Archiv für Juli 2008

Kind aus der Ostsee gerettet

Montag, 07. Juli 2008

Zingst (Darss/Nordvorpommern). Ein zweijähriges Mädchen ist am 07.07.2008 am Strand von Zingst durch beherztes Eingreifen vor dem Ertrinken gerettet worden. Sein Gesundheitszustand ist inzwischen stabil. Eine Familie aus Beckum ist mit ihren beiden Kindern gegen 11.20 Uhr an den Strand gegangen. Beim Aufbauen des Windschutzes muss die Zweijährige unbeaufsichtigt ins Wasser gelaufen sein. Ein 60-jähriger Urlauber aus Niedernberg sah die Kleine etwa zehn Meter vom Strand entfernt auf dem Bauch im Wasser treiben. Sofort holte er das Kind aus dem etwa ein Meter tiefen Wasser und begann mit der Reanimation, da Atmung und Puls nicht mehr fühlbar waren. Dabei wurde der Erstretter von einer unbekannten Frau unterstützt, die sich medizinisch gut auskannte. Nach kurzer Zeit setzten die Körperfunktionen wieder ein. Der eintreffende Notarzt forderte einen Rettungshubschrauber an, der das Mädchen in ein Krankenhaus nach Rostock flog.

Tierisches Wochenende

Montag, 07. Juli 2008

Stralsund. Tierisch zu tun hatten die Beamten der Polizeidirektion Stralsund. Verteilt über das gesamte Wochenende sorgten jede Menge Viechereien dafür, dass keine Langeweile aufkam. Am frühen Morgen des 05.07.2008 standen Pferde auf der Straße bei Steinhagen. Hier musste der Halter ausfindig gemacht werden, der die Tiere auf die Koppel zurücktrieb. Schwerpunkt war eindeutig der Sonntag, der gegen 6.00 Uhr mit einem Wildschein auf dem Rügenzubringer begann. Ein Jäger musste es erschießen.

Gegen 10.30 Uhr bissen sich zwei Hunde in Binz auf der Insel Rügen. Eine Frau, die die Tiere trennen wollte, wurde verletzt. Kurz nach 11.00 Uhr brachte eine Frau eine Rotwangenschildkröte zum Polizeirevier in Barth. Das unter Artenschutz stehende Tier wurde von ihr im Kenzer Landweg gefunden. Der Besitzer wird gebeten sich zu melden.

Kurz vor 13.00 Uhr rammte ein Hirsch bei Glowe ein Wohnmobil aus Hanau und flüchtete verletzt in den Wald. Bei Zühlendorf lag ein Jungbulle verletzt im Schilfgürtel. Auch hier mussten umfangreiche Ermittlungen geführt werden, weil der Eigentümer in der Schweiz lebt. In Fuhlendorf bedrohte ein Einheimischer gegen 18.00 Uhr ein Urlauberehepaar aus Essen mit seinem Taschenmesser wegen nicht angeleinter Hunde.

Freilaufende Schafe und Kälber auf der Straße meldeten Anrufer bei Middelhagen. Auf dem Sportplatz in Richtenberg wurde ein 13-jähriges Mädchen gegen 20.30 Uhr von einem Hund gebissen. Die Verletzung war nur oberflächlich. Eine Frau in Bergen rief am 07.07.2008 gegen 5.30 Uhr um Hilfe. Sie hatte auf dem Balkon eine zahme Ratte gefunden. Polizisten brachten den Nager in ein Tierheim. Fast zur gleichen Zeit meldeten Autofahrer Kälber auf der B 105 bei Altheide. Und selbst auf dem Hof der Polizeidirektion Stralsund fühlt sich seit längerer Zeit ein Marder wohl…

Schwerer Verkehrsunfall auf Rügen

Sonntag, 06. Juli 2008

Rambin (Insel Rügen). Am 06.07.2008 gegen 15.00 Uhr ereignete sich ein schwerer Unfall auf der B96 Ortseinfahrt Rambin aus Richtung Stralsund kommend. Die Straße musste teilweise voll gesperrt werden. Nach ersten Ermittlungen fuhr ein Pkw auf ein Stauende auf und schob den beschädigten Pkw in den Gegenverkehr. Dabei wurden insgesamt sieben Personen verletzt, zwei davon schwer. Vor Ort waren fünf Krankenwagen im Einsatz. Als Ursache wird Unaufmerksamkeit vermutet.

Ungewöhnlicher Urlaubsbeginn

Sonntag, 06. Juli 2008

Stralsund. Am 05.07.2008 Tag kam es um 15:44 Uhr zu einem leichten Auffahrunfall auf der neuen Rügenbrücke. Ein Pkw Audi fuhr auf einen vor ihm fahrenden Toyota auf. Dabei kam es zu einem geringen Gesamtschaden im Wert von 250 Euro. Bei der Unfallaufnahme stellen die Beamten Alkoholgeruch bei der 33-jährigen Fahrerin fest. Der Atemalkoholwert betrug 2,59 Promille. Sie kam aus Gera und wollte auf der Insel Rügen Urlaub machen. Im Pkw befand sich ihre 4-jährige Tochter. Eine Blutentnahme folgte und der Führerschein wurde sichergestellt.

