus. Aus noch zu untersuchenden Gründen bewegte sich die Rüstung, wobei ein Rad über die Abschlusskante der Theaterbühne rollte. Dadurch kam die Rüstung ins Wanken und fiel schließlich um. Die Bauarbeiter (45 und 47 Jahre aus Altenburg/Thüringen und Grabow), stürzten auf die Bühne und verletzten sich. Rettungskräfte brachten sie ins Klinikum am Sund in Stralsund. Dort werden beide untersucht, lebensbedrohliche Verletzungen bestehen nicht. Äußerlich haben sie Prellungen davon getragen. Die Kriminalbeamten des Kriminalkommissariates Stralsund waren vor Ort und untersuchten den Ereignisort. Sie stellten Teile der Rüstung sicher, um die Ursache zu ermitteln. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, daher kann die Ursache noch nicht zweifelsfrei bestimmt werden. Die Beamten haben den Ereignisort sofort wieder frei gegeben, so dass die Bauarbeiten nicht unterbrochen werden mussten.

Tödlicher Arbeitsunfall

Klockenhagen (Nordvorpommern). Ein Mitarbeiter einer Elektrofirma aus Dresden ist auf einer Baustelle in Klockenhagen im Landkreis Nordvorpommern tödlich verunglückt. Der 44-Jährige ist nach bisherigen Erkenntnissen gegen 9:00 Uhr bei Arbeiten auf dem Dach einer Lagerhalle durch die Plastikabdeckung eines Lichtschachtes gebrochen und etwa zehn Meter tief auf den Betonboden gestürzt. Der Elektriker wurde mittels Rettungswagen in eine Klink nach Rostock gebracht. Trotz Reanimationsmaßnahmen vor Ort und intensiver lebenserhaltender Maßnahmen konnte sein Leben nicht gerettet werden. Auf dem Dach der etwa siebzig Meter langen und zehn Meter hohen Lagerhalle sind mehrere Firmen mit der Installation einen Solaranlage beschäftigt.

23-Jähriger stirbt bei Pumpenkontrolle

Ribnitz-Damgarten (Nordvorpommern). Im Laufe des heutigen Vormittags gegen 9:00 Uhr wurde durch das Ribnitz-Damgartener Betonwerk eine Fremdfirma zur Begutachtung einer Pumpe im Sammelbecken gerufen. Der 23-Jährige Mitarbeiter dieser Firma, die sich auch um Sanitärinstallationen kümmert, stieg durch die 70 Zentimeter mal 40 Zentimeter große Öffnung in das ca. 2,50 Meter tiefe Sammelbecken, welches zu diesem Zeitpunkt kniehoch gefüllt war. Im restlichen Teil des Behälters befanden sich toxische Gase. Der junge Mann rutschte jedoch unglücklich aus. Ein weiterer Mitarbeiter dieser Firma, ein 19-Jähriger Lehrling, stieg zum Verunglückten hinab um Hilfe zu leisten. Dieser konnte dem 23-Jährigen nicht helfen, brachte sich selbst aber noch in Sicherheit. Die herbeigerufenen Retter konnten den Verunglückten nicht mehr reanimieren, er erlag am Unfallort seinen Verletzungen. Der ebenfalls verletzte Lehrling wurde in ein Krankenhaus geflogen.