Nach Beleidigung betrunken mit dem Fahrrad weggefahren

Stralsund. Am 11.07.2013 gegen 22:00 Uhr hielt sich ein 33-Jähriger in einer Stralsunder Tankstelle auf. Dort beleidigte er eine Angestellte und trat gegen mehrere Fahrräder. Während die Polizei gerufen wurde, verließ der 33-Jährige mit seinem Fahrrad den Tankstellenbereich. Beamte des Polizeihauptreviers Stralsund konnten den Stralsunder auf ihrer Anfahrt zur Tankstelle feststellen. Der 33-Jährige hatte einen Atemalkoholwert von 2,68 Promille. Gegen ihn wird nun u.a. wegen Beleidigung und Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Tödlicher Arbeitsunfall auf Rügen

Lobbe (Vorpommern-Rügen). Am 18.02.2013 ereignete sich gegen 14.20 Uhr ein tödlicher Arbeitsunfall auf einer Baustelle im Göhrener Weg in Lobbe. Ein 51-jähriger Mann aus der Nähe von Gnoien stürzte während Einschalarbeiten in einem Rohbau aus der ersten Etage und verstarb trotz eingeleiteter Sofortmaßnahmen noch am Unfallort. Weitere Ermittlungen zum Unfall werden nun durch die Kriminalpolizei geführt.

Forstarbeiter bei Arbeitsunfall getötet

Löcknitz (Vorpommern-Rügen). Am späten Vormittag des heutigen Tages wurde die Polizei darüber informiert, dass es in einem Waldstück in der Nähe der Ortschaft Löcknitz zu einem tragischen Arbeitsunfall gekommen ist. Bei Baumfällarbeiten stürzte ein Baum aus bisher unbekannter Ursache auf einen zur Arbeit eingesetzten 48-jährigen Forstarbeiter. Dieser verstarb noch an der Unfallstelle. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Ermittlungen zur Ursache des tödlichen Arbeitsunfalls dauern an

Mannhagen (Vorpommern-Rügen). Seit den Morgenstunden des 04.12.2012 sind Mitarbeiter der DEKRA Stralsund, des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Abteilung Arbeitsschutz und technische Sicherheit), der Kriminalpolizei Stralsund und Spezialisten der beteiligten Firmen mit den Ermittlungen zur Unfallursache befasst. Gegenwärtig wird die Traverse zu Boden gelassen. Das Herablassen der Traverse dauert voraussichtlich bis in die späteren Nachmittagsstunden des heutigen Tages. Da die Steuerung des Kranes nicht mehr funktionstüchtig ist, erfolgt dies mittels einer externen Notsteuerung. Nach der Sicherstellung der Blatttraverse wird diese durch die DEKRA überprüft. Wann ein Ergebnis der Untersuchungen vorliegt, kann noch nicht gesagt werden.

Kranführer bei Montage einer Windenergieanlage getötet

Foto: PI Stralsund
Foto: PI Stralsund

Mannhagen (Vorpomern-Greifswald) Am 03.12.2012 gegen 10:30 Uhr ereignete sich in Mannhagen (Gemeinde Sundhagen) ein Arbeitsunfall in dessen Folge ein Mann verstarb. An einer Windkraftanlage sollte ein Flügel montiert werden. Der Flügel (Länge ca. 55 Meter, Gewicht ca. 12 Tonnen) stürzte aus bisher ungeklärter Ursache auf das Führerhaus eines darunter stehenden Kranes. Der Kranführer erlag noch am Ereignisort seinen Verletzungen.

An dem ca. 94 Meter hohen Turm der Windkraftanlage sollte der erste von drei Flügeln montiert werden. Dazu wurde er mittels einer sogenannten Blatttraverse in die Höhe gehoben. Aus nach wie vor ungeklärter Ursache löste sich der Flügel aus der Traverse und stürzte auf das Führerhaus des Kranes. Trotz des schnellen Einsatzes der Rettungskräfte unter Hinzuziehung eines Rettungshubschraubers verstarb der 40-jährige Kranführer aus Österreich noch am Unfallort an seinen Verletzungen. Das Gelände wurde weiträumig abgesperrt. Am 04.12.2012 wird ein Spezialkran die Traverse bergen. Diese befindet sich noch in der ursprünglichen Höhe, da der Kran auf Grund der starken Beschädigung des Führerhauses nicht mehr steuerungsfähig ist. Zur weiteren Klärung der Unfallursache wird die DEKRA hinzugezogen.