Wildscheingefahr im Bereich der A 20 gebannt

Sonntag, 06. Juli 2008

Nordvorpommern. Heute 5.45 Uhr tauchte dass seit Tagen gesuchte Wildschein wieder auf. Es befand sich auf dem Rügenzubringer in unmittelbarer Nähe der A 20 und wechselte ständig die Fahrbahnseite. Auf Grund der Gefahr, die seit Tagen in diesem Bereich anhält, kam die Polizei zum Einsatz. Ein Kollege, der gleichzeitig auch Jäger ist, erlegte Das Schwein waidgerecht mit seiner Jagdwaffe.

Radfahrer fährt betrunken zum Polizeirevier

Freitag, 04. Juli 2008

Barth (Nordvorpommern). Ein 43-jähriger Radfahrer ist am Morgen des 04.07.2008 betrunken zum Polizeirevier in Barth gefahren, um den Diebstahls eines Fahrrades anzuzeigen. Den aufnehmenden Beamten kam der Mundgeruch des Barthers etwas merkwürdig vor. Ein um 6:55 Uhr durchgeführter Test ergab einen Wert von 2,02 Promille Atemalkohol. Neben der Diebstahlsanzeige wurde gleichzeitig eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr aufgenommen.

Polizei fahndet erneut nach Marco L.

Freitag, 04. Juli 2008

Stralsund. Das Landgericht Stralsund hat am Nachmittag des 03.07.2008 einen neuen Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Posträuber Marco L. erlassen. Daraufhin haben Kriminalbeamte und Diensthundeführer der Polizeidirektion Stralsund am Vormittag des 04.07.2008 zeitgleich sieben Wohnungen in Stralsund und Umgebung durchsucht. Die Durchsuchungen führten nicht zum Erfolg.

Vermisste Person

Freitag, 04. Juli 2008

Stralsund. Die Kriminalpolizei Stralsund bittet die Bevölkerung um Unterstützung bei der Suche nach dem 17-jährigen Nico Enstipp aus Stralsund. Der Berufsschüler wurde zuletzt am 30.06.2007 in Stralsund gesehen. Er ist mit einem silbergrauen 28er Herrenrad der Marke Herkules unterwegs. Nico hat Bezugspersonen in Neubrandenburg, Grimmen und auf der Insel Rügen. Zuletzt trug er eine Hose und eine Kapuzenjacke im Camouflage-Stil und ein Basecap mit einem schwarz-rot-goldenen Herzen. Weiterhin führt er einen schwarz-rot-goldenen Rucksack mit der Aufschrift “Germany 2008″ bei sich. Der Vermisste ist psychisch sehr labil.

Unglücksfall im Hafen Lauterbach - Ergänzung

Freitag, 04. Juli 2008

Lauterbach (Insel Rügen). Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei stellt sich der Vorfall folgendermaßen dar: Der 66-jährige Segler aus dem Landkreis Ravensburg war Dauerlieger im Hafen von Lauterbach. Zusammen mit einem Mitsegler führte er am 03.07.2008 Wartungsarbeiten an seinem Boot durch. Für Unterwasserarbeiten befand sich ein elektrisches Kompressortauchgerät mit acht Meter Luftschlauch und Maske an Bord. Dieses Gerät wurde von dem Skipper gegen 15:00 Uhr zu einem Tauchgang bis in 3,40 Meter Wassertiefe benutzt, um am Ruder eine Opferanode zu befestigen. Der zweite Mann sicherte ihn und reichte Werkzeug zu. Nach etwa fünf Minuten fiel dem Sichernden auf, dass die Ausatemluft nicht mehr intervallmäßig aufstieg und sich der Standort des Tauchers nicht mehr veränderte. Auf Zugzeichen am Schlauch wurde auch nicht reagiert. Der Sichernde sprang ins Wasser und fand den Mann leblos auf dem Grund. Der Verunglückte wurde geborgen und bis zum Eintreffen des Notarztes reanimiert. Der Notarzt führte die Reanimation fort, konnte aber letztlich nur noch den Tod feststellen. Ertrinken wird nach der Leichenschau vorerst als Todesursache ausgeschlossen. Als Möglichkeiten werden Herz- oder Kreislaufversagen oder eine technische Fehlfunktion des Tauchgerätes in Erwägung gezogen. Das Gerät wurde zur Überprüfung sichergestellt.

Unglücksfall im Hafen Lauterbach

Donnerstag, 03. Juli 2008

Lauterbach (Insel Rügen). Ein 66-jähriger Skipper aus dem Landkreis Ravensburg ist am Nachmittag des 03.07.2008 im Hafen Lauterbach auf der Insel Rügen ums Leben gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte er gegen 15.00 Uhr einen Schaden an seinem Segelboot reparieren. Dazu nahm er einen Gartenschlauch in den Mund und tauchte. Andere Segler fanden den Mann später leblos im Wasser treibend. Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.