Polizei weckt schlafende Einbrecher

16. Mai 2012

Ribnitz-Damgarten (Vorpommern-Rügen). Am heutigen Morgen gegen 9 Uhr erhielten Einsatzkräfte des Ribnitz-Damgartener Polizeireviers von einem 55-jährigen Ribnitzer den Hinweis zu Personen, die sich unerlaubt in einer Gartenlaube aufhielten. Eine Funkstreife der Ribnitzer Polizei traf vor der Kleingartenanlage “St. Joost” auf den 55-Jährigen und einen 47-jährigen aus Hermannshof. Sie schilderten kurz ihre Feststellungen und zeigten die Gartenlaube. Beim Eintreffen registrierten die Einsatzkräfte sofort eine eingeschlagene Fensterscheibe. Drinnen hielten sich zwei polizeibekannte junge Männer auf. Die beiden Ribnitzer im Alter von 26 und 21 Jahren begleiteten die Polizisten anschließend zum Revier. Dort bestätigte ein Drogentest ihre Rauschmittelbeeinflussung. Der ältere pustet zusätzlich noch 1,43 Promille in ein Testgerät.

Die Ribnitzer Kriminalpolizei nahm sich sofort der beiden Personen an. Der 26-Jährige tischte den Ermittlern eine abstruse Geschichte auf. Sie seien weder eingebrochen noch hätten sie widerrechtlich in der Laube gelebt. Diese gehöre nämlich dem 21-Jährigen und einem Bekannten und nur weil sie am Dienstagabend um 23 Uhr müde waren und angeblich etwas im Türschloss steckte, hätte sie die Scheibe eingeschlagen. Dann tranken sie noch Bier und nächtigten dort. Ermittler der Ribnitzer Kriminalpolizei sind sich sicher, die am heutigen Morgen gestellten jungen Männer haben weitere Einbruchsdelikte begangen. Und manchmal liefert “Kommissar Zufall” Täter und Beweise. Durch den Hinweis aus der Bevölkerung und dem reibungslosen Zusammenspiel zwischen Ribnitzer Schutz- und Kriminalpolizei war der heutige Erfolg möglich. Das schnell Handeln der Einsatzkräfte des Reviers führte zum Ergreifen der Täter. In den nächsten Tagen prüfen die Ermittler, welche anderen Straftaten auf das Konto der beiden Ribnitzer gehen.

Gartenlaube in Stralsund abgebrannt

16. Mai 2012

Stralsund. Gestern Mittag sahen Zeugen von ihrer Arbeitsstätte aus eine brennende Gartenlaube in der Gartensparte Tribseer Vorstadt. Die beiden Männer im Alter von 23 und 21 Jahren eilten sofort zum Brandort und riefen die Feuerwehr. An der Gartenlaube angekommen stellten sie fest, dass sich Personen nicht in Gefahr befanden. Die Feuerwehr begann zeitnah mit den Löscharbeiten, konnte das Abbrennen der Gartenlaube jedoch nicht mehr verhindern. Das Feuer griff noch auf zwei weitere Gartenlauben über. Diese wurden glücklicherweise nur beschädigt. Kurz nach Eintreffen der Einsatzkräfte trafen die Besitzer zweier Gartenlauben ein. Ein 56-jähriger Stralsunder hatte seine Parzelle vor einer Stunde verlassen. Er gab an, Unkraut mit einem Brenner beseitigt zu haben. Möglicherweise ist er dabei der Gartenlaube zu nahe gekommen. Sachschaden in Höhe von 5.000 Euro wurde dokumentiert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Verkehrsunfall in Voigtsdorf

16. Mai 2012

Voigtsdorf (Vorpommern-Rügen). Am heutigen Morgen ereignete sich gegen 10:00 Uhr auf der L 27 in der Ortschaft Voigtsdorf (zwischen Wendisch Baggendorf und Glewitz) ein Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person. Die 19-jährige Fahrerin eines Audi war aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Hierbei überschlug sich das Fahrzeug mehrfach. Die aus Stralsund stammende Fahrzeugführerin verletzte sich bei dem Verkehrsunfall leicht und wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die L 27 wurde zeitweilig im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt. Es entstand Sachschaden in einer Höhe von 3.000 Euro. Das Fahrzeug der Stralsunderin war nicht mehr fahrbereit.

Drei Pkw Audi in Vorpommern entwendet

16. Mai 2012

Stralsund. In der Nacht von Dienstag zu Mittwoch kam es in Stralsund und Ribnitz-Damgarten zu insgesamt drei Diebstählen von Fahrzeugen der Marke Audi. In der Greifswalder Chaussee in Stralsund wurden ein silberner Audi A3 und ein schwarzer Audi A 4 entwendet. In Ribnitz-Damgarten wurde der Diebstahl eines grauen Audi A4 vom Gelände eines Autohauses in der Straße „Beim Handweiser“ angezeigt. Nun ermittelt die Kriminalpolizei.

Graffiti-Sprayer auf frischer Tat in Stralsund gestellt

16. Mai 2012

Stralsund. Am gestrigen Dienstagabend wurde ein 24-jähriger Graffiti-Sprayer am Platz des Friedens in Stralsund auf frischer Tat festgestellt. Der aus Stralsund stammende Sprayer hatte gerade ein ehemaliges Heizhaus auf einem zu gewerblichen Zwecken genutzten Gelände besprüht. Dieses wurde durch einen 42-jährigen Stralsunder bemerkt, welcher die Polizei informierte. Die Einsatzkräfte entdeckten im Rucksack des jungen Mannes zwei Spraydosen. Der junge Sprayer räumte daraufhin seine Tat gegenüber den Beamten ein. Er hatte die Schriftzüge „AIS“ (alles ist super), sowie „Maveklik 23“ an das ehemalige Heizhaus gesprüht. Der 24-Jährige fiel bereits am Samstag (12. Mai) beim Diebstahl von zwei Spraydosen in einem Heimwerkermarkt auf. Woher die nun verwendeten Spraydosen stammen, muss noch geklärt werden. Der Sprayer selbst gibt an, diese ehrlich erworben zu haben.

Brandstiftung in Barth

16. Mai 2012

Barth (Vorpommern-Rügen). Am 15.05.2012 gegen 20:00 Uhr erhielt eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Barth den Hinweis, dass sich zwei Personen unbefugt Zutritt zu einer leer stehenden Lagerhalle in der Louis Fürnberg-Straße in Barth verschafften. Mit einer weiteren Streifenbesatzung überprüften sie daraufhin die Lagerhalle. Als die Beamten eintrafen flüchteten zwei Personen in die angrenzenden, leer stehenden Gewächshäuser der ehemaligen Gärtnerei. Die Suche nach den Flüchtigen übernahmen andere Polizeibeamte. Bei Betreten der Halle bemerkten die Beamten sofort Brandgeruch und Rauchentwicklung. Eine Brandstelle wurde festgestellt, offenes Feuer jedoch nicht. Da ein nicht sichtbarer Brand in der Decke nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Feuerwehr angefordert. Durch die Freiwillige Feuerwehr Barth, die mit 18 Kameraden anrückte, wurde das Objekt gelüftet und nach Brandnestern gesucht. Es konnte kein Feuer mehr festgestellt werden. Die Kriminalpolizei kam zum Einsatz. Die zwei geflüchteten Personen konnten gestellt werden. Beide Jugendlichen gaben in der Vernehmung zu, in der Lagerhalle Gegenstände in Brand gesetzt zu haben. Der Schaden beträgt ca. 200 Euro.

SEK-Einsatz bei Marlow

15. Mai 2012

Schulenberg (Vorpommern-Rügen). Am späten Sonntagnachmittag erfolgte der Einsatz von Spezialkräften des LKA M-V in Schulenberg in der Nähe von Marlow. Grund des Einsatzes war die Festnahme von drei Männern, die im Verdacht stehen, in der Nacht von Freitag zu Samstag mehrere Straftaten, auch unter Verwendung einer Schusswaffe, begangen zu haben. Bei den bereits bei der Polizei bekannten Männern handelt es sich um einen 27-jährigen Rostocker, einen 33-jährigen Rostocker und einen 31-jährigen Schulenberger. Diese sollen u. a. mehrere gefährliche Körperverletzungen, Bedrohungen, Nötigungen, sowie eine räuberische Erpressung begangen haben.

Ein Sachverhalt ereignete sich bereits am Samstag gegen 5:00 Uhr in Pantlitz (zwischen Ribnitz-Damgarten und Semlow). Hier drangen die drei Tatverdächtigen in eine Wohnung im Schwarzen Weg ein und versuchten in das Zimmer eines 20-Jährigen zu gelangen. Sie bedrohten dessen ebenfalls in dieser Wohnung lebende 62-jährige Mutter und deren 49-jährigen Lebensgefährten mit einer Schusswaffe. Als sie sich Zutritt zum Zimmer des Sohnes verschafft hatten, war dieser zusammen mit seinem 21-jährigen Kumpel bereits aus dem Fenster zum Fahrzeug des Kumpels geflüchtet. Jedoch wurde der 20-Jährige noch vor dem Einsteigen von einem der Tatverdächtigen aufgehalten. Dieser legte ihm ein Seil um den Hals, zog dieses aber nicht zu. Der 20-Jährige konnte sich befreien und flüchtete zusammen mit seinem Kumpel in dessen Wagen. Einer der Tatverdächtigen warf den Flüchtenden noch eine Schusswaffe hinterher, welche die Heckscheibe des Fluchtfahrzeuges zertrümmerte. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um eine Schreckschusswaffe. Die drei Tatverdächtigen verfolgten sie mit einem Transporter. Während der Verfolgung wurde der Wagen der Flüchtenden mehrfach von den Verfolgern gerammt, schließlich überholt und ausgebremst. Nach einer weiteren kurzen Verfolgung wendeten die Verfolger und fuhren davon. Was genau sie von den jungen Männern wollten ist nicht bekannt. Allerdings ist ein Tatverdächtiger den Flüchtenden nicht gänzlich unbekannt. Eine polizeiliche Überprüfung des Kennzeichens des Verfolgerfahrzeuges ergab, dass dieses zur Fahndung ausgeschrieben war. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen Mietwagen, welcher nicht zurück gebracht wurde.

Das Fahrzeug konnte kurze Zeit später in der Straße „Am Tribohmer Bach“ in Tribohm aufgefunden werden. Ermittlungen ergaben, dass es am Fundort des Fahrzeuges durch die drei Tatverdächtigen ebenfalls zur Begehung von Straftaten kam. Hier verschafften sie sich Zutritt zu einem Wohnhaus, wo sich zu diesem Zeitpunkt ein 32-jähriger aus Bad Sülze, sowie ein 32-jähriger und ein 27-jähriger Tribohmer aufhielten. Der 32-Jährige aus Bad Sülze wurde durch zwei Tatverdächtige geschlagen und getreten und unter Vorhalt eines Messers dazu genötigt einen Schuldschein in Höhe von 5000 Euro zu unterschreiben. Des Weiteren nahmen die Tatverdächtigen noch die EC-Karte des Mannes mit. Der 27-Jährige wurde ebenfalls durch zwei Tatverdächtige geschlagen und mit einem Messer bedroht. Als die Tatverdächtigen die Polizei vor dem Haus feststellten, ergriffen sie erneut die Flucht. Auch hier waren die Tatverdächtigen den Geschädigten nicht gänzlich unbekannt.

Am Sonntagnachmittag wurde der Polizei der Aufenthaltsort der Flüchtigen in Schulenberg bekannt. Hier erfolgte am frühen Abend der Zugriff durch die Spezialkräfte, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Tatverdächtigen weitere Waffen bei sich führten. Bei dem Zugriff konnten die Tatverdächtigen erfolgreich festgenommen werden. Am gestrigen Tag erfolgte eine Vorführung beim zuständigen Haftrichter. Dieser ordnete für alle drei Tatverdächtigen Untersuchungshaft an. Keiner der Drei äußerte sich zu den Tatvorwürfen.

Hoher Sachschaden nach Verkehrsunfall auf Rügen

15. Mai 2012

Serams (Vorpommern-Rügen). Am gestrigen 14. Mai 2012 ereignete sich an der Kreuzung B 196/ L 29 in der Nähe von Neu-Süllitz ein Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden. Gegen 17:15 Uhr befuhr ein 74-jähriger Lübecker mit seinem Opel die B 196 aus Richtung Sellin kommend in Richtung Serams. Ihm entgegen kam ein 27-jähriger Selliner mit seinem VW. An der Kreuzung B 196/L 29 wollte der Lübecker nach links auf die L 29 in Richtung Putbus abbiegen. Hierbei übersah er den im Gegenverkehr fahrenden Selliner und kollidierte mit diesem. Beide Fahrzeuge waren aufgrund des Unfalles nicht mehr fahrbereit. Es entstand Sachschaden in einer Höhe von 17.000 Euro.

Kurze Zeit später, gegen 17:26 Uhr, stürzte ein 28-jähriger Stralsunder mit seinem Kleinkraftrad auf der B 196. Dieser befuhr die B 196 aus Richtung Sellin kommend in Richtung Serams. Grund des Sturzes soll ein platter Vorderreifen gewesen sein. Verletzt wurde der 28-Jährige bei dem Sturz nicht, jedoch wurde sein Kleinkraftrad leicht beschädigt.

Beifahrerin nach Verkehrsunfall auf L 293 leichtverletzt

14. Mai 2012

Insel Rügen (Vorpommern-Rügen). Am 13. Mai 2012 ereignete sich gegen 17.00 Uhr auf der L 293 an der Auffahrt zur B 196 ein Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person. Eine 54-jährige Fiat-Fahrerin aus Bergen und eine 49-jährige Toyota-Fahrerin aus Bergen befuhren hintereinander die L 293 aus Richtung Prora in Richtung B 196. An der Auffahrt zur Bundesstraße musste die Fiat-Fahrerin verkehrsbedingt halten. Dies bemerkte die hinter ihr fahrende Toyota-Fahrerin zu spät und fuhr auf das stehende Fahrzeug auf. Durch den Unfall wurde die 29-jährige Beifahrerin im Fiat leichtverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Bereits um 14.55 Uhr ereignete sich ein weiterer Auffahrunfall mit Sachschaden auf der B 96 in der Ortslage Lietzow. Hier befuhren ein 73-jähriger Opel-Fahrer aus Rüthnick (Brandenburg) und ein 70-jähriger Skoda Fahrer aus Sagard hintereinander die B 96 aus Richtung Sassnitz kommend in Richtung Bergen. An der Lichtzeichenanlage auf Höhe des Bahnhofs musste der Opel-Fahrer verkehrsbedingt halten. Dies bemerkte der hinter ihm fahrende Skoda-Fahrer zu spät, so dass es zur Kollision kam. Aufgrund des Unfalles war der Opel nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Gesamtschaden von über 5.000 Euro.

Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person und hohem Sachschaden

14. Mai 2012

Stralsund. Am 11. Mai 2012 kam es in den Nachmittagsstunden im Bereich der Werft zu einem Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person und hohem Sachschaden. Eine 55-jährige Stralsunderin befuhr gegen 14:50 Uhr mit ihrem Nissan die Straße „An der Werft“ aus Richtung Rügendamm in Richtung Franzenshöhe. Auf Höhe der Ausfahrt des Werksgeländes wollte ein 55-jähriger Audi-Fahrer aus Klein Kordshagen die Straße zur Weiterfahrt in Richtung Werftstraße passieren. Hierbei übersah er die vorbeifahrende Nissan-Fahrerin und kollidierte mit dieser. Aufgrund der Kollision erlitt die Stralsunderin leichte Verletzungen, welche im Krankenhaus weiter versorgt wurden. Des Weiteren wiesen beide Fahrzeuge erhebliche Schäden auf. Auch ein Verkehrszeichen wurde bei dem Unfall beschädigt, so dass Mitarbeiter des Straßenbauamtes für Ersatz sorgen mussten. Durch den Unfall entstand ein Gesamtschaden von über 20.000 Euro.