100 m³ Gülle in Neubauhof ausgelaufen

Neubauhof/Franzburg (Nordvorpommern-Rügen). In der vergangenen Nacht sollte in einer Milchviehanlage in Neubauhof bei Franzburg Gülle umgepumpt werden. Die Pumpen liefen, jedoch war ein Behälter voll. Ungeführ 100 m³ Gülle sind dadurch ausgelaufen und haben sich in einer Senke gesammelt. Gegen 9.45 Uhr wurde die Polizei darüber in Kenntnis gesetzt. Gegenwärtig soll keine Gefahr durch Ein- oder Zulauf in andere Gewässer bestehen. Als sofort vollziehbare Auflage erhielt der Betreiber die Aufforderung zur Beseitigung der Gülle. Dieser Aufforderung kommt er nach. Aufgrund des Ausmaßes wird die Beseitigung noch bis in den morgigen Tag andauern.

Radlader kippte auf Arbeiter

Sassnitz (Nordvorpommern-Rügen). In der Litauischen Straße in Sassnitz kippte gestern Nachmittag ein Radlader in einen Graben. Der 58-jährige Fahrer versuchte zuvor aus der Kabine zu springen, jedoch verklemmte sich sein Bein unter dem Ein-/Aussteigbügel. Der Radlader kippte nun auf das Bein. Sein Arbeitskollege sowie Passanten befreiten den Verletzten aus Müllrose mit Hilfe eines Wagenhebers. Ein Rettungswagen fuhr ihn ins Bergener Krankenhaus. Dort wurde der Mann am Bein notoperiert.

Bagger stürzt in die Trebel – Fahrer tot

Nehringen (Nordvorpommern-Rügen). Aus bisher unbekannter Ursache stürzte heute vormittag gegen 10:30 Uhr ein Arbeiter mit einem Bagger in die drei Meter tiefe Trebel bei Nehringen (Grammendorf). Der 57-jährige Fahrer aus Friedrichsmohr wurde durch Taucher der Feuerwehr geborgen. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Traktor beschädigt Stromleitung

Drechow (Nordvorpommern-Rügen). Am 25.09.2011 gegen 15:20 Uhr fuhr ein Traktorfahrer bei Feldarbeiten im Bereich Drechow gegen einen Hochspannungsmast mit 110 KV-Leitungen. Durch die Kollision kippte der Mast teilweise um. Der Traktorfahrer befand sich noch im Fahrzeug und blieb unverletzt. Die Stromversorgerzentrale wurde informiert und kümmert sich vor Ort um die vorübergehende Stromabschaltung sowie Reparatur der Leitung. Dieses wird bis mindestens 17:00 Uhr dauern. Ob und wie viele Haushalte in ihrer Stromversorgung beeinträchtigt sind, entzieht sich zunächst der Erkenntnis der Polizei. Die Polizei sperrte den unmittelbaren Gefahrenbereich weiträumig ab.

Arbeitsunfall im Barther Hafen

Barth (Nordvorpommern). Am 05.09.2011 gegen 20:55 Uhr sollte ein Hausboot unter zur Hilfename eines Schlepper in der Barther Werft an einer Kaimauer festgemacht werden. Ein Mitarbeiter stand zu diesem Zweck am Bug des Hausbootes und befestigte selbiges zunächst mittels dünnen Seils am Poller. Zwei weitere Mitarbeiter waren mit anderen Aufgaben betraut. Aus bisher ungeklärter Ursache trieb das Hausboot von der Kaimauer weg. Hierbei geriet der 60-jährige Barther mit seinem linken Fuß in das sich zuziehende Seil. Dadurch wurde ein Teil des Fußes durch Quetschen abgetrennt. Er wurde zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus Stralsund verbracht